Das Jahr des Rehs

von Stephanie Jana und Ursula Kollritsch
4,1 Sterne bei67 Bewertungen
Das Jahr des Rehs
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (50):
SchwarzeFees avatar

wunderbarer Roman über eine Frauenfreundschaft

Kritisch (5):
Tamarus avatar

Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.

Alle 67 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Jahr des Rehs"

Schreib, Freundin, wie ist das Leben? Nach siebzehn Jahren Funkstille schreibt Bella Becker ihre erste E-Mail an Sabine Born. Früher unzertrennlich, hatten sich die Freundinnen aus den Augen verloren. Bine fühlt sich ihrer alten Freundin sofort verbunden, auch wenn die beiden Frauen unterschiedlicher kaum sein könnten: Journalistin Bella wohnt mit ihrem Sohn und ihrem notorisch abwesenden Lebensgefährten in Berlin. Bine ist Architektin und mit Mann und Kindern im hessischen Heimatort hängengeblieben. Das Einzige, was aus ihrer Vorstadt-Normalität hervorragt, ist ein überdimensionales Lichter-Reh im Garten. Zwischen Bella und Bine entspinnt sich ein reger E-Mail-Austausch, über ein Jahr hinweg, durch kleine und große Krisen, sonnige Tage und durchtanzte Nächte. Mail für Mail, die mal poetisch und nachdenklich, mal herzerfrischend komisch sind, finden die beiden Freundinnen wieder zueinander.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548612867
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:08.06.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    SchwarzeFees avatar
    SchwarzeFeevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: wunderbarer Roman über eine Frauenfreundschaft
    E-Mails zweier Freundinnen

    Bella und Bine sind beide um die 40, als Bella Bine nach jahrelangem Kontaktverlust im Internet wiederfindet und ihr einfach eine Email schreibt.

    Bine freut sich sehr darüber und antwortet umgehend, war Bella doch jahrelang ihre allerbeste Freundin und von ihr ebenso unvergessen.

    Nun lesen wir die Emails der Beiden über ein Jahr hinweg, ein Jahr, dass es in sich hat, denn auch bei Frauen dieses Alters geht das Leben manchmal drunter und drüber und sie erfinden sich noch einmal selbst unter Umständen neu oder müssen eingetretene Wege verlassen.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, habe ich doch selbst eine Freundin, die hunderte Kilometer weit von mir weg wohnt. Das Ganze ist mir sehr nah gekommen und ich habe Freude daran gehabt, ein Jahr mit Bine und Bella zu erleben.

    Sehr emotional und durch eingestreute Literatur und Musiktitel noch eine Spur "wärmer" irgendwie. Sehr schön!

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    kris006s avatar
    kris006vor einem Jahr
    Die Mailfreundschaft

    Seit siebzehn Jahren herrscht Funkstille zwischen den Freundinnen Sabine und Bella, als Bella an Biene eine Mail verschickt und so die alte Freundschaft auflebt. Denn über die Zeit haben beide den Kontakt zueinander verloren. Biene lebt als Journalistin mit Mann und Kind in Berlin, wohingegen Bella immer noch in ihrem Heimatort lebt. Dort hat sie zwei Kinder und einen Mann und natürlich das Reh im Vorgarten, was immer mit Lichtern behangen ist. So entwickeln die beiden Frauen wieder eine innige Freundschaft, trotz ihrer Gegensätze. Sie stützen sich in guten Zeit aber auch in Kriesen, die beiden Frauen über die Jahre erleben.

    Der Titel passt gut zum Buch, da das Reh öfter im Buch erwähnt wird. Auch das Cover gefällt mir gut, obwohl es so schlicht ist. Das Buch besteht nur aus den Mailverkehr, das heißt es gibt sonst keine Zwischentexte oder ähnliche Erklärungen. Ich empfand das als etwas ungewöhnlich, aber es haben mir trotzdem keine Informationen gefehlt, da Anrufe und Treffen in den Mails besprochen wurden. Der Schreibstil ist daher recht locker. Die Geschichte empfand ich an einigen Stellen als recht öde, erst gegen Schluss kam wieder mehr Schwung in den Roman.

