Stephan Russbült Dämonenzeit

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Inhaltsangabe zu „Dämonenzeit“ von Stephan Russbült

Einen Dämon zu beschwören ist gefährlich. Ihn in einer Stadt einzupferchen ist keine gute Idee. Es sei denn, man wartet auf das Ende der Welt. Mein Name ist Baazlabeth. Ich bin ein Kriegerdämon und nicht ganz freiwillig hier in dieser komischen Stadt. Angeblich spiele ich eine Rolle in einer uralten Prophezeiung. Im Kampf Gut gegen Böse. Aber gerade läuft alles schief. Ich denke, es ist das Beste, wenn ihr dieses merkwürdige Schriftstück in euren Händen umdreht und aufschlagt. Lest ein paar Zeilen. Lernt meine Geschichte kennen.

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  • Rezension zu "Dämonenzeit" von Stephan Russbült

    Dämonenzeit

    wunky

    02. February 2012 um 20:09

    Wer "Dämonengold" kennt, der weiß bereits ungefähr, was ihn in "Dämonenzeit", dem Nachfolgeband, erwartet. Baazlabeth, die Sünde Hochmut in Dämonengestalt, weilt noch immer in Brisenburg, einer Stadt, in die er von dem Magier Nemrothar geholt wurde. Nachdem er bereits im ersten Band in der neuen Umgebung und mit den recht sterblichen Menschen einige Abenteuer erlebt hat, legt er nun alles daran, wieder zurück in seine eigene Welt zu kommen. Doch das kann er erst, wenn er die anderen sechs Todsünden ausfindig gemacht und mit ihnen gemeinsam im Kampf gegen die sieben Tugenden eine Prophezeiung erfüllt hat... Nachdem ich einige Probleme hatte, mich mit der Geschichte anzufreunden, da mir die - zugegeben passende, aber dennoch meines Erachtens auf Dauer anstrengende - selbstüberzeugte Art von Baazlabeth einfach zu viel war, hat mich die Geschichte dann ab der Mitte doch wieder sehr gepackt. Es kam viel Spannung auf, die Geschichte gewann an Fahrt und die hochmütige Art von Baazlabeth wurde durch die vielen anderen Charaktere und durch einige Dämpfer, die unser "Held" zu erleiden hatte, deutlich in den Hintergrund gestellt. Das Ende kam überraschend und anders als erwartet. Meines Erachtens ging es zum Schluss zu schnell; es passierten so viele Dinge in so kurzer Zeit, dass zu Erklärungen und Schilderung von Zusammenhängen kaum noch Platz war. Dadurch erschien manches unlogisch. Fazit: Nach einem etwas schwachen Anfang steigert sich das Buch immer mehr, wird richtig spannend und mitreißend, zum Schluss hin allerdings etwas zu temporeich. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Dämonenzeit" von Stephan Russbült

    Dämonenzeit

    Nijura

    05. January 2012 um 12:11

    Dämonenzeit ist die Fortsetzung des Romans Dämonengold. Im ersten Teil wurde der Kriegerdämon Baazlabeth von dem Magier Nemrothar heraufbeschworen um eine Aufgabe zu erfüllen: er musste 5000 Goldstücke auf ehrliche Art und Weise verdienen. Seitdem sitzt Baazlabeth in der menschlichen Gestalt von Sil in der Stadt Brisenburg fest. Nun soll er ein wichtiger Teil einer Prophezeiung sein: Gut gegen Böse, Sept gegen Amez, der Schauplatz ist Brisenburg. Er versucht die anderen sechs Totsünden zu finden und zu vereinen, damit diese gemeinsam mit ihm gegen die sieben Tugenden kämpfen können. Doch es kommt ganz anders, als man denkt... Meine Meinung: Ich hatte das Glück, dass ich den Roman bei Lübbe in der Leserunde lesen durfte. Allein das Cover ist schon ein echter „Hingucker“. Die Klaue und die edel wirkende Goldschrift sind erhaben, im Hintergrund leuchten die Augen des Dämons. In der Klaue hält er eine Sanduhr in der Totenköpfe statt Sand hinunter rieseln. Auf der ersten Innenseite ist eine Karte der Stadt Brisenburg zu finden, sodass man sich jederzeit gut zurechtfindet. Die Kapitelüberschriften und die hintergründigen kursiven Sätze darunter sind herrlich skurril, auch wenn ich nicht alle verstanden habe... Der zweite Teil ist genauso herrlich reich an Sarkasmus und Spannung wie Dämonengold. Ich musste oftmals in mich hineingrinsen, obwohl Baazlabeth keineswegs ein „netter Dämon“ ist. Dennoch konnte ich nicht anders, ich mag ihn einfach und seine Gedanken, an denen er uns Leser teilhaben lässt, sind einfach genial Sein kleiner Gehilfe, der Homonukulus Igniphascellanius, der in der Gestalt einer Katze auftritt, ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, zu keiner Zeit kommt Langeweile auf. Und es ergeben sich ständig neue Wendungen, die aber immer gut erklärt und absolut nachvollziehbar sind. Außerdem wartet sie mit unheimlich vielen fantasievollen Gestalten auf, die man bisher in anderen Fantasy-Romanen noch nicht vorfand. Ich möchte jedoch nicht zu viel verraten, lernt sie am Besten selber kennen! Fazit: Ich bin an sich kein großer Fantasy-Leser, aber diese beiden Bücher haben es geschafft mich zu einem Fan dieses Genres zu machen, sie bekommen einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal, und ich werde sie sicher noch oft lesen! Leider ist keine Fortsetzung geplant, dennoch würde ich super gerne noch viel mehr von Baazlabeth lesen und hoffe Stephan Russbült und Lübbe haben ein Einsehen mit uns Fans!

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  • Rezension zu "Dämonenzeit" von Stephan Russbült

    Dämonenzeit

    BlossomBooks

    04. December 2011 um 19:01

    Baazlabeth ist zurück – grausamer, sarkastischer und witziger als je zuvor. Dämonenzeit ist der Folgeband von Dämonengold. Jedoch auch als „Einzelstück“ (im wahrsten Sinne des Wortes) ein Schmankerl für die Lachmuskeln. Zu Beginn des Buches lernen wir Baazlabeth - oder kurz Baazi- kennen. Der Kriegerdämon ist wahrlich eine Rarität. Direkt zu Beginn besticht er durch seine verschrobene aber doch irgendwie liebenswerte Art und zaubert dem Leser sofort ein wohliges Gefühl in die Magengegend. Dieses Gefühl wird zwar des Öfteren durch blutige Zwischenfälle wieder zunichte gemacht, aber man hat immer die Empfing Baazi tut das richtige. Egal ob er gerade armselige Menschen in Käfige einpfercht, schon eingekerkerten Männern die Arme ausreißt oder einem am Strick taumelnden die Füße abhackt - Der Leser hat ein großes Sympathiegefühl für diesen widerlichen und bösartigen Dämon. Genau dieser „Zauber“ macht „Dämonenzeit“ zu einem einzigartigen Buch. Natürlich spielt Baazlabeth dabei die wichtigste Rolle. Sein Charakter ist weder eindimensional noch langweilig. Er unterhält den Leser stets durch lustige Anekdoten, witzige Gedankensplitter und unpassende Äußerungen. „Wir werden sehen, ob der König mir im Laufe des Tages sein Ohr leiht.“ Es können auch ruhig ein paar mehr Körperteile sein. Von einem Ohr wird ja niemand satt. Der Wortwitz von Baazlabeth ist einfach unschlagbar und oft muss man über seine Gedanken laut lachen. Oft habe ich einfach nur den Kopf geschüttelt und mich gefragt: Wie kann ein Dämon nur solche sarkastischen Gedanken haben? Aber neben Baazi lernt der Leser auch einen Haufen anderer sehr interessanter Figuren kennen. So habe ich zum Beispiel den kleinen Homunkulus sehr ins Herz geschlossen. Eine Katze die sich unsichtbar machen kann – Wie cool ist das denn bitte? Auch die anderen Charaktere sind sehr vielfältig. Leider werden viele der Personen, wenn man sie gerade ins Herz geschlossen hat, von Baazi abgeschlachtet. Ironie oder Schicksal? Sehr interessant fand ich die Geschichte rund um die sieben Todsünden. Die Todsünden werden von Menschen verkörpert und Baazlabeth versucht alle sieben zusammenzusuchen. Er selbst verkörpert (wer hätte es anders gedacht?) natürlich den Hochmut. Eine Rolle für die er wie geschaffen ist. An Spannung fehlt es in einigen Passagen. Trotz Baazis Sprüchen und seinem schwarzen Humor ziehen sich manche Stellen etwas in die Länge. Viele detaillierte Beschreibungen machen das Lesen stellenweise etwas schwer. Allerdings setzt die Spannung genau zum richtigen Zeitpunkt ein und reißt den Leser auch bis zur letzten Seite mit. Bis zum Schluss grübelt der Leser über die Prophezeiung und wird, wie es sich gehört, erst am Ende aufgeklärt. Der Gesamteindruck des Buches wird durch das wirklich schöne Cover noch verstärkt. Der Titel ist in goldenen, hervorgehobenen Lettern geschrieben und verleiht dem Buch ein „dämonisches“ Aussehen. Außerdem sehen wir Baazlabeth mit einer Sanduhr, durch die kein Sand sondern Totenköpfe rinnen – Sehr geschmackvoll und perfekt auf das Buch abgestimmt. Fazit: Sarkastisch, Sarkastischer, Baazlabeth !

