Stephanie Garber Caraval

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Inhaltsangabe zu „Caraval“ von Stephanie Garber

Welcome to Caraval, where nothing is quite what it seems. Scarlett has never left the tiny isle of Trisda, pining from afar for the wonder of Caraval, a once-a-year week-long performance where the audience participates in the show. Caraval is Magic. Mystery. Adventure. And for Scarlett and her beloved sister Tella it represents freedom and an escape from their ruthless, abusive father. When the sisters' long-awaited invitations to Caraval finally arrive, it seems their dreams have come true. But no sooner have they arrived than Tella vanishes, kidnapped by the show's mastermind organiser, Legend. Scarlett has been told that everything that happens during Caraval is only an elaborate performance. But nonetheless she quickly becomes enmeshed in a dangerous game of love, magic and heartbreak. And real or not, she must find Tella before the game is over, and her sister disappears forever. A mesmerising, magical and stunningly imaginative debut novel for anyone who loved The Night Circus.

Der Schreibstil ist toll, Handlung und Protagonistin mehr so lala.

— littleowl

Good

— booklover_sunsmiling

EIn Buch das in einer Welt voller Zauber und Trug spielt, in der nichts ist, wie man denkt!

— Janine1212

Überdramatisch, kitschig und eine selten naive und nervige Hauptfigur. Außerdem irgendwie chaotisch - liegt vermutlich am Schreibstil...

— leyax

Anders als erwartet, aber gut!

— ju_te

Fantastic! Looking forward to read part 2!

— Minka93

Einfach wunderschön! Ich bin immer noch ganz hin und weg! Das ist eines meiner Lesehighlights in diesem Frühjahr. Garantiert.

— Mrs_Nanny_Ogg

Auch als Leser sollte man sich immer wieder daran erinnern: es ist nur ein Spiel

— Reading_far_away

Ein hübscher Traum.

— Rebekka_NP

Idee großartig, Umsetzung okay. Hätte man mehr draus machen können. Habe es aber trotzdem gerne gelesen :)

— Anne42

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  • Caraval

    Caraval

    littleowl

    06. October 2017 um 16:51

    Eher 2,5 Sterne Meine Meinung „Caraval“ hätte auch ohne den riesigen Hype sofort mein Interesse geweckt: Seitdem ich „Der Nachtzirkus“ gelesen und geliebt habe, bin ich auf der Suche nach einem magischen Zirkus, der es damit aufnehmen kann. Und am Anfang dachte ich wirklich, „Caraval“ könnte dieser würdige Nachfolger sein. Der größte Pluspunkt des Romans ist auf jeden Fall der wunderschöne, sehr poetische und verträumte Schreibstil. Mit viel Kühnheit und Kreativität findet Stephanie Garber sprachliche Bilder, die wunderbar zu einer Geschichte voller Magie passen. Bei mir hat die Autorin jedenfalls ein Kopfkino in Gang gesetzt. Allerdings hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass die Autorin sich zu sehr auf den Reiz des Schreibstils verlässt und dafür andere Aspekte vernachlässigt werden. In der ersten Hälfte habe ich mich oft gelangweilt, weil die Story zu sehr vor sich hin plätschert. Die Figuren stolpern durch die Gegend und stoßen dabei auf merkwürdige Dinge, aber einen stringenten Plot gibt es im Grunde nicht. Außerdem fand ich die Liebesgeschichte nicht besonders überzeugend, für mich hat da einfach der entscheidende Funke gefehlt. Ich hatte den Eindruck, dass die Romanze rein auf körperlicher Anziehung basiert. Der Moment, in dem Scarlett und Julian sich unsterblich ineinander verliebt haben, muss wohl an mir vorbeigegangen sein. Gegen Ende wird es dann aber doch noch richtig spannend, zudem wartet die Handlung mit vielen überraschenden Wendungen auf. Die Protagonistin ist mir leider über weite Strecken des Romans ziemlich auf die Nerven gegangen. Scarlett ist die ersten drei Viertel der Geschichte über extrem vorsichtig, wägt alles hundertmal ab und traut sich nie, mal ein Risiko einzugehen. Auf der anderen Seite ist sie aber recht naiv und fällt auf Täuschungen herein, bei denen jeder normale Mensch den Braten auf Meilen gerochen hätte. Zudem habe ich ihre Entscheidungen manchmal als egoistisch empfunden: Ihre Schwester Tella ist für Scarlett nach eigenen Angaben das Wichtigste auf der Welt – bis auf ihre Hochzeit mit einem Unbekannten und den Typen, den sie erst seit ein paar Tagen kennt. Gegen Ende hat sich die Hauptfigur jedoch sehr gebessert und war dann nicht mehr ganz so verzagt. Ein letzter Punkt, der mich gestört hat, war das nicht-existente Worldbuilding. Wir erfahren absolut nichts über die Welt, in der die Charaktere leben. Manchmal ist die Rede von nördlichem und südlichem Kontinent, das wird dann aber auch nicht weiter spezifiziert. Ich hatte beim Lesen keine Ahnung, ob es nun um High-Fantasy-Königreiche, eine dystopische Zukunftsvision oder einen Planeten am anderen Ende der Milchstraße geht. Für mich hat das zahlreiche Fragen bezüglich des Plots aufgeworfen, zum Beispiel ob Scarletts arrangierte Verlobung in dieser Welt etwas Außergewöhnliches ist oder vollkommen alltäglich. Zumindest ein paar mehr Details wären mir dann doch ganz recht gewesen. Fazit Insgesamt hat mich „Caraval“ eher enttäuscht: Der Schreibstil ist zwar großartig, aber die Story dümpelt über weite Strecken vor sich hin und die Protagonistin ist anfangs eine echte Nervensäge. Man muss der Autorin allerdings lassen, dass sich beides zum Ende hin bessert. Trotzdem hält sich meine Lust, den zweiten Band zu lesen, zur Zeit eher in Grenzen.

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  • Caraval (Stephanie Garber)

    Caraval

    Janine1212

    19. September 2017 um 12:54

    Tritt ein in das gefährlichste Spiel der Welt und denk daran: es ist alles nur ein SPIEL! Meine Meinung: Caraval hat mich mit seiner mysteriösen Magie geradezu mit verzaubert.  Ich denke der englische Schreibstil ist hier sehr angenehm und leicht zu verstehen (ich finde es bei englischen Büchern immer sehr schön, wenn das englische so verständlich ist, dass man gar nicht mehr mitbekommt, dass man in einer anderen Sprache liest: das war bei Caraval der Fall) Die Idee, die hinter Caraval steckt finde ich unglaublich spannend und fesselnd. Scarlet, die Protagonistin, nimmt den Leser mit durch ihre hektische und verwirrende Reise durch Caraval und nicht nur sie, sondern auch der Leser, kann bis zum Ende nicht mehr unterscheiden, was nur Spiel und Trug und was Wahrheit ist. Dabei rätselt man ununterbrochen mit, welche Entscheidungen Scarlet treffen sollte und welche Bedeutung hinter alldem steckt. Die Welt von Caraval ist sehr bunt, aber auch wirr gestaltet, was durch diverse Feinheiten im Setting noch besonders betont wird. So gibt es Läden in denen man nicht mit Geld, sondern mit Zeit, oder Geheimnissen zahlen muss, Geschäfte in denen die Öffnungszeiten sich in der Vergangenheit befinden und Falltüren die zu geheimnisvollen und Furcht einflößenden Tunneln führen.  Außerdem hinterließ Caravel durchgehend einen Eindruck von Gefahr auf mich..oder war das evtl. auch nur ein Trug???? Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, obwohl es auffällig ist, dass lediglich zwei Personen im Vordergrund stehen und Scarlets Schwester einen Großteil des Buches verschwunden bleibt. Eine kleine Liebesgeschichte entspannt sich natürlich auch, obwohl definitiv die Erkundung Caravals Geheimnisse im Vordergrund steht. Außerdem möchte ich noch hervorheben, dass Caraval eines der allerschönsten Cover hat, das ich je gesehen habe! Auch die Gestaltung der einzelnen Buchparts ist wie ihr im unteren Bild sehen könnte sehr toll gelungen. Ich weiß nicht, ob dies bei der deutschen Fassung auch so übernommen wurde, da ich das Buch nur als TB in den Regalen gesehen habe. Da ist das Cover vom Bild her zwar übernommen worden, aber hatte keine Prägung. Alles in allem war "Caraval" ein wirklich tolles Buch, das ich jedem weiterempfehlen kann. Die Welt, die Charaktere und Handlungen waren durchgängig spannend und bieten auch nicht-Fanatsylesern eine Menge. 

