Ich treffe dich zwischen den Zeilen

von Stephanie Butland 
4,2 Sterne bei140 Bewertungen
Ich treffe dich zwischen den Zeilen
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Positiv (113):
Sunshine29s avatar

Ein sehr berührendes, einzigartiges Buch, das leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. An Loveday werde ich noch öfter denken.

Kritisch (7):
aseras avatar

musste es leider weglegen

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Inhaltsangabe zu "Ich treffe dich zwischen den Zeilen"

Ein Buch, das einen so schnell nicht mehr loslässt: Stephanie Butlands herzergreifender Roman erzählt vom Wunder der Liebe und von der heilenden Kraft der Literatur.
Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich fern zu halten. Sie ist ein wahrer Büchernarr, umgibt sich lieber mit Literatur als mit Menschen und trägt die Anfangssätze ihrer Lieblingsromane als Tattoos auf dem Körper. Wirklich wohl fühlt sie sich nur in Archies Antiquariat. Der alte Mann hat ihr nicht nur einen Job gegeben, er akzeptiert sie vor allem, ohne Fragen zu stellen. Als Loveday Nathan kennenlernt, scheint ihre Welt heller zu werden: Er nimmt sie mit zu einem Poetry-Slam, und die Gedichte öffnen beiden einen Weg, sich die Dinge mitzuteilen, für die ihnen sonst die Worte fehlen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebe. Doch dann werden im Antiquariat Bücher für Loveday abgegeben, die sie zurück in ihre Kindheit führen und schmerzhafte Erinnerungen an eine Familientragödie wecken, die sie nur zu gerne weiter verdrängt hätte. Kann sie mit Archies und Nathans Hilfe endlich mit der Vergangenheit Frieden schließen und über die Ereignisse hinwegkommen, die ihr Leben so sehr erschüttert haben?

Ein wunderschöner Roman über Familie, Liebe, Verlust und Vergangenheitsbewältigung mithilfe der besonderen Kraft der Literatur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426520758
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.10.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    BookloverLisas avatar
    BookloverLisavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe Bücher und besonders dieses Buch. Ein Buch über Loveday, die Bücher liebt und sonst nichts. Oder doch?
    zurück ins Leben

    Inhalt:

    Ein schwerer Schicksalsschlag in der Vergangenheit hat Loveday dazu gebracht, sich von Menschen zurückzuziehen. Vertrauen hat sie nur zu ihrem Arbeitgeber und einzigen Freund Archie. Doch auch dem erzählt sie nicht alles über sich. Sie ist zufrieden in ihrer Einzimmerwohnung, ihrem Job in der kleinen Buchhandlung und ihren geliebten Büchern. Als sie auf der Straße ein Buch findet, das scheinbar jemand verloren hat, kann sie es nicht liegen lassen. Sie nimmt es mit und hängt einen Zettel ins Schaufenster des Buchladens. Und tatsächlich meldet sich jemand. Nathan ist gutaussehend und klug und lädt Loveday zu einem Poety Slam Abend ein. Widerwillig geht sie hin und nach und nach erkennt sie, dass sie Menschen vertrauen muss, um weiter zu kommen. Als dann plötzlich ein Buch aus ihrer Vergangenheit im Laden auftaucht muss sie sich entscheiden, ob sie weiter allein bleibt, oder sich mit der Vergangenheit auseinander setzt.

     

    Meinung:

    Eine Liebeserklärung an die Bücher. Oft sprach mir Loveday direkt aus der Seele. Eine Protagonistin, mit der ich mich von Anfang an identifizieren konnte.

    Das Buch ist leicht und flüssig geschrieben. Es gib viele Anspielungen auf Bücher und Schriftsteller, aber auch das unterbricht den Lesefluss nicht.

    Die Personen sind toll beschrieben, tiefgründig und fast alle sind liebenswert.
    Die Kapitel sind ziemlich lang, aber manchmal unterteilt. Die einzelnen Kapitel sind in drei verschiedene Zeitstränge unterteilt. Die Vergangenheit von 1999 und 2013 und dann die Gegenwart im Jahr 2016. So kann man viele Einblicke in das Leben von Loveday bekommen und was passiert ist, dass sie jetzt so unnahbar ist.
    Wer meint man hat hier einen romantischen Liebesroman, liegt falsch. Liebe: ja, romantisch: eher nicht. Gerade das hat mir aber sehr gut gefallen.  Außerdem mochte ich die Entwicklung, die Loveday im Laufe des Buches durchgemacht hat. Es war real, authentisch und wunderbar.