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  • Rezension zu "Dämonenzeit" von Stephan Russbült

    Dämonenzeit

    Catherine Oertel

    01. December 2011 um 09:45

    „Ich bin Baazlabeth. Ich bin ein Kriegerdämon. Und im Moment bin ich ziemlich sauer…“ …denn ich habe eine Prophezeiung zu erfüllen. Doch mit diesen Prophezeiungen, ist das so ein Ding. Sie sind ungenau und schlüpfrig. Und zu meinem Leidwesen auch noch unvollständig. Ich bemühe mich redlich diese Welt ins Chaos zu stürzen, doch meinen Mitstreitern gelingt es immer wieder mir Steine in den Weg zu legen. Wäre da nicht Meister Dumpfs Hauswein ich würde den Tag nicht unbeschadet überstehen. Ich bin umgeben von Stümpern und Taugenichtsen. Nicht einmal eine Sterbeszene bekommen sie richtig hin. Andererseits bin ich immer bereit ihnen mit Rat und Tat dabei zur Seite zu stehen. Ich bin ausgesprochen gut darin Menschlein über die Klinge springen zu lassen. Die von mir inszenierten Aufführungen in meinem Theater wirken dementsprechend realistisch, wenn mir auch ab und an die Statisten ausgehen. Als Dämon unter Menschen führe ich ein gutes Leben, nur mit dem Weltuntergang will es einfach nicht klappen… „Dämonenzeit“ ist der Folgeroman von „Dämonengold“ und schließt inhaltlich direkt an die Ereignisse in Brisenburg an. Alte, lieb gewonnene Bekannte treffen auf neue gut ausgearbeitete Charaktere. Ganz besonders freut es mich Baazlabeth Diener, den Homunkulus in Katzengestalt - Igniphascellanius den Dritten – von ihm liebevoll als Gewölle bezeichnet, wiederzutreffen. Ich liebe das Geplänkel zwischen den beiden, mit ihrem Wortwitz und Spitzfindigkeiten schaffen sie es immer wieder mich zum Lachen zu bringen. Der Autor, versteht es den Spannungsbogen bis zum Ende des Romans aufrecht zu halten. Gekonnt gibt er den Geschehnissen hier und da eine neue Wendung und schon hat er mich/den Leser auf eine falsche Fährte gelockt. Fazit: Die Mixtur aus Fantasy und schwarzem Humor gefällt und kommt gut an. Die amüsant witzigen Dialoge und der äußerst sympathische Dämon erhöhen den Spaßfaktor und machen den Roman zu einem einzigartigen Lesevergnügen. Tipp: „Dämonengold“ vorher zu lesen, ist zwar nicht dringend erforderlich, aber erhöht definitiv den Lesespaß. © Catherine Oertel Ich bedanke mich herzlich beim Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • Rezension zu "Dämonenzeit" von Stephan Russbült

