Stephane Dugast , Christophe Géral Route 66

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Inhaltsangabe zu „Route 66“ von Stephane Dugast

Aufbruch, Freiheit und Abenteuer: Wohl kaum eine Straße ist so legendär wie die Route 66. Stilecht auf einer Harley Davidson machen sich Fotograf Christophe Géral und Autor Stéphane Dugast auf, herauszufinden, was von dem Mythos heute noch übrig ist. Von Chicago bis Los Angeles führt sie die Reise 6330 Kilometer durch das Herz Amerikas durch endlose Weiten und Wüsten, vorbei an Ranches, Motels und Orten, die aus zwei Häusern und einer Tankstelle bestehen. Sie begegnen Bikern und Indianern, Cowboys und Barmännern und erfahren mehr über den Wilden Westen und seine Legenden und Geheimnisse, als sie sich vorher erträumt hätten. In eindringlichen Fotos und Texten haben sie ihre Erlebnisse dokumentiert und wissen am Ziel ihrer Reise, dem Strand von Santa Monica: Der Mythos lebt.
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  • Eine Legende in Bildern

    Route 66

    ForeverAngel

    13. September 2015 um 14:20

    Die Route 66. Seit ich 1998 mit gerade einmal 7 Jahren das erste Mal in den USA war, möchte ich die legendäre Strecke befahren. Nicht nur, weil es die Route 66 ist, nicht nur des Namens wegen. Sondern wegen all den Orten, die man auf diesem Weg passiert, wegen dem, was man erleben kann. Es ist eine weitere Strecke von Chicago an die Westküste, wo die Route 66 in Los Angeles endet. Ein paar der Orte habe ich schon besucht, aber es ist zu lange her und es war eben nicht die komplette Route 66. Einmal drei Monate frei nehmen, mein Auto, meine Kamera und ich und einfach fahren (ja, mein Auto, denn eine Bikerin bin ich nicht). Solange das lediglich ein Traum bleibt, bin ich dankbar für Bücher wie dieses. Bildbände wie Route 66 von Christophe Géral und Stéphane Dugast. Wann immer mich das Fernweh packt, liebe ich es, durch solche Bildbände zu stöbern und meinen eigenen Reiseführer zusammenzustellen. Meine ganz persönliche "Must See / Must Do"-Liste. Dieser Bildband ist eine Reise in Bildern, unterteilt in Reisetage. Zu Beginn jedes dieser Kapitel wird angegeben, welche Strecke an diesem Tag gefahren wurde. Ein bisschen vermisst habe ich dabei eine ungefähre Kilometerangabe. Es ist ein persönlicher Reisebericht, geschrieben in der "Wir"-Perspektive. Die beiden nehmen uns mit auf ihre Reise, zeigen, was sie erlebt haben. Mal reichen die Fotos, denn sie sprechen für sich. Aber es gibt auch einen Begleittext, der sich durch das ganze Buch zieht. Mir gefällt die ganze rustikale Aufmachung des Buches. Ein modernes Layout würde nicht zu einer solchen Strecke passen. Der Hintergrund ist meistens nicht rein weiß, sondern wirkt wie weißes Marmor, rustikal, von Mustern durchzogen. Leider wurde das scheinbar auf der einen oder anderen Seite vergessen, denn diese sind - ohne dass ich einen Grund dafür erkennen kann - einfach weiß. Dieser kleine Layout-Makel kann meine Begeisterung für dieses Buch aber keineswegs trüben. Die Fotografien sind eine tolle Mischung aus Landschaftsaufnahmen und Porträts und schaffen es, die Stimmung und Atmosphäre einzufangen. Bei den Bildern des Grand Canyon, den ich mit zehn Jahren das erste Mal gesehen habe, komme ich sofort wieder ins Schwärmen und würde am liebsten meine Koffer packen. Route 66 ist keinesfalls nur ein Bildband für Biker. Es ist ein Buch für alle, die gerne in die USA reisen, die sich gerne vom Fernweh packen lassen, die es lieben, durch Bildbände zu stöbern, Natur und Menschen zu bestaunen und den Geschichten von Reisenden zu lauschen. (c) Books and Biscuit

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  • Wunderbarer Eindruck unermeßlicher Weiten