    Alles in allem ein rundes Buch, ohne große Spannungsmomente. Für zwischendurch aber gut geeignet.

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    Amber144s avatar
    Amber144vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Idee
    Schöne Idee

    Eine sehr schöne Idee ein Jahr zweier Frauen zu verfolgen und was sich in einem Jahr alles verändern kann. Es ist schön, dies mal vor Augen geführt zu bekommen und es bringt einen dazu selbst ein Jahr Revue passieren zu lassen und was man alles erlebt hat.

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    misery3103s avatar
    misery3103vor 2 Jahren
    Ein Jahr in E-Mails

    Bella und Bine waren beste Freundinnen und haben sich nach der Schule aus den Augen verloren. Als Bella per E-Mail wieder Kontakt aufnimmt, beginnt ein Jahr voller schriftlicher Unterhaltungen, in dem sie sich alles Verpasste erzählen.

    Ich mag Bücher, die anders sind, weshalb ich mich auf dieses Buch gefreut habe. Es beginnt auch so anders und anfangs fand ich es toll, die Geschiche zweier Leben nur aus versendeten E-Mails zu lesen. Zu lesen, wie sich das Leben der beiden Freundinnen nach dem Abitur und der Trennung entwickelt hat. Bellas Leben als Journalistin in Berlin und Bines Leben als Architektin im heimatlichen Engbach könnten nicht unterschiedlicher sein ... und sind in Liebes- und Familiendingen doch so ähnlich.

    Leider langweilte mich das Buch nach der Hälfte, vielleicht auch, weil die Geschichte rund um die E-Mails fehlte. Dabei ist das Buch gut geschrieben, die Mails sind lustig und es ist wirklich so, als würde man den echten Schriftverkehr zweier alter Freundinnen lesen. Trotzdem hatte ich irgendwie mehr erwartet und war bald nicht mehr richtig bei der Sache.

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    AenHens avatar
    AenHenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Ich fand es in vielerlei Hinsicht einfach gut. Schöne Idee schön umgesetzt.
    Ich will auch ein Reh. Ein grünes. Mit Flügeln in gold.

    (Isa)Bella kramt auf dem Dachboden herum, zufällig findet sie ein Stück Vergangenheit und damit auch den Anstoß, ihre Freundin (Sa)Bine ausfindig zu machen. Das gelingt recht leicht, denn die hat sich nach dem Studium wieder im alten Heimatort der beiden niedergelassen. Es entspinnt sich ein regelmäßiger Mailkontakt mit den beiden, der schnell die alte Vertrautheit wieder aufleben lässt. Man bringt sich auf den neuesten Stand, tauscht aktuelles und vergangenes aus – und steht sich dann treu wie eh und je zur Seite als es im Leben der einen tüchtig rumst und nichts mehr ist wie es vor Kurzem noch war, und Hilfe einer wirklich guten Freundin und Ratgeberin bitter nötig ist. So begleitet man die beiden über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren und erlebt einen tiefen Fall, mehrere kleine Gewitter und am Ende hat sich in beider Leben entscheidendes geändert. Das ist sicher nicht verursacht durch das Auftauchen der alten neuen Freundin, aber es für beide eine Umbruchphase (…40…) im Leben und ist ganz wundervoll begleitet worden, mit Freude, mit Lachen, mit Weinen und letztendlich stehen bei beiden die Zeichen für eine zufriedene, vielleicht sogar glückliche Zukunft nicht schlecht.
    Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Ich fand es in vielerlei Hinsicht einfach gut. Es hat mich sprachlich angesprochen, ich fand die Idee sehr schön gedacht und auch ebenso schön umgesetzt, den Briefwechsel von zwei Autorinnen schreiben zu lassen, und wenn es stimmt, wie im Nachwort angegeben wird, dass vorher kein Rahmen abgesteckt wurde, und die Mail der anderen tatsächlich auch Überraschungen über die Neuigkeiten im Leben der anderen bereit hielt, umso besser, das ist ja ein richtig spannendes Projekt!
    Zum Reh: ich finde die Idee großartig! Das Reh begleitet Bine die gesamte Zeit über, spiegelt ihre Stimmungen und die Jahreszeiten und setzt ein „Zeichen“. Ich will auch eins, leider hab ich weder Vorgarten, noch Dachterrasse. Aber ich würde wagemutig knallgrünes Fell und goldene Flügel mischen.