    Dämonenzeit

    Themistokeles

    01. December 2011 um 08:54

    Inhalt: Der Dämon Baazlabeth wurde von dem Magier Nemrothar nach Brisenbrug geholt und bekam dort von diesem den für einen Dämon ungewöhnlichen Auftrag auf legale Weise 5.000 Goldstücke zu verdienen. Nachdem er diesen Auftrag erfüllt hat und Brisenburg also verlassen könnte, macht er dies jedoch nicht, denn Baazlabeth ist auf eine Prophezeiung gestoßen, die den letzten Kampf zwischen Chaos und Ordnung in Brisenburg voraussagt. Laut Baazlabeth Interpretation der Prophezeiung werden sich in Brisenburg sieben Krieger des Chaos und sieben der Ordnung gegenüber stehen und er auf Seiten des Chaos unter ihnen. Also versucht Baazlabeth alles, damit sich die Prophezeiung erfüllen kann und macht sich auf die Suche nach seinen sechs Mitstreitern. Jedoch muss Baazlabeth erkennen, dass irgendwie alle schief zu laufen scheint und das verdirbt seine Laune mächtig. Denn wenn Baazlabeth schlechte Laune hat, wird es ziemlich unangenehm für alle. Stil: Neben wenigen Ausnahmen wird die gesamte Geschichte aus der Sicht Baazlabeths in der Dritten-Person erzählt. Jedoch erfährt man als Leser auch viele von Baazlabeth Gedanken, die durch eine kursive Darstellung verdeutlicht werden. Auch stellen die Gedanken nicht immer vollständige Sätze dar, sondern auch manchmal nur einzelne Wörter ("Platsch!") und werden immer wieder in die Erzählung eingeworfen. Des Weiteren wird eine sehr bildhafte Sprache verwendet, die häufig auch mit Wortspielereien arbeitet. Meinung: Zunächst ist zu der ganzen Geschichte einmal zu sagen, dass man sie besser nicht zu ernst nehmen sollte, denn das wichtigste ist eindeutig der Humor und der Spaß, der hinter der ganzen Sache steht und das hat auf jeden Fall grandios geklappt. Sehr schnell entpuppt sich das Buch als eine sehr humoristische Fantasylektüre, deren Humor auf einer anderen Ebene ist, als bei vielen anderen humoristischen Fantasy-Werken. Oftmals bringen diese ihren Humor und Witz dadurch ein, dass es besonders skurrile Charaktere gibt, die für sich genommen schon komisch sind oder der Welt Eigenheiten zugestehen, die zum Lachen reizen. In Dämonenzeit jedoch sind es eher eine gewisse Art von Situationskomik, die Gedankengänge Baazlabeths ("Warum soll ich zu jedem nett sein, der mir nichts getan hat? Wäre e so würden wir alle mit Blumen im Haar herumspringen und uns Küsschen zuwerfen? Wie, dachtest Du, soll ich das Ende der Welt einläuten? Mit einem Ringelreihen?"), die Wortspielereien und die Verstrickungen und Missgeschicke innerhalb der Geschichte, die einen immer wieder zum Lachen bringen und das Buch so einzigartig machen. Zudem schafft es der Autor einen bis kurz vor dem Ende eindeutig im Dunkeln zu lassen, wie genau die Deutung der Prophezeiung ist, welche Rolle welcher der Charaktere spielt und wer eigentlich gegen wen antreten muss. Grade diese Ungewissheit verpasst dem Roman noch die Spannung, die zusammen mit dem Witz, eine sehr geniale Mischung ergibt, da es sehr schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Durch die Spannung und die Ungewissheit ist man auch durchweg am Rätseln, was überhaupt die Lösung sein könnte und insbesondere wer wirklich Baazlabeths Gegner sind. Neben diesen Dingen gibt es auch noch weitere sehr interessante Charaktere, die durch ihre speziellen Eigenschaften hervorstechen und mir bisher selbst von der Idee her noch in keinem Buch begegnet sind, so dass auch diese den Roman zu einer Besonderheit machen. Kleinere Fehler sind in dem Roman leider doch noch vorhanden, so dass durch das Lektorat in der ersten Auflage einige Rechtschreib-/Tippfehler übersehen wurden, was mich persönlich durch den spannenden Inhalt das Buches nicht sonderlich gestört hat, jedoch bei Lesern die darauf Wert legen, bestimmt als unangenehm empfunden werden kann. Zudem werden manche Geschehnisse und Fakten aus dem ersten Band nicht noch einmal aufgegriffen, wodurch mancher Leser an kleinere Probleme stoßen kann, da dieser Roman so geplant ist, dass man ihn eigentlich auch ohne den Vorgänger zu kennen, lesen kann, denn manchmal wären diese zum Verständnis doch sehr nützlich gewesen. Insbesondere auch bei Charakteren, die im ersten Band eine große Rolle gespielt haben und dann im zweiten Band erst später wieder wichtig werden oder immer mal wieder erwähnt werden, ohne das der Leser sie kennt, wäre eine kleine Charakteraufstellung sehr praktisch gewesen. Auch existieren ein paar kleine Ungereimtheiten in der Geschichte, die entweder unbeabsichtigt oder durch zu wenig Erklärung in die Geschichte geraten sind, jedoch auch nicht großartig stören. Neben diesen Kleinigkeiten existieren jedoch keine weiteren Makel an dem Roman und mir hat er auf jeden Fall ein sehr großes Lesevergnügen bereitet. Zudem muss ich auch noch sagen, dass allein schon das Cover und der Text auf dem Buchrücken richtig genial gemacht sind und nicht wie in vielen anderen Fällen nicht zum Buch passen wollen, denn bei diesem Buch ist es genau anders herum, es passt einfach alles fantastisch zusammen!

