Stephan Sarek African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2

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Inhaltsangabe zu „African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2“ von Stephan Sarek

Maria und Björn werden von der Polizei gesucht und müssen fluchtartig den Prenzlauer Berg verlassen. Auf ihrer Odyssee durch Berlin werden sie kurzerhand ungewollt ›Leiheltern‹ für ein afrikanisches Kind, treffen auf wundersame Menschen aus der Babelsberger Filmbranche, lernen sowohl die Schickeria Zehlendorfs, als auch die Asylanten Schönebergs kennen und kommen mit der Leidenschaft des Tangos in Berührung.

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  • Leserunde zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Tango kann man nicht nur in heißen Clubs tanzen, sondern auch gemütlich auf dem heimischen Sofa. Stephan Sarek legt mit ›African Tango – Truthuhnparadies Vol. 2‹ erneut eine rasant witzige Sohle aufs Parkett. Begleitet Maria und Björn auf ihrer Odysee durch Berlin und entdeckt mit ihnen die Leidenschaft des Tango. Wer humorvolle Unterhaltung liebt und mal wieder spontan und schallend lachen möchte, bewirbt sich zum 02.12.2012 um eines von 15 Leseexemplaren! Was genau erwartet euch in ›African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2‹ ? Maria und Björn werden von der Polizei gesucht und müssen fluchtartig den Prenzlauer Berg verlassen. Auf ihrer Odyssee durch Berlin werden sie kurzerhand ungewollt ›Leiheltern‹ für ein afrikanisches Kind, treffen auf wundersame Menschen aus der Babelsberger Filmbranche, lernen sowohl die Schickeria Zehlendorfs, als auch die Asylanten Schönebergs kennen und kommen mit der Leidenschaft des Tangos in Berührung. Wer ist Stephan Sarek? Stephan Sarek erblickt 1957 das Licht der Welt in Berlin-Schöneberg. Früh ist klar, daß aus dem Jungen ein Künstler werden soll, weshalb man ihm für eine seiner besten Schulnoten, eine 3, eine Gitarre schenkt. Alsbald entwickelt er sich tatsächlich zu einem Ausnahmegitarristen, was bedeutet, daß er immer erst eine Ausnahmegenehmigung der Nachbarn einholen muß, um üben zu können. Legendär seine Version von Greensleeves, einem irischen Traditional, besonders des Dur-Teils, den er in Cis-Dis spielt, einer eigentlich gar nicht möglichen Grifftechnik. Unvergessen bleibt dann auch sein erstes und einziges Live-Konzert im Fußgängertunnel des U-Bahnhofs Mehringdamm. Nach vielen Aufregungen, wendet er sich der Literatur zu. Kryptische Dreizeiler von bizarrer Schönheit entstehen, sich gegenseitig ausschließende Phrasenfragmente, tiefgründige Lautäußerungen unbekannter Nomenklatur. Auf dem besten Weg, einer der größten Literaten aller Zeiten zu werden, beschließt er verständlich zu schreiben. Kurzgeschichten mit erkennbarer Handlung folgen, Romane im klassischen Erzählstil, sogar Gedichte die sich reimen! Presse: "Wer die Bücher möglicherweise in der Öffentlichkeit konsumiert läuft Gefahr, seltsame Blicke auf sich zu ziehen, denn spontanes, lautes Auflachen ist nicht selten." (Neue Westfälische) Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    29. January 2013 um 18:16

    Vor einigen Monaten las ich das Buch DAS TRUTHUHNPARADIES von Stephan Sarek. Von diesem Buch gibt es auch eine Fortsetzung mit dem Titel AFRICAN TANGO – TRUTHUHNPARADIES VOL. 2, die ich nun ebenfalls gelesen habe. Und wie immer fragt man sich bei einer Fortsetzung, ob der Folgeband an den Erfolg des Vorgängerbuches anknüpfen kann. Das Cover: Auf dem Buchtitel sieht man eine junge Frau in weißer Kleidung, deren Gesicht von den gewellten, blonden Haaren verdeckt ist, im Vordergrund erblickt man den Kopf einer Pute. Was bisher geschah – eine kurze Zusammenfassung von DAS TRUTHUHNPARADIES: Maria ist gerade erst von Paderborn nach Berlin gezogen. Dann lernt sie ihren Nachbarn Björn kennen, der daran glaubt, dass Truthühner Außerirdische seinen, zudem hat sich Björn nach dem Lesen eines Manifests selbst ein Zölibat auferlegt. Björn möchte die vermeintlichen Außerirdischen befreien, doch er benötigt dazu Geld. Und so beschließt Maria, die in Björn verliebt ist, eine Bank zu überfallen, um so das nötige Geld zu beschaffen. Doch zwei Bankräuber kommen ihr zuvor und nehmen Maria als Geisel. So gelingt es Maria an einen Teil der Beute zu gelangen. Und dann ist Björn weg – er will die Truthühner aus einer Truthuhnfarm in Niedersachsen befreien. Kurzerhand reist Maria Björn nach. Doch dann misslingt sein Plan und Björn flüchtet, wobei er aus Versehen den Zaun der Farm einreißt und Tausende Truthühner die Flucht ergreifen... Die Handlung: Gerade erst wieder Zuhause am Prenzlauer Berg angekommen, in Begleitung eines Truthuhns namens Kirk, wird wegen des Banküberfalls nach Maria gesucht. Eine Tarnung muss her, und so verkleidet sich Maria mit Hilfe eines Wasserballs als Schwangere, färbt sich die Haare und ändert ihre Frisur. Dann begibt sie sich mit Björn auf die Flucht durch Berlin, immer auf der Suche nach Kirk, der den beiden abgehauen ist. Dabei lernen die beiden die verschiedensten Leute kennen. Hans-Ullrich Brandtner ist der geborene Pechvogel und inzwischen des Lebens überdrüssig. Und so will er, bevor er seinem Leben ein Ende setzt, noch einmal ein gutes Essen genießen. So trifft er im Gasthaus auf Maria. Durch ein etwas unglückliches Zusammentreffen versetzt er sie jedoch in Angst und Schrecken, woraufhin sie ihn fortan für einen Irren hält. In einer Bar treffen Björn und Maria schließlich Barbara von Halden, die Mitleid mit den vermeintlich werdenden Eltern ohne Zuhause hat und ihnen eine Unterkunft in ihrer Villa in Zehlendorf anbietet. Doch Barbara von Halden hat ihre Hintergedanken... Als Björn dann unvermittelt von einem Afrikaner ein Baby in den Arm gedrückt bekommt und sich der Schwarze aus dem Staub macht, ist das Chaos perfekt. Das farbige Baby, das sie Tango nennen, wird für das Kind von Maria gehalten. Schnell kommt der Verdacht auf, wer der Vater von der kleinen Tango sein könnte – da wurde einst aus der Liebe zum leidenschaftlichen Tangotanzen schnell mehr. Aber die Versorgung des kleinen Mädchens stellt die unfreiwilligen Eltern vor so manches Problem. Hans-Ullrich taucht währenddessen nach einem Auftritt in einer Talkshow zum Thema Außerirdische, in das Leben der Leute in den Babelsberger Filmstudios ein. Er entdeckt, welche Gesetze hinter den Kulissen herrschen. Und dann ist da noch Unseld von Halden, Barbaras Mann, ein Arzt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den afrikanischen Asylanten Schönebergs zu helfen, indem er sie kostenlos behandelt. Und so lernt Maria das Leben dieser Menschen kennen. Werden Maria und Björn die Mutter des Babys finden? Meine Meinung: Schon das Vorgängerbuch hatte eine vollkommen skurrile Handlung, die