    Route 66

    michael_lehmann-pape

    10. September 2015 um 11:07

    Wunderbarer Eindruck unermeßlicher Weiten „Die route 66 ist die Biker Straße schlechthin. Das ist Freiheit“. Ein Highway, eine Route quer durch Amerika, von Chicago nach Los Angeles, ein Mythos der Moderne und ein Anziehungspunkt für (nicht nur) jeden Motoradfahrer. Fast 4000 Kilometer, die nicht nur einzigartige landschaftliche Eindrücke vermitteln, sondern gerade deswegen so intensiv wirken, weil sie in purer Form auch heute noch amerikanische Geschichte widerspiegeln. Vom Wagemut der ersten Siedler und Trecks „gen Westen“ kündet die Strecke dabei ebenso, wie von den wechselreichen Abläufen der letzten 100 Jahre in Amerika. Mal in noch leuchtenden, fast schrillen Farben, oft allerdings als langsam, aber sicher verblassende Erinnerungen. Die bekannten Diner und Cafe Schilder, von denen nicht wenige Patina angesetzt haben, die beeindruckenden Felsformationen am Rande des Highway in Gallup, die urwüchsige, urtümliche, wie von Riesenhand gestaltete Landschaft in Arizona mitsamt dem Grand Canyon, Farmen, alte Warenhäuser, Öltürme, verwitterte Menschen und modernes Leben, Metropolen, kleine Käffer und einsame Motels, vielfach und vielseitig sind die bildlichen Eindrücke, welche die beiden Autoren vermitteln. Wobei in diesem National Geographic Band, anders als oft gewohnt, ein nicht unerheblicher Textteil zu Buche schlägt, in dem die Reiseerfahrungen der beiden Autoren ausführlich dargelegt werden und den Leser, in Verbindung mit den hochwertigen und atmosphärisch dichten Bildern, im wahrsten Sinne mit auf die Reise nehmen. Zu den Orten, Landschaften, vor allem aber auch Menschen entlang des Highway 66. Der im Übrigen durchaus noch Stellen kennt (die sich im Buch wiederfinden), die eben nicht schon längst touristisch durchgestaltet sind, wie es auf viele Etappen und Orte des Highway inzwischen zutrifft. Gerade solch verfallene Häuser wie zu Beginn der Etappe von Las Vegas aus zeigen einen Blick in die Vergänglichkeit der Geschichte, das zurücklassen mancher Orte, aber eben auch an anderen Orten die Verbindung zwischen Moderne und Vergangenheit, dass Bewahren alter Lebensweisen in neuem Gewand. Alles in allem ein textlich und bildlich sehr lebendiger und gelungener Einblick auf eine Straße quer durch einen Kontinent und quer durch die Zeitgeschichte der letzten hundert Jahre in Amerika, der den Leser in bester Weise mit hineinnimmt in die Faszination der Route 66.

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  • persönlicher und informeller Reisebericht

    Route 66

    78sunny

    03. September 2015 um 10:38

    Das Buch hat mich wirklich begeistert. Es war als ob ich gemeinsam mit dem Autor auf der Reise war. Er hat seine Reise auf der Route 66 wirklich toll beschrieben. In verschiedene Streckenabschnitte eingeteilt machte das Lesen besonderen Spaß und man hatte wirklich das Gefühl bei den verschiedenen Stopps dabei zu sein und die Gegend und die Menschen kennen zu lernen. Das Buch ist reich bebildert, da der Photograf, Christophe Gèral, den Autor auf seiner Reise begleitete. Nicht immer haben mich die Fotos komplett überzeugt, aber einige haben mich richtig geflashed und die meisten fand ich sehr gelungen. Es handelt sich sowohl um Landschaftsaufnahmen als auch Portraits und Aufnahmen von Städten und Gebäuden. Einige Bilder sind klein, andere ziehen sich über Doppelseiten. Alles ist sehr abwechslungsreich. Das einzige Manko ist die fehlende Beschriftung. Bei einigen Bildern ergibt sich der Zusammenhang mit dem Text ohne Probleme aber andere beziehen sich auf Text aus eine vorherigen oder folgende Seite und da war eine Zuordnung teilweise etwas schwierig. Der Text hat mich sehr positiv überrascht. Es ist eine wirklich sehr ausgeglichene Mischung aus privaten Erlebnissen und sehr interessanten Informationen zu Städten, Restaurants, Sehenswürdigkeiten (Urban und Rural) und Menschen. Unter den Sehenswürdigkeiten befinden sich sowohl bekannte als auch kleine Geheimtipps. Die Menschen, die dem Autor auf seinem Weg begegnen, sind ganz normale mal mehr oder weniger interessante Personen. Das einzige was ich am Text bemängeln kann, ist der ständige Zeitdruck während der Reise. Ich muss gestehen, dass mich das teilweise nervte, da es auch immer mal wieder erwähnt wurde. Einige Sehenswürdigkeiten wurden zum Beispiel erwähnt und dann erklärt, dass man sie aus Zeitdruck nicht besuchen konnte. Da hätte ich lieber eine kürzere Reise verfolgt, bei der aber alles ohne Zeitdruck erlebt wurde. Trotzdem fand der Autor wunderschöne und interessante Perlen in verschiedenen Bereichen. Ein Teilstück der Route 66 habe ich vor vielen Jahren selbst einmal befahren und war begeistert. Jetzt bin ich froh auf diesem Weg nun auch den Rest der Route 66 gesehen und erlebt zu haben. *Fazit:* 4,6 von 5 Sternen Das Buch ist eine tolle Mischung aus privatem Reisebericht und interessanten Informationen zu Städten, Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Auch die Menschen, die der Autor auf seiner Reise trifft und der Photograf, Gèral, auf Portraits festhält, waren interessant. Ich kann das Buch jedem USA Fan empfehlen.

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