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  • Ein magisches Spiel - Caraval

    Caraval

    N9erz

    11. May 2017 um 12:00

    Scarlett und ihre Schwester Tessa leben ihr eher unspannendes Leben unter den Fittichen ihres mächtigen Vaters. In Kürze soll Scarlett verheiratet werden und damit die Sicherheit von sich selbst und ihrer Schwester sicherstellen. Doch der Traum der beiden war es immer schon einmal an Caraval teilzunehmen - einem magische Zirkus und gleichzeitig Spiel, dass seinem Gewinner immer mit den besten Preisen lockt. Lange war es den Schwestern verwehrt gewesen an Caraval teilzunehmen, doch jetzt haben sie endlich die langersehnten Einladungen dazu bekommen. Es wartet sie ein Trip durch wahnsinnige und verrückte aber auch magische Welten voller Schlüssel und Hinweise. Alles um den großen Preis - einen freien Wunsch - zu ergattern. Doch so ein Abenteuer birgt Gefahren, denn auch wenn Caraval nur ein Spiel ist, weiß man oft nicht wo man die Grenzen ziehen kann.-----Die Erwartungen an Caraval waren durchwegs hoch. Nicht überschwänglich weil ich mittlerweile schon weiß, dass die meisten Hype Bücher nicht ganz meinem Geschmack entsprechen aber ich habe mir doch ein unterhaltsames und durchwegs gutes Buch erwartet. Doch ich wurde - wieder mal - enttäuscht, wenn auch nicht so dramatisch wie schon so manches andere mal. Die Story ist in Ordnung. Solide, unterhaltsam und durchaus auch magisch. Aber auch nicht viel mehr. Was hier an magischer Atmosphäre angepriesen wird hält leider kaum sein Wort. Die Magie ist spürbar, aber irgendwie nicht greifbar. Immer wieder passieren einfach Dinge weil "Magic" und das war es dann auch wieder. So richtig verstehen tut man das nicht und Sinn ergeben muss es auch nicht immer. Was schade ist, weil das der ganzen Story einiges mehr an Tiefe geben hätte können. Zudem werden hier magische Regeln aufgestellt, die aber immer wieder man nicht für bestimmte Gruppen gelten oder scheinbar ignoriert werden. Komische Sache - ich wusste nicht wirklich was ich davon halten soll. Weder schlecht noch wirklich gut. Einiges hält auf jeden Fall längerem Hinterfragen nicht Stand. Zudem fehlt ein bisschen das Worldbuilding - denn einfach nur eine Insel auf der ein riesen Zirkus namens "Caraval" stattfindet ist dann irgendwie nicht genug. Da hätte man schon ein bisschen mehr Details hinein stecken können- Der Plot ist stellenweise leider eher langweilig als wirklich spannend. Nicht einschläfernd aber eben auch nicht aufregend. Es passiert einfach zu wenig (und insbesondere zu wenig spannendes) um den Leser wirklich fesseln zu können. Es plätschert eben so angenehm dahin. Obwohl es ja scheinbar um eine Ultra tragische Suche geht bekommt man von diesem Stress leider gar wenig ab.Außerdem hatte ich so meine groben Probleme mit den fünf Hinweisen die es in Caraval zu finden galt. (Mini Spoiler aber überhaupt nicht inhaltliches). Denn jeder dieser Hinweise wird schön abgearbeitet - führt aber meines Erachtens in keinster Weise zum Nächsten. Sondern der wird danach gesondert betrachtet und erneut gelöst. Da hätte man gleich einfach nur den letzten Hinweise lösen können... Zumindest kam es mir so vor. Was die Charaktere angeht - naja so besonders sind die auch nicht. Die naive und sonst so gut gesittete Tochter die auf ein Abenteuer geht und sich dabei natürlich dem groben Seemann anvertrauen muss. Kommt einem in der Fantasy Literatur irgendwie schon bekannt vor. Ganz abgesehen davon, dass dann irgendwie doch eine Anziehung zwischen den beiden entsteht... *gähn* Ich kann diese ganzen Lovestories einfach schon nicht mehr ab. Auch wenn sie diesmal nicht ganz so übertrieben im Vordergrund steht - ein klein wenig auf den Keks geht es mir dann schon. Allerdings muss man zugeben, dass der Schreibstil ein wirklich angenehmer und auch super schöner ist. Sehr blumig und detailreich (für mich persönlich manchmal fast schon zu viel) aber trotzdem sehr bildlich. Das bringt zumindest ein bisschen das magisch Feeling rüber.  Das Gesamtwerkt ist Ordnung. Aber leider auch nicht mehr oder weniger. Die tolle Magie springt zumindest für mich nicht über und ich war mehr an schon bekannte Geschichten erinnert als wirklich fasziniert. Mittelmaß und durchwegs lesbar für zwischendurch. Zu meinen Lieblingswerken wird es nicht aufsteigen und ich glaube auch die Fortsetzung davon werde ich getrost auslassen können.