sich auch in diesem Buch fortsetzt. Auch ohne das erste Buch gelesen zu haben, findet man gut in die Handlung hinein, wobei es dennoch empfehlenswert ist DAS TRUTHUHNPARADIES zu lesen. Die Fortsetzung knüpft unmittelbar an die Geschehnisse des ersten Bandes an. In Rückblenden wird das Geschehen zwar im Wesentlichen aufgegriffen, wobei es allerdings ein kleines Problem gibt, wie ich beim Lesen festgestellt habe: Berichtet wird stets aus der Perspektive von Maria, wobei diese logischerweise nicht über Geschehnisse berichten kann, bei denen sie nicht persönlich anwesend war. So wird zwar darüber berichtet, dass Björn die Truthühner befreit hat, was dieser allerdings abstreitet, da er unwissentlich und aus Versehen den Zaun des Geländes eingerissen hat. Dies erfährt man jedoch nicht, da Maria bedingt durch ihre Abwesenheit die näheren Umstände nicht kennt. Hier wäre es die Alternative gewesen, einen kleinen Zusatz auf der Seite, auf der von diesem Ereignis berichtet wird, ins Buch einzufügen. Ein Teil des Geschehens wird in der Ich-Form von Maria erzählt, die anderen Erzählstränge (Hans-Ullrich, Björn,...) aus der Sicht eines Erzählers. Auch wenn das Buch schon einige Jahre alt ist – ja, Handys spielen noch keine Rolle und man zahlt noch mit der guten alten DM – so tut dies der Lesefreude dennoch keinen Abbruch. Die Protagonisten waren wieder einmal so richtig durchgeknallte Personen, die überzeichnet dargestellt wurden, so fand ich Hans-Ullrich so richtig herzerfrischend, stolpert er doch, tollpatschig wie er ist, von einer Falle in die nächste. Er wirkt auf den ersten Blick regelrecht gefährlich (stürzt er sich doch ohne Vorwarnung auf Maria – zumindest wirkt es so auf sie), hat jedoch das Herz am rechten Fleck. Und welche Frau kommt auf die Idee, sich einen Wasserball unter den Pulli zu stecken, um schwanger auszusehen?! Ich fand dieses Buch fast besser als das erste Buch, da es noch mehr interessante Protagonisten gab. Größtenteils war die Handlung humorvoll, doch als es um die kostenlose ärztliche Hilfe für die afrikanischen Einwanderer ging, da hatte ich schon einen dicken Kloß im Hals. Gewünscht hätte ich mir, dass im Anhang das Buch DAS TRUTHUHNPARADIES vorgestellt wird – ich hätte dies sinnvoll gefunden, da es sicherlich auch Leser gibt, die dieses Buch nicht kennen. Meine Lieblingsszenen: Hans-Ullrich tritt in einer Talkshow auf und gibt sich als Außerirdischer aus. Doch dann muss er dringend zur Toilette, doch er darf das Studio nicht verlassen... Hans-Ullrich will sich mit einer Waffe das Leben nehmen, doch dies geht schief – die Kugel durchschlägt seine Wohnungstür und die der schwerhörigen Nachbarn, worauf die Nachbarin Hans-Ullrich fragt, ob er geklopft habe... Björn ist mit Baby Tango auf dem Spielplatz. Die Kleine schreit wie am Spieß und in seiner Not bettelt Björn bei einer jungen Mutter, sie solle Tango ebenfalls stillen – gegen Bezahlung! Schließlich willigt die Frau ein, doch dann taucht ihr Mann auf... Fazit: Ein sehr außergewöhnliches Buch mit einem eigenen Charme und mit einer sehr ungewöhnlichen Handlung, bei der man sich fragt, wie der Autor auf so etwas kommt, einige Überraschungen inbegriffen. Und so verbindet die Protagonisten einiges, das sich erst mit der Zeit herauskristallisiert – die Welt ist eben klein... Wer also mal ein Buch lesen möchte, das sich sehr von anderen unterscheidet, ist hiermit bestens bedient, wobei ich empfehlen würde, auch wenn dies nicht unbedingt nötig ist, doch erst DAS TRUTHUHNPARADIES zu lesen. Von mir gibt es für dieses Buch 5 Sterne.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Gela_HK

