Stephanie Cowell

 3.4 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Die Frau im grünen Kleid, Der Medicus von London und weiteren Büchern.

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19angelika63s avatar

Rezension zu "Die Frau im grünen Kleid" von Stephanie Cowell

Rezension zu "Die Frau im grünen Kleid" von Stephanie Cowell
19angelika63vor 6 Jahren

Frankreich, Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein gealterter Claude Monet blickt auf sein Leben zurück: Bettelarm geht er als junger Mann nach Paris, nur mit einer Staffelei und dem Traum, eine neue Art der Malerei zu etablieren, im Gepäck. Doch die Pariser Kunstszene tut seine Gemälde als „unfertig“ ab. Bis zum Rande der Erschöpfung kämpft der Maler um Anerkennung seiner Arbeit – immer an seiner Seite: Camille Doncieux, das Mädchen aus guten Hause, das einst für ihn Modell stand und ihrem Pariser Wohlstandsleben den Rücken kehrte, um mit dem Mann, in den sie sich unsterblich verliebt hatte, das schillernde Leben der Boheme zu führen. Ihr Alltag ist jedoch von Entbehrungen und den fortwährenden Fluchten Monets geprägt. Trotz Armut und Einsamkeit bleibt Camille bei ihm und unterstützt ihn bis hin zur Selbstaufgabe. Doch tief in ihrem Inneren hütet sie ein Geheimnis, das ihre große Liebe zu zerstören droht …

Claude Monet geht als junger Mann gegen den Willen seiner Familie nach Paris, um das Leben eines Malers zu führen. Mit anderen Malern dieser Epoche (Bazille, Manet, Renoir, Pissarro …) lebt er auf kleinsten Raum in einem Atelier. Doch sie sind glücklich, denn sie haben alle diesen einen Traum … erfolgreiche und anerkannte Maler zu werden. Eines Tages trifft Monet seine Camille. Erst sitzt sie ihm nur Modell für sein berühmtes Gemälde „Die Frau im grünen Kleid“, doch später verliebt er sich unsterblich in sie. Camille kommt aus einer wohlhabenden Familie, verlässt diese aber für Monet. Sie bleibt bei ihm, egal was kommt und wie bitter es auch wird. Sie haben Schulden, werden aus den Wohnungen geworfen und schlafen oft genug irgendwo, wo sie gerad ein Bett finden. Doch ihre Liebe zueinander und Monet Leidenschaft zur Malerei verbindet sie.

Laut Aussage der Autorin in der abschließenden Anmerkung „ … basiert der Roman auf historischen Tatsachen. Einige Ereignisse sind allerdings aus Gründen der Dramaturgie und Kontinuität leicht verändert oder fiktionalisiert worden …“ Das merkt man als Leser jedoch nicht. Was es im Einzelnen ist möchte ich hier nicht verraten.

Der Roman ist wunderschön geschrieben und hat mich mit einer tiefen Traurigkeit zurück gelassen. Dieses Leben, das Monet und Camille geführt haben war kein einfaches. Doch ihre Liebe zueinander und zur Malerei ist während des ganzen Buches zu spüren.

Nach dem Schluss des Buches habe ich mir einige Bilder von ihm im Internet angeschaut. Wer Bilder von Monet kennt, versteht nun einiges besser. Sieht Dinge in seinen Bildern, die er beim Malen gefühlt hat und spürt in den Bildern seine Liebe zu Camille.

Für mich steht fest, dass ich irgendwann einmal in meinem Leben nach Giverny, seinem letzten Wohnsitz, möchte. Ich bin davon überzeugt, dass man dort Camilles und Monets Gegenwart spüren kann, so wie in diesem Buch.

Jeden Morgen steht er auf, um zu malen. Und wenn er malt, denkt er an sie. Sie ist in jeder Blüte, in jedem Pinselstrich, sie ist in seinen Gedanken.

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Lucias avatar

Rezension zu "(MARRYING MOZART ) BY Cowell, Stephanie (Author) Paperback Published on (01 , 2005)" von Stephanie Cowell

Rezension zu "(MARRYING MOZART ) BY Cowell, Stephanie (Author) Paperback Published on (01 , 2005)" von Stephanie Cowell
Luciavor 7 Jahren

Mozart, Familie Weber, Wien, Constanze Weber, historischer Roman

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vormis avatar

Rezension zu "Die Ballade des Falken" von Stephanie Cowell

Rezension zu "Die Ballade des Falken" von Stephanie Cowell
vormivor 7 Jahren

Da mir der erste Teil, der Medicus von London, so gut gefallen hat, musste ich mir die Fortsetzung natürlich auch noch besorgen.
Und war dann ziemlich enttäuscht.
So gut wie der erste Teil war, so wenig hat mir dieser gefallen.
Ich fand es viel zu langatmig und zu unübersichtlich.
Ziemlich verworren. Schade.

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