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  • Farben, Düfte, Illusionen - die wundersame Welt von Caraval

    Caraval

    Mrs_Nanny_Ogg

    02. May 2017 um 14:10

    Caraval ist ein ganz besonderes Buch. Es gehört zu den Büchern, die man während des Lesens nicht aus der Hand legen möchte und die man am Schluss mit einem tiefen Seufzer schließt. Beim Lesen erfährt man (natürlich je nach Fantasiestärke) eine Explosion an Farben und Gerüchen, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Die Geschichte führt auf sehr verschlungenen Pfaden zur letzten Seite, man weiß nicht, welche Aussagen wahr sind und welche nicht, gleich wie in Caraval selbst, der wundermagischen Welt des Master Legend und seiner Spielertruppe. Caraval muss selbst kurz erklärt werden: Es ist eine von Master Legend geschaffene magische Stadt, in der jedes Jahr mehrtägige Spiele abgehalten werden, während der man bestimmte Aufgaben mittels Hinweisen lösen muss. Gespielt wird nur während der Nacht. Dann blüht die Stadt, die ähnlich wie Venedig von Kanälen durchzogen ist auf, wird farbenfroh und zauberhaft. Um Hinweise zu bekommen, bezahlt man nicht mit Geld, sondern muss zum Beispiel ein dunkles Geheimnis preisgeben oder sogar mit einem Tag des eigenen Lebens bezahlen. Die Grenze zwischen Realität und Magie und Spiel ist nicht immer klar, manch einer hat sich schon zu sehr auf das Spiel eingelassen und ist darüber verrückt geworden. Es gab sogar schon einen Todesfall.Genau dorthin, zur sagenumwobenen Stadt Caraval, möchten Scarlett und ihre Schwester Donatella, genannt Tella hin.  Jedes Jahr hat Scarlett Briefe an Legend geschrieben, er möge doch endlich einmal mit seiner Truppe auf ihrer Insel Station machen. Doch immer umsonst, nun hat sie auf einmal drei Karten bekommen, für Tella, sich selbst und ihren Verlobten. Tella möchte unbedingt Abenteuer erleben und gleichzeitig vor ihrem gewalttätigen Vater, dem Gouverneur von Trisda fliehen. Scarlett, die nur ein Jahr älter ist als Tella, sich aber stets für sie verantwortlich fühlt, willigt nur ein, wenn sie es rechtzeitig wieder bis zur Ankunft ihres unbekannten Verlobten auf Trisda zurückschaffen. Julian, ein junger Seemann, soll sie nach Caraval bringen und vorübergehend für das Spiel die Rolle von Scarletts Verlobten einnehmen. Doch kaum auf Caraval angekommen, ist Tella verschwunden und das ganze Spiel dreht sich nur noch darum, Tella zu finden.  Scarlett ist voller Liebe zu ihrer Schwester und setzt alles darin, sie lebend wieder in den Armen zu halten, aber da ist ja auch noch der Verlobte, der in wenigen Tagen in Trisda ankommt. Hin und hergerissen zwischen Pflicht und Spiel, Leidenschaft und Ernsthaftigkeit und sogar zwischen zwei liebenden Menschen weiß Scarlett manchmal nicht weiter. Gut, dass sie Julian an ihrer Seite hat, der zwar oft gemein und ungehobelt ist, aber trotzdem immer wieder zu ihr zurückkommt. Aber wer ist er eigentlich? Am Ende Legend selbst??Viele Rätsel begegnen beim Lesen der Geschichte, manchmal ist die absolute Treue Scarletts zu ihrer sehr wilden und ungebändigten, verwöhnten Schwester nicht nachzuvollziehen. Oft wünscht man ihr ein wenig mehr Mut zum Ausgelassensein, Regeln übertreten usw. Aber das ändert sich ja zum Glück im Laufe der Geschichte. Am Ende wird alles gut, oder? Wenn da nicht dieser Cliffhanger wäre...

