Stephanie Drechsler Die Wächter der Aristeia

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Inhaltsangabe zu „Die Wächter der Aristeia“ von Stephanie Drechsler

Zombieapokalypse. Nach dem Ausbruch der Untoten trifft Tara auf eine kleine Gruppe, die sich in Sicherheit vor den Zombies bringen will. Da dies abermals scheitert, beschließen sie einen neuen, geschützten Staat zu errichten, um die Werte der Menschen aufrechtzuerhalten und die Normalität wieder herzustellen. Damit ihnen dies gelingt, müssen sie sich vielen Dilemmata, der Tierethik, den lebenden und toten Feinden und schließlich sich selbst stellen.

Lese Geheimtipp

— Rubinrot_Laura
Rubinrot_Laura

Eine gelungene Mischung aus "Tribute von Panem", "Die Bestimmung" und "Maze Runner"! :)

— Booksdream
Booksdream

Empfehlenswert!:)

— Sternensammlerin
Sternensammlerin

eine grandiose geschichte

— komm_wir_gehen_schaukeln
komm_wir_gehen_schaukeln

Dann bauen wir uns eben unsere eigene Stadt ...

— BookTini
BookTini

Trotz anfänglicher schwierigkeiten ein sehr gelungenes Buch :-)

— Medeas_bookstore
Medeas_bookstore

Grandioser Auftakt einer Zombieapokalypse!

— buecherherzrausch
buecherherzrausch

Ein brillantes Zombiebuch mit einem ganz neuen Ansatz

— Buchherz13
Buchherz13

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    Die Wächter der Aristeia
    Sternensammlerin

    Sternensammlerin

    14. May 2017 um 14:02

    Hier der Link zu meinem BlogWooow! Anfangs war ich tatsächlich etwas skeptisch gegenüber diesem Buch, was daran liegt, dass ich noch nie zuvor ein Buch über Zombies gelesen habe. Ich schaue ja nicht mal The walking dead!😊Doch nach ca. 20 Seiten konnte mich dann dieses Buch begeistern. Ein Grund, warum ich das Buch so gerne gelesen habe, war Tara. Sie ist eine richtig tolle und starke Protagonistin, mit der man sich auch gut identifizieren kann.Vor allem war es interessant die ganze Entwicklung der Geschichte mitzuerleben. Zum einen entwickeln sich manche Charaktere (darunter auch Tara) wahnsinnig stark, zum anderen sieht man auch später wie die Aristeia wächst und wächst - bis irgendwann mal eine ganze Stadt steht. Da kann es schon mal passieren, dass man selbst als Leser irgendwie richtig stolz auf diesen Fortschritt ist.Was ich richtig gut in diesem Buch fand, war die Liebesgeschichte zwischen Adrian und Tara. Diese war ganz anders wie als in anderen Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe. Auch hier geht alles Schritt für Schritt heran, es wird also nichts überstürzt. Deswegen kann es auch passieren, dass man so richtig mitfiebert und sich fragt:,,Wann ist es endlich so weit?!´´ Und die beiden haben es auch nicht immer einfach, so viel kann ich verraten!😅In diesem Buch gibt es auch sehr viele Charaktere. Das war manchmal etwas verwirrend, jedoch hätte man es hier auch kaum besser machen können. Denn für eine Stadt braucht man nun mal viele interessante Menschen.Das Buch ,,Die Wächter der Aristeia´´ hat natürlich auch noch einen tieferen Hintergrund, wie ich finde.  Man beschäftigt sich mit vielen ernsten und realistischen Themen, da in dem Buch auch nichts verschönert wird. So finden zum Beispiel viele spannende Kämpfe statt (nicht nur gegen Zombies)Dem Buch gebe ich 4 von 5 Herzen. Die Story hat mir echt gut gefallen und der Schreibstil war einfach und gut verständlich zu lesen.Das Buch kann ich also jedem empfehlen, der gerne Dystopien und spannende Geschichten liest.Und ich freue mich schon soooo auf den zweiten Teil der Triologie!                                   ------------Übrigens: Ein ganz großes Lob an das Cover des Buches, es ist wirklich wunderschön 😊

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  • Lese Geheimtipp

    Die Wächter der Aristeia
    Rubinrot_Laura

    Rubinrot_Laura

    13. May 2017 um 19:12

    Die Wächter der Aristeia  von Stephanie Drechsler Klapptext: Zombieapokalypse. Nach dem Ausbruch der Untoten trifft Tara auf eine kleine Gruppe, die sich in Sicherheit vor den Zombies bringen will. Da dies abermals scheitert, beschließen sie einen neuen, geschützten Staat zu errichten, um die Werte der Menschen aufrechtzuerhalten und die Normalität wieder herzustellen. Damit ihnen dies gelingt, müssen sie sich vielen Dilemmata, der Tierethik, den lebenden und toten Feinden und schließlich sich selbst stellen. Cover: Das Cover finde ich ist nicht schlecht gelungen, auf dem Cover zu sehen ist Tara mit ihrem Bogen, es passt gut zum Inhalt der Geschichte. Was mich aber etwas stört ist das dem Cover das gewisse etwas fehlt, das Buch verdient ein mega Cover und einen tollen Verlag, die Geschichte ist einfach unglaublich fesselnd und klasse durchdacht! Ich würde mir für die Neuauflage ein tolles Cover wünschen wo jeder sofort zum Buch greift. Ich finde das jetzig Cover aber trotzdem interessant und es hat mich angesprochen. Die Charaktere: An dem Buch haben mir besonders gut die verschiedenen Charaktere gefallen und natürlich Tara, sie ist eine unglaubliche Kämpferin und es hat richtig großen Spaß gemacht, wir haben zusammen geweint, gehofft und gekämpft. Natürlich gibt es in dem Buch auch einen unglaublich gut auszusehenden Kerl, sein Humor lockert das schlimme Szenario immer etwas auf und bringt einen oft zum schmunzeln. Auch die anderen Charaktere habe ich sehr in mein Herz geschlossen, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Der Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist mega klasse, manchmal habe ich mich schon selbst erschrocken, ich dachte ernsthaft ich schaue eine Serie und nicht das ich ein Buch lese. Die Autorin kann einfach unglaublich toll Dinge beschreiben und irgendwann ist man so in der Geschichte drin, das man es richtig sieht. Man fühlt mit den Charakteren mit und überlegt schon selbst mit "wie könnten wir jetzt aus dieser Lager entkommen". Die Autorin hat es auf jeden Fall auf meine Top Liste geschafft und ich möchte gerne mehr von ihr lesen. Meine Meinung: Ich bin immer noch völlig überwältigt von diesem tollen Buch und ich hoffe ich kann euch das auch in Worte fassen! Ich kann jedem Walking Dead Fan dieses Buch nur empfehlen.  Man wird von Anfang an ins geschehen geworfen und es ist total schrecklich mit anzusehen was mit der Welt passiert. Aber in dem Buch geht es nicht nur um Zombies, sondern auch von Wiederaufbau. Schritt für Schritt wird eine neue Welt erschaffen und der Weg dort hin ist sehr steinig. Die Autorin beschreibt den aufbau der neuen Welt super und auch an Aktion, Romantik und Spannung mangelt es dem Buch nicht! Trotz der düsteren Welt gibt es auch unglaubliche und lustige Momente. Ich habe dieses Buch einfach nur weg gesuchtet und bin gespannt wie es weiter geht und was die Autorin noch so vor hat.  Fazit: Nicht nur für Walking Dead Fans etwas, sondern auch für alle Dystopie Liebhaber ein muss !

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  • Spannend!!

    Die Wächter der Aristeia
    Booksdream

    Booksdream

    05. May 2017 um 13:24

    ❈ Meine Meinung ❈ Ich bin ein großer Fan von Zombieapokalypsen-Geschichten. Natürlich war der erste Gedanke, als ich von dem Buch erfuhr: Bitte, bitte, sei die Idee gut umgesetzt! Ich kann euch alle Zombie-Fans beruhigen: Das ist sie! :D Und sie ist noch viel mehr. Denn das ist kein dummes, langweiliges Gemetzel, sondern eine spannende, nervenzerreißende Story, die euch alle packen wird. :) Das Cover finde ich mega! Es passt unglaublich gut zur Handlung und ich liebe die Illustration! es ist mal etwas anderes! Das Bild zeigt Tara, schon ganz dürr vor lauter Hunger, mit geschlossenen Augen und Pfeilen in einer Tasche am Rücken (nennt man sowas "Pfeiltasche"? XD), ihr Oberarm mit schwarzen Streifen bemalt (Kriegsbemalung) und im Hintergrund ein düsterer, grauer Wald. Sie sticht deutlich heraus mit ihren voluminösen, langen Haaren und ihrer zierlichen, aber aufrechten Gestalt.  Was mir am Anfang sofort aufgefallen ist, ist der flüssige Schreibstil. Es liest sich schnell und man kommt gleich in das Geschehen rein. Keine langen Einführungen, Vorgeschichten, etc., sondern man wird beinahe in die Geschichte "geschmissen", und das hat mir unerwartet gut gefallen. :)  Tara ist eine selbstbewusste, junge Frau, mit der ich mich sehr schnell anfreunden konnte. Sie handelt realistisch und nicht allzu dramatisch, wie es in vielen Katastrophenbüchern der Fall ist. Ich mag Taras Charaktere, ihre mutige, hilfsbereite Art und ihren starken Überlebenswillen. Adrian ist meine zweitliebste Figur. Ein bisschen Romantik darf auch sein, wenn die Menschheit untergeht. :D Er verdreht Tara den Kopf und sie verdreht seinen. Beide verlieben sich ineinander, werden zwischenzeitlich getrennt, kommen dann aber zum Glück wieder zusammen und versuchen, das Beste aus dieser Situation zu machen.  Das Einzige, was mich noch etwas gestört hat, waren die Rechtschreib - und Kommasetzungsfehler. Da hätte noch ein Testleser drüber schauen können. Die Idee ist genial, die Umsetzung auch! Stephanie hat sich ein schwieriges Thema ausgedacht. Katastrophenbücher sind wirklich schwer zu schreiben. Die Gefühle müssen richtig zum Ausdruck gebracht werden. Die Menschen sind verzweifelt, haben Angst und wären sogar bereit, ihre besten Freunde umzubringen, nur um sich selbst zu retten. Die Autorin hat diesen harten Überlebenskampf perfekt in Szene gesetzt, oder besser gesagt aufs Papier gebracht.  ❈ Mein Fazit ❈ Ich habe es Stephanie beim Lesen wirklich abgenommen. Genauso stelle ich mir eine Zombieapokalypse vor! :D Die Autorin überzeugt mit ihren realistischen Charakteren und den spannenden Ereignissen. Sie schreibt flüssig und fesselt uns mit ihrer Geschichte rund um den Überlebenskampf von Tara und ihren Freunden, in einer Welt, in der kein Ort mehr sicher ist. Eine gelungene Mischung aus "Tribute von Panem", "Die Bestimmung" und "Maze Runner"! Ich bin bereit für neue Bücher von Stephanie Drechsler! :D Ich gebe dem Buch 5 von 5 Traumwolken! <3 

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  • komm_wir_gehen_schaukeln

    Die Wächter der Aristeia
    komm_wir_gehen_schaukeln

    komm_wir_gehen_schaukeln

    12. April 2017 um 16:52

    Mein absolutes Highlight dieses Monat.Ich bin so unendlich traurig das es zu Ende ist.Eine grandiose Geschichte, die zum nachdenken anregt. Unabhängig von den Zombis steckt doch so viel Wahrheit darin. Macht und Gier sind ein normaler Antrieb in der Gesellschaft. Die Tatsache das man nie mit dem zufrieden ist was man hat, weil man dann, immer mehr will, ist erschreckend.In dem Buch steckt so viel Spannung und liebe, dass ich beim lesen fast geplatzt bin. Ihr müsst es einfach lesen, ich liebe es...