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    S
    Sonntag16vor 2 Jahren
    Nicht spannend

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen und auch die Idee, dass zwei Frauen sich wie in einer Brieffreundschaft E-Mails schreiben. Da es in dem Sinne keinen Fließtext gibt, sondern einzelne Mails aneinandergereiht werden, ist das Buch eher mühselig zu lesen. Auch fehlt ein bisschen die Spannung. Die einzelnen Mails stehen immer für sich, sodass auch nicht richtig Spannung erzeugt werden kann und es keinen Spannungsbogen und eigentlich auch keine Handlung gibt. Zudem hat mir das Ende auch nicht gefallen, da die E-Mails einfach an einem Punkt aufhören. Die schriftstellerische Leistung halte ich hier deshalb für fraglich.

    Nichts desto trotz ist die Idee für dieses Buch interessant. Inhaltlich geht es um zwei vierzig jährige Frauen, die früher einmal eng miteinander befreundet waren und zufällig per Mail ihre Freundschaft wiederaufleben lassen und sich von ihren alltäglichen Sorgen und Gedanken schreiben. Leider wirkt diese Freundschaft sehr idyllisch und nicht ganz realistisch. Es handelt sich auch um keine wahre, sondern eine inszenierte Mail-Freundschaft, die zwar authentisch wirkt, jedoch hätte ich es besser gefunden, wenn es sich um „echte“ Mails von „echten“ Personen gehandelt hätte.

    Thematisch sprechen die beiden Frauen in ihren Mails folgende Punkte an: Familie, die eigene Rolle, Selbstverwirklichung, Sinnkrise, eigene Wünsche und Bedürfnisse, alltägliche Sorgen, Ehe, Partnerschaft und Trennung. Im Grunde dreht sich in den Mails jede Frau um sich selbst. Das finde ich etwas schade, da das Buch sich somit sehr eingrenzt. Andererseits spiegelt es den Geist der Zeit wieder, in dem sich jeder hauptsächlich mit sich als Zentrum beschäftigt und politische, wirtschaftliche, soziale etc. Gegebenheiten den einzelnen nicht besonders in seinem Alltag tangieren. Im Endeffekt läuft das Buch darauf hinaus, dass die beiden Frauen eine Art Mit-life-crises durchmachen. Dabei vergessen sie, dass jedes Lebensalter Herausforderungen mit sich bringt und es ein Leben ohne Irritationen und Veränderungen nicht gibt. Des öfteren driften die beiden Frauen in ihren Mails in philosophische Gedanken ab, die jedoch eher Schwärmereien und Träumereien gleichen und an der Oberfläche bleiben.

    Auch der Titel des Buches ist nicht gerade treffend. Das Plastikreh aus dem Garten der einen Frau wird zum Synonym, ja wofür eigentlich?, gemacht. Für das Anders sein, das Ausbrechen, für die Herausforderungen von Frauen mittleren Alters? Man könnte denken die Autorinnen hätten ohne Plan drauf los geschrieben, ohne feste Richtung und Thema und da sich dieser nicht vorhandene rote Faden durch das ganze Buch zieht, musst ein Titel her. Demnach wurde der Titel eher gezwungener Maßen aus dem Buch herausgebrochen, als dass er sich aus der Geschichte ergibt.

    Alles in allem ein weniger gelungenes Buch, das sich mehr oder weniger ausschließlich an Frauen mittleren Alters richtet. Deshalb zwei von 5 Sternen.

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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Buch über eine wiederentdeckte Freundschaft.
    Ein wunderschönes Buch über eine wiederentdeckte Freundschaft

    Das Cover und der Buchtitel haben dazu geführt, dass ich dieses Buch zunächst gar nicht beachtet habe. Das Cover finde ich eher unscheinbar und mit dem Buchtitel konnte ich nicht so wirklich was anfangen. Zufällig bin ich über Rezensionen zu diesem Buch gestolpert und dann bin ich neugierig auf die Geschichte geworden und kann sagen: Es ist ein wunderschönes Buch über eine wiederentdeckte Freundschaft. 