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  • Caraval: eine Geschichte voller Magie über die Liebe zweier Schwestern

    Caraval

    Reading_far_away

    01. May 2017 um 18:35

    Inhalt: Die beiden Schwestern Scarlett und Tella leben mit ihrem grausamen Vater auf der Insel Trisda und wünschen sich nichts mehr, als sich von ihrem bisherigen Leben zu befreien. Jahr für Jahr schreibt Scarlett an den Master von Caraval, einem Spiel, das von Jahr zu Jahr umherreist und dem Gewinner einen wertvollen Preis verspricht. Kurz vor ihrer Hochzeit werden Scarlett, ihr Verlobter und ihre Schwester Tella tatsächlich zu Caraval eingeladen, doch bei ihrer Ankunft ist Tella spurlos verschwunden. Um ihre Schwester zu finden, lässt sich Scarlett auf den undurchsichtigen Seemann Julian ein, um mit seiner Hilfe das Spiel zu gewinnen und wieder mit ihrer Schwester vereint zu sein. Meine Meinung: Caraval ist ein Buch voller Magie, das einen zum Träumen, Staunen und Hoffen einlädt.  "Welcome, welcome to Caraval! The grandest show on land or by sea. Inside you'll experience more wonders than most people see in a lifetime. You can sip magic from a cup and buy dreams in a bottle" Und in Caraval scheint wirklich alles möglich, solange man bereit ist, den Preis dafür zu zahlen. Dort bezahlt man nicht mit Münzen, sondern mit seinen größten Wünschen, seinen Ängsten, Tagen seines Lebens. Das erinnert mich an Rumpelstilzchen aus der Serie Once upon a time: "Every magic comes with a price".  Gemeinsam mit Tella entdeckt der Leser die magische Welt von Caraval, lernt zu verstehen, dass die Zeit dort anders läuft als in der normalen Welt und beginnt dabei immer mehr die Warnung zu Beginn des Spiels zu vergessen: "But before you fully enter into our world, you must remember it's all a game. What happens beyond this gate may frighten or excite you, but don't let any of it trick you. We will try to convice you it's real, but all of it is a performance. A world built of make-believe. So while we want to get swept away, be careful of being swept too far away. Dreams that come true can be beautiful, but they can also turn into nightmares when people won't wake up" Stephanie Garber schafft es, den Leser glauben zu lassen, dass Caraval mehr ist als nur ein Spiel. Man traut seinen eigenen Ideen und Vorstellungen zur weiterführenden Handlung und seiner Meinung zu den verschiedenen Charakteren nicht mehr; entwirft und verwirft immer neue Theorien, wer Legend, der Master von Caraval, sein könnte und was seine wahren Beweggründe sein können. Das, was in der Geschichte passiert, lässt einen wahrlich daran zweifeln, dass Caraval nur ein Spiel ist. Das ist für mich ein absoluter Pluspunkt, ich liebe es, mit Protagonisten auf Spurensuche zu gehen und Geheimnisse zu entdecken. Ich möchte mich nicht immer nur berieseln lassen, sondern mitdenken und mitfiebern. Gemeinsam mit Scarlett versuchen wir herauszufinden, wo sich ihre Schwester Tella aufhält und was mit ihr geschehen ist. Dazu begeben wir uns auf die Suche nach Hinweisen und müssen diese entschlüsseln um weiterzukommen.  "Once inside, you will presented with a mystery that must be solved (...) Clues will be hidden throughout the game to help you on your way" Dank des sehr bildlichen Schreibstils von Garber fühlt man sich, als wäre man Teil von Caraval, als würde man selbst am Spiel teilnehmen. Besonders gut hat mir ihre Beschreibung von Scarletts Wahrnehmung gefallen: sie nimmt Gefühle und Sinneseindrücke in Farben wahr, die bei mir als Leser oft ähnliche Assoziationen geweckt haben: "The hazy glow of a lantern caught the metallic edges of the paper, making them blaze a shimmery gold, the color of magic and wishes and promises of things to come" Das macht dieses Buch