    Gela_HK

    27. January 2013 um 00:02

    Maria und Björn müssen in Berlin vor der Polizei fliehen. Ein "außerirdisches" Truthuhn mit Namen Kirk macht die Flucht auch nicht gerade leichter. Auf der Suche nach einer Bleibe und einem Job begegnen die beiden einigen verrückten, skurilen Typen. Die mehr oder weniger für unterhaltsame Situationen sorgen. Unterkunft finden sie in einer Villa bei einem Ärzteehepaar in Zehlendorf. Nebenbei werden die zwei auch noch zwangsweise Eltern eines dunkelhäutigen Kindes. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, bin ich doch schnell in diese aberwitzige Szenerie vollgestopft mit humorvollen Dialogen und Situationskomik eingestiegen. Wer bereit ist, sich auf unkonventionelle verrückte Art unterhalten zu lassen, liegt bei diesem Buch genau richtig.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Blaustern

    Blaustern

    15. January 2013 um 20:52

    „African Tango“ ist der Nachfolger von „Das Truthahnparadies“. Maria und Björn haben sich wiedergetroffen, in dem Zug nach Berlin, begleitet von Truthuhn Kirk. In Berlin gelandet, müssen sie vor der Polizei fliehen. Maria wegen des Banküberfalls, Björn wegen der Befreiung der Truthähne. Sie entschließen sich zu einer Scheinschwangerschaft und finden so Unterkunft in einer Herberge. Dort bekam Maria dann sozusagen ihr Kind. Ein Schwarzer drückt ihr ein neugeborenes Baby in den Arm, welches sie Tango nennen. Maria will es behalten, doch die Herbergsmutter will es ihnen wegnehmen. Außerdem treffen sie auf viele seltsame Menschen, wie die Asylanden Schönbergs oder die Leute der Babelsberger Filmbranche. „African Tango“ ist eine skurrile Geschichte mit vielen Überraschungsmomenten, schräg und seltsam, manchmal ziemlich absurd, aber sehr unterhaltsam und am Ende logisch. Der Erzählstil ist flüssig und humorvoll und die Charaktere sympathisch, wenn auch sonderbar, und am Ende sind alle auf die ein oder andere Art miteinander verwoben.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2013 um 14:25

    Das Buch ist der Nachfolgeband von: Truthuhnparadies. Ich kenne den ersten Teil nicht und konnte trotzdem schnell in die Geschichte reinkommen.Das Buch beschreibt eine absurde und skurile Story und dementsprechend verrückte Protagonisten. Abgesehen von den Hauptfiguren Björn und Maria, die aufgrund Ereignissen des ersten Teils polizeilich gesucht werden, gibt es noch ein Truthuhn (oder einen Außerirdischen?) namens Kirk. Auf ihrer Flucht vor der Polizei verschlägt es die beiden in verschiedene Berliner Stadtteile, sie werden ungewollt Leiheltern eines afrikanischen Kindes. Dann gibt es noch Hans-Ullrich Brandtner, der im ersten Teil ein Manifest verfasst hat und durch Zufall Kontakte zur Babelsberger Film- und Fernsehbranche knüpfen kann. Wie alles zusammen gehört und ob Truthühner wirklich Außerirdische sind, muss der Leser selbst herausfinden! Das Buch ist unterhaltsam, verrückt und lesenswert.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Dreamworx

    Dreamworx

    Stephan Sareks Buch „African Tango – Das Truthuhnparadies Vol. 2“ ist der Nachfolger des Romans „Das Truthahnparadies“. Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen, den Vorgänger kannte ich gar nicht. Björn und Maria treffen sich im Zug nach Berlin wieder. Mit dabei als Begleitung Truthuhn Kirk. Als sie in Berlin ankommen, müssen sie feststellen, dass sie von der Polizei gesucht werden. Maria aufgrund des Banküberfalls und Björn wegen seiner Befreiungsaktion der Truthähne. So flüchten sie gemeinsam durch Berlin vor der Polizei. Unterwegs treffen sie allerlei merkwürdige Typen. Da ich den ersten Roman nicht kannte, fand ich die Geschichte am Anfang sehr skurril. Doch der flüssige Schreibstil hat mich direkt in diese wundersame Geschichte hineinkatapultiert. Die Protagonisten sind sehr sympathisch, wenn auch wundersam, ebenso alle auftauchenden „Nebendarsteller“. Der Roman wirkt irgendwie absurd, aber am Ende doch schlüssig. Die Handlung wird so humorvoll erzählt, dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Wer sich von einer völlig absurden Geschichte nicht abschrecken lässt, wird hier bestens bedient. Obwohl ich solche Bücher normalerweise nicht für mich auswählen würde, war es eine erfrischende Unterhaltung, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    08. January 2013 um 23:09