    Bine und Bella waren früher Freundinnen, sie lebten gemeinsam in einer hessischen Kleinstadt (oder war es eher ein großes Dorf?). Das Leben geht seinen Weg und die beiden haben sich aus den Augen verloren. Nach 17 Jahren schreibt Bella einfach eine Mail an Bine. Die beiden sind / werden 40 Jahre alt und das nehmen das zum Anlass, einfach mal Revue passieren zu lassen, wie das jeweilige Leben sich entwickelt hat und was die jeweilige für Vorstellungen und Träume hatte. Natürlich tut sich auch reichlich etwas an der aktuellen Lebenssituation der beiden. 

    Das besondere an diesem Roman ist die Erzählweise. Der Leser liest ausschließlich den E-Mail Kontakt der beiden. Wenn es zu persönlichen Treffen der beiden gekommen ist, wird in den E-Mails darüber berichtet und der Leser hat ein vollständiges Bild. 

    Sehr interessant finde ich auch die Entstehung dieses Romans. Jede Mitautorin ist über ein Jahr lang in die Rolle einer Protagonistin geschlüpft und haben per Mail diesen Roman entstehen lassen. Super gute Idee - die Umsetzung ist gelungen!

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 2 Jahren
    Aus dem Leben gegriffen

    Zwei Frauen, ein Jahr und viele E-Mails: 17 Jahre lang haben die ehemals besten Freundinnen Bella und Bine nichts voneinander gehört. Bella lebt als freie Journalistin mit ihrem Sohn in Berlin, Bine ist Architektin und samt Mann und Kindern in der hessischen Heimat geblieben. Kurz vor Bines 40. Geburtstag nimmt sich Bella ein Herz und sendet eine Mail an ihre Jugendfreundin. Und Bine antwortet. Sofort ist die alte Vertrautheit wieder da. Über ein Jahr begleitet der Leser nun den E-Mail-Verkehr zwischen den beiden Frauen. Sie berichten sich von ihrem Alltag, ihren Problemen und Ängsten, aber auch von schönen Erlebnissen. Sie durchstehen gemeinsam Höhen und Tiefen, lachen und weinen zusammen.

    Mir hat dieser E-Mail-Roman ziemlich gut gefallen. Obwohl es in den Mails doch recht viel um alltägliches geht und hauptsächlich typische Probleme von Frauen in der Midlife-Crisis angesprochen werden, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Zu sehr haben mich die beiden sympathischen und charismatischen Protagonistinnen gefangen genommen. Und auch der wirklich ansprechende, poetische und warmherzige Schreibstil haben dazu beigetragen, dass ich mich kaum von dem Buch lösen konnte.

    Die Handlung war an sich ganz gut, allerdings hat mir da aber ein bisschen der letzte Funke gefehlt. Etwas mehr Abwechslung im Geschehen wäre vielleicht gut gewesen, gerade zum Schluss tritt die Geschichte dann doch ein bisschen auf der Stelle. 

    Richtig toll fand ich dann aber wieder die Entstehungsgeschichte des Romans, die man im Anhang erfährt: So sind die beiden Autorinnen Stephanie Jana und Ursula Kollritsch tatsächlich ein Jahr lang in die Rollen der Freundinnen Bine und Bella geschlüpft und haben sich aus deren Perspektive E-Mails geschrieben. Und zwar ohne dass sie die Erlebnisse vorher abgesprochen haben. So entstand die Handlung sozusagen improvisiert. Ein Experiment, das meiner Meinung nach in der Summe auf jeden Fall geglückt ist. Herausgekommen ist ein gefühlvoller Briefroman – ehrlich, traurig, lustig, aus dem Leben gegriffen.