zu etwas besonderem, es macht die Magie dieser Welt beinahe spürbar "He tasted like midnight and wind, and shades of rich brown and light blue. Colors that made her feel safe and guarded". Im Laufe der Geschichte erfährt man auch immer mehr über Scarlett und ihre Schwester (Donna)tella, die unterschiedlicher nicht sein könnten: "When Scarlett was eleven, she'd been wildly in love with castles. It didn't matter if they were made of sand or stone or bits of imagniation. They were fortresses, and Scarlett imagined if she lived in one, she'd be protected. (...) Tella had not such romantic notions. She did not want to be cosetted, or spend her days locked away in some musty old castle. Tella wanted to travel the world, to see the ice villages of the Far North and the jungles of the Eastern Continent. And what better way to do that than with a beautiful emeral-green fish tail. Tella never told Scarlett, but she wanted to be a mermaid" Doch so verschieden die beiden Schwestern auch sind, in einem sind die beiden jungen Frauen gleich: sie würden alles dafür tun, ihre Schwester von ihrem grausamen Vater zu beschützen. Scarletts Handlungen in Caraval sind allein von dem Wunsch gesteuert, ihre Schwester Tella wiederzufinden und sie zu beschützen. Sie macht dabei dank Julian eine wirklich tolle Entwicklung durch: ist sie anfangs noch davon überzeugt, dass ihre Hochzeit mit ihrem ihr völlig unbekannten Verlobten sie aus den Fängen ihres Vaters befreien wird, und weist jegliche Annäherungsversuche von Julian ab, geraten ihre Überzeugungen während der fortschreitenden Handlungen immer mehr ins Wanken und sie fühlt sich immer mehr zu Julian hingezogen. Sie möchte ihm vertrauen, möchte glauben, dass er ein guter Mensch ist, auch wenn er das immer wieder abstreitet und ihr allen Grund gibt, ihm nicht zu vertrauen? "But had she begin to believe him because she desperately wanted to, or because Julian was really telling the truth?" Nach und nach erfährt man auch mehr über Julians Vergangenheit, erfährt, dass er bereits Erfahrungen mit Caraval hat, und ich konnte nicht anders, als ihn in mein Herz zu schließen. Er sagt zwar immer wieder, dass er völlig eigennützig handelt, doch hinter seiner kalten und unnahbaren Fassade steckt ein herzensguter Mann, der es schafft, Scarlett mit seinen Sprüchen mehr als einmal aus der Fassung zu bringen.   Man erfährt aber auch, dass Scarletts und Tellas Mutter irgendwann einfach verschwunden ist, und ihre Familie schon lange eine Verbindung zu Caraval und seinem Master Legend hat. Ich habe mich zwischendurch immer wieder gefragt, ob Caraval auch etwas mit dem Verschwinden ihrer Mutter zu tun hat und das Ende gibt eine Ahnung einer Antwort auf diese Frage. Ich hoffe sehr, dass es noch eine Fortsetzung geben wird und das wir nicht allzulange darauf warten müssen.  Zum Schluss möchte ich noch auf die Buchgestaltung eingehen: Ich finde das Cover wunderschön und unter dem Schutzumschlag verbirgt sich bei der UK Ausgabe noch eine weitere Überraschung: auf dem Buchrücken ist ein goldenes Motiv. Davon gibt es nicht nur eins, sondern insgesamt vier: eine Uhr, ein Zirkuszelt, ein Zylinder und ein Kleid. Unschwer zu erkennen, ist es bei mir das Kleid geworden. War ich anfangs noch etwas enttäuscht darüber, könnte ich mir inzwischen kein anderes mehr wünschen. Denn meiner Meinung nach passt das Kleid perfekt. Warum erfahrt ihr, wenn ihr das Buch selbst lest. Auch die einzelnen Hinweise und Briefe sind in dem Buch noch mal optisch hervorgehoben und das gefällt mir immer sehr, genau so wie die Tatsache, dass es eine Karte von Caraval gibt #ilovebookishmaps Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und weil ich das Buch rund um gelungen finde, vergebe ich volle fünf Sterne