     

    Fazit:

    Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle. Spannend, echt und mit großartigen Charakteren hat dieses Buch alles, was man braucht. Für Jugendliche genauso zu empfehlen, wie für Erwachsene. Ich hab es sicher nicht zum letzten Mal gelesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: „Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ von Stephanie Butland hat mir eine sehr emotionale Lesezeit beschert!
    Ich treffe dich zwischen den Zeilen

    „Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ von Stephanie Butland hat mir eine sehr emotionale Lesezeit beschert und ist, wie ich finde von Anfang bis Ende einfach etwas ganz Besonderes! Nicht zuletzt durch Loveday, die ihre Geschichte erzählt und versucht ihr Leben so gut es geht zu meistern. Immer im Hinterkopf, dass das Gute auch immer seine Schatten hinterlässt. Anfangs versteht man vielleicht oftmals ihre Handlungs- und Denkweisen nicht, doch schnell wird klar, dass sie ein großes Herz und dennoch eine ebenso gebrochene, verletzte Seele hat und sich den für uns normalen Dingen des Lebens manchmal lieber gar nicht aussetzt. Archie und das Antiquariat sind ihr geschützter Raum und diesen zu verlassen, das Leben ein Stück weit zu kosten, fordert ihr einiges ab. Nathan spielt in dieser Hinsicht eine große Rolle und die Liebe beweist, wie viel Kraft sie doch besitzt. Doch so wundervoll auch manches scheint, die Vergangenheit holt Loveday zunehmend ein und es ist langsam an der Zeit, sich dem alten Schmerz zu stellen um dem Blick nach vorne endlich folgen zu können und das Licht im Herzen nicht zu verlieren. 
    Die Autorin schafft hier eine wundervolle, berührende Geschichte mit viel Poesie, unglaublich viel Wortkraft und Protagonisten, die einen zwischen die Zeilen blicken lassen und die Geschichte lebendig werden lassen.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Melancholischer Roman über eine verletzte Seele und ihre Vergangenheitsbewältigung durch die Kraft der Poesie
    Melancholischer Roman über eine verletzte Seele&Vergangenheitsbewältigung durch die Kraft der Poesie

    Loveday ist Mitte 20 und arbeitet seit einigen Jahren in einem Antiquariat bei Archie, einem älteren Herren, der die in sich gekehrte Loveday so akzeptiert wie sie ist. Die junge Frau verkriecht sich hinter die Bücherregale und zieht sich auch lieber lesend in ihre kleine Wohnung zurück, als sich mit anderen Menschen abzugeben. Ihre letzte Beziehung zu Rob endete fast in einer Katastrophe und erst als sie Nathan kennenlernt, einen Zauberkünstler, der sie zu seinen organisierten Poetry Salms jeden Mittwoch einlädt, beginnt sich Loveday zu öffnen. 
    Fast zeitgleich zur Begegnung mit Nathan werden vor dem Antiquariat immer wieder Bücher abgestellt, die Loveday nicht nur an ihre Eltern erinnern, sondern vermutlich auch genau die Exemplare ihrer Mutter sind. Loveday wird von ihren Erinnerungen eingeholt und würde sich am liebsten wieder zurückziehen, aus Angst anderen zu vertrauen. 

    Loveday ist nicht nur aufgrund ihres außergewöhnlichen Namens, sondern auch aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbilds ein besonderer Mensch. Sie hat die Anfangszeilen von Büchern, die ihr etwas bedeuten, auf ihren Körper tätowiert. Ähnlich wie Nathan mit seinen Poetry Slams versucht Loveday damit etwas auszudrücken, dass sie selbst nicht in Worte fassen kann. 
    In Rückblenden in die Jahre 1999 und 2013 erfährt der Leser, was Loveday als knapp zehnjähriges Mädchen in ihrer Familie erlebt hat und was ihr in der kurzen Beziehung zu Rob widerfahren ist. 
    Aufgrund der Verletzungen der Vergangenheit wird offensichtlich, warum sich Loveday in ihre Bücherwelt zurückzieht und misstrauisch gegenüber anderen Menschen ist. 