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  • Dann bauen wir uns eben unsere eigene Stadt ...

    Die Wächter der Aristeia
    BookTini

    BookTini

    15. January 2017 um 17:43
  • Coole Zombieapokalypse mit süßer Liebesgeschichte

    Die Wächter der Aristeia
    Medeas_bookstore

    Medeas_bookstore

    27. December 2016 um 22:38

    Klappentext:Zombieapokalypse. Auf der Flucht vor den lebenden Toten trifft Tara auf eine kleine Gruppe, die sich gerade auf den Weg machen will zu einer sicheren Fluchtstatte. Sie trifft dabei nicht nur auf Adrian, sondern merkt auch, welche Schwierigkeiten sie damit hat, ihren Platz in der neuen Welt zu finden. Als die Plane ihrer Freunde jedoch abermals scheitern und sie fur eine noch viel grossere Menschenmenge verantwortlich sind, beschliessen sie gemeinsam einen sicheren Staat zu erbauen, in welchem sie wieder zur Normalitat finden konnen. Das erweist sich als mehr als kompliziert, denn die Grunder stehen nicht nur vor unzahligen organisatorischen Problemen, sondern auch vor vielen philosophischen, moralischen Dilemmata. Es stellt sich nicht nur die Frage, wie sie Sicherheit vor den Toten garantieren und ausreichend Nahrung fur ihr Volk finden konnen, sondern auch, wie sie gerecht herrschen und die Werte der Menschen im Kriegszustand erhalten konnen.Meine Meinung:Da es das erste Buch von Stephanie Drechsler ist war ich zu beginn etwas skeptisch. Am Anfang war die Geschichte auch etwas verwirrent. Aber ab Seite 30 bekamm die Geschichte mehr schwung und wurde verständlicher. Besonders zum Ende hin hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand nehmen. Dort musste ich auch ein paar Tränen zurückhalten. Auch an einigen anderen Stellen wurde ich sehr Emotional. Das passiert mir nicht oft. Mit der Hauptperson Tara, konnte ich mich sofort intentifizieren. Ich war ihr auch sehr oft einer Meinung, wie z.B. die Diskusion um das Fleisch essen. Zudem habe ich auch einen großen Bruder den ich sofort mit Devin vergleichen konnt. Auch wie sie Devin sieht und ihre Beziehung erinnert mich sofort an mich und meinen Bruder. Die anderen Charaktere habe ich auch sehr ans Herz geschlossen. Auch wennn es manchmal etwas verwirrent mit den vielen Personen war. Aber die meisten konnte man sich im Laufe der Geschichte merken.Auch die kleine Liebesgeschichte zwischen Tara und Adrian hat mir sehr gut gefallen. Dennoch hat mir an manchen Stellen die Emotion etwas gefehlt.Der Schreibstil war nicht so flüssig wie bei anderen Büchern, war aber dennoch sehr gut zu lesen. Ich bin sehr beeindruckt und freue mich schon auf die nächsten Werke von Stephanie Drechsler.Fazit:Trotz anfänglicher schwierigkeiten ein sehr gelungenes Buch.( Dies ist meine erste Rezesion. Wenn ihr Tipps für mich habt, dann immer her damit ;-) )

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  • Zombieapokalypsen-Roman mit Fragen der Ethik!