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  • Fazit: Mega Originelle Geschichte voller Illusionen und einem Venezianischen Setting

    Caraval

    Saruna

    08. April 2017 um 17:23

    Zum Inhalt Scarlets grösster Wunsch ist es, einmal an dem magischen Festival Caraval teilzunehmen. Doch ihr Vater verbietet ihr und ihrer Schwester Tella die Insel zu verlassen. Als sie eines Tages die seltenen Eintrittskarten in die Hände bekommt und Tella mit dem geheimnisvollen Schiffsjungen Julian auftaucht, scheint ihrem Glück nichts mehr im Wege zu stehen. Doch schon bald muss Scarlett erkennen, das in Caraval nichts ist wie es scheint!   Zum Schreibstil Ich habe es auf Englisch gelesen, aber der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Ich würde auch jedem, der kann, es auf Englisch empfehlen, da ich der Meinung bin, in der Übersetzung könnte einiges verloren gehen…. Oder wie würdet ihr „Daymare“ übersetzen? (Alpträume am Tag?) Wir erleben die Geschichte aus Scarletts Sicht in der dritten Person.   Persönliche Meinung Ich hatte eigentlich vor das Buch erst im April zu lesen, aber dann wollte ich nur mal kurz reinlesen und hab das Buch dann erst beendet wieder weggelegen. Es war extrem gut!!   Mir hat Caraval und dieses „Spiel“ total gut gefallen, man wusste nie was nun wahr ist oder was eine Illusion ist. Jeder schien ein Geheimniss zu haben. Ist Legend gut oder böse, sterben Menschen oder sind das alles Schauspieler die ihre Rolle spielen? Wo ist Tella und wieso weiss Julian so viel? Auch die Liebesgeschichte fand ich toll inszeniert und war recht unerwartet (so unerwartet wie das halt in einem Jugendroman sein kann hahaha aber ich dachte echt, das wär ne andere Person)   So unglaublich Originell!   Die Geschäfte mit Öffnungszeiten wie „Come Back Yesterday“ oder das bezahlen der Kleider mit „Zwei Tage deines Lebens“ sehr, sehr originell und speziell!   Natürlich hat es auch schwächen gehabt. Zum einen fand ich, dass Scarlett ihr Herz in Zeiten der Not etwas zu sehr verliert und das Ende könnte dem ein oder anderen zu einfach gelöst sein. (Mir hat es aber gefallen, da sehr viel aufgeklärt wurde und es trotzdem noch in einem spannenden Cliffhanger aufhörte! Es war also genau nach meinem Geschmack) Auch eher seltsam fand ich das Fehlen von Statisten.. da waren scheinbar nur Leute die für die Geschichte relevant waren, aber keine „Füllmenschen“….. oder ich habe sie nicht wahrgenommen *lach*   Alles ist echt, nichts ist wahr!   Fazit: Mega Originelle Geschichte voller Illusionen und einem Venezianischen Setting