    "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" ist ein melancholischer Roman über eine verletzte Seele, die durch die Macht der Poesie und der Liebe beginnt, Vertrauen zu fassen und sich mutig ihren Erinnerungen stellt, um mit der Vergangenheit ihren Frieden zu schließen und befreiter und unbeschwerter in die Zukunft zu blicken. 
    Es ist eine eher ruhige Geschichte, in der in der Gegenwart nicht viel passiert, da Loveday noch in der Vergangenheit steckt. Mir hat das Setting in dem Antiquariat und die mühelose Einbeziehung der Lyrik und Poetry Slams deshalb fast besser gefallen, als die Vergangenheitsbewältigung der Protagonistin. 

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    momomaus3s avatar
    momomaus3vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas gewöhnungsbedürftiger Schreibstil
    Rezension "Ich treffe dich zwischen den Zeilen " von Stepanie Butland

    Zunächst bedanke ich mich beim Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Titel: Ich treffe dich zwischen den Zeilen
    Autor: Stephanie Butland
    Verlag: Droemer Knaur
    Seitenzahl: 319
    Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
    Erscheinungsdatum: 02.10.2017
    Genre: Roman

    I N H A L T

    Ein Buch, das einen so schnell nicht mehr loslässt: Stephanie Butlands herzergreifender Roman erzählt vom Wunder der Liebe und von der heilenden Kraft der Literatur.
    Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich fern zu halten. Sie ist ein wahrer Büchernarr, umgibt sich lieber mit Literatur als mit Menschen und trägt die Anfangssätze ihrer Lieblingsromane als Tattoos auf dem Körper. Wirklich wohl fühlt sie sich nur in Archies Antiquariat. Der alte Mann hat ihr nicht nur einen Job gegeben, er akzeptiert sie vor allem, ohne Fragen zu stellen. Als Loveday Nathan kennenlernt, scheint ihre Welt heller zu werden: Er nimmt sie mit zu einem Poetry-Slam, und die Gedichte öffnen beiden einen Weg, sich die Dinge mitzuteilen, für die ihnen sonst die Worte fehlen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebe. Doch dann werden im Antiquariat Bücher für Loveday abgegeben, die sie zurück in ihre Kindheit führen und schmerzhafte Erinnerungen an eine Familientragödie wecken, die sie nur zu gerne weiter verdrängt hätte. Kann sie mit Archies und Nathans Hilfe endlich mit der Vergangenheit Frieden schließen und über die Ereignisse hinwegkommen, die ihr Leben so sehr erschüttert haben?

    Ein wunderschöner Roman über Familie, Liebe, Verlust und Vergangenheitsbewältigung mithilfe der besonderen Kraft der Literatur.

    (Quelle: Droemer Knaur)

    C O V E R  &   T I T E L

    Das Cover ist einfach in orange gehalten und zeigt zwei Menschen mit einem Buch. Der Titel passt gut zu der Story.

    S C H R E I B S T I L

    Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig.

    E I G E N E  M E I N U N G

    Da mir das Cover und der Klappentext gut gefallen haben, weil es in der Handlung auch um Bücher geht, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.

    Die Geschichte handelt von Loveday, einem zurückgezogen lebendem Mädchen, die in einer Buchhandlung arbeitet und sich zwischen Büchern wohler fühlt als zwischen Menschen. Das fand ich erstmal interessant und dachte mir, dass es dafür halt einen Grund geben muss. 

    Erst als Nathan im Buchladen auftaucht, ändert sich ihr Leben, doch sie muss erst ihre Vergangenheit bewältigen um sich auf ihn einzulassen. Daher wird auch viel aus der Vergangenheit erzählt.

    Irgendwie mochte ich Loveday als Protagonistin nicht. Besser hat mir der Charakter von Archie, ihren Chef oder Nathan gefallen.

    Die Story wird aus der Ich Perspektive von Loveday erzählt, was ich bei Büchern immer einfacher zu lesen empfinde. Was mir auch gut gefiel war, dass Poetry Slams drin vorkamen, denn zu solchen Veranstaltungen gehe ich sehr gern.

