Stephan Schwarz Blonder Kaviar

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Inhaltsangabe zu „Blonder Kaviar“ von Stephan Schwarz

Frankfurt: Ein brutaler Mord führt Hauptkommissar Büschelberger und sein Team direkt in das halbseidene Milieu und die erschreckenden Abgründe menschlicher Begierden. Auf finsteren und verborgenen Seiten des Internets ist ein Menschenleben nichts wert, besonders wenn es dem schnellen Geld im Weg steht oder der puren Lusterfüllung dient. Voller Entsetzen entdecken die Kommissare eine unbekannte Welt mitten in ihrer Stadt. Im Laufe der Ermittlungen taucht ein dunkles Geheimnis aus Büschelbergers Vergangenheit auf, von dem bisher selbst sein bester Freund Emilio nichts ahnte. Wenn die Kommissare diesen Fall lösen wollen, muss sich der Hauptkommissar seiner Vergangenheit stellen. Nur welche Rolle spielt dabei die neue Kollegin aus Osteuropa dabei? Blonder Kaviar ist nach Krötenmord der zweite Kriminalroman um den charmanten Hauptkommissar Felix Büschelberger. Dieses Mal schickt Autor Stephan Schwarz den Ermittler und sein Team nicht nur vollelektrisch auf die Straße, sondern auch elektronisch auf den Daten-Highway des Internets. Eingeflochten in die bewegende Story sind - wie bereits im ersten Fall - spannende Trends und Themen der Elektromobilität. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Informationstechnologie und auf zukunftsweisenden Instrumenten, die entscheidend zur Ermittlungsarbeit beitragen. Blonder Kaviar fesselt mit hoch aktuellen Themen und zieht den Leser, dessen Moralvorstellungen im Laufe der Lektüre auf eine harte Probe gestellt werden, in seinen Bann. Doch die sympathischen Ermittler bilden einen Gegenpol zu den realitätsnahen Abgründen und wirken besänftigend - wie eine gute Tasse Tee

"Blonder Kaviar" von Stephan Schwarz ist spannend, abwechslungsreich und trifft auf seine moralischen Grenzen. Absolute Empfehlung!

— timmboesche

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  • Blonder Kaviar von Stephan Schwarz

    Blonder Kaviar

    timmboesche

    04. September 2015 um 18:24

    Der spannende Roman »Blonder Kaviar« ist der 2. Band um das Tee trinkende Frankfurter Ermittlerteam um Kommissar Felix Büschelberger. Nachdem ich den Krimi »Krötenmord« von Stephan Schwarz gelesen hatte, war ich gespannt, wie sein neues Werk werden würde. Um es kurz zu machen: Stephan Schwarz ist es gelungen, mit »Blonder Kaviar« einen spannenden, abwechslungsreichen und auf seine moralischen Grenzen treffenden Krimi zu schreiben. Meine gesamte Rezension kannst Du beim Netzblogger lesen. :)

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  • Leserunde zu "Blonder Kaviar" von Stephan Schwarz

