Stephan Talty

 4.3 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor von Black Hand, Black Irish und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stephan Talty

Stephan Talty, geboren 1960 in New York, ist Autor von sechs NYT-Bestsellern, die sich mit amerikansicher Kriminalgeschichte auseinandersetzen. Seine Bücher wurden von Hollywood als Captain Phillips und Granite Mountain verfilmt. Er schreibt regelmäßig Beiträge für das New York Times Magazine, GQ, die Chicago Review u.v.a.. Talty lebt mit seiner Familie in New York.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Stephan Talty

Cover des Buches Black Hand9783518469248

Black Hand

 (60)
Erschienen am 12.11.2018
Cover des Buches Black Irish9781472200136

Black Irish

 (1)
Erschienen am 14.02.2013
Cover des Buches Empire of Blue WaterB001E0JHM2

Empire of Blue Water

 (1)
Erschienen am 17.04.2007
Cover des Buches Hangman9781472200204

Hangman

 (0)
Erschienen am 01.12.2014
Cover des Buches The Illustrious Dead9780307394057

The Illustrious Dead

 (0)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches Escape from the Land of Snows9780307460950

Escape from the Land of Snows

 (0)
Erschienen am 18.01.2011

Neue Rezensionen zu Stephan Talty

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Rezension zu "Black Hand" von Stephan Talty

Biografie, Krimi und Roman in Einem
ausWienvor 7 Monaten

Ganz kurz zur Handlung: Joe Petrosino ist als Kind mit seinem Vater und den Geschwistern aus Italien nach New York ausgewandert. Er wird (nach Umwegen) Polizist und bekämpft vor allem die Black Hand (eine Verbrecherorganisation).
Die Charaktere sind alle real und es gibt nur die Möglichkeit Joe Petrosino zu mögen oder ihn nicht zu mögen. Es ist für mich teilweise erschreckend gewesen, wie nahe wir uns wieder den damaligen Zeiten zuwenden. Zeiten, die immer brutaler werden und in denen wir zusammenhalten sollen - ohne auf die Hautfarbe, Herkunft, etc. zu achten.
Wer Biografien gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer Krimis gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer Romane gerne liest sollte dieses Buch lesen. Wer sich für Geschichte interessiert sollte dieses Buch lesen. Wer sich für die Entstehung von Verbrechensorganisationen interessiert sollte dieses Buch lesen.
Ich würde es immer wieder empfehlen. Es ist packend geschrieben und entführt in die damalige Zeit.

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Rezension zu "Black Hand" von Stephan Talty

(k)eine Biografie?!
Flaventusvor 10 Monaten

Wenn man die vom Verlag gewählten Werbetexte liest, bekommt man sicherlich ein vollkommen falsches Bild von diesem Buch. Sie sind meiner Meinung nach nicht zutreffend und ein wenig irreführend. “So spannend wie ein Thriller” und unter “Crime-Blockbuster” würde ich nicht die Aneinanderreihung diverser Episoden aus dem Leben des New Yorker Polizisten Joseph Petrosino nennen, um den es in diesem Buch geht.

(k)eine Biografie?!

Das Buch hat ganz eindeutig biografische Züge, ohne aber eine Biografie von Joseph Petrosino sein zu wollen. Es ist aber auch kein Ereignisbericht, der darlegt, wie der Ermittler italienischen Ursprung sich gegen die Verbrecherbande „Black Hand“ gestellt hat. Dafür fehlen zu viele Zusatzinformationen.

Es ist dem Buch durchaus anzumerken, dass eine intensive Recherchearbeit notwendig war, um alle Informationen zusammenzutragen und es vermag durchaus einen Blick in die wilden Jahre New Yorks zu Beginn des 19. Jahrhunderts geben. Allerdings fehlt dem Buch das gewisse Etwas.

Es fehlen Emotionen, die Autoren von Biografien meist dadurch einstreuen lassen, in dem andere wichtige Menschen zu Wort kommen, die im Leben der beschrieben Person eine wichtige Rolle spielen. Dies findet sich hier nur so marginal, dass ich getrost sagen kann, dass dieses Element gänzlich fehlt. Alle geschilderten Figuren bleiben erzählerisch distanziert und unpersönlich. Ganz im Gegenteil wird hin und wieder geschildert, dass bestimmte Entscheidungen des Protagonisten nicht nachvollziehbar sind. Dadurch entrückt er dem Leser noch mehr.