    Leider gefiel mir der Schreibstil nicht ganz so gut, denn er war z. B. mit den Fragen, die an den Leser gerichtet waren etwas gewöhnungsbedürftig.

    Ich habe mich mit dem Lesen etwas schwer getan und erst das Ende gefiel mir gut.

    F A Z I T

    Leider habe ich etwas anderes erwartet und bin mit dem Buch nicht warm geworden, daher muss ich ein paar Punkte abziehen.




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    Griinsekatzes avatar
    Griinsekatzevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine besondere Geschichte, die Dich tief berühren wird, wenn du es zulässt.
    Eine besondere Geschichte, die Dich tief berühren wird

    "Ich treff dich zwischen den Zeilen" ist eine besondere Geschichte. Eine stille Liebesgeschichte, eine Geschichte über ein Mädchen, mit einer prägenden Vergangenheit, eine Geschichte über eine Frau, die den Mut findet, um zu sich selbst zu stehen und sich zu vertrauen.
    Es ist nicht einfach, die richtigen Worte für dieses Buch zu finden. Wir lernen die Protagonistin Loveday kennen. Sie ist auf dem Weg zur Arbeit und findet ein Buch, nichts Dramatisches aber durch dieses Buch lernt sie Nathan kennen und mit ihm beginnt ein neuer Abschnitt ihrer Geschichte. Loveday erzählt uns ihre Geschichte, in dieser Art ist auch das Buch geschrieben. Sie erzählt uns in drei Epochen, was passiert ist. Immer abwechselnd entdecken wir ein Stück ihrer Kindheit, ihrer Vergangenheit mit Rob und der Gegenwart, in der sie Nathan begegnete. Alles dreht sich um Loveday, die durch die Ereignisse in ihrer Vergangenheit zu einem Menschen, der sich lieber mit Büchern als mit Menschen umgibt, geworden ist. Sie fühlt sich in Gegenwart andere nicht wohl, mag keine Unterhaltungen, redet niemals über sich und möchte möglichst allen Aktivitäten die mit anderen Menschen zu tun haben aus dem Weg gehen. Man merkt ziemlich schnell, dass etwas in ihrer Vergangenheit vorgefallen sein muss und sie verletzt wurde. Was genau aber geschehen ist, erfahren wir erst nach und nach. 
    Nathan ist ein wichtiger Bestandteil und derjenige, der Loveday ein bisschen aus ihrem Schneckenhaus locken kann. Er ist ein interessanter Charakter, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe, allerdings hätte ich gern noch ein bisschen mehr über ihn erfahren. Er ist ein Zauberer, ein Dichter und ein sehr liebevoller, geduldiger und freundlicher Mann, der Loveday eine Hand reicht. Neben ihm spielt auch Archie, der Besitzer des Buchladens eine große Rolle. Er ist ein fantastischer und unterstützender Charakter, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. 
    Was ich an diesem Buch besonders liebe, ist die Literatur darin. Von der ersten, bis zur letzten Seite wird man mit Büchern und Gedichten konfrontiert. Das Antiquariat ist ein Rückzugsort für Loveday, dort ist sie von dem Umgeben, was sie liebt und man merkt ihre Liebe zu den Büchern eindeutig. Aber sie kann sich nicht ewig hinter einem Buch verstecken und muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Diese rückt immer mehr in den Vordergrund und verbaut ihr die Zukunft, die vor ihr liegt.
    Lovedays Geschichte ist keine klassische Liebesgeschichte. In erster Linie dreht es sich um Sie, wir entblättern Loveday Seite für Seite und lernen Sie richtig kennen und das auf eine tief berührende Art. Ich habe mit Loveday mitgelitten und konnte in manchen Dingen ihre Gedanken gut nachvollziehen. Obwohl ich die Charaktere sehr mochte, mich die Geschichte berührt hat und ich die Bibliophilie großartig fand, hat es nicht ganz für 5 Punkte gereicht. Mir fehlte mehr zu Nathan, mehr Emotionen zwischen ihrer Beziehung und besonders das Ende konnte mich nicht ganz von sich überzeugen.
    FazitEine besondere Geschichte, die Dich tief berühren wird, wenn du es zulässt. Mit Loveday hat die Autorin einen faszinierenden Charakter geschaffen, über den ich immer mehr erfahren wollte. Die Nebencharaktere sind mir aber auch sehr ans Herz gewachsen. Ich hatte wundervolle Lesestunden und kann es nur empfehlen.