    Die Wächter der Aristeia
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    18. December 2016 um 10:44

    Der Science-Fiction-Roman „Die Wächter der Aristeia“ ist dieses Jahr am 20. September neu erschienen und sowohl als Taschenbuch als auch als eBook auf dem Markt erhältlich. Die Autorin Stephanie Drechsler hat mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür! Inhaltlich geht es in dem Roman um die junge Erwachsene Tara, welche auf einem Campingplatz von Untoten überrascht wird. Eine Zombieapokalypse ist eingetreten. Auf der Flucht trifft Tara auf eine kleine Gruppe Erwachsener, der sie sich anschließt. Zusammen versuchen diese sich so gut wie möglich vor den toten Feinden in Sicherheit zu bringen, müssen dabei aber auch Verluste einstecken. Nach mehreren gescheiterten Versuchen beschließen die Erwachsenen, einen neuen Staat zu errichten, der sie vor dem Zombies schützen kann und in dem wieder Normalität entstehen kann. Im Laufe der Zeit müssen sie sich nicht nur gegen zahlreiche Angreifer wappnen, sondern sich auch z.B. den schwierigen Dilemmata eines Staates, den Fragen der Tierethik und weiteren Problemen stellen. Insgesamt kann ich sagen, dass mir der Roman gut gefallen hat. Besonders die zweiten 50% haben mir im Vergleich zum Anfang sehr zugesagt, da die Geschichte hier richtig in Fahrt kommt, noch mehr an Spannung aufbaut und mich einfach aufgrund des verbesserten Schreibstiles mitgerissen hat. Gegen Anfang erscheint die Geschichte dem Leser (oder nur speziell mir) etwas unlogisch. Tara schläft seelenruhig auf dem Campingplatz, wacht auf und wurde nicht von den Zombies angegriffen, welche sonst kein Fleisch in Ruhe lassen. Auch, dass der Leser von Tara in diesem Moment fast keine entsetzten, geschockten oder ängstlichen Gedanken erhält, hat mich persönlich etwas erstaunt. Sie gerät mitten in eine Zombieapokalypse, aber es wirkt so, als wäre sie keineswegs verängstigt. Diese Distanz zum Leser hält sich im weiteren Verlauf noch eine Weile bei, da man als Leser nur sehr oberflächliche Gedanken Taras im Bezug auf die Untoten auffängt und diese sich anfangs z.B. über ihre Frisur sorgt, anstatt sich vor den Zombies zu fürchten. Andererseits kann man sagen, dass Tara sich sehr wohl viele Gedanken über das soziale Umfeld macht. Zum Beispiel werden sehr viele Sorgen betreffend ihrer Familie geschildert, welche sie seit dem Zombieausbruch nicht mehr gesehen hat. Dies wiederum hat mich zutiefst gerührt – wie sie eigentlich weiß, dass es niemanden mehr in ihrer Familie gibt, sie aber trotzdem versucht, an ihrer Hoffnung festzuhalten. Tara als Charakter hat mir sehr gefallen. Besonders ihre Wandlung während des Romans, die der Leser hautnah mitbekommen kann, hat mich positiv überrascht. Tara wird von einer abhängigen, schüchternen Person zu so einer starken Frau, die die beste Bogenschießerin der Aristeia ist, sich nicht von Liebeskummer unterkriegen lässt und sich für die Rechte der Aristeia einsetzt. Daher wurde Tara mir im Laufe des Buchs immer sympathischer, sodass ich mich zu hundert Prozent in sie hineinversetzen konnte. Ein weiterer positiver Punkt, den ich gerne erwähnen möchte, ist die Liebesgeschichte zwischen Tara und einem Mitglied der Gruppe, der sie sich anschließt. Über Höhen und Tiefen, die mich immer wieder richtig gepackt haben, gelangen sie schlussendlich zu ihrem Glück. Abgesehen von leider öfter auftretenden Rechtschreibfehlern hat mir persönlich der Schreibstil aufgrund von etwas holpriger Wortwahl nicht ganz so gut zugesagt. Darüber hinaus handelt es sich anfangs eher um eine Nacherzählung oder Aufreihung von Geschehnissen, was die Spannung etwas mindert. Doch auch dies wandelt sich während des Verlaufs zum Positiveren.Leider erschienen mir manche Aspekte in der Aristeia etwas seltsam. Ist ihnen bewusst, dass das Benzin bald nicht mehr vorhanden sein wird, da niemand mehr Erdöl etc. fördert? Weitere Fragen bezüglich der Endlichkeit von Ressourcen habe ich mir gestellt, wobei ich aber auch das Gefühl habe, dass ich einfach Details überlesen haben könnte, in denen dies konkretisiert wird. Schlussendlich gelange ich aber zu dem Schluss, dass es sich um einen lesenswerten Roman handelt! Allein der Fakt, dass es nicht so sehr um das blutige Abschlachten, sondern vielmehr um den Wiederaufbau von Leben ging, macht das Buch für mich ein Stück weit einzigartig. So eine Umsetzung einer Zombieapokalypse habe ich noch nie in Büchern gesehen! Die philosophischen Fragen, die Stephanie Drechsler ihren Charakteren stellt, haben mich als Leser sehr zum Nachdenken angeregt, inwiefern die heutige Welt für uns selbstverständlich erscheint – ein spannender Roman mit Fragen der Ethik!

