Stephanie Butland

 4,1 Sterne bei 198 Bewertungen
Autorenbild von Stephanie Butland (©Carliol Photography)

Lebenslauf von Stephanie Butland

Stephanie Butlands schriftstellerische Karriere begann mit dem Schreiben von Büchern und Ratgebern über Krebs. Sie sagt von sich selbst, dass sie aufblüht, seit sie Brustkrebs hatte. Und dass, obwohl sie es sich nicht ausgesucht hat, der Krebs ihr Leben auf positive Weise verändert hat. Sie ist glücklicher und gesünder und achtet mehr auf ihr Leben und die Menschen und Dinge um sich herum. Neben dem Schreiben arbeitet sie mit Wohltätigkeitsorganisationen zusammen, um Geld zu sammeln und die Wahrnehmung der Menschen zu erhöhen, in der Hoffnung, dass Krebs eines Tages nur noch so gefährlich wie eine Warze sein wird. Sie arbeitet auch als Motivationscoach und tritt bei Poetry-Performances auf. Zudem liebt sie Lesen, Backen und Stricken. Mit ihrer Familie lebt Stephanie Butland in Northumberland, im Nordosten Englands, an der Grenze zu Schottland.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Frau auf dem Foto (ISBN: 9783426524718)

Die Frau auf dem Foto

 (7)
Neu erschienen am 01.04.2021 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Stephanie Butland

Cover des Buches Ich treffe dich zwischen den Zeilen (ISBN: 9783426520758)

Ich treffe dich zwischen den Zeilen

 (178)
Erschienen am 02.10.2017
Cover des Buches Fünfzehn Arten eines Wunders (ISBN: 9783426524701)

Fünfzehn Arten eines Wunders

 (9)
Erschienen am 03.02.2020
Cover des Buches Die Frau auf dem Foto (ISBN: 9783426524718)

Die Frau auf dem Foto

 (7)
Erschienen am 01.04.2021
Cover des Buches Die Wahrheit des Wassers (ISBN: 9783499243929)

Die Wahrheit des Wassers

 (3)
Erschienen am 01.06.2013
Cover des Buches Lost For Words (ISBN: 9781785762598)

Lost For Words

 (1)
Erschienen am 20.04.2017
Cover des Buches Surrounded by Water (ISBN: 9780593071557)

Surrounded by Water

 (0)
Erschienen am 10.04.2014

Neue Rezensionen zu Stephanie Butland

Cover des Buches Die Frau auf dem Foto (ISBN: 9783426524718)Dreamworxs avatar

Rezension zu "Die Frau auf dem Foto" von Stephanie Butland

„Wir fotografieren, damit wir eine Rückfahrkarte zu einem Moment haben, der sonst verloren wäre.“ (Kathie Thurmes)
Dreamworxvor einem Monat

2018. Die Historikerin Erica kommt nach der Entdeckung von alten Fotos und Erinnerungsstücken auf die Idee, eine Ausstellung über das Lebenswerk der berühmten Fotografin Veronica Moon zu machen, die in den 1970er bis hin in die 80er Jahre sehr erfolgreich und mit Ericas Tante Leonie Barratt eng befreundet war. Zu diesem Zweck trifft sie sich einige Male mit Veronica, die inzwischen sehr zurückgezogen von der Öffentlichkeit lebt, um die Geschichten hinter den von ihr ausgewählten Fotos zu kennenzulernen. Dabei erfährt Erica auch über Veronicas Kampf für die Emanzipation und Gleichberechtigung von Frauen zur damaligen Zeit. Erica würde gerne auch noch mehr über ihre verstorbene Tante Leonie wissen, doch über die genauen Todesumstände Leonies schweigt sich Veronica aus. Ob Erica Veronica doch noch die Wahrheit erfahren und das Geheimnis um Leonie lüften wird?

Stephanie Butland hat mit „Die Frau auf dem Foto“ einen unterhaltsamen, historischen Roman vorgelegt, der nicht nur mit einer eindrucksvollen, tiefgründigen Geschichte, sondern auch mit herausragenden Protagonisten überzeugen kann. Der flüssige, bildgewaltige und anrührende Erzählstil lässt den Leser nicht nur eine Zeitreise antreten zurück in die wilden 60er Jahre, wo er auf Veronica Moon und Leonie Barratt trifft und nach und nach deren gemeinsame Geschichte erfährt, sondern gibt ihm auch mit der Gegenwart die Möglichkeit, die Ausstellungsvorbereitungen von Erica und Veronicas Erzählungen mitzuerleben. Durch wechselnde Perspektiven sowie zusätzlich eingefügte Stilmittel wie Leonis Kolumnen- und Veronicas Lehrbuchauszüge wird dem Leser die besondere Beziehung zwischen den beiden Frauen ebenso deutlich gemacht wie deren Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen, die bis heute nur in Trippelschritten erreicht wurde und noch lange nicht am Ziel angelangt ist. Spannend ist der Vergleich zwischen den Frauen von damals und heute allemal, denn obwohl sich auch in der Gegenwart viele Frauen aktiv dem Kampf für mehr Rechte widmen, hat sich in einem halben Jahrhundert erschreckend wenig für sie verändert, sie werden weiterhin meist von Männern dominiert, kurz gehalten und unterdrückt, ob beruflich oder privat. Das Geheimnis um Leonis Tod wird erst nach und nach aufgedeckt und hält den Leser ebenso bis zum Ende in Atem, wobei er genügend Zeit hat, gedanklich eigene mutmaßliche Szenarien zu entwickeln.