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    Caterinas avatar
    Caterinavor 8 Monaten
    Ein Buch mit herzerwärmenden Charaktern

     Meine Meinung zum Buch


    Gestaltung: Wenn Bücher in Bücher thematisiert werden, ist dies für mich schon ein Pluspunkt zu dem Buch zu greifen. Genauso erging es mir bei "Ich treffe dich zwischen den Zeilen". Schon den Titel finde ich wahnsinnig schön, der Klappentext dagegen ließ mich den Entschluss fassen, dass dieses Buch genau das richtige für mich sein wird. Und genau so war es auch. Zu dem kannte ich die Autorin noch nicht, und wollte mir ein genaueres Bild von der Geschichte machen.


    Einstieg: Stephanie Butland beginnt damit, den Leser nicht nur die sympathische Protagonistin Loveday vorzustellen, sondern sie entführte mich direkt in den Alltag der Protagonistin. So begleitete ich Loveday dabei, wie sie ein herrenloses Buch auf der Straße entdeckt. Wie einen Schatz nimmt sie dieses verlorene Fundstück in den Buchladen und gibt ihm damit ein neues Zuhause. Von Anfang an wurde mir die Liebe zur Literatur präsentiert, was mir den Einstieg in die Geschichte noch leichter machte. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl, ganz besonders zwischen den Wänden des Antiquariats. Es war wie nach Hause kommen.


    Charaktere: Loveday ist zunächst ein Name, den ich für einen Charakter noch nirgendwo gelesen habe, aber genau das machte diese junge Frau so einzigartig und besonders. Denn der Name passt wie die Faust aufs Auge. Sie ist wirklich eine liebenswerte Figur, gerade durch ihre Liebe zu Büchern, da hatte sie direkt einen Pluspunkt bei mir. Durch den personalen Ich-Erzähler, den Stephanie Butland für ihren Charakter wählte, konnte ich Loveday noch mehr über die Schulter blicken und mich noch heimischer fühlen. Trotz ihrer Liebe, die Loveday ausstrahlt, ist sie auch ein Charakter, der introvertiert ist und am liebsten nichts mit Menschen zu tun haben will. So geht sie Gesprächen konsequent und bewusst aus dem Weg. Allerdings ändert sich dies als sie Nathan kennenlernt. Und dieser war mir von Anfang an sympathisch, einfach weil er - genau wie Loveday selbst - nicht klischeehaft ist, sondern eine ganz eigene Einzigartigkeit an den Tag legt. Ebenso der alte Besitzer Archie, der dem ganzen, gerade dem Antiquariat noch mehr Leben einhauchte, ist ein Charakter, der dieses Buch so besonders macht.


    Handlung: Die Geschichte wird aus drei Zeitlinien erzählt. Hauptsächlich befinden wir uns im Hier und Jetzt im Jahr 2016. Sehr geschickt erzählt die Autorin rückblendenartig wie Loveday nunmal zur Loveday von heute geworden ist. So gab es Szenen aus ihrer Kindheit, die Lovedays Leben langsam wie ein Puzzle zusammensetzten, aber auch Kapitel vor wenigen Jahren. Diese Mischung gefiel mir wirklich sehr gut, denn so erfuhr ich nicht nur wer Loveday tatsächlich ist, sondern auch welche Rolle ihre Eltern spielen. Im Heute lernt sie zudem Nathan kennen, der ihr plötzlich eine ganz andere Tür öffnet: die Poesie. Die Poesie und Literatur spielen in diesem Buch - wie man dem Titel schon entnehmen kann - immer wieder eine wichtige Rolle und so fühlte ich mich einfach wohl.


    Schreibstil: Stephanie Butland schreibt nicht nur voller Poesie, sondern auch total angenehm, so dass ich mich wirklich schnell in dem Antiquariat und umgeben von Büchern und in der Geschichte wohlfühlte. Ich hatte von Anfang an diesen Duft von alten Büchern in der Nase. Einfach nur schön. Und auch wenn Poesie und Literatur an sich immer wieder bedeutend ist, so kam mir gerade die Poesie an manchen Stellen etwas zu kurz. Gerade im Hinblick auf den Titel. Ebenso Gefühle, die ich mir manchmal erhofft habe, wurden nur angedeutet. Das muss nichts schlechtes sein, aber ich hätte mir hier diesbezüglich mehr gewünscht.