    Von diesem Buch eine Inhaltsangabe zu machen, ist echt schwer. Vielleicht kann man einen Teil des Inhalts als skurrile Neuauflage der Weihnachtsgeschichte bezeichnen. Maria und Björn machen sich auf aus ihren Wohnungen im Prenzlauer Berg , denn sie müssen vor der Polizei fliehen, und Maria ist schwanger. Die Schwangerschaft besteht aber nur aus einem Niveaball, den Maria aus Tarnungsgründen unter ihrem Shirt trägt. Und weil sie keine Wohnung haben, finden sie Herberge bei einem Ehepaar in Zehlendorf. Und dort gebar sie ihr erstes Kind, denn ein Schwarzer taucht auf und drückt ihnen ein Neugeborenes in den Arm. Das ist gut, denn der Niveaball ist sowieso gerade kaputt gegangen. Nun müssen Sie ein Neugeborenes versorgen, und es außerdem verteidigen, denn Herodes, oder vielmehr ihre Gastgeberin, will es Ihnen wegnehmen. Welche Rolle das Truthuhn dabei spielt, möchte ich jetzt nicht erläutern. Wer jetzt glaubt, das wäre keine Handlung, sondern vollkommener Unsinn, irrt sich. Stephan Sarek erzählt zwar eine sehr skurrile Geschichte, sie ist aber unterhaltsam und trotz überraschender Wendungen in sich logisch. Man muss aber schon abgedrehte Geschichten mögen, mir war das Ganze etwas zu absurd. Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, weil einige Szenen aber so witzig waren, daß ich laut auflachen musste, sind es 4 Sterne.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    dorli

    dorli

    03. January 2013 um 20:44

    Kaum wieder zurück in Berlin-Prenzlauer Berg müssen Maria und Björn vor der Polizei fliehen. Die beiden finden eine Unterkunft bei dem Arzt Unseld von Halden und seiner verrückten Frau Barbara in Zehlendorf. Sie lernen den sonderbaren Hans-Ullrich kennen und werden ungefragt mit der Versorgung eines Babys betraut. Nachdem mir „Das Truthuhnparadies“ schon sehr gut gefallen hat, war ich äußerst gespannt auf diese Fortsetzung mit neuen Abenteuern von Maria und Björn. Und es geht in diesem Buch munter weiter mit merkwürdigen Zufällen und skurrilen Verwicklungen. Die Figuren sind alle mehr oder weniger sonderbar, aber trotzdem durchweg liebenswert. Ich finde es faszinierend, dass die Geschichte trotz der ganzen seltsamen Verstrickungen und verrückten Verkettungen am Ende rund und schlüssig ist und alles irgendwie zusammen passt. „African Tango – Das Truthuhnparadies Vol. 2“ ist einfach eine herrlich spaßige Geschichte, vollgepackt mit amüsanten Dialogen, ganz viel Wortwitz und reichlich Situationskomik. Stephan Sareks wunderbar trockener Humor macht dieses Buch zu einem tollen Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    conneling

    conneling

    02. January 2013 um 22:42

    African Tango geht da weiter, wo das Truthuhnparadies aufgehört hat, es geht nahtlos weiter. Björn und Maria haben sich wieder gefunden, sind nun in Berlin, aber werden von der Polizei gesucht. Das Truthuhn Kirk ist übrigens auch noch da. Maria und Björn entschliessen sich zu einer Scheinschwangerschaft, Schwangere werden ja schließlich mit mehr Rücksicht behandelt. Sie kommen zu einer Unterkunft und auch noch zu einem afrikanischen Baby, welches von ihnen Tango genannt wird. African Tango ist der nachfolgende Band von Das Truthuhnparadies, allerdings kann man African Tango auch sehr gut ohne den Vorgänger lesen, man kommt gleicht gut in die Geschichte rein und ist. Mit Björn und Maria und den andere vertraut. Wild, schräg, teilweise auch seltsam und mit ernsteren Tönen in Bezug auf Kinder und auf Abschiebung ist African Tango ein Buch welches mich überrascht und gut unterhalten hat.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    01. January 2013 um 16:46