Die Charaktere sind lebendig und ausdrucksstark inszeniert, ihre menschlichen Eigenschaften wirken auf den Leser glaubwürdig und authentisch, so dass er ihre Lebenswege gern hautnah mitverfolgt. Veronica ist eine zurückhaltende und feinfühlige Frau, die mit ihrer künstlerischen Ader und dem Auge fürs Detail in den Bann zu ziehen vermag. Leonie dagegen ist eine Rebellin ohne Rücksicht auf Verluste, extrovertiert, frech, aufmüpfig und laut. Sie weiß ihre Worte wie Schwerter zu benutzen, so dass deren Wunden noch lange schmerzen. Erica ist ebenso intelligent wie ihre Tante Leonie, kann allerdings mehr Geduld aufbringen. Zudem steckt sie in der gleichen Falle wie die meisten Frauen, denn sie scheut Konflikte, um das zu bekommen, was ihr wie allen Frauen eigentlich rechtmäßig zusteht. 

„Die Frau auf dem Foto“ ist nicht nur eine Hommage an all die Frauen, die sich tagtäglich für Gleichberechtigung und Frauenrechte stark machen, sondern unterhält mit einer spannenden Zeitreise und einer komplexen, gut durchdachten Geschichte. Verdiente Leseempfehlung!

Kommentare: 1
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Cover des Buches Die Frau auf dem Foto (ISBN: 9783426524718)baronessas avatar

Rezension zu "Die Frau auf dem Foto" von Stephanie Butland

Emanzipation der Frauen
baronessavor 2 Monaten

In dieser Geschichte sind zwei Erzählstränge vorhanden, die einen Abstand von 50 Jahren haben. Beide Episoden verbinden sich allerdings. Das Geschehen handelt von Emanzipation, der Kampf um Gleichstellung der Frau und von Freundschaft. 

 

Unterschiedlicher können die Protagonisten nicht sein. Veronica ist reserviert, sanftmütig und verträglich. Ihre ganze Liebe gehört der Fotografie. Leonie ist das ganze Gegenteil. Sie ist vorlaut, anmaßend und rotzfrech. Sie will etwas verändern in der Welt und nimmt dafür kein Blatt vor den Mund. Erica ist klug und geduldig. Sie will zwar etwas erreichen, ist aber nicht konsequent genug, um ihre Rechte einzufordern. Die Freundschaft der Frauen ist eigenwillig, denn sie sind in ihren Charakteren sehr spezifisch. 

 

Das Cover passt sehr gut zum Geschehen, der Titel ebenso. Die Geschichte ist in Teilen angelegt, die Geschehnisse sind auch mit Zeitangaben versehen, sodass man sich zurechtfindet. Der Werdegang ist plausibel und authentisch. Der Feminismus der Frauenbewegung ist gut geschildert. Gleichzeitig merkt man auch, dass sich die Autorin mit der Fotografie erfolgreich beschäftigt hat. 

 

Es ist eine interessante Geschichte, die mehrere Begebenheiten aufweist. Das Milieu ist anschaulich und überzeugend. Die Geschichte wird jedoch unterbrochen vom jeweiligen Zeitgeschehen und der Kamerahandhabung. Es ist zwar förderlich gedacht, aber behindert den Lesefluss. Das gefällt mir nicht! 

Etwas Positives gibt es noch, denn die Autorin gibt Diskussionsthemen für einen Buchklub vor. Das ist eine gute Offerte! 

 

Von mir gibt es 4 Sterne dafür, denn die Frauenbewegung ist anschaulich und plausibel dargestellt. 

 

 

Fazit: 

Die Geschichte ist überzeugend, die Protagonistinnen sind plausibel und das Milieu ist ebenfalls authentisch dargestellt. Eine überzeugende Geschichte über Feminismus der Frauenbewegung. 

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Cover des Buches Die Frau auf dem Foto (ISBN: 9783426524718)xotils avatar

Rezension zu "Die Frau auf dem Foto" von Stephanie Butland

Toller Roman
xotilvor 2 Monaten


Die Autorin hat hier eine super tolle Story erschaffen , hier wird auch deutlich wiedergegeben wie schwer es Frauen noch in den 50ger Jahre hatten,


Der Kampf um die Gleichberechtigung der leider heute noch in vielen bereichen normal ist 


Der gut recherchierte Roman lässt sich angenehm lesen und kommt in keinster weise trocken rüber die Informationen zur damaligen zeit sind super verpackt in diesen Roman .


Die Charaktere sind authentisch und glaubhaft .


Für mich ein tolles informativeres Buch 

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