    Mein Urteil 

    "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" ist ein Roman mit wirklich ganz wunderbaren Figuren. Allein wegen Loveday und Nathan, ebenso Archie und all den anderen Figuren, werde ich dieses Buch sicherlich noch eine Weile in Erinnerung behalten. Es sind Figuren, die der Literatur und der Poesie noch mehr Leben einhauchen. Stephanie Butland schreibt wirklich sehr angenehm, so dass ich mich wie zu Hause fühlte. Trotzdem kam mir gerade die Poesie an manchen Stellen zu kurz, diese hätte ruhig noch ausführlicher geschildert werden können. Trotz allem bescherte mir dieses Buch wirklich schöne Lesestunden, so dass ich sehr gute 4 von 5 Welten vergebe.





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    Lesegenusss avatar
    Lesegenussvor 8 Monaten
    Ein Roman, der mich auf seine ganz besondere Art berührt hat. Die Kraft der Bücher …

    … ein ungewöhnlicher Titel, ein ungewöhnlicher Name für eine Protagonistin und ein Satz auf dem Buchrücken, der so wahr ist! Loveday ist eine Charaktere, die schon durch die Beschreibung ihres Äußeren auffällt, auch eben durch den Namen. Erzählt wird die Geschichte aus ihrer Perspektive sowie auf drei Zeitebenen. Die Gegenwart zeigt uns eine zurückhaltende, scheue Loveday. Dass ihre Vergangenheit sie geprägt hat, erfährt der Leser in den Rückblenden.
    Sie arbeitet in Archies Antiquariat "Brodie's Book". Der Laden ist ihr Lebensinhalt genau wie die Bücher, die ihr schon in der Kindheit Kraft und Raum gaben, um zu überleben. – Als sie auf dem Weg zur Arbeit ein Gedichtband findet, nimmt sie es mit und ein Aushang weist im Laden darauf hin, dass der Besitzer sich melden möge. So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Loveday lernt Nathan kennen, dem Besitzer des Buches, der ihr hilft, ihrem Leben  eine neue Sichtweise zu erhalten. Doch ihre Vorbehalte bleiben. Zu sehr hatte Vergangenes sie geprägt, misstrauisch gemacht. Da tauchen im Antiquariat Bücher auf, die Loveday an ihre Mutter erinnern. Genau solche hatte diese auch besessen. Aber das konnte nicht sein, oder?
    Anhand des Titels und Klappentext kann man nicht ahnen, was für eine Buchperle man in den Händen hält.
    Im Prinzip ist es ja bei einer Rezension so, dass man auf die Charaktere eingeht, nicht zu viel von der Handlung verrät u.a. Ich beschränke mich mal auf Archie, dem Besitzer des Antiquariats. Welche maßgebliche Rolle er in Lovedays Leben spielt, erfährt man im Laufe der Handlung. Er nennt sie "meine hilfreiche rechte Hand" (Archie ist Linkshänder). Zudem raucht er gern Pfeife, was das Innenleben des Geschäfts geprägt hat. Nun aber geht er immer vor die Tür. Kontakte pflegen, nennt er das. Seiner Lebensgeschichte nach müsste er mindestens drei Mal so alt sein als er wirklich ist. Ein gemütlicher älterer Herr, so scheint es. Welch wahrer Schatz sich in ihm verbirgt, erfährt der Leser am Schluss. Er ist nicht nur ihr Chef, es ist eine Art von Freundschaft zwischen ihnen entstanden. Ein Pflänzchen wächst langsam, bis eine Pflanze daraus wird. Man muss sich darum kümmern …

    "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" ist ein Roman, der mich absolut überrascht hat. Es ist nicht nur die traurig-tragische Geschichte von Loveday, die ihr Überleben den Büchern verdankt. Es ist eine Geschichte, die aufzeigt, wie man Vergangenheit bewältigen kann; vergessen wird man es wohl nie. Es ist außergewöhnlich und macht schon nachdenklich. Mich jedenfalls. Trotz allem habe ich mich sehr wohlgefühlt und das nicht nur durch die Art von Archie, punktgenau gesetzt im Roman, sondern auch durch das Einbringen von Nathan. Poetry-Slams hierfür habe ich nun eine neue Sichtweise erhalten.