    Klappentext: Maria und Björn werden von der Polizei gesucht und müssen fluchtartig den Prenzlauer Berg verlassen. Auf ihrer Odyssee durch Berlin werden sie kurzerhand ungewollt ›Leiheltern‹ für ein afrikanisches Kind, treffen auf wundersame Menschen aus der Babelsberger Filmbranche, lernen sowohl die Schickeria Zehlendorfs, als auch die Asylanten Schönebergs kennen und kommen mit der Leidenschaft des Tangos in Berührung. * Meine Meinung * Ich glaube, dieses Buch ist so ziemlich das skurrilste, was ich in der letzten Zeit gelesen habe. Die Geschichte ist einfach nur schräg, wobei die Figuren durchaus echt wirken - jedenfalls die meisten. Es ist bereits der zweite Teil einer Geschichte, aber den ersten Teil muss man nicht zwangsläufig kennen. Man kann diesen zweiten Teil auch ohne Vorkenntnisse verstehen. Was zunächst alles etwas wirr erscheint, verbindet sich im Laufe der Geschichte immer mehr miteinander. Dabei gibt es natürlich wieder viele schräge Momente. Wer also skurrile und schräge Geschichten mag, dem wird dieses Buch sicherlich viel Freude bereiten. Mein Fall war es leider nicht wirklich.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2012 um 18:04

    Ein nasser Zettel an einer Litfaßsäule bringt die Wohnsituation von Maria und Björn total durcheinander. Hierauf wird die dritte Person gesucht, die am Überfall auf die Sparkasse beteiligt war. Zwei Täter sind gefasst, eine weibliche, knabenhaft schlanke Täterin mit roten Zöpfen, ca. 17-18 Jahre alt, ist noch flüchtig. Und das ist unschwer erkennbar Maria. Also adieu Wohnung Prenzlauer Berg, fluchtartig alles stehen und liegen lassen und möglichst unerkannt eine neue Bleibe suchen - allerdings auch einen Job, der soviel abwirft, dass man Miete und Unterhalt bestreiten kann. Klingt ziemlich aussichtslos, aber wie kann man im Hinblick auf dieses naive, verrückte Pärchen auch sagen: "Gibt der Herr ein Häschen, so gibt er auch ein Gräschen", mit dem man irgendwie über die Runden kommt. Auf der unfreiwilligen Tour durch die Hauptstadt kreuzen eine Menge skurriler, ausgefallener Typen ihren Weg, und mit oder ohne eigenes Dazutun geraten sie in die unmöglichsten Situationen, die - und das muss man zur Ehrenrettung von Kirk sagen - nicht nur von ihm ausgelöst werden. Falls Sie noch nicht wissen wer "Kirk" ist - hier handelt es sich natürlich um ein Truthuhn. Unklar ist lediglich die Frage, ob es außerirdisch ist oder nicht. Fragen gibt es allerdings noch einige mehr in diesem flotten, saloppen Roman, denn auf Anhieb ist dem Leser nicht klar, woher das lächelnde, dunkelhäutige Baby kommt, zu dessen Eltern Maria und Björn erkoren werden. War sein Wiegenlied ein Tango? Rätselhaft bleibt auch über geraume Zeit, zu welchem Zweck Wanzen in der komfortablen Einliegerwohnung einer Arztvilla heimisch gemacht wurden, und zwar solche, die nicht laufen aber dafür umso besser hören können. Der Leser macht so einige Abstecher in andere Welten, gewinnt Einblicke, die Lachmuskeln strapazieren und andere, die nachdenklich stimmen. Das Verrückte, Abgedrehte allerdings behält zweifelsfrei die Oberhand, und ich denke 'mal, so soll es auch sein. Die Protagonisten im Kampf mit den Absurditäten des Daseins zu beobachten, hat etwas ganz Besonderes, stimmt absolut heiter und macht offen für alles Außergewöhnliche und das Fallenlassen der üblichen Regeln. Herrlich beschwingt, mit flüssiger Sprache und unzähligen Akzenten von Situationskomik gezeichnet, macht dieser Roman einfach Laune. Wenn man seinen Vorgänger gelesen hat, sind auch die Urspünge bekannt, und man erhält den Spass im Doppelpack. Einige Hinweise in dem vorliegenden Werk von Stephan Sarek genügen allerdings völlig, um auch ohne Vorkenntnisse problemlos auf die vergnügliche Spur zu kommen. Zum Schluß bleibt nur das Truthuhn flüchtig. Kehrt es irgendwann zurück? "Alles Gute kommt von der Pute" sollte hier nicht der einzige Kommentar sein, dafür ist zuviel schmückendes Beiwerk in Form von höchst amusanten Menschen und Handlungen mit auf des Lesers Tisch gebracht worden, der, hervorragend unterhalten, selbst 5 Sterne als Dessert beisteuert.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    bokworm