    Blonder Kaviar

    Capscovil_Verlag

    Leserunde mit den Gewinnern der Buchverlosung Blonder Kaviar (http://www.lovelybooks.de/thema/Buchverlosung-Kriminalroman-Blonder-Kaviar-2-Fall-der-Elektroauto-fahrenden-Kommissare-aus-Frankfurt-1021197355/?liste=modern) Blonder Kaviar ist nach Krötenmord der zweite Kriminalroman um den charmanten Hauptkommissar Felix Büschelberger. Dieses Mal schickt Autor Stephan Schwarz den Ermittler und sein Team nicht nur vollelektrisch auf die Straße, sondern auch elektronisch auf den Daten-Highway des Internets. Frankfurt: Ein brutaler Mord führt Hauptkommissar Büschelberger und sein Team direkt in das  halbseidene Milieu und die erschreckenden Abgründe menschlicher Begierden. Auf finsteren und verborgenen Seiten des Internets ist ein Menschenleben nichts wert, besonders wenn es dem schnellen Geld im Weg steht oder der puren Lusterfüllung dient. Voller Entsetzen entdecken die Kommissare eine unbekannte Welt mitten in ihrer Stadt. Im Laufe der Ermittlungen taucht ein dunkles Geheimnis aus Büschelbergers Vergangenheit auf, von dem bisher selbst sein bester Freund Emilio nichts ahnte. Wenn die Kommissare diesen Fall lösen wollen, muss sich der Hauptkommissar seiner Vergangenheit stellen. Nur welche Rolle spielt die neue Kollegin aus Osteuropa dabei? Eingeflochten in die bewegende Story sind - wie bereits im ersten Fall - spannende Trends und bemerkenswerte Themen der Elektromobilität. Blonder Kaviar fesselt mit hoch aktuellen Themen und zieht den Leser, dessen Moralvorstellungen im Laufe der Lektüre auf eine harte Probe gestellt werden, in seinen Bann. Doch die sympathischen Ermittler bilden einen Gegenpol zu den realitätsnahen Abgründen und wirken besänftigend - wie eine gute Tasse Tee. (Leseprobe)

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    • 63
  • Blonder Kaviar

    Blonder Kaviar

    Blaustern

    26. April 2013 um 20:36

    „Blonder Kaviar“ ist der 2. Band um das Frankfurter Ermittlerteam. Gleich zu Beginn des Buches wird die Mordkommission zum Leichenfundort gerufen. In der Nähe eines Autobahnrastplatzes an der A5 liegt die Leiche einer jungen Frau bestialisch und grausam ermordet. Selbst das Team ist bestürzt von dieser brutalen Tat und setzt alles daran, den Täter zu erwischen. Doch zunächst einmal muss die Identität der Leiche herausgefunden werden. Die Vermutungen werden bestätigt, als Irena Sowetschakow von der Polizei aus der Ukraine eintrifft und die tote junge Frau als Osteuropäerin identifiziert. Sie hielt sich illegal in Deutschland auf und war in der Prostitution gelandet. Das Ermittlerteam deckt daraufhin Dinge auf, die die Kommissare in ihrer langjährigen Laufbahn noch nicht erlebt hatten und welche kaum vorstellbar sind. Die Protagonisten sind wirklichkeitsnah und ausführlich beschrieben worden mit all ihren Ecken und Kanten, was sie sehr sympathisch macht. Ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar. Der Spannungsbogen wird von Anfang bis Ende gehalten, obwohl klar ist, wer der Täter ist. Dafür sorgen die Wendungen, ständig dreht sich das Blatt. Sehr interessant und gut in den Text fügten sich auch die Erklärungen der  Ermittlungsmethoden, der Computertechnik sowie die der Elektroautos mit ein. Durch die gute Recherche lernt man viele neue Dinge. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen.

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  • EIn "Tatort" zum Lesen

    Blonder Kaviar

    Soho

    02. April 2013 um 17:04

    Menschenhandel, Zwangsprostitution, Korruption und ein sehr sympathisches Ermittlerteam. Daraus hat Stephan Schwarz einen sehr spannenden, aber auch informativen Krimi erschaffen. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Dabei nimmt der Spannungsbogen an keiner Stelle ab. Bis zur letzten Seite wendet sich das Blatt ständig und das Ende der Story ist zwar ein wenig vorherzusehen, aber der Weg dorthin ändert sich ständig, so dass man das Buch wirklich kaum aus der hand legen kann. Besonders gut hat mir das genaue Recherchieren des Autors gefallen. Man erfährt viel über aktuelle Ermittlungsmethoden, sowohl im pathologischen Bereich, als auch im technisch-kommunikativen Bereich. Auch über Elektrofahrzeuge bin ich jetzt bestens informiert. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auch ein Fan des "Tatortes" ist und Lust hat ein witziges frankfurter Ermittlerteam kennenzulernen und zu begleiten.