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    C
    CG88vor 8 Monaten
    Für Buchhandlungsliebhaber großartig

                  Mein Freund hat mir das Buch geschenkt, mit der Devise: wenn es zu kitschig ist, darfst du es gern verschenken. Tja drei Stunden später war ich fertig mit Lesen. und es war einfach toll! Die Charaktere sind extrem gut aufgebaut und dadurch, dass nicht zu viele Nebenfiguren eingebaut werden, ist der Plot interessant aber nicht überladen. Die Atmosphäre im Buchladen und bei den Poetry Slams ist unglaublich gut getroffen. Man lacht, man weint, man fiebert mit.
    Selten hat ein Buch auf so wenig Seiten so viele Themen angeschnitten und den Leser doch so zufrieden gestellt. Besonders gut ist die Protagonistin Loveday getroffen, die man einfach mögen muss.
    Wer ein Buch für einen trögen Nachmittag sucht - kauft es!
           

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    Judikos avatar
    Judikovor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Liebesgeschichte, für mich, leider ein wenig zu melodramatisch
    Eine schöne Liebesgeschichte, leider ein wenig zu melodramatisch

    In dieser Geschichte geht es um die junge Loveday, die in einem Antiquariat arbeitet und nur einen Freund hat, - ihren Chef Archie. Außer ihm liebt sie noch Bücher. Schöne Zitate daraus, zieren inzwischen ihren Körper. Sie ist nicht gerade darauf bedacht soziale Kontakte zu knüpfen, da sie bereits in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat und daran ist ihr Ex-Freund Rob nicht ganz unschuldig.  Ausgerechnet der, lauert ihr auch noch ständig auf.

    Eines Tages, auf dem Weg zur Arbeit, stolpert sie über ein altes Buch, was offensichtlich jemand verloren hat, - ein Gedichtband. Sie hebt es auf und nimmt es mit, um einen Zettel für den Besitzer, im Schaufenster aufzuhängen. Wenig später trifft dadurch Nathan in ihr Leben. Nathan, der Zauberer, der Poet, der Gedichte-Erzähler und Besitzer von genau diesem Buch.

    Bis hier her klingt alles nach einer Liebesgeschichte, so dachte ich jedenfalls  und bis dahin gefiel mir die Geschichte auch richtig gut, denn der Schreibstil war flüssig, modern, ein weinig poetisch, gepaart aber mit typisch, britischen Humor.

    Doch im weiteren Verlauf wurde die Geschichte, für mich,  zu melodramatisch. Sie machte mich traurig auf negative Art, was dazu führte, dass ich nicht mehr wirklich Lust hatte weiter zu lesen und doch wollte ich wissen, wie am Ende die Geschichte ausgeht. Denn die Frage stellte sich mir. Ist es nun eine Liebesgeschichte oder eher ein Schicksalsroman?

    Ich habe natürlich weiter gelesen und kann sagen, es hat von beidem was. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz so begeistern, wie viele andere Leser hier.

    Aber ich kann auch sagen, dass ich zum Schluss tatsächlich auch einen Kloß im Hals hatte. Da hat sich das Weiterlesen dann doch noch gelohnt.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 8 Monaten
    Schöne Story