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  • wundervoll *-*

    Caraval

    Kaetzin

    28. March 2017 um 17:21

    Der Beginn ist recht interessant, auch wenn von dem magischen Flair Caravals noch gar nichts zu spüren ist. Man lernt nicht nur die beiden Schwestern kennen, sondern auch ihren gewaltätigen Vater, sowie die Beziehung in der die drei zueinander stehen. Scarlett ist eher vorsichtig und bedacht, früher war sie wohl einmal genauso selbstsicher und träumerisch wie ihre Schwester Tella, aber die Beziehung zu ihrem Vater hat sie sehr stark verändert. In ihrer Kindheit hat sie die Geschichten ihrer Großmutter über Caraval geliebt und konnte sich nichts Schöneres vorstellen, als selbst einmal Caravl zu besuchen. Heute jedoch wünscht sie sich und ihre Schwester nur in Sicherheit und setzt daher all ihre Hoffnungen in die von ihrem Vater arrangierte Ehe. Denn ihr Zukünftiger verspricht ihr, sie und Tella vor ihrem Vater zu beschützen. - Tella ist ganz anders als Scarlett. Sie ist selbstsicher, abenteuerlustig und immer auf der Suche nach Spaß. Deswegen ist auch sie diejenige die die Reise nach Caraval veranlasst und nicht Scarlett. Ich muss aber gestehen, dass ich Tella sehr oft sehr nervig fand. Vieles mag auf Unwissenheit beruhen, da Scarlett Geheimnisse (über ihren Vater und seine Gewaltätigkeit) vor ihr hat, aber Tella wirkte auf mich sehr oft sehr ignorant und rücksichtslos. Beim Ende wäre ich an Scarletts Stelle wohl ausgeflippt ^^ Aber gut, es war zu verkraften, da Tella die meiste Zeit über sowieso "versteckt" war. - Der Vater der beiden Schwestern ist gewaltätig und verprügelt die beiden regelmäßig. Das sagt eigentlich schon alles über seinen Charakter aus. Laut Scarlett soll er mal lieb gewesen sein, aber nachdem ihre Mutter verschwand, ist das wohl den Bach runter gegangen. Jedenfalls ist er wahnsinnig unsympathisch. Zwischendurch hat auch er mal die Nerven verloren, was mir als Leser zeigte, dass er eigentlich ein schwacher Mann ist. - Scarletts Verlobter fand ich übrigens auch sehr unsympathisch. - Bei Julian wusste ich nie wirklich was ich von ihm halten sollte, mal misstraute ich ihm, mal traute ich ihm voll und ganz und ständig "Remember it's only a game!". - Legend entspricht voll und ganz dem Spruch: "Nichts ist, wie es scheint." Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er mir nicht ganz geheuer ist, denn er ist brilliant, verrückt, unsympathisch, diabolisch. Ja, alles auf einmal.Als Scarlett und Julian dann endlich Caraval erreichen, geht der Spaß erst richtig los und das meine ich nicht ironisch! Caraval ist absolut abgefahren! Dort gibt es Ballkleider die nach Lust und Laune ihre Gestalt, den Schnitt und die Farbe ändern. Die offizielle Währung sind Wünsche, Geheimnisse, Lebenszeit... Von noch mehr magische Kleider über Wahrsagungen und Zaubertränke gibt es in Caraval allesmögliche zu kaufen. Und soweit ich es den Beschreibungen entnehmen konnte, ist Caraval wohl sehr schön. - Besonders gut hat mir die verdrehte und überraschende Handlung gefallen. Ich wusste wirklich nie was als nächstes passiert und auch das Ende war ein Ende erster Sahne, auch wenn ich an dem ein oder anderen etwas zu meckern hätte. Aber dann würde ich spoilern. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, war Tellas zeitweise nervenaufreibendes Verhalten und das ich nicht gänzlich Zugang zur Geschichte gefunden habe, was aber vielleicht an meinen Englischkenntnissen liegt. Des Weiteren habe ich auf YouTube gelesen, dass die Beziehung die die Schwestern zu ihrem Vater haben, nicht der Realität entspricht. Gut, dass kann ich nicht beurteilen und wahrscheinlich kommt das dann auch immer auf die Personen und ihre Charakterzüge an, wie sich solch eine schwierige Beziehung gestaltet. - Wenigstenst ist Scarlett am Ende über sich hinaus gewachsen!Fazit: Vier von fünf Sternen für eine zauberhafte und fesselnde Geschichte, bei der man nie vergessen sollte: es ist nur ein Spiel! ;-) Diesem Buch werde ich noch eine zweite Chance geben, allerdings auf Deutsch! ^^

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