Stephanie Fuchs

 4,7 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor*in von Esepata, Flynns tierisches Abenteuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Stephanie Fuchs, geboren 1986, war sich der großen Hürden, die ihrer Beziehung mit Sokoine im Wege stehen bewusst und entschied sich dennoch für die Liebe. Seit mittlerweile zwölf Jahren lebt sie in seinem Dorf, die beiden sind Eltern eines Sohnes. Mit Hilfe eines Landmanagement-Projekts versucht sie, ihr Zuhause vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Stephanie Fuchs

Cover des Buches Esepata (ISBN: 9783426286180)

Esepata

 (10)
Erschienen am 01.03.2023
Cover des Buches Flynns tierisches Abenteuer (ISBN: 9783991314264)

Flynns tierisches Abenteuer

 (0)
Erschienen am 30.05.2022
Cover des Buches Kärnten kocht (ISBN: 9783950306576)

Kärnten kocht

 (0)
Erschienen am 25.07.2014

Neue Rezensionen zu Stephanie Fuchs

Cover des Buches Esepata (ISBN: 9783426286180)
K

Rezension zu "Esepata" von Stephanie Fuchs

Das ungeschminkte Leben der Massai
Kleeblatt2804vor 9 Monaten

Zufällig bin ich auf das Buch gestoßen, das einem direkt anschaut. Auf dem Bild ist Stephanie Fuchs zu sehen. In dem Buch Esepata erzählt sie die ersten Begegnungen mit ihrer großen Liebe. Einem Mann der Massai. Sie lässt ihr altes Leben zurück und nimmt den Leser an die Hand, um allen zu zeigen, wie die Gebräuche und die Sitten der Massai sind. Was für uns selbstverständlich ist, ist in Afrika alles anders. Ein sehr lesenswertes Buch.

Cover des Buches Esepata (ISBN: 9783426286180)
skiaddict7s avatar

Rezension zu "Esepata" von Stephanie Fuchs

Das Leben bei den Massai
skiaddict7vor 10 Monaten

"Du lebst bei den Massai. Entweder du passt dich an oder du gehst. Dazwischen gibt es nichts."

Ich bin Stephanie Fuchs schon länger auf Instagram gefolgt und habe ihre Geschichte dort mit Interesse verfolgt. Die Deutsche Staatsbürgerin geht nach der Schule zum Biologie Studium nach England, von dort folgt ein Aufenthalt in Simbabwe bei einem Umweltschutzprojekt, ihre Neugier auf Afrika wird geweckt. Nach dem Studium geht sie nach Ifakara in Tanzania, um dort als Freiwillige zu arbeiten. Aus drei Monaten werden sechs, während denen Stephanie Swahili lernt. Im Anschluss geht es auf die Insel Mafia, auch dort arbeitet sie als Freiwillige. Dort lernt sie den Massai Sokoine kennen, der sie von Anfang an fasziniert. Schliesslich finden die beiden zusammen, heiraten und beschliessen, gemeinsam mit Sokoines Familie in deren Boma im Busch zu leben...

Stephanies Geschichte ist wahnsinnig interessant. Es gibt einige Parallelen zu "Die weisse Massai", jedoch auch viele Unterschiede: so sprach Stephanie bereits Swahili als sie ihren Mann kennenlerte, und kannte das Land. Im Laufe der Zeit lernt sie auch die Stammessprache Maa, und kann sich fortan auch mit ihrer neuen Grossfamilie verständigen. Auch scheinen Stephanie und Sokoine tatsächlich so etwas wie Gleichstellung in ihrer Beziehung zu haben. Corinne Hofmann blieb nur ca. 1 Jahr bei den Massai, Stephanie lebt dort schon über 10 Jahre und hat sich gut in die Grossfamilie integriert. Ich fand interessant, wie es zu Stephanies Schwangerschaft kam und wie sie heute über ihre Krankenhausgeburt denkt. Auch ihre Gedanken zu indigenen Völkern, deren Leben in der Natur und mit dem Klimawandel sind sehr wichtig und interessant zu hören. Ich beneide sie um ihren einfachen Lebensstil und finde es toll, wie sie sich in die Familie und den Lebensstil eingegliedert hat. Sie hat sehr viel gutes für die Massai getan. Toll finde ich z.B. ihre Arbeit mit Periodenprodukten. Manches kann ich als westliche Frau nicht verstehen, unter anderem wie sie zu FGM steht. Wenn man Stephanie schon von Instagram kennt bekommt man hier ihre Lebensgeschichte nochmal etwas detaillierter zu hören. Ich fand das Buch sehr schön, exotisch und spannend zu lesen.