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  • Spannender Frankfurt-Krimi

    Blonder Kaviar

    Stephanus

    26. March 2013 um 11:07

    Im zweiten Buch lässt der Autor sein Ermittlertteam um den Kommissar Felix Büschelberger ins Rotlicht-Milieu eintauchen. Nach dem Fund einer Frauenleiche auf einer Autobahnraststätte beginnt die Suche nach deren Identität, die sich als schwierig erweist. Hierbei führt die erste Spur in ein Ausländerheim, aber erst mit der ukrainischen "Polizistin" Irena gelingt der Durchbruch und das Team kommt einem brutalen russischen Zuhälter auf die Spur, der im Verborgenene operiert und übers Internet und dortige, einschlägige Foren seine Geschäfte einfädelt. Nach verdeckten Ermittlungen gelingt schließlich das Aufspüren der Bande und alle Mitglieder, bis auf den Boss Igor, werden getötet. Dieser kann jedoch in die Ukraine fliehen, wo Felix und Irena ihn in einem regelrechten Showdown töten. Dem Autor gelingt eine spannende Krimihandlung mit einer sehr realistischen Darstellung der Ermittlungstätigkeit der Polizei und einer Reihe von überraschenden Wendungen. Immer wieder wird detail- und kenntnisreich, ohne aber unverständlich zu sein oder zu verwirren, neueste Technik (z.B. Elektroauto; E-Bike etc.) eingeflochten. Die Figuren sind sehr gut geschildert und ausgearbeitet und wirken dadurch lebendig. An einigen Stellen ist das Buch herrlich komisch, insbesondere bei den Szenen mit Felix Ex-Frau Christine und dem toten Weihbischof. Ein kleineres Manko war für mich die etwas zu ausgedehnte Beschreibung der neuesten Technik in den ersten vier bis fünf Kapiteln, wodurch der Beginn der Krmi-Handlung und die Spannung etwas leidet. Leider hat mir das Ende der Handlung mit dem Showdown in der Ukraine überhaupt nicht gefallen. Ich empfand dies als unrealistisch und konstruiert. Insgesamt aber ein guter und spannender Krimi mit Humor und tollen Figuren, bei dem der Leser auch so nebenbei noch wissenswertes über neue Technologien erfährt.

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  • Rezension zu "Blonder Kaviar" von Stephan Schwarz

    Blonder Kaviar

    Deengla

    08. March 2013 um 18:02

    KURZMEINUNG Ein Krimi mit fantastischen Figuren, einem spannenden Fall, viel Action, aber auch Humor und viel Hintergrundwissen - ich bin begeistert. INHALT Der Einstieg in das Buch ist äußerst brutal, da detailliert der Mord an einer jungen Frau geschildert wird. Deren Leiche wird zufällig entdeckt und dies ist dann auch der Fall, den die Frankfurter Ermittler zu lösen haben. Sieht es anfangs zunächst nur nach einem "einfachen" Mordfall aus, wird schnell klar, dass mehr dahinter steckt. Viel mehr. Grausame und furchtbare Dinge, die man sich gar nicht vorstellen mag. Mehr will ich an dieser Stelle einfach nicht verraten. MEINE AUFÜHRLICHERE MEINUNG Mein erster Krimi von Stephan Schwarz, obwohl dies bereits der zweite Fall des Frankfurter Ermittlerteams ist. Man kann es aber auch sehr gut ohne die Vorkenntnisse des ersten Bandes lesen, da nur einmal ganz leichte Andeutungen zum Fall von Band 1 gemacht wurden. Die Figuren sind durch die Bank weg wirkliche Individuen mit all ihren besonderen Eigenschaften, Gefühlen und Sperenzchen. Da ist zum Beispiel Emilio, ein Technikfreak, der bei vielen Dingen sehr ins Detail geht. Diese Stellen fand ich besonders interessant, da der Autor hier sehr gelungen auch Normalos wie mir verständlich machen konnte, wie gewisse Dinge funktionieren oder was genau dahinter steckt. Ingesamt werden sehr viele Infos, z.T. im Sinne von "random facts", im Buch dargeboten. Ich finde das prima, kann mir jedoch auch vorstellen, dass der ein oder andere Leser diese Stellen vielleicht einfach überspringt, da sie ja meistens auch für den Fortlauf der Geschichte keine tragende Rolle spielen. Es muss halt einfach funktionieren und wie genau es funktioniert, muss ja nicht alle interessieren. Ich habe während des Lesens wirklich viel gelernt, sei es über Technik im Allgemeinen, die Ortung von Internet-IPs oder Handys als auch gewisser Sexpraktiken. Der Fall war wirklich spektakulär, wenn auch sehr brutal, und es kommt zu einigen Actionszenen, die schon fast ein wenig an Hollywood erinnern lassen. Mir hat das Lesen wirklich viel Spaß gemacht. FAZIT Dieser Krimi hat wirklich alles, was ich mir von einem Krimi wünsche. Auch wenn von Anfang an klar war, wer der Täter ist (und damit nehme ich wirklich nichts vorweg, schließlich wird bereits auf der ersten Seite der Mord geschildert und der Täter beim Namen genannt), war die Jagd auf ihn und auch ein, zwei Wendungen innerhalb des Buches doch sehr, sehr spannend. Ich werde dieses Buch sicherlich weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Blonder Kaviar" von Stephan Schwarz