Wenig Hintergrund

Das Buch heißt zwar „Black Hand“, über diese Organisation erfährt der Leser hingegen erstaunlich wenig. Die Gegenspieler von Petrosino werden im Grunde genommen gar nicht beleuchtet. Es wird lediglich von Ereignissen berichtet, die ähnlich in die Tiefe gehen wie eine Nachrichtenmeldung einer Agentur.

Ein weiteres störendes Puzzleteil, das diesem Buch nicht sehr gut steht, ist die mangelnde erzählerische Freiheit des Autors. Es ist kein bisschen Prosa in den Text miteingeflossen. Die Texte beschränken sich viel zu oft auf Tatsachenberichte, die sich recherchieren lassen. Das hat zudem zur Folge, dass dadurch manche Passagen und Episoden ausführlicher beschrieben worden sind als andere. Das wiederum führt zu einem etwas unrunden Bild und liest sich etwas unstet.

Fazit

Es ist sicherlich kein spannendes Buch. Ich wurde es eher als interessant bezeichnen, wenn man einen kleinen Einblick in die Jahre 1905 und folgende des New Yorks erhält, in dem all jene aufgenommen wurden, die in ihrer Heimat keinen guten Ruf genossen. Es ist ein Stück Kriminalgeschichte und ein wenig Gesellschaftspolitik. Mir persönlich fehlt eine persönliche Note und mehr Hintergründe zum Gegenpart des Petrosino. Außerdem sind die Texte grundsätzlich sehr distanziert geschrieben. Ich hatte mir zumindest etwas anderes erhofft. Wer solche historische Beschreibung mag, kann gerne zugreifen.

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Rezension zu "Black Hand" von Stephan Talty

Der windmühlenartige Kampf gegen die "Black Hand"
Yolandevor einem Jahr

Autor (Klappentext):

Stephan Talty, geboren 1960 in New York, ist Autor von sechs New York Times Bestsellern, die sich mit amerikanischer Kriminalgeschichte auseinandersetzen. Seine Bücher wurden von Hollywood als Captain Phillips und Granite Mountain verfilmt. Er schreibt regelmäßig Beiträge für das New York Times Magazin, GQ, die Chicago Review u.v.a. Talty lebt mit seiner Familie in New York.

Inhalt (Klappentext):
Als Kind wandert Joseph Petrosino zusammen mit seiner Familie aus Süditalien nach Amerika aus, Jugend in Little Italy, Prügeleien, Hunger, Jobs als Schuhputzer, Straßenfeger, Kadaverräumer. Doch Petrosino ist fleißig und er will nach oben. Schließlich bekommt er seine Chance bei der Polizei, und als die Black Hand ganz New York mit Terror überzieht, soll er die Stadt retten. Er stellt eine eigene Einheit aus Italienern zusammen, er perfektioniert Verkleidungen, er verdrischt Mafiagrößen auf offener Straße, er kennt keine Furcht. Spektakuläre Festnahmen folgen, darauf der Ruhm des Boulevards und Morddrohungen jeden Tag... (...)

Es handelt sich bei diesem Buch um die hervorragend recherchierte und interessant und durchaus spannende geschriebene Geschichte einer Verbrecherorganisation, die durch "Nicht-Handeln" und rassistische Vorurteile seitens der Polizei erst zu ihrer Größe anwachsen konnte. Es beschreibt den fast aussichtslosen Kampf des italienisch-stämmigen Polizisten Joe Petrosino und seiner - im wahrsten Sinne des Wortes - Handvoll Mitstreiter gegen brutale und rücksichtslose Gegner. Erschreckend und schockierend fand ich die gleichgültige Haltung der Behörden gegenüber den meist italienischen Opfern. 
Leider wird das Buch teilweise wie ein Thriller angepriesen und so mancher Leser wird dadurch vielleicht enttäuscht sein, weil er mit falschen Vorstellungen an die Lektüre gegangen ist. Es handelt sich eindeutig um ein Sachbuch mit vielen Fakten und Hintergrundinformationen. Der Sprachstil ist eher als nüchtern zu bezeichnen, die Spannung kommt durch die Ereignisse und mutige Arbeit dieser kleinen Spezialeinheit gegen einen übermächtigen Gegner.

Ein sehr empfehlenswertes Buch!


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