    bokworm

    28. December 2012 um 13:50

    Maria und Björn werden von der Polizei gesucht und müssen fluchtartig den Prenzlauer Berg verlassen. Auf ihrer Odyssee durch Berlin werden sie kurzerhand ungewollt ›Leiheltern‹ für ein afrikanisches Kind, treffen auf wundersame Menschen aus der Babelsberger Filmbranche, lernen sowohl die Schickeria Zehlendorfs, als auch die Asylanten Schönebergs kennen und kommen mit der Leidenschaft des Tangos in Berührung. Skurril war schon der erste Teil des Buches ("Das Truthuhnparadies"), ebenso skurril (wenn nicht noch skurriler) soll es nun im 2. Teil weitergehen. Wichtig zu wissen ist, dass es nicht unbedingt notwendig ist, den ersten Teil gelesen zu haben. Man kann auch so ganz gut den Geschehnissen folgen, ohne das Gefühl zu haben, das etwas fehlt. Die Figuren, die auftreten, sind nicht zufällig gewählt. Irgendwie verbindet sich alles miteinander, sei es auch nur am Schluss. Und immer wieder, wenn auch nur zwischendurch, spielen Truthühner eine Rolle. Auch wenn ich nicht wie im ersten Buch laut auflachen musste, finde ich es doch sehr amüsant und ulkig.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Kiwi-Lena

    Kiwi-Lena

    27. December 2012 um 10:03

    Wie wahrscheinlich ist es, dass Truthühner Tango tanzen? Auf der Flucht vor der Polizei müssen Maria und Björn dem Prenzlauer Berg den Rücken kehren und stattdessen mit sich umgehend neu geschaffenen Identitäten untertauchen. Als wäre diese Situation allein nicht schon prekär genug, kommen sie ohne jegliche Vorwarnung in den Genuss des Elternseins – wird ihnen kurzerhand ein afrikanisches Baby in Obhut gegeben, das eine Vorliebe für Tangomusik hat. Doch wer sind die leiblichen Eltern des Kleinen und weshalb um Himmels willen landete Michael Jackson mit einem Raumschiff mitten in Berlin? Für Maria und Björn beginnt eine verquickte, turbulente Spurensuche … Mit "African Tango", dem Nachfolger von "Das Truthuhnparadies" knüpft Stephan Sarek nahtlos an die skurrilen Erlebnisse Maria und Björns an. Auch dieses Mal entführt der Autor den Leser an die Seite des jungen, chaotischen und sehr ungleichen Paars, dessen Alltagsabenteuer schräger sind als der Schiefe Turm von Pisa. Die herrlich abgedrehten Charaktere laufen in Teil 2 der Reihe ein weiteres Mal zu bestechender Hochform auf, wobei sich erst durch das Verweben der einzelnen Handlungsstränge miteinander das komplette Kaleidoskop an unvergleichlichem Aberwitz ergibt. Zusätzlich spielen hierbei die Vorliebe fürs Über- und Außerirdische ebenso eine tragende Hauptrolle wie die verzweifelte Suche nach der eigenen Identität und die Leidenschaft fürs Tangotanzen. Ein Potpourri, das mächtig für Unterhaltung sorgt. Die Beständigkeit des Durchgedrehten und die Gabe, selbst aussichtslose Situationen durch präzisen Galgenhumor weniger trist erscheinen zu lassen, machen dieses Buch für mich so besonders. Es genügt selbst ein wenig bildliche Vorstellungskraft seitens des Lesers und schon ist mindestens der Schmunzelalarm abonniert. Da Sarek die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, entstehen die unterschiedlichsten Blitzlichter, die sich anschließend – durch das (zufällige) Kreuzen ihrer Wege – als ein Feuerwerk des Unwahrscheinlichen offenbaren. All denjenigen, die hin und wieder gern das verrückte (Trut-) Huhn in sich entdecken und/ oder für Slapstick im literarischen Format eine Vorliebe haben, kann "African Tango" überaus empfohlen werden.