Cover des Buches Esepata (ISBN: 9783426286180)
theophilias avatar

Rezension zu "Esepata" von Stephanie Fuchs

Wir sind alles Menschen - nur etwas anders
theophiliavor 10 Monaten

Klappentext: "Mein Platz ist bei den Massai | Die wahre Liebes-Geschichte einer deutschen Biologin in Afrika
Eine deutsche Umweltschützerin entscheidet sich für die Liebe zu einem Massai – und für ein Leben in einer der patriarchalsten Kulturen der Welt.
Auf einem Forschungsaufenthalt in Afrika begegnet die Biologin Stephanie Fuchs Sokoine, einem traditionell lebenden Massai. Die beiden verlieben sich, doch die Hürden sind groß, die ihrer Beziehung im Wege stehen. Schließlich geben sie ihrer Liebe eine Chance und Stephanie Fuchs zieht nach Tansania in Sokoines Dorf.
Bald schon steht sie vor großen Herausforderungen: Sie muss ihren Platz in der traditionell lebenden Dorfgemeinschaft erst finden. Ihr Leben bei den Massai wird immer wieder überschattet von schweren Rückschlägen: Bei einem dramatischen Autounfall wird Stephanie verletzt und nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Yannik erkrankt sie an einer postnatalen Depression.
Doch die größte Prüfung stellt sich für Stephanie, Sokoine und ihr Dorf, als sich die Folgen des Klimawandels bemerkbar machen – in Form anhaltender Dürren, die ihre Existenzgrundlage bedrohen. Stephanie fasst einen Plan, wie sie ihren Sohn und ihre Familie vor den klimatischen Veränderungen schützen will.“

Meine Meinung
Das Buch habe ich von jellybooks empfohlen bekommen, als es noch in der Vorbereitung war.

Auf dem Cover ist Frau Fuchs bei ihrer Hochzeit zu sehen. Sie trägt den traditionellen Hochzeitsschmuck des Dorfes.

Das Buch ist eine Biografie, die Hoffnung weitergibt. Es ist nicht die klassische Mentalität, andere Menschen haben mich zu versorgen. Ich lebe in Afrika und daher bin ich hilflos. Nein, Frau Fuchs ist ja erst bei dem Forschungsprojekt dabei und lernt dort die Gegend kennen. Als sie entscheidet für immer im Land zu bleiben, macht sie sich Gedanken, wie sie ihre Fähigkeiten lesen, schreiben, rechnen zu können und unternehmerisch tätig zu sein für sich und die Zukunft ihres Stammes einsetzen kann.

Mir hat auch sehr gut der philosophische Hintergrund an Wortspielerei gefallen z. B. Was passieren wird, wird passieren. Das kommt von der friedlichen Art der Massai, die im Einklang mit der Natur leben und ihr einziger Wunsch ist ihre Kultur zu leben und genug zum Essen zu haben.

Ganz anders als in Europa, wo man immer etwas zu tun haben muss, um nicht als faul zu gelten.

Ich wünsche dem Buch, dass es viele Menschen lesen und Lebenshoffnung bekommen und mit dem Buch Frau Fuchs ein kleines Einkommen sichern, um in Tansania bei den Massai weiter leben zu können.

Fazit

reales Hoffnungsbuch einer Alltagsheldin

 

 

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