Stephan Talty

 4.4 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Black Hand, Black Irish und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Black Hand

 (48)
Neu erschienen am 12.11.2018 als Taschenbuch bei Suhrkamp.

Alle Bücher von Stephan Talty

Black Hand

Black Hand

 (48)
Erschienen am 12.11.2018
Black Irish

Black Irish

 (1)
Erschienen am 14.02.2013
Empire of Blue Water

Empire of Blue Water

 (1)
Erschienen am 17.04.2007
The Illustrious Dead

The Illustrious Dead

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Erschienen am 01.06.2010
Hangman

Hangman

 (0)
Erschienen am 01.12.2014
Escape from the Land of Snows

Escape from the Land of Snows

 (0)
Erschienen am 18.01.2011

Neue Rezensionen zu Stephan Talty

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Rezension zu "Black Hand" von Stephan Talty

Ich hoffe auf den Film
Elchi130vor 11 Tagen

Joseph Petrosino ein Detective italo-amerikanischer Abstammung in New York hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die erste amerikanische Mafia – die Black Hand – zu bekämpfen…

Das Thema ist unglaublich interessant – besonders, da Joseph Petrosino wirklich gelebt hat und das Buch kein Roman ist. Doch genau hierin liegt auch das Problem des Buches. Stephan Talty schafft es nicht, mich mit seiner Erzählweise zu fesseln. Besonders auf den ersten etwa 100 Seiten habe ich mich immer wieder gefragt, ob es hier um die Geschichte von Jo Petrosino oder um die Geschichte der Black Hand geht, wie es der Titel des Buches nahelegt. Dem Buch fehlt, vor allem zu Beginn, ein durchgehender Erzählfluss. Ich fühlte mich immer wieder an meine Schul- bzw. Unizeiten erinnert, wenn der Vortragende es nicht geschafft hatte, sich von den Quellen zu lösen und Schritt für Schritt dem gefolgt ist, was er bei der Recherche gefunden hat, anstatt das Thema in eigene Worte zu fassen. Dadurch wirkte das Ganze hölzern, ich bin nur mit Anstrengung im Buch weitergekommen und es entstand kein Lesefluss und schon gar keine lebendige Geschichte.

Irgendwann hatte ich mich eingelesen und ich bin besser vorangekommen. Allerdings finde ich zum einen, dass der Buchtitel nicht korrekt gewählt ist, denn Jo Petrosino war eindeutig die Hauptfigur des Buches und nicht die Organisation Black Hand. Und zum anderen habe ich das Buch nur zuende gelesen, weil das Thema spannend ist, nicht weil es gut umgesetzt worden ist.

Nun hoffe ich auf Leonardo Di Caprio und seine Verfilmung des Buches. Vielleicht gelingt es ihm ja, aus diesem Buch einen spannenden Film zu machen. Wobei die Beerdigung in dem Buch schon kaum zu ertragen war vor lauter Pathos. Ich mag mir kaum vorstellen, wie schrecklich die Umsetzung im Film er wird.

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Rezension zu "Black Hand" von Stephan Talty

Etwas trocken erzählt
leserattebremenvor 11 Tagen

Anfang des 20. Jahrhunderts hält mit der „Black Hand“ die erste italienische Mafiagruppe in den USA die Stadt New York in Atem. Mit Erpressungen und Kindesentführung, Mord und Bombenanschlägen machen sie den Bewohnern Little Italys Angst. Doch keiner traut der Polizei, erst als Joseph Petrosino mit dem Italian Squad die erste Sondereinheit zur Bekämpfung der italienischen Mafia gründet, scheint es einen ersten Ansatz zu geben. Petrosino kämpft Zeit seines Lebens für seine Mitbürger und gegen die Mafia, doch letztendlich erhält er wenig Unterstützung und muss dies mit seinem Leben bezahlen.
„Black Hand“ beschreibt das Leben von Joe Petrosino und seinen Kampf gegen die Mafia manchmal spannend, manchmal jedoch auch etwas zäh und langatmig. Ähnliche Beschreibungen wiederholen sich und über all die Jahre scheint es wenig Abwechslung zu geben. Petrosino ist berühmt im Viertel, kämpft jedoch auf verlorenem Posten, dieser Tenor zieht sich durch das ganze Buch. Ich hätte mir eine mitreißendere Beschreibung gewünscht, die nicht ganz so sachlich trocken daher kommt und dem durchaus spannenden Thema gerecht wird.
Inhaltlich fand ich „Black Hand“ sehr interessant, die Umsetzung war jedoch etwas zäh und trocken, obwohl Joe Petrosino eine beeindruckende Figur abgibt. Ich hatte mir von Stephan Taltys Buch etwas mehr erwartet. 

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M

Rezension zu "Black Hand" von Stephan Talty

Die Mafia und derer italienischer Jäger in New York
michael_lehmann-papevor 12 Tagen

Die Mafia und derer italienischer Jäger in New York

Jede enge kleine Kinder sind es, die verschwinden. Jungs und Mädchen zwischen 6,7,8 bis 10,11 Jahre alt.

Und es dauert nicht lange, dann kommt ein Brief der „Schwarzen Hand“. Mit einer Lösegeldforderung, die so hoch angesetzt ist, dass die entsprechenden Familien alles in der neuen Welt“ aufgebaute verlieren würden, wenn sie ihre Kinder wiedersehen möchten.

Und nicht nur dieses einkömmliche „Geschäft“ bringt der „Black Hand“ Geld und Einfluss, lässt die Einwohner bestimmter Viertel New Yorks in Angst erstarren und ihre Börsen für vermeintlichen Schutz öffnen und weitgehend hilflos Raub und Erpressung zunächst gegenüberstehen

Eine Entwicklung des organisierten Verbrechens italienischer Herkunft, die Talty eindrucksvoll in seiner Biographie des Polizisten Joseph Petrosino dem Leser vor Augen führt. Eine Entwicklung, deren Folgerichtigkeit aus der Gegenwart heraus noch besser einschätzbar ist und ein Fanal für einzelne Menschen, die sich immer wieder auch unter massiver Gefahr für das eigene Leben diesem Moloch entgegengestellt haben.

Was in Bezug auf Petrosino mit der besonderen Note der gleichen Herkunft her versehen ist. Denn auch eher ist Kind italienischer Einwanderer, einer von „Ihnen“ und damit für nicht wenige drangsalierte Bewohner der Stadt eine Hoffnungsgestalt mit einem breiten Netzwerk an Informanten und Informationen.

Damit kann Petrosino als einer der wenigen Polizisten der Stadt auf gleiche kulturelle und sprachliche Wurzeln zurückgreifen und sich in den italienischen Vierteln New Yorks heimisch bewegen.

Wobei aus heutiger Sicht klar ist, dass es sich mit der Mafia in New York wie mit jener im „Stammland“ Süditalien wie mit der Hydra verhält. Schlägt man unermüdlich Kopf um Kopf ab, wachsen doch immer wieder neue und scheinbar gar stärkere nach.

All das ist in großen Teilen spannend wie ein Thriller zu lesen, verliert sich hier und da zu detailliert in Einzelheiten, findet jedoch immer wieder den packenden roten Faden eines intensiven, nach allen Seiten hin anstrengenden Polizistenlebens, dass mit klaren Erfolgen, aber auch massiven Rückschlägen unermüdlich sich dem Kampf gegen das organisierte Verbrechen verschrieben hatte.

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