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    Solifera

    Solifera

    25. December 2012 um 20:02

    African Tango geht da weiter, wo das Truthuhnparadies aufgehört hat. Björn und Maria habe sich wieder gefunden, sind nach Berlin gefahren, aber werden von der Polizei gesucht. Das Truthuhn ist immer noch da, und bekommt den klangvollen Namen Kirk. Maria ist gar nicht schwanger, sie ist nur an einen Scharlatan geraten, der jungen Frauen einredet, sie wären es. Um sich vor der Polizei in Sicherheit zu wiegen beschließen Maria und Björn allerdings ein Scheinschwangerschaft vorzugaukeln, schließlich kann man ja eine Schwangere (samt dem Vater) nicht einfach ins Gefängnis stecken^^. Wie schon der Vorgängerband, so ist auch African Tango eine irre Roadstory, bei der Björn und Maria auf allerlei Gestalten treffen, wie das Ehepaar von Halden, oder den Statisten Hans-Ullrich, ach ja und das afrikanische Baby, das kurzerhand Tango getauft wird. Wieder ist vor allem die unnachahmliche Situationskomik, das das Buch lesenswert macht. Wobei hier auch zeitweise etwas ernstere Töne angeschlagen werden, wenn es darum geht, wie man sich richtig um ein Kind kümmert. Und wie man eine Abschiebung verhindert. Auch wenn ich noch immer nicht von Björns Meinung, Truthühner seien Außerirdische, überzeugt bin, so hat mir dieses Buch echt gut gefallen. Sei es auch ein wenig abgedreht und speziell, man muss es einfach mögen :)

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  • Rezension zu "African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2" von Stephan Sarek

    African Tango - Truthuhnparadies Vol. 2
    sofie

    sofie

    23. December 2012 um 17:53

    „Ich kann ja die Auskunft anrufen.“ „African Tango – Das Truthuhnparadies Vol. 2“ fängt genau da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Maria und Björn haben sich im Zug wiedergefunden und sind gemeinsam nach Berlin gefahren. Mit dabei – das Truthuhn Kirk. In Berlin angekommen stellen die beiden fest, dass sie von der Polizei gesucht werden. Maria wegen des Banküberfalls und Björn aufgrund seiner Truthuhnbefreiungsaktion. Eine Scheinschwangerschaft und einen Wohnungsbrand später sind sie gemeinsam auf der Flucht quer durch Berlin. Dabei begegnen sie wieder einigen skurrilen, aber liebenswerten Charakteren. Wie auch schon der erste Teil ist auch das zweite Truthuhnparadies wieder herrlich skurril. Eine absurde Situation jagt die nächste, doch nichts passiert einfach so, denn alle Ereignisse hängen irgendwie zusammen und führen am Ende zum großen Finale. Die Geschichte wird wieder zum einen aus der Perspektive von Maria und zum anderen aus einer Erzählerperspektive erzählt. Diesmal werden neben dem Humor aber auch ein paar ernstere Töne angeschlagen. Insgesamt ist „African Tango“ von Stephan Sarek nicht ganz so lustig wie sein Vorgänger, aber ich habe mich trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt. Es ist sicherlich besser, wenn man den ersten Teil kennt, aber die Ereignisse werden auch noch mal kurz zusammengefasst. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, solange man sich von Truthühnern, die evt. Außerirdische sind, nicht abschrecken lässt.

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