Sweetbitter

von Stephanie Danler 
2,8 Sterne bei91 Bewertungen
Sweetbitter
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Positiv (27):
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Ein wahrer Genuss.

Kritisch (35):
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Eher ein Buch, was ich nicht unbedingt weiter empfehlen würde

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Inhaltsangabe zu "Sweetbitter"

„Eine rohe, schnörkellose, beißende, wilde Liebesgeschichte.“ Marie Claire.

Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden, sondern ihrer provinziellen Heimat entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, was sie will vom Leben. Durch Zufall landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant mit seinen ganz eigenen Regeln, Allianzen, Intrigen, Affären und Freundschaften. Um nicht unterzugehen, muss sie hart arbeiten und vor allem schnell lernen, was in der Gourmet-Welt wichtig ist. Und dann verliebt sie sich in den unnahbaren Barmann Jake.
Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession – darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können.

„Ein Roman als Sinnesrausch.“ Brigitte Woman

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746634715
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:412 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:14.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Anett_Gls avatar
    Anett_Glvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eher ein Buch, was ich nicht unbedingt weiter empfehlen würde
    Ein Fehlkauf

    Ich fand den Klappentext wirklich anregend und war sehr gespannt, was mich bei diesem Buch erwarten würde. Leider war es nicht ganz so wie erwartet. Vielleicht trifft es auch einfach meinen Geschmack nicht. 
    In diesem Buch soll es zwar um Tess gehen, die spielt, für meine Verhältnisse, allerdings nur eine Nebenrolle. Das eigentliche Hauptthema ist der Genuss. Der Genuss von Wein und Austern. Man merkt, dass die Autorin sich tiefgehend mit diesen Themen auseinandergesetzt hat. 
    Tess kommt deswegen ein wenig zu kurz und so wundert es auch nicht, dass man am Ende des Buches, das Gefühl hat, dass sich die Figur überhaupt nicht weiter entwickelt hat. 
    Es ist interessant mal hinter die Fassade zu schauen und zu erfahren, wie das Leben hinter dem Tresen eines New-Yorker-Restaurants abläuft, aber das war es dann auch schon. 
    Eher ein Buch, was ich nicht unbedingt weiter empfehlen würde, aber am Ende muss sich jeder selber ein Bild machen.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Der Roman bleibt oberflächlich und verliert sich in Beschreibungen des deprimierenden (Drogen-)Alltags im Restaurant
    Der Roman bleibt oberflächlich und verliert sich in Beschreibungen des deprimierenden (Drogen)Alltag

    Die 22-jährige Tess kehrt ihrer Heimat den Rücken, um in New York neu anzufangen. Sie erhält einen Job als Hilfskellnerin in einem Edelrestaurant, das die besten Zeiten hinter sich hat. Die Arbeit in dem Restaurant ist ein Knochenjob, der oft bis spät in die Nacht andauert. Die Anfängerin Tess muss sich unterordnen, möchte jedoch den Aufstieg von der Hilfskellnerin zur Kellnerin machen, ist wissbegierig und lässt sich von Kellnerin Simone in Bezug auf Wein weiterbilden. Gerade in stressigen Situationen, sei es an der Bar oder im Service, ist Tess sichtbar überfordert und steht anfangs des Öfteren kurz vor einem Nervenzusammenbruch. 
    Nach Restaurant-Schluss trinken die Angestellten einen Absacker und ziehen in der Regel weiter in die nächste Bar. Alkohol und Drogen gehören zu Tess' Alltag. Tess passt sich den anderen Mitarbeitern des Restaurants an und fühlt sich zunächst von Simone und dann von Jack angezogen. In Jack verliebt sie sich, doch scheint eine Beziehung zu ihm keine Chance zu haben, da dieser in einem schon seit Jahren bestehenden (Abhängigkeits-)verhältnis zu Simone zu stehen scheint. 
    Der Roman untergliedert sich in die vier Jahreszeiten und beschreibt Tess' Arbeit in dem New Yorker Restaurant innerhalb eines Jahres. Der Schauplatz des eintönigen Romans ist ausschließlich das Restaurant bzw. die "Park Bar". Der Inhalt des Romans ist im Wesentlichen auf den Arbeitsalltag in dem Restaurant reduziert. Auch wenn es ein Edelrestaurant ist, gibt es Probleme mit Ungeziefern und hygienische Mängel. Nach Schichtende bedienen sich die Angestellten am Alkohol und konsumieren ihre Aufputschmittel und härtere Drogen. Tess, deren Name der Leser erst nach zwei Drittel des Romans überhaupt erfährt, lässt sich willenlos mitziehen, um dazuzugehören. 
    Die Charaktere, sogar die Protagonisten Tess, aus deren Sicht der Roman geschrieben ist, bleiben fremd. Der Leser erfährt rein gar nichts über Tess' Vergangenheit, weiß nicht, wo sie herkommt und welche Probleme es mit ihrer Familie gegeben haben muss, dass sie allein nach New York gegangen ist. Die Mehrheit der zahlreichen Angestellten, die einen den Überblick verlieren lassen - Köche, Barista, Kellner, Hilfskräfte - bleiben reine Statisten, von denen man nur die Namen kennt. 
    Der Roman bleibt oberflächlich, verliert sich in Beschreibungen des deprimierenden Alltags in dem Restaurant und den allabendlichen Drogenexzessen von Tess und ihren Kollegen. Offensichtlich verarbeitet die Autorin in ihrem Debütroman ihre eigenen Erfahrungen als Kellnerin in New York. Die Geschichte ist schwer zugänglich wirkt zusammengestückelt und insbesondere langweilig, da über 400 Seiten nicht viel passiert. Jeder neue Tag - egal in welcher Jahreszeit - ist für Tess immer gleich, ein Alltag außerhalb des Jobs findet nicht statt. 
    Auch wenn Tess am Ende des Romans unerwarteten Einsatz für sich selbst zeigt und Anspruch auf eine Anstellung als Kellnerin erhebt, vermisste ich eine Entwicklung der Hauptperson, mehr Tiefgang und Struktur, um einen Zugang zu ihrem Charakter, ihren Gefühlen und eine Idee für eine Intention der Autorin zu erhalten.
    "Sweetbitter" zieht den Leser nicht nach New York, könnte in jeder x-beliebigen Großstadt handeln und beschreibt schon gar keinen kulinarischen Hochgenuss eines Edelrestaurant. Dieser Roman hinterlässt allenfalls einen bitteren Geschmack. 

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    DamlaBuluts avatar
    DamlaBulutvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Unsympathische Protagonisten versauen einem das Leseerlebnis
    Irritiert...

    Inhalt
    Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster.
    Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession – darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können

    Meinung
    Zu Beginn des Buches finde ich Tess noch völlig in Ordnung. Eine junge Frau, die in ihrem tristen Leben entfliehen will und die ihr Abenteuer in der Großstadt sucht.
    Jedoch wird sie mir im Laufe des Buches immer unsympathischer.
    Sie begibt sich in seltsame Situationen und rutsch in ungesunde Verhaltensmuster rein.
    Ich muss gestehen, größtenteils war ich von ihrem Verhalten ziemlich irritiert und ich hatte große Schwierigkeiten, ihr Handeln zu verstehen.

    Fazit
    Ja, ich muss gestehen... nach diesem Buch habe ich ein klein wenig Angst, im Restaurant essen zu gehen.
    Ansonsten war das Buch leider nichts für mich.
    Der Schreibstil der Autorin ist zwar sehr gut aber die Geschichte an sich war nichts für mich.
    Mein größtes Problem ist die Tatsache, dass mir die Protagonistin extrem unsympathisch ist.
    Das macht viel aus.

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    Buch_Versums avatar
    Buch_Versumvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: …leider nicht so wie erwartet...zu viel Drumherum
    …leider nicht so wie erwartet...zu viel Drumherum

    Ich muss sagen, die Story hat mich sehr angesprochen, mich hat der Drogenkonsum sehr gestört.

    Tess will in der Großstadt ganz groß werden, von der Hilfskellnerin zu mehr aufsteigen.

    Das Cover ist toll, hat mich angesprochen, mal etwas anderes zu lesen.

    Der Klapptext ist schlüssig und macht neugierig.

    Die Hauptprotagonisten ist Tess.

    Tess ist jung und naiv. Sie hat viel Potential, dies wird auch im Restaurant schnell erkannt. Sie ist wissbegierig und taucht voll in der Welt der Gourmets ein.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.
    Die Autorin schafft einen tiefen Einblick hinter die Kulissen der stressigen und heiklen Welt der Gourmets.

    Die Erzählweise ist locker, gefühlvoll, aktionistisch, amüsant und unterhaltsam.

    Gefühlvoll, involviert & emotionell.

    Die Geschichte involviert den Leser sofort in Tess Leben, Ihre Sorgen und Ihre neuen Pflichten.

    Das Buch zeichnet sich durch Tess Vorbereitung auf die Arbeit und um den Hintergrund dessen aus.

    Ich war leider durch den viel zu Starken Drogenkonsum in Lesefluss gestört.

    Das Buch hat mich unterhalten.


    Zum Fazit;
    Die Idee der Geschichte hat mich sehr interessiert und Ich hatte mich gefreut auch mal etwas anderes zu lesen! Man will als Blogger nicht nur seine Lieblingsbereiche abdecken, man will sich auch gern von Neuen überzeugt werden.
    Leider war es diesmal nicht der Fall. Trotz dessen dass Ich Tess sehr schnell ins Leserherz geschlossen habe, haben mich die Umgebung gestört.
    Natürlich kann es sein, dass in die stressige Welt der Gastronomen viel auf sich bringt. Doch ganz klar hier hat der übertriebene Drogenkonsum die Geschichte gestört.
    Dadurch konnte man auch die emotionale Sicht der Geschichte nicht richtig würdigen!
    Die 3er Beziehung, die sich aufbaut oder auch die Entwicklung von Tess gehen dadurch leider auch verloren.
    Emotionale Lektüre umhüllt mit den stressigen Details der Gourmets Welt.

    Vielen Dank für das Rezi Exemplar an den Aufbau Verlag.
    Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
    #AufbauVerlag
    #Sweetbitter
    #Werbung

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    Talathiels avatar
    Talathielvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schreckliche Handlung, dürftiger Schreibstil. Für mich der Flop des Jahres!
    Ein Satz mit x, das war wohl nix!

    Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster.
    Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession – darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können. (Klappentext)


    Was sich im Klappentext so wundervoll anhört, führt beim Lesen leider nur zu einer bitteren Enttäuschung. Mit süß hat das da nichts mehr zu tun. Ehrlich gesagt, fragte ich mich beim Lesen auf den eindeutig zu vielen Seiten, was mir die Autorin mitteilen möchte. Nicht nur, dass ich am liebsten das Buch nach den ersten Seiten abgebrochen hätte, und dennoch habe ich durchgehalten. Leider wurde es nicht besser. Hier lohnt sich durchquälen einfach nicht. Der Schreibstil, der um es nett zu formulieren, ist langweilig und einfach nur grauenvoll, ich vermisste auch den roten Faden der Geschichte. Dieses Buch hat gefühlt keinerlei Aussagekraft, maximal die, wie man sich auf gut 400 Seiten so dermaßen schrecklich langweilen kann. Manchmal hatte man das Gefühl, dass ein Handlungsstrang einfach mittendrin abbricht ohne erkennbaren Grund.
    Die Protagonistin bleibt bis zum Ende hin einfach nur blass und man kann sie gefühlt durch jede x-beliebige Person austauschen, wie eigentlich alle Figuren in diesem Buch. Als Leser baut man einfach zu überhaupt keiner Figur irgendeine Bindung auf. Zudem hatte ich größte Schwierigkeiten dem zu folgen, wer nun wer ist.
    Was dieses Buch wohl ausmachen soll, sind Geschmäcker, also der Geschmack von Wein, Austern etc. Ganz ehrlich, da hätte ich lieber ein Wörterbuch gelesen, als diese in meinen Augen sinnlose Aneinanderreihung von Wörtern.

    Ich kann hier leider keine Empfehlung geben, denn leider ist die Handlung, wenn es denn so eine gibt, einfach nur schrecklich und kaum nachvollziehbar und zudem ist der Schreibstil auch ziemlich dürftig. Für mich der Flop des Jahres!

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    NeriFees avatar
    NeriFeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wahrer Genuss.
    Genuss pur

    Sweetbitter. Ich wollte es unbedingt lesen. Und obwohl ich schon ein Weilchen durch bin, brauchte ich etwas Zeit, bevor ich mich an die Rezension setzen konnte. Die Thematik ist eine - wie ich finde - gar nicht so spektakuläre. So oder so ähnlich stelle ich mir das Leben eines Zugezogenen in New York vor. Immer viel Hektik, Lärm, und vor allem wird es nie langweilig. Das verspricht auch dieses Buch. Und neben dem aufregenden Schauplatz, bietet es jede Menge Genuss. Nicht nur für Feinschmecker.


    Klappentext
    Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster. 

    Ich habe es bereits in vielen Rezensionen gelesen, bevor ich selbst das Buch las und kann bestätigen, man wächst mit dieser Geschichte. Fühlt sich erwachsener. Reifer. Und vor allem wirkt die Story wie ein Rausch. Schon nach den ersten Seiten war ich eingetaucht in die Welt der Protagonistin. In die Welt des nie müde werdenden New York und in die Welt des Restaurants, um das sich alles dreht.

    Die Charaktere sind authentisch. Der Schreibstil ist mitreissend und klug, aber dennoch nicht schwerfällig. Der Autorin ist ein besonderes Buch gelungen, das insbesondre mit seiner rasanten und schwungvollen Handlung überzeugt. In jedem Fall bleibt man als Leser hungrig zurück. Und das ist im positiven Sinne zu sehen.  Ich mochte Sweetbitter sofort und kann es nur empfehlen.

    Mein Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Aufbau-Verlag.


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    Aleidas avatar
    Aleidavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat mir nur in Teilen gefallen. Besonders die Szenen im Restaurant waren interessant. Der Rest hat mir nicht wirklich gefallen.
    Sweetbitter

    Sweetbitter


    Tess kommt nach New York und beginnt in einem Nobel-Restaurant zu arbeiten. Schon bald bestimmt ihre Arbeit dort ihr gesamtes Leben.

    Meinung:

    Dieses Buch ließ mich irgendwie zwiegespalten zurück. Stellenweise gefiel es mir recht gut, mit anderen Teilen konnte ich wiederum gar nichts anfangen. Gerade zu Beginn hat mir die Handlung sehr gut gefallen. Der Einstieg in die Arbeit im Restaurant, die Beschreibung der Speisen, die Abläufe in den einzelen Bereichen wie Küche oder Service, die Beobachtung der Gäste und das Verhältnis der Mitarbeiter untereinander. Alles war toll und ausführlich beschrieben. Direkt greifbar und sehr lebendig. Man fühlte sich regelrecht hineinversetzt in das Restaurant und konnte mit Tess alles miterleben. Da die Autorin selbst in Restaurants gearbeitet hat, konnte sich sicherlich vieles aus eigener Erfahrung beisteuern.
    Allerdings geht es anschließend vorwiegend nur noch um Partys, zu denen sich die Mitarbeiter nach der Arbeit treffen, um abzuschalten. Für mich reihen sich hier irgendwie zusammenhanglos verschiedene Episoden aneinander. Drogen und Alkohol werden bedenkenlos konsumiert. Tess fängt eine "Beziehung" mit einem Barkeeper an. Allerdings ist es ein ständiges Hin und Her, da er wohl auch mit einer anderen Kellnerin etwas hat/hatte. So richtig klar wurde mir das leider auch nicht. Diese Abschnitte haben mir irgendwie die Leselust an diesem Buch genommen, da ich damit gar nichts anfangen konnte. Tess lässt sich durch dieses Leben treiben, besonders sympathisch wirkt sich dadurch leider nicht. Man fragt sich, wie lange sie so weiter machen will oder warum sie nicht etwas in ihrem Leben ändert.
    Daher vergebe ich für dieses Buch 2,5 Sterne.

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    SteffiSteffs avatar
    SteffiSteffvor einem Jahr
    Der Hunger ist mir beim lesen ordentlich vergangen..

    Worum geht’s:

    Tess flüchtet vor ihrem Kleinstadtleben nach New York und landet als Kellnerin in einem edlen Restaurant. Dort taucht sie in eine ganz neue Welt ein: neue Geschmäcker, neue Gerüche, neue Leute.

    Titel und Cover:

    Ich finde den Titel und das Cover gut getroffen. Die Gestaltung des Covers ist sehr modern gehalten und die Neon-Pfirsichfarbenen Akzente stechen sofort ins Auge. Die George Washington Bridge und der Hummer deuten schon auf den Inhalt und die Szenerie. Der Titel Sweetbitter weist ebenfalls schon auf die Kochszene hin und erinnert auch an das Zusammenspiel der süßen und bitteren Seiten des Lebens, die die Protagonistin erlebt.

    Charaktere und Story:

    Zu Anfang war mir die Protagonistin Tess noch sehr sympathisch; eine junge Frau, die das Abenteuer in der Großstadt sucht. Doch mit der Zeit gerät sie immer mehr in eine Sucht nach außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen, Alkohol und Drogen. Es geht von einem Exzess zum nächsten und die Geschichte dreht sich irgendwie im Kreis bis sie eine Beziehung (wenn man das so nennen kann) mit dem Barmann Jake beginnt. Ehrlich gesagt verstehe ich wirklich nicht wieso Tess ihn überhaupt so anziehend findet, da er als recht schmuddelig und unhöflich beschrieben wird. Jake bringt sie wenigstens vom Alkohol und den Drogen weg. Dafür entsteht eine verworrene Dreiecksbeziehung zwischen Tess, Jake und der Chefkellnerin Simone, die schon seit der Kindheit eine enge und verdrehte Verbindung zu Jake hat. Am Schluss geht sowohl der Job als auch die Beziehung zu Jake in die Brüche (obwohl ich immer noch nicht verstehe warum). Es gibt natürlich noch viel mehr Mitarbeiter des Restaurants, die konnte ich aber bis zum Ende nicht wirklich auseinanderhalten.

    Fazit:

    Nach diesem Buch habe ich wirklich keine Lust mehr nach New York zu reisen und die Lust dort in einem Restaurant etwas zu essen ist mir gründlich vergangen. Nach den Schilderungen von Fruchtfliegen-Plagen, verstopften Abflüssen und so weiter kann ich die Kritik der New York Times (“Sweetbitter wird eine Menge Leute hungrig machen“) wirklich nicht verstehen. Zusammengefasst geht es in dem Buch eigentlich nur um Drogen, Alkohol, Arbeit, Essen und Sex und diese Themen drehen sich immer wieder im Kreis, weshalb die Geschichte auch einige Längen hat. Dennoch ist der Schreibstil von Stephanie Danler sehr angenehm und der Text lässt sich sehr flüssig lesen. Deshalb gibt es noch zwei Sterne von mir, trotz der wirklich schlechten Geschichte.

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    Josettas avatar
    Josettavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Poesie der Gerichte und das Flair des Restaurants verschwindet im Drogen- und Alkoholrausch des Personals. Echt schade.
    Poetisches Sahnehäubchen mit deutlich saurem Stich

    Das Buch begleitet die Hauptprotagonistin Tess ein Jahr lang bei ihrer Arbeit in einem renommierten New Yorker Sternerestaurant.
    Tess, aufgewachsen in der Provinz, beginnt einen neuen Lebensabschnitt in der amerikanischen Metropole. Mit wenigen Dollars auf dem Konto und ohne konkrete berufliche Pläne steht sie eines Tages im Büro von Howard, dem Personalplaner des Hauses und ergattert sich mehr oder weniger zufällig einen Job als Hilfskellnerin. Fortan darf sie Servietten falten, Tücher verteilen, putzen und die ersten niederen Hilfskellner-Tätigkeiten verrichten…

    Mich faszinierten die bildhaften Vergleiche der Autorin. Es ist Poesie, wenn sie mit herrlichen Worten Feigen mit schweren Brüsten vergleicht oder ein Weinaroma beschreibt. Man kann die prallen, saftstrotzenden Trauben fast auf der Zunge schmecken. Dieser Part im Buch hat mir sehr gut gefallen.

    Leider entpuppte sich die restliche Geschichte ziemlich genussfrei. Ich wollte Tess begleiten, wie ein Voyeur hinter die Kulissen blicken: Exzentrische Gäste, souveränes Management, Höhen und Tiefen des Restaurantalltags. Eigentlich hat Stephanie Danler diese Aufgabe erfüllt. Naja, teilweise.
    Sie widmete sich verstärkt den unzähligen Drogen- und Alkoholorgien, sexuellen Affären, dem berühmten Morgen danach. Das Personal des Sternerestaurants war entweder betrunken, im Drogenrausch oder verkatert, durch Schlafmangel gezeichnet. Ich verlor den Überblick, konnte kaum einen Namen zuordnen, musste manchmal sogar beim Geschlecht passen, z.B. Sasha, Mann oder Frau? Die Szenen, wirr, konfus und ohne roten Faden aneinander gereiht. Das spiegelt sich auch im Liebesleben von Tess wieder. Nachdem Jack, der verruchte Barkeeper endlich angebissen hat, muss sie ihn mit ihrer Vorgesetzten Simone teilen. Beide verbindet ein geheimnisvolles Band der Vergangenheit, welches nie wirklich gelüftet wird. Unglaubwürdig wie der Rest der Geschichte.

    Fazit: Beim Zuklappen von Sweetbitter verlasse ich das Nobelrestaurant ohne zurückzublicken. Nicht einer ist mir wirklich ans Herz gewachsen, ihre Zukunft ist mir egal. Die 365 Tage der Hilfskellnerin Tess bereits verblasst. Ich widme mich neuen literarischen Gaumenfreuden. Lediglich Feigen und Austern betrachte ich in Zukunft mit einem anderen Blick.    

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    Emotionens avatar
    Emotionenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Seit langem habe ich kein so schlechtes Buch mehr gelesen. Ich würde ja sagen, das Ende war schlecht, aber der Mittelteil war nicht besser!
    Es geht um exquisiten Geschmack, über Geschmack lässt sich streiten, meiner war es nicht!

    "Sweetbitter" war für mich das erste Buch, das ich von Stephanie Danler gelesen habe. Für die nächste Zeit wird es auch das letzte bleiben. Das Buch wurde zwar im Lovelybooks Literatursalon als anspruchsvolle Lektüre angepriesen, jedoch konnte ich das leider nicht nachvollziehen. Mir hat das Buch gar nicht gefallen.

    Handlung
    Tess, deren Namen man - sofern man ihn nicht auf dem Klappentext gelesen hat - erst mitten im Buch erfährt, versucht ihrer provinziellen Herkunft zu entkommen und zieht nach New York. Dort beginnt als Kellnerin in einem Nobelrestaurant zu kellnern. So viel habe ich vom Klappentext verstanden und ohne den wäre die Grundhandlung des Buches meiner Meinung nach gar nicht zu verstehen. Die Handlung ist wirr und immer wieder gibt es Brüche und Sprünge. Die Handlung hat für mich keinen Zusammenhang und darüber hinaus ist sie nicht einmal besonders interessant. Anstatt einen wirklichen Einblick in die Haute Cuisine zu erhalten, darf man den Eskapaden von Tess und ihrem Team folgen. Seien es Affären oder Drogenorgien, es fehlt einem an nichts. Diese Nichtigkeit mag jemand anderer vielleicht als Kunst empfinden, ich tue es jedoch nicht und kann mit ihr leider nicht viel anfangen. Bei einem Buch lege ich einen großen Wert auf einen mitreißenden Plot und der erscheint mir hier nicht gegeben.

    Charaktere
    Mit Tess wurde ich leider nicht warm. Aber wie soll man auch eine Bindung zu jemanden aufbauen, deren Namen man gar nicht kennt? Für mich hatten die Figuren im Buch keine Tiefe, vor allem Tess nicht. Da sie die Protagonistin ist, versucht man natürlich, sich mit ihr am stärksten zu identifizieren, aber für mich blieb sie das ganze Buch über sehr blass. Ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen und obwohl sie ja mit allerhand Substanzen herum experimentiert halte ich sie für eine sehr passive Person. Sie lässt sich meiner Meinung nach viel zu sehr von ihren Kollegen beeinflussen, anstatt ihren eigenen Kopf einzuschalten. Die Kollegen sind entweder seltsam, nervig oder unfreundlich. Die Faszination, die Tess für Jake empfindet, kann ich nachvollziehen, vor allem, da er sich ihr gegenüber nicht einmal besonders freundlich verhält. Vielleicht schafft das Buch es ja gerade die Kälte dieser Sparte der Arbeitswelt dazustellen, aber für mich war das leider nichts. Freunde fürs Leben habe ich in diesen Charakteren nicht gefunden und ich bin auch sehr froh, dass sie mir in weiteren Büchern nicht mehr über den Weg laufen werden.



    Schreibstil
    Chaotisch. Das ist das erste Wort, dass mir einfällt, wenn mich jemand nach dem Schreibstil der Autorin fragt. Für einen Impressionisten ist das Buch wahrscheinlich ein Fest, für einen Kontrollfreak eine Katastrophe und für mich verwirrend und überaus anstrengend zu lesen. Die Autorin springt ständig hin und her und eine zusammenhängende Handlung ist für mich nicht wirklich ersichtlich. Mir fehlen wichtige Zusammenhänge und Erklärungen. Anstatt einem spannenden Plot wird der Leser mit Orgien und Nebensächlichkeiten zugespamt - die immer wieder von vorne beginnen und einfach kein Ende nehmen. Mir hat ein roter Faden gefehlt, der sich durch das Buch zieht. Bei den meisten Büchern hat man ja eine ungefähre Vorstellung, auf was man zusteuert. Bei diesem Buch konnte alles geschehen - und es geschah meistens nichts. Außer ein paar Zickereien unter Kolleginnen passierte nicht viel und es gab keine Ereignisse, die Emotionen hervorgerufen hätte, im positiven wie im negativen Sinne. Die Passivität der Personen übertrug sich auf den Leser.


    Fazit
    Nachdem das Buch im Literatursalon angekündigt wurde, hatte ich mich auf eine anspruchsvolle Lektüre gefreut. Dass diese auch sehr unterhaltsam sein kann, habe ich bereits bei anderem Buch aus dem Literatursalon gesehen, dass ich bereits angelesen habe. Vielleicht war das Buch einfach nicht mein Stil, aber ich war leider sehr enttäuscht davon. Ich musste mich mehr oder weniger zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Weder die Handlung noch die Charaktere noch der Schreibstil konnten mich überzeugen, daher vergebe ich die Mindestbewertung von einem Stern. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen, wer es aber dennoch lesen möchte, der möge sich die Rezension sehr genau anschauen und die Leseprobe lesen, bevor er sich das Buch kauft. In dem Buch geht es um exquisiten Geschmack und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber diese Haute Cuisine war nicht mein Geschmack.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    "Essen wird zu einer Wissenschaft, definiert durch Sprache. Nie wieder wirst du einfach Nahrung zu dir nehmen."

    New York Fans und Liebhaber der guten Küche aufgepasst!
    Was für eine Mischung! New Yorker Flair und Sinnlichkeit für die Geschmacksnerven. US-amerikanische Autorin Stephanie Danlers Debütroman "Sweetbitter" ist die faszinierende Geschichte der jungen Tess, die ohne Geld und ohne Freunde nach New York kommt, fest entschlossen, die aufregendste Stadt der Welt zu erobern. Ein Leben in Armut in Brooklyn, aber eine Arbeit inmitten von Luxus in Manhattan: Tess entdeckt innerhalb kurzer Zeit neue Welten und erlebt ungeahnte Abenteuer.

    Seid ihr bereit für eine erlebnisreiche Geschichte in New York? Liebt ihr anspruchsvolle Literatur? Dann dürft ihr diese Leserunde zu Stephanie Danlers Debütroman auf keinen Fall verpassen!
    Wir freuen uns sehr, euch mit "Sweetbitter" einen weiteren Titel im  LovelyBooks Literatursalons vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.

    Zum Inhalt
    Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster.
    Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession – darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können.


    Hier geht es zur Leseprobe!

    Zur Autorin
    Stephanie Danler fing im Alter von 15 Jahren an, in Restaurants zu arbeiten. Als sie 2006 nach New York kam, um dort kreatives Schreiben zu studieren, begann sie im edlen Union Square Café zu kellnern. Sie verliebte sie sich in die Arbeit, das Essen, die Leute und die Stadt. Inspiriert durch ihre Erfahrungen aus dieser Zeit, schrieb sie ihr Debüt "Sweetbitter". Stephanie Danler lebt in Brooklyn, New York.

    Seid ihr bereit für eine sinnliche literarische Erfahrung?
    Zusammen mit Aufbau verlosen wir 30 Exemplare von "Sweetbitter" unter allen, die sich über diesen aufregenden Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 09.04. und löst folgende Aufgabe:

    Im LovelyBooks-Büro wird gerne und viel gegessen! Macht uns passend zu "Sweetbitter" den Mund wässrig mit euren Foodie-Fotos! Postet einfach ein Foto von eurem liebsten Essen!
    ACHTUNG! 10 der 30 Exemplare von "Sweetbitter" verlosen wir als exklusive "Sweetbitter"-Box unter allen, die ihr Foto bei Twitter, Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #sweetbitter posten und den Link zum Beitrag in den Bewerbungsbeitrag packen!

    Wir freuen uns auf eure Fotos und wünschen euch viel Glück!

    Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier.

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    DamlaBuluts avatar
    Letzter Beitrag von  DamlaBulutvor 10 Monaten
    Rezension https://www.lovelybooks.de/autor/Stephanie-Danler/Sweetbitter-1360046196-w/rezension/1516743797/ Fazit Ja, ich muss gestehen... nach diesem Buch habe ich ein klein wenig Angst, im Restaurant essen zu gehen... Die Geschichte an sich war nichts für mich.
    Zur Leserunde

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