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  • Grandioser Auftakt einer Zombieapokalypse!

    Die Wächter der Aristeia
    buecherherzrausch

    buecherherzrausch

    13. December 2016 um 20:56

    "Sie lag auf dem kalten Flussbett und sah durch das Wasser in den rötlichen Himmel. Zitternd sah sie, wie sich das rote Blut von ihrer Haut löste und mit der fließenden Bewegung des Flusses langsam verschwand" (Prolog). "Die Wächter der Aristeia" ist das Erstlingswerk der jungen Autorin Stephanie Drechsler und in meinen Augen ein grandioses Debüt - so kann es weitergehen! Inhalt Protagonistin des Romans ist die junge Tara, die sich in einer Zombieapokalypse wiederfindet, in der die allgemeine Ordnung völlig auf den Kopf gestellt ist. Nach dem Ausbruch den Untoten, versucht sich Tara in Sicherheit zu bringen. Nachdem sie sich eine ganze Weile alleine durch diese Welt des Chaos bewegt, schließt sie sich einer kleinen Gruppe an. Die Situation erscheint völlig aussichtslos und die wachsende Gruppe beschließt einen neuen, geschützten Staat zu errichten, um die Werte der Menschen aufrechtzuerhalten und die Normalität wieder herzustellen. Dass dies jedoch nicht so einfach ist, und die "irren Beißer" (S. 13) nicht ihre einzigen Probleme sind, müssen sie sehr schnell erkennen und so beginnt nicht nur der Kampf ums nackte Überleben, sondern auch die Suche nach einer neuen Identität. Meinung Ich bin ein absoluter The Walking Dead Fan und mein Herz schlug natürlich etwas schneller, als ich dieses Buch in meinen Händen hielt, allerdings hatte ich keine Lust auf einen typischen Roman zum Thema Zombie und Endzeit, aber "Die Wächter der Aristeia" ist nicht einfach nur ein Zombieroman. Es geht nicht nur um Tod und Chaos, sondern um Beziehungen, Gefühle, Recht, Ordnung, Politik, Ethik, philosophische Grundsätze und um die eigene Identität. Es ist der Versuch, in einem absoluten Ausnahmezustand den Weg in die Zivilisation zurückzufinden. Einen neuen Staat zu schaffen, mit einer neuen Ordnung - eine ganz eigene Vision der Gesellschaft zum Leben zu erwecken. Die Autorin bereitet den/die Leser/in nicht wirklich vor, sondern wirft ihn/sie ganz offensiv in die Handlung – direkt in die ausbrechende Apokalypse, in den absoluten Ausnahmezustand: "alle rasteten völlig aus, bewarfen die Monster, schrien vor Angst und Panik, töteten sich gegenseitig" (S. 13). Die einzelnen Handlungsstränge knüpfen sehr gut aneinander an und die Haupt- und Nebencharaktere wirken sehr authentisch. Die Protagonistin Tara kann man einfach nur lieben. Ist sie am Anfang noch von Ängsten und Unsicherheiten geprägt, entwickelt sie sich zu einer unglaublich starken Persönlichkeit. Ich mag den Stil der Autorin und habe dieses Buch einfach nur verschlungen. Fazit Dieses Buch ist mehr als nur ein ganz normaler Zombieroman. Spannend bis zum Schluss - ich bin absolut begeistert und freue mich auf den zweiten Teil von "Die Wächter der Aristeia".

