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Nimithil

vor 3 Monaten

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Aufgrund eines illegalen Experimentes bei seinem neuen Arbeitgeber befindet sich Daniel auf einmal in der virtuellen Welt. Durch Zufall trifft er auf die Bankangestellte Sarah, welche probiert ihn aus dem Internet zu befreien. Zwischen den Beiden bahnt sich eine Liebesgeschichte an, welche auf zwei unterschiedlichen Realitäten basiert.


Der Schreibstil des Autors ist simpel gehalten, oftmals wirken längere Absätze wie Aufzählungen. Was vor allem bei der Technik auffällt sind die vielen Rechtschreib-, Satzbaufehler und fehlende Absätze (besonders wenn eine ganze Zeit keine hat). Es mangelt einfach an Struktur, was sich auch dadurch bemerkbar macht, dass es nur vier Kapitel gibt. 


Die Handlung ist interessant gestaltet, wobei die Idee etwas veraltet wirkt und ihre Umsetzung eher mangelhaft. Das Thema Cyberumgebung und Daniel’s Leben in diesem hat einiges an Potential, welches hier nicht genutzt wurde und nur zaghaft an der Oberfläche gekratzt wurde. Die Personen sind passend zu der Geschichte gewählt und erfahren eine gewisse Tiefe. Was mich jedoch öfters gestört hat war die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Sarah, da sie sehr erzwungen wirkte. 


Der Druck ist mangelhaft, einige Seiten sind stark verblasst (da war wohl die Tinte bald leer) und der Druck vom Layout ist sehr unregelmäßig. So sind oftmals die Zeilen nicht gleich auf zwischen zwei Seiten, der Text einer Seite ist schief gedruckt oder der Abstand zum Buchschnitt ist unregelmäßig. Auch gibt es zwei bis drei Seiten wo die Tinte etwas verschmiert ist. Diese Dinge sind mir bis jetzt noch nicht bei einem Buch bewusst aufgefallen, doch hier ist es sehr markant. 


Weiterhin wird am Ende des Buches auf die Indienhilfe der Bottroper Realschüler verwiesen, etwas was für mich in keinem Zusammenhang zum Buch steht. 

Autor: Stephan Tüffers
Buch: Verloren im System
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