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    R
    Readivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das war mal ein toller Schmöker. Schade, dass er nicht noch länger ging.
    Hat mir sehr gut gefallen

    Eigentlich bin ich ja so gar kein Fan von Brief-Wechsel oder Email-Verkehr-Büchern (obwohl es da auch Ausnahmen gibt ;-)) aber dieses Buch in Mail-Form hat mir außerordentlich gut gefallen.
    Wie schön!
    Die Charaktere waren mir von Anfang an sehr sympatisch und ich musste mich zügeln, dieses Buch nicht in eins durchzulesen, sondern auch mal innezuhalten und genauer nachzudenken und zu spüren. Auf der einen Seite Bella in Berlin, Mutter eines Sohnes und schon seit Jahren in einer "Fernbeziehung" zum russischen Andrej. Auf der anderen Seite Bine, Architektin in Hessen, verheiratet, zwei Kinder und sich fragend, ob das Leben, so wie sie es "gewählt" hat, so okay war/ist.
    Waren sie früher durch dick und dünn zusammen gegangen, hat man sich irgendwann aus den Augen verloren. Eine Jede ging ihrem eigenen Konzept vom Leben nach, aber vergessen hat man sich trotzdem nicht und dann und wann einen Gedanken an die andere verschwendet.
    Dann finden sich die alten Freundinnen Bella und Bina nach Jahren wieder, weil die eine der anderen eine mail schreibt.
    Kaum haben die beiden sich "wieder gefunden", ist auch alles wieder so wie früher. Die Vertrautheit in den Mails, die kleinen und großen Probleme zu teilen, alles schön zu lesen und immer sehr gut nachvollziehbar. Es ist eben genau wie im richtigen Leben. Oft hat man sich gewünscht, dass man selbst auch so eine Freundin hat, mit der man alles teilt und gedacht "da solltest du doch xyz versuchen, ausfindig zu machen" ;-)
    Ein Buch, das zum Nachdenken über das bisherige Leben, getroffene Entscheidungen und evt. "verlorene" Freundschaften und mögliche Versuche, diese wieder aufleben zu lassen, anregt. Eine tolle Lektüre für Abende auf dem Balkon! Das Cover fand ich Anfangs nicht ganz so gelungen, aber je öfter ich mir das Buch anschaue und in der Hand halte, desto schöner finde ich es.
    Auch die Information zum Schluss des Buches, wie es zu der Entstehung kam und die Playlist zum Buch sind eine Idee, die mir so sehr gut gefallen haben!

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 3 Jahren
    das jahr des rehs

    "Das Jahr des Rehs" ist ein Roman der Autorinnen Stephanie Jana und Ursula Kollritsch. In dieser Geschichte geht es um die Protagonistinnen Sabine Born und Bella Becker. Die beiden Freundinnen hatten siebzehn Jahre lang keinen Kontakt, bis Bella eines Tages beschließt sich mit einer E-Mail bei Sabine zu melden. Die beiden Frauen merken sehr schnell, dass sie sich immer noch sehr verbunden fühlen, so als hätte es in ihrer Freundschaft gar keine Pause gegeben. Und das trotz der Tatsache, dass die beiden gar nicht unterschiedlicher seien könnten.


    Bella arbeitet als Journalistin in Berlin und ist Mutter eines Sohnes. Ihr Lebensgefährte ist öfter ab- als anwesend. Bine ist hingegen in der hessischen Heimat geblieben, zusammen mit Mann und Kindern und ihrem Job als Architektin. Nach und nach und das nur über den regen Austausch von E-Mails finden die beiden Frauen wieder zum Zustand ihrer damaligen, innigen Freundschaft zurück ...


    Dieses Buch erzählt von der wiedergewonnenen Freundschaft dieser zwei so unterschiedlichen Frauen in Form von E-Mails, ca über den Zeitraum von einem Jahr. Als Leser erfährt man so sehr viel über das Leben beider Frauen, was die Geschichte abwechslungsreich und interessant macht.

    Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, aber es kommen vorallem die Emotionen, bei den Sorgen und Nöten der Freundinnen sehr gut rüber. Mich hat dieses Buch gut unterhalten und es war eine kurzweilige und mal etwas andere Lektüre, die ich jedem empfehlen kann, der ein Buch mit Freundschaft, Liebe, Alltagssorgen und über unterschiedliche Entwicklungen lesen möchte!


    "Das Jahr des Rehs" ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der mir ein paar tolle Lesestunden beschert hat, bei dem mir aber auch manchmal der Tiefgang fehlte. 



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