    Nicht nur ihr Name ist ungewöhnlich und sticht hervor, auch optisch ist Loveday eher eine Person, die versucht, Menschen auf Abstand zu halten. Sie liebt ihre Bücher und das Versinken in fremden Welten und ihr Job in Archies Antiquariat genau das Richtige für sie. Archie ist der einzige Mensch, den sie an sich heran lässt und dieser gibt Loveday allen Raum, den sie für sich benötigt. Doch dann lernt sie eines Tages Nathan kennen, er arbeitet als Zauberer, aber nebenberuflich schreibt er Gedichte. Er lädt Loveday zu einem Poetry Slam ein und plötzlich scheint es, als wären es genau die Gedichte, die es Loveday ermöglichen, sich zu öffnen. Genau dies ist auch nötig, wenn sie Nathan, der ihr viel mehr bedeutet, als sie je erwartet hätte, nicht zu verlieren.
    Meine Meinung:
    Das Cover ist schlicht und fällt doch anhand seiner Farbe gleich ins Auge. Für den Roman, der sich dahinter verbirgt, passt es ganz genau. Auch der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, denn allein aus dem Grund, dass die Protagonistin ebenfalls ein Bücherwurm ist, war sie mir vom ersten Augenblick an sympathisch und man fühlte sich gleich mit ihr verbunden.
    Stephanie Butland erzählt ihre Geschichte auch sehr berührend, ihr Schreibstil nimmt schnell gefangen und ist auf seine ganz eigene Art sehr emotionsgeladen. Allein der Titel verrät hier ganz viel, denn hier steht innerhalb der Geschichte ganz viel Bedeutung zwischen den Zeilen. Was mir aber richtig gut gefallen hat, ist, dass diese Geschichte einfach schön und besonders ist, ohne dabei kitschig oder überzogen zu wirken. Aber es ist auch ein Buch der ruhigen und leisen Töne und an manchen Stellen wird es noch stiller und ein wenig langatmig, wenn auch niemals langweilig.
    Die Autorin arbeitet hier mit drei Zeitebenen, zum einen befand ich mich mit Loveday in der Gegenwart, konnte sehen, wie sie auf Personen in ihrer Umgebung reagiert und mit diesen agiert. Dazu bekam ich Rückblicke auf die Zeiten, die langsam und Stück für Stück erzählen, was Loveday widerfahren ist und warum sie lieber allein ist und andere auf Abstand hält. Zum einen hat es etwas mit Lovedays Familie zu tun, aber auch Rob, eine vergangene Beziehung, spielt hier noch eine Rolle. Das ganze wird aber nur langsam aufgelöst, so dass ich an die Seiten gefesselt wurde, denn ich wollte unbedingt wissen, was hinter Lovedays Verhalten wirklich steckt.
    Die Autorin schildert Lovedays Erlebnisse in der Ich-Form, ich konnte mir ein gutes Bild der jungen Frau machen, wenn ich auch nur ganz langsam dahinter kam, was mit Loveday wirklich los ist. Trotzdem ist sie mir sehr sympathisch, allein durch ihre Liebe zu den Büchern. Sie ist eine verletzte Seele, die sich lange Zeit hinter ihren Büchern versteckt und an der ein oder anderen Stelle konnte ich ihr Verhalten durchaus nachempfinden. Durch Nathans Auftritt in der Geschichte, bekommt diese dann auch gleich ein wenig mehr Schwung, denn Nathan lässt sich nicht so schnell von Loveday ab- oder verschrecken. Er bringt sie langsam und mit seiner besonderen und gefühlvollen Art dazu, sich ein wenig mehr zu öffnen und von sich Preis zu geben. Die Geschichte, die sich zwischen den Beiden entwickelt, hat mir sehr gut gefallen und passte hier perfekt.  Es gibt hier keine schillernden Liebesszenen oder Dramatik, denn all das hätte einfach nicht zu der Geschichte gepasst.
    Neben Loveday und Nathan gibt es noch einige wenige Nebencharaktere. Vor allem Archie, dieser sympathische Mann mit dem großen Herzen, ist auch mir schnell ans Herz gewachsen. Ich habe ihn zwar nicht oft erleben dürfen, aber das, was ich von ihm erfuhr, hat mich völlig für ihn eingenommen, denn er ist ein Mensch, der nicht vorverurteilt und der seinem Gegenüber Zeit lässt.
    Mein Fazit:
    Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und das mich auf seine ganz besondere Art und Weise berühren konnte. Ich fühlte mich auf einer Seite eng verbunden mit Loveday, auch wenn ich sie nicht immer völlig einschätzen konnte. Stephanie Butlands Schreibstil empfand ich als etwas besonderes, denn sie hetzt ihren Leser nicht durch die Seiten, sondern gibt ihm Zeit und Raum, über das Gelesene noch einmal nachzudenken und zu verstehen, was hier zwischen den Zeilen versteckt ist. Ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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