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  • Rezension zu "Dämonenzeit" von Stephan Russbült

    Dämonenzeit

    jennifer0509

    29. November 2011 um 08:34

    Rezension "Dämonenzeit" von Stephan Russbült Dämonenzeit ist die Fortsetzung von Stephan Russbülts Dämonengold, welches ich Anfang des Jahres ebenfalls mit der Lübbe-Communty in einer Leserunde lesen durfte. Inhalt Baazlabeth (auch Baazi genannt in der Community) ist noch immer in Brisenburg er will/wollte beleiben um die Prohezeihung der sieben zu erfüllen. Diese besagt die sieben Tugenden und die sieben Sünden werden gegeneinander antreten und um die Stadt kämpfen. Baazi fängt an die Sünden um sich zusammeln, aber sehr glücklich ist er mit seinen angeblichen Mitstreitern nicht. Da er sich als Bester von ihnen sieht, spielt er sich als Chef auf. Doch irgendwie kommt alles anders als der dacht. Bedeutet die Prophezeihung vielleicht doch was anderes? Wo bleiben eigentlich nur die Tugenden? Und wird er am Ende über die Stadt herrschen? Bewertung Brisenburg liegt in der Fantasie-Welt des Autors. Baazi ist der Hauptdämonen meistens werden die Geschehnisse aus seiner Sicht wiedergegeben, manchmal schleichen sich auch noch die anderen Sünden dazwischen. Baazi strotzt nur so vor Naivität (was das Leben der Menschen angeht) und Sarkasmus. Der schwarze Humor ist mal wieder köstlich und bringt einen oft zum Lachen. Doch manchmal nervte Baazi's Hochmut auch ein wenig, immer dreht er alles so, dass andere Schuld sind, immer wieder die gleiche Leier. Doch auch seine "Vermenschlichung" war interessant zu beobachten, er wurde teilweise immer mehr Mensch, klar noch brutal und gewaltätig, aber er brachte schon nicht mehr jeden um und zu manchen war er sogar nett. Auch andere Charaktere, die man als Leser aus dem ersten Band liebgewonnen hat wie Lilith, Ingvarr und der Homunkulus, trifft man wieder. Die Art zu schreiben von Stephan Russbült ist mir noch nicht oft untergekommen. Ein "böser" Hauptcharakter, der doch sysmpatisch ist, trifft mit seiner Art der Nerv der Leser. Das Buch lässt sich gut lesen und bleibt bis auf die letzte Seite spannend und es ist kaum vorhersehbar was passieren wird. Jedes Kapitel beginnt mit ein paar zusammenfassend Zeilen, die lehrhaft wirken und oft nur nach mehrmaligen Lesen verständlich sind, aber immer den Kern des Kapitels treffen. Wirklich schön gemacht. Ein paar Worte zum Cover. ...Wunderschön... Die goldene geprägte Schrift auf dem schwarz roten Cover macht sich herrlich. Die Sanduhr in der Hand des Dämons, ähnlich der Goldstücke vom ersten Band. Fazit Dämonzeit ist ein fantastischer Roman mit vielen unerwarteten Wendungen und der Liebe zum Detail. Wer mal mit dem Chaos zusammen die Welt sehen will und schwarzen Humor mag, ist bei Baazi in guter Gesellschaft.

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