Stephanie Kempin Alice - Follow the White

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Inhaltsangabe zu „Alice - Follow the White“ von Stephanie Kempin

Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten.

Tolle Charaktere in einer märchenhaften Geschichte

— Tessa_Jones

Recht unterhaltsam, aber nicht richtig überzeugend. Konnte mich leider nicht besonders fesseln.

— Somaya

Das Buch konnte mich nicht ganz überzeugen, aber die kuriosen Charaktere, allen voran das weiße Kaninchen, waren fein unterhaltsam.

— Janna_KeJasBlog

Eine gute Adaption mit leichten Schwächen

— Sabriiina_K

Märchen für Erwachsene :-)

— Nichmeinschuld

Alice mal etwas anders mit einigen guten Ideen, aber leider stellenweise sehr zäh und Bettys Tagebucheinträge hätte man sich sparen können.

— An-chan

Für meinen Geschmack einfach zu unübersichtlich, abgedreht und skuril. Wer dies allerdings mag - ist hier genau richtig!

— Chrissey22

Etwas holprige Geschichte mit toller Idee

— Yunika

Willkommen im verrückten, untoten, spiegelnden und dämmrigen Wunderland! Spannende und lesenswerte Geschichte!

— federfantastika

Interessante Idee aber die Umsezung konnte mich leider nicht fesseln...

— MalaikaSanddoller

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  • ein märchenhaft-untoter Roadtrip

    Alice - Follow the White

    kleeblatt2012

    27. September 2017 um 16:20

    Während Bettys Beerdigung schießt Zoey auf deren Sarg und verschwindet sofort. Alice und Chloe, Bettys beste Freundinnen, sind erschüttert und gehen dem ganzen nach. Bei einem nächtlichen Ausflug stoßen sie jedoch nicht nur auf Zoey, sondern auch auf Betty, die gerade genüsslich Zoeys Gehirn verspeist. Und so haben Alice und Chloe Gewissheit: Betty ist eine Untote. Aber sie verhält sich nicht so. Der Hunger auf Hirn ist zwar da, doch kann sie ihn zügeln. Und isst lieber Kekse. Als plötzlich ein weißes Kaninchen auftaucht und Alice auffordert, ihm zu folgen, da sie einen Schlüssel besitzt, um die Seuche aufzuhalten, müssen die drei Freundinnen zusammenarbeiten und sich gegen alle Gefahren wappnen. Was sich wie ein Mischung aus "Alice im Wunderland" und "The Walking Dead" anhört, ist ein wahres Abenteuer und ein rasanter Roadtrip ins Land des Skurrilen. Die Autorin zieht sämtliche Register und vermixt die modernen Zombies mit purer Fantasie. Und dabei kommt eine sehr außergewöhnliche Story raus, die einfach nur Spaß macht.Alice, Chloe und Betty sind beste Freundinnen. Nach Bettys Tod scheint alles trostlos. Bis Alice und Chloe herausfinden, dass Betty eigentlich noch lebt. Na ja, lebt ist zu viel gesagt. Sie atmet nicht, sie schläft nicht und hat Hunger auf Hirn. Aber sonst ist sie eigentlich noch die Alte. Als ein weißes Kaninchen namens Ethan Bond im Auftrag seiner Majestät, der Königin des Spiegel-Landes, auftaucht und Alice auffordert, mitzukommen, da sie den Schlüssel zur Rettung der Menschen und der Bewohner des Spiegel-Landes in Händen hält, beginnt für die drei Freundinnen ein Abenteuer, dass ihren ganzen Mut abverlangt. Und so manchmal zweifeln alle an ihrem Verstand, denn im Spiegel-Land lauern nicht nur die Untoten, sondern noch andere komische Gestalten.Im Buch begegnet man einigen bekannten Figuren. Allen voran Alice und dem weißen Kaninchen, welche uns ja aus "Alice im Wunderland" bekannt sind. Doch auch andere Märchen werden einbezogen wie z. B. Cinderella oder Rotkäppchen.Ich hatte zu Anfang etwas Mühe, in die Geschichte zu kommen, da erst nach und nach aufgedeckt wird, in welcher Welt Alice und ihre Freundinnen leben. Vor allem die besonderen Fähigkeiten jedes einzelnen kommen erst nach und nach ans Licht. Aber gerade weil die Story so durchgeknallt und rasant ist, hat es mir unheimlich viel Spaß gemacht, zusammen mit Alice, Chloe und Betty sowie dem weißen Kaninchen Ethan Bond und dem charmanten Meisterdieb Garreth durch das Spiegel-Land zu ziehen, um das Heilmittel zu finden. Natürlich gibt es auch einen Gegenspieler in Gestalt der Königin des Dämmer-Landes, die vergleichbar ist mit der Herzkönigin aus "Alice im Wunderland".Und wenn die Autorin sich auch an den vielen Figuren bedient hat, hat sie doch eigene Charaktere geschaffen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und macht einfach nur Spaß. Humorvolle Stellen wechseln sich mit ernsten ab. Und doch hat man nicht das Gefühl, dass man sich in einem Endzeit-Szenario befindet, weil die "märchenhaften" Elemente doch überwiegen. Abwechselnd lässt die Autorin uns aus Alice und Bettys Sicht an den Geschehnissen teilhaben, wobei Betty so eine Art Tagebuch führt und dabei natürlich auch noch Einblick ins "Untot"-Sein gibt. Alice Sicht wird aus dritter Form erzählt, trotzdem bekommt man auch mit, was Alice fühlt und denkt.Alle Figuren erhalten so eine Tiefe, obwohl man gerade bei Chloe ein bisschen das Gefühl der Distanz bekommt, da sie irgendwie so nebenbei mitläuft. Ihre Aufgabe ist es, gut aussehen und auf die Manieren der anderen zu achten. Ihre Fähigkeit hilft war den Freunden auch weiter, aber trotzdem finde ich, dass sie eigentlich keine so große Rolle gebraucht hätte, wie ihr zugedacht ist.Da die Charaktere kaum zur Ruhe kommen, was wohl an der Bedrohung der Zombies und ich der Dämmer-Königin liegt, hatte ich trotzdem nicht das Gefühl, durch die Geschichte zu fliegen. Es blieb immer ein bisschen Zeit, alles zu erklären oder klären zu lassen. Da ich aber das Buch kaum aus der Hand legen konnte, war ich doch schnell durch. Aber eben mit richtig guter Unterhaltung.Das Ende kommt ein bisschen plötzlich und ist auch sehr offen, so dass mit einem zweiten Teil gerechnet werden kann, den ich auf alle Fälle lesen werde.Fazit:Ein Roadtrip der märchenhaft-untoten Art.