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  • Eine tiefgründige und fesselnde Zombiegeschichte

    Die Wächter der Aristeia
    Buchherz13

    Buchherz13

    01. December 2016 um 14:11

    Die menschliche Zivilisation, wie wir sie kennen, wurde durch eine Zombieapokalypse zerstört. Luxus, Recht und Ordnung sind nicht mehr vorhanden und die Welt steht Kopf. Nachdem die Toten wiedergekehrt sind ist die 24-jährige Tara erst einmal völlig auf sich allein gestellt, bis sie auf eine kleine gut vorbereitete Gruppe trifft. Gemeinsam versuchen sie sich vor den fleischfressenden Zombies in Sicherheit zu bringen. Dabei geraten sie jedoch von einer brenzligen Situation in die nächste.Nach einem erneuten Scheitern, beschließt die weiter wachsende Gruppe einen eigenen geschützten Staat zu errichten. Dort wollen die Freunde rund um Tara die Werte der Menschen aufrechterhalten und wieder ein normales Leben führen. Dafür müssen sich die Freunde jedoch mit viel mehr Problemen, als nur den Untoten auseinandersetzen.Meine MeinungDie Wächter der Aristeia von Stephanie Drechsler ist ein dystopischer Roman über das Leben nach einer Zombieapokalypse. In einem angenehmen und packend schnellen Schreibstil wirft die Autorin den Leser direkt ins Geschehen. Ahnungslos erlebt man zusammen mit dem Hauptcharakter Tara hautnah den Ausbruch der Apokalypse und den Kampf ums Überleben. Dabei beschreibt die Autorin authentisch und mit blutigen Details die Auseinandersetzungen mit den Toten.Das Buch erzählt die typische Geschichte der Zombieapokalypse und ihre Folgen auf die Gesellschaft. Doch geht Die Wächter der Aristeia einen Schritt weiter und unterscheidet sich auf brillante Weise von anderen Zombie-Büchern: Nachdem die Freunde Tara, Darius, Jens, Lena, Dennis und Adrian erfolglos nach einer Zuflucht suchen, beschließen sie ihren eigenen Staat zu gründen. Diese Idee ist sehr erfrischend und bringt weitere Hindernisse neben dem Kampf mit den Toten und anderen Überlebenden mit sich. So müssen die Freunde über Ethik, Recht, Politik, Geld und Eigentum entscheiden. Damit führt die Autorin dem Leser die tiefgründigen Probleme einer Gesellschaft sowohl in der Apokalypse, aber auch in unserer Zeit vor Augen. Eine komplizierte aber wundervolle Liebesgeschichte rundet die brillante Geschichte ab.Tara ist ein sympathischer und authentischer Charakter, welche mit ihren Stärken und Schwächen sehr liebevoll herausgearbeitet wurde. Anfangs ist Tara noch eine schwache, unsportliche Person, die mit den Gefahren und Herausforderungen einer postapokalyptischen Welt nur schwer zurechtkommt. Aber im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich immer weiter und wird zu einer starken beeindrucken Persönlichkeit.FazitDie Wächter der Aristeia von Stephanie Drechsler ist ein spannendes postapokalyptisches Buch, das mit einem erfrischend innovativen Aspekt an die typische Zombiegeschichte herangeht. Die Charaktere sind authentisch, entwickeln sich weiter und bieten dem Leser hohe Sympathiemöglichkeiten. In einem schnellen Erzähltempo geschrieben, packt das Buch den Leser ab der ersten Seite und lässt einen nicht mehr los. Ich bin absolut begeistert von dieser innovativen Zombiegeschichte und kann sie nur wärmstens empfehlen.

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