    Blonder Kaviar

    Leseratz_8

    03. March 2013 um 16:14

    Das Team der Mordkommission freut sich über die Bekanntgabe der Verlobung ihrer Kollegin Frauke mit dem Rechtsmediziner Kevin, als alle zu einem Leichenfundort auf einem Parkplatz an der A5 gerufen werden. Hier wurde die Leiche der jungen Mariola abgelegt, mit deren brutaler Ermordung dieser rasante Krimi beginnt. Das Team um Hauptkommissar Felix Büschelberger ist erschüttert ob der Brutalität und schwört sich, den oder die Täter zu fassen. Die Identität der Toten bleibt zunächst ungeklärt, die Ermittlungen im Rotlichtmilieu führen nicht weiter. Auch ein Besuch im örtlichen Asylantenheim bringt vorerst keine Entwicklung, aber die "Ältesten" der Gemeinschaft versprechen sich umzuhören und die Polizei auf dem Laufenden zu halten. Plötzlich taucht unerwartet Polizeimajor Irena Sowetschakow aus der Ukraine auf und kann die Tote identifizieren. Sie bringt auch Informationen über einen brutalen Zuhälter und seine "Mitarbeiter" mit und damit beginnt eine aufregende und umfangreiche Ermittlungsarbeit, die tief in die Abgründe der menschlichen Triebe führt. Die Charaktere des Teams und der sie umgebenden Personen sind ausführlich beschrieben und sehr sympathisch, die Handlungen schlüssig. Obwohl der Krimi mit vielen technischen Erklärungen aufwartet, sei es über Elektroautos und -fahrräder aber auch über die neueste Computer- und Ermittlungstechnik, wird die Spannung dadurch nicht gemindert. Auch die mit dem eigentlichen Fall nicht verbundenen Nebenschauplätze sind stimmig und passen sich in die Handlung gut ein. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, war logisch und dicht aufgebaut und der Schreibstil flüssig und gut zu lesen. Positiv ist auch die Gestaltung der Kapitel und die Größe des Buches. Die Kapitel sind so lang bzw. kurz, dass schnell nochmal ein oder zwei gelesen werden können. Das Buch ist etwas größer als "normale" Taschenbücher, liegt aber sehr gut in der Hand. Besonderes Lob bekommt Herr Schwarz dafür, dass seine Kommissare auch ein Wochenende haben, und relativ normale Arbeitszeiten, Überstunden gibt es, wenn es wirklich notwendig ist. Das unterscheidet diesen Krimi wohltuend von anderen seiner Art. Ich vergebe eher selten fünf Sterne, aber hier ist es wirklich verdient. Ich warne vor, während der letzte 100 Seiten kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es endet so rasant, wie es auch begann.