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  • Tolle Charaktere in einer märchenhaften Geschichte

    Alice - Follow the White

    Tessa_Jones

    27. August 2017 um 20:16

    InhaltAuf Bettys Beerdigung auf dem Friedhof von Miss Yorks Schule schießt Mitschülerin Zoey plötzlich auf den Sarg und verschwindet danach. Betty erwacht kurze Zeit später in ihrem Sarg als Untote und rächt sich an Zoey, in dem sie kurzerhand ihr Gehirn isst. Ihre beiden Freundinnen Alice und Chloe erwischen sie in genau diesem Moment. Es bleibt nur eines: Nämlich zu fliehen. Unterwegs treffen sie ein sprechendes weißes Kaninchen, dass ständig unter Zeitdruck ist und folgen diesem schließlich in den Kaninchenbau, wo sie in einer anderen Welt voller seltsamer Wesen und Pflanzen landen. Doch Fragen gibt es noch viele: Warum hat Zoey, die Mitschülerin, mit normaler Munition auf eine Untote geschossen? Warum ist Betty noch relaiv normal, obwohl sie nun eine Untote ist? Hängt das damit zusammen, dass sie, genau wie Chloe und Alice, eine Mutare ist, ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten? Es gilt, diese Fragen zu beantworten und ein Gegenmittel gegen die Untoten, gegen diese Seuche, zu finden.Eigene Meinung Was für eine verrückte Idee, die altbekannte "Alice im Wunderland"-Geschichte auf diese Weise neu zu erzählen! Ich hatte großen Spