Stephanie Doyon Die wunderbare Welt des Francis Pinkham

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Inhaltsangabe zu „Die wunderbare Welt des Francis Pinkham“ von Stephanie Doyon

Cedar Hole, ein vergessenes Städtchen am Ende der Welt. Die Bewohner sind eher schlichteren Gemüts, und außer fettem grünem Gras wächst hier nicht viel. Francis »Knolle« Pinkham hat es nicht leicht: Er muß sich nicht nur gegen seine neun älteren Schwestern durchsetzen, sondern auch mit Robert J. Cutler zurechtkommen, einem für die Gegend völlig untypischen Jungen: ungewöhnlich intelligent, stets hilfsbereit und immer gut gelaunt ...

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    Die wunderbare Welt des Francis Pinkham
    Trinkt-aus-Piraten

    Trinkt-aus-Piraten

    24. April 2014 um 17:34

    ... und zweitens, als man denkt. Das passt irgendwie zu diesem Roman, der auf den ersten Blick aussieht wie eine ganz amüsante Geschichte eines kleinen Jungen in einer chaotischen Familie. Es entpuppt sich als ganze Lebensgeschichte mit allen Höhen und Tiefen, in der die Hauptfigur sich doch immer wieder überraschend seltsam verhält. Nicht richtig nachvollziehbar ist, warum aus dem intelligenten kleinen Jungen ein Zögerer und Zweifler wird, warum jemand, der immer aus "Cedar Hole" raus wollte, sich dagegen sträubt, wenn es so weit sein könnte. Deswegen kann man sich im Verlauf der Geschichte nicht so gut in die Hauptfigur hineinversetzen, wie das vielleicht in anderen Geschichten der Fall ist. Stilistisch auffällig ist der teilweise seltsame Satzbau, der meiner Meinung nach mal überarbeitet werden müsste. Ansonsten ist das Werk einigermaßen in Ordnung. Alles in allem ein durchschnittliches Buch, aber keine amüsante Unterhaltung. Das Chaos in der Familie Pinkham ist jedenfalls so gut beschrieben, dass man automatisch Lust zum Saubermachen kriegt. Als Putzmotivation sehr zu empfehlen.

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  • Knolle

    Die wunderbare Welt des Francis Pinkham
    Sabine17

    Sabine17

    28. February 2014 um 23:27

    Francis Pinkham wächst mit neun älteren Schwestern in dem kleinen Städtchen Cedar Hole auf. Er hat es nicht leicht in der Familie, denn seine Schwestern haben alle Jungennamen und benehmen sich auch so, weil der Vater immer einen Sohn haben wollte.  So ist es nicht verwunderlich, dass sie später Schreiner und Klempner werden und aufgrund ihrer Burschikosität nicht heiraten. Seine älteste Schwester gerät auch immer mit dem Sheriff aneinander, weil sie nachts mit dem Auto herum fährt und Briefkästen mit dem Baseballschläger umhaut. Er muss bei Tisch um sein Essen kämpfen und weil kein Platz mehr im Haus ist, muss er in der Speisekammer schlafen. Außerdem muss er die Klamotten seiner Schwestern auftragen. Eines Tages schlitzt eine Schwester beim Kartoffel holen den Sack über Francis‘ Bett auf. Als er abends drin liegt, rutschen die restlichen Kartoffeln auf sein Gesicht. Seitdem nennen ihn alle im Ort „Knolle“. Und dann gibt es da im Städtchen noch Robert J. Cutler. Ein Musterschüler: immer freundlich und immer hilfsbereit. Der die Bibliothekarin von Cedar Hole sehr verehrt und unterstützt. Zu allem Überfluss gewinnt er immer das jährliche Rasenmäher-Rennen. Das Highlight im Kleinstadtleben.  Francis trainiert und schlägt Robert. Doch der hat ein besonderes Muster gemäht und daher erklären die Massen ihn trotzdem zum Sieger. Seitdem fühlt sich Francis betrogen. Die Geschichte über Francis „Knolle“ Pinkham ist nett geschrieben und der Leser lernt viele sehr eigenwillige Einwohner von Cedar Hole kennen. Allerdings zog sich die Geschichte auch ein bisschen. 100 Seiten weniger wären hier sicherlich mehr gewesen. Genauso gleitend wie man in die Lebensgeschichte von Francis eingeblendet wird, verlässt man sie auch wieder. Irgendwie unspektakulär.

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  • Rezension zu "Die wunderbare Welt des Francis Pinkham" von Stephanie Doyon

    Die wunderbare Welt des Francis Pinkham
    mehrsonntag

    mehrsonntag

    25. February 2012 um 15:01

    Ist es eine Strafe Gottes oder einfach genetisch bedingt, wenn man statt einem ersehnten männlichen Nachfahren es erst beim zehnten (!) Versuch schafft, einen Sohn zu zeugen? Francis Knolle Pinkham lebt als jüngstes Kind der Pinkhams in Cedar Hole und, wie soll es anders sein, hat es nicht leicht gegen die Übermacht der Weiblichkeit in seinem zu Hause. Untergebracht ob der räumlichen Enge des Hauses in der Vorratskammer erlangt er seinen Spitznamen, als eines Nachts aus der oberhalb seiner Matratze verstauten Kartoffelnvorratskiste eben diese Erdäpfel auf ihn herniederpurzeln und er, noch ein kleiner Junge, fast zur Gänze darunter begraben wird. Das Älterwerden wird mit witzigen Anekdoten (Rasenmäherwettrennen, dörfliche Wohltätigkeitsveranstaltungen..) aus der englischen Hinterwelt namens Cedar Hole bereichert, man kommt häufig aus dem Schmunzeln nicht heraus. In ewiger Konkurrenz stehend zum einzigen Gutbürger seines Heimatdorfes, Robert Cutler (nach dem im weiteren Verlauf sogar die Bibliothek umgenannt wird), hat es Francis Pinkham nicht leicht. Dennoch findet er eine Frau und, ganz zum Ärger seines Vaters, ist Francis gleich beim ersten Versuch Vater eines Sohnes geworden. Es wird die Geschichte einer Dorfgemeinschaft, die eigentlich gar keine ist, erzählt, die Geschichte der Familie Pinkham, die Abenteuer der Schwestern, der Bibliothekarin, wie durch ein Wasserloch im Garten Francis zu unverhofftem Reichtum gelangt... Ein feines Buch mit hintersinnigem Humor. Gute Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Die wunderbare Welt des Francis Pinkham" von Stephanie Doyon

    Die wunderbare Welt des Francis Pinkham
    klex

    klex

    14. July 2011 um 11:42

    Könnte zu einem meiner Lieblingsbücher werden.

  • Rezension zu "Die wunderbare Welt des Francis Pinkham" von Stephanie Doyon

    Die wunderbare Welt des Francis Pinkham
    MsHopelessCase

    MsHopelessCase

    30. October 2009 um 18:41

    Francis Pinkham, der Hauptdarsteller dieses Buches, ist das zehnte Kind und endlich der langersehnte Junge, denn die 9 älteren Geschwister sind Mädels, die es aber mit jeden Jungen locker aufnehmen können, da sie als solche erzogen wurden. Francis darf sein Lager im Vorratsraum aufschlagen, indem u. a. auch Kartoffeln lagern. Zu seinem Spitznamen “Knolle” kommt er übrigens nicht wg. seinem Aussehen, sondern weil im eines Tages die Kartoffeln in der Kammer erschlagen. Seine “unschuldigen” Schwestern sei der Name “Knolle” verdankt. Auf der Schule bekommt es Francis mit dem genauen Gegenteil von sich zu tun, Robert J. Cutler, ein Junge, der so sein Benehmen, aus bestem Hause stammt, was natürlich nicht der Fall ist. Das Leben und die Zeit schwindet dahin, ebenso der Witz des Buches. Robert und Knolle werden keine Freunde, aber Feinde… auch nicht. Während Robert ein Stipendium ausschlägt, er kann doch seine Mutter nicht alleine lassen, wird Francis mit 18 schon Vater und muß somit eine Familie ernähren, Schulausbildung abegbrochen. Wieder geht Zeit ins Land und noch mehr Witz geht verloren. Urkomischweise ist Francis Erstgeborener richtig besserwisserisch unterwegs… bäh! Es kommt wie es kommen muß und zum Schluß haben sich alle lieb. Den ersten Teil hab ich gerne gelesen, da sprühte das Ganze vor Esprit, mit den beideren anderen Teilen ging es stets bergab. Der Schluß war wie ein Urknall auf einmal da und lies Fragen offen, doch ehrlich gesagt möchte ich die gar nicht beantwortet haben. Die Handlung als solches könnte interessant sein, wenn man den Witz/Humor aus Francis Kindheit weiter gesponnen hätte, doch der versiegte schlußendlich. Die Charaktere sind anfangs liebevoll gezeichnet, Francis schließt man sofort ins Herz, hat er es ja mit neun Kerlen getarnt in Schwesternkörpern nicht einfach. Doch je älter Francis und die anderen werden, desto hölzern wird das Ganze. Es wirkt nicht gerade lieblos, eher ideenlos. Das fand ich schon schade Potential wäre auf jeden Fall vorhanden, doch nicht genutzt. Das einzige was aufrecht erhalten wird, ist die Blödheit und Sturheit der Bewohner dieses Kaffs. Das wars! Da kann ich für mich nicht dem stern zustimmen, der auf der Rückseite zitiert wird: “Schön komisch, hinreichend rührend, immer präzise: ein sonniger Schmöker”. In keinster Weise. Das einzige was ich dem Buch noch abgewinnen kann, ist die Tatsache, dass es gesellschaftskritisch ist. Robert schleimt sich in die Herzen der Bewohner ein, vernachlässigt aber seine Ehe und seine Tochter, er stirbt als sie drei Jahre alt ist. Sie erinnert sich nur an eine einzige Begebenheit. Im Grunde genommen hat Robert nur für seine große Liebe der Bibliothek gelebt. Während Francis für seine Familie alles tut, doch immer Steine in den Weg gelegt bekommt, da seine Schwestern ziemlich viel Unsinn anstellen. Vorurteile sind vorbestimmt. Es wird schwer bis unmöglich diese zu widerlegen. Aber selbst diese angedeutete Frage, wie lassen wir uns von Vorurteilen beeinflussen, geht komplett unter. Nun ja. Fazit: Hätte ein Knüller werden können, wenn man das Potential genutzt hätte.

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  • Rezension zu "Die wunderbare Welt des Francis Pinkham" von Stephanie Doyon

    Die wunderbare Welt des Francis Pinkham
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2008 um 12:05

    Schräges aber nettes Buch