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  • Rezension zu "Blonder Kaviar" von Stephan Schwarz

    Blonder Kaviar

    martina_turbanisch

    07. January 2013 um 15:02

    Im Gebüsch eines Autobahnrastplatzes wird die grausig zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden und zunächst einmal müssen Felix Büschelberger und sein Team herausfinden, wer die junge Frau war. Niemand scheint sie zu vermissen und der einzige Ansatzpunkt für die Ermittlungen sind ihre osteuropäischen Gesichtszüge. Der anfängliche Verdacht, dass das Opfer illegal in Deutschland war und als Prostituierte gearbeitet hat bestätigt sich, als eine Kollegin aus Ukraine eintrifft, die einem Ring von Menschenhändler auf der Spur ist und das tote Mädchen identifiziert. Was die Ermittlungen dann aber nach und nach offenbaren übertrifft selbst das Vorstellungsvermögen der routinierten Kommissare… Mein Eindruck: Blonder Kaviar ist eine rasant geschrieben, gut konstruierte Geschichte die tief in Abgründe des Rotlichtmilieus führt. Während des Lesens beschleicht mich immer mal wieder dieses “Oh Gott – so etwas kann es doch nicht wirklich geben” – Gefühl, aber viel Zeit zum Nachdenken bleibt dank dem rasanten Handlungsverlauf ( vorerst) nicht. Immer wieder überschlagen sich die Ereignisse und auch wenn ich ziemlich schnell einen Verdacht hatte (der sich dann auch bestätigte) tat das der Spannung und dem Lesevergnügen keinen Abbruch Stephan Schwarz wirft mich als Leser gleich ohne lange Vorreden mitten in’s Geschehen, denn das Buch startet mit den letzten Minuten im Leben der jungen Prostituierten Mariola und die sind mehr als grausam. Erst dann lerne ich so nach und nach das etwas ungewöhnlich Ermittlerteam aus Frankfurt kennen und genau dieses Team unterscheidet sich erheblich von den vielen anderen Teams die mir in zahlreichen anderen Krimis begegnet sind. Frisch und unverkrampft Nicht weil es aus so vielen extrem skurrilen Typen mit einer eben so extremen skurrilen Vergangeheit besteht, ganz im Gegenteil – es sind eher Menschen, die man sich genauso auch als Nachbar oder Freund durchaus vorstellen kann. Sicherlich mit der einen oder anderen liebenswerten Macke, aber trotzdem mit einer gewissen Bodenhaftung. Die Art wie Stephan Schwarz eben diese kleinen Macken in die Geschichte einfließen lässt, vermittelt mir nie den Eindruck das da nun jemand krampfhaft auf der Suche nach einem neuen Ermittlertypus war. Ganz schnell fand ich eine teetrinkende Ermittlertruppe die mit einem Elektroauto unterwegs ist vollkommen normal :-) Gut – der Beruf von Büschelbergers Exfrau ist nun nicht so wirklich alltäglich, aber auch diese Geschichte fügt sich sympathisch und nachvollziehbar in die Geschichte in und erweist sich auch noch als durchaus hilfreich. Selbst eine Liebesgeschichte findet innerhalb der Geschichte noch einen Platz, die erfeulich unpathetisch ist und wie alle anderen Elemente erfrischend ehrlich und trotz aller widrigen Umstände irgendwie normal und nachvollziehbar wirkt. Mein Fazit: Blonder Kaviar hat alles, was ein guter Krimi haben muss: Einen gut konstruierten Kriminalfall, ein sympathisches Ermittlerteam, die richtige Menge an kleinen Nebenhandlungen, Verfolgungsjagden und einen Showdown – dazu kommt ein sehr angenehmer, temporeicher Erzählstil und schon hat man mich glücklich gemacht :-) Jetzt werde ich mir allerdings noch Krötenmord von Stephan Schwarz kaufen müssen, auch wenn man Blonder Kaviar auch durchaus ohne den Voorgängerband lesen kann ohne das erste Buch zu kennen, aber ich habe es halt gerne komplett – jeder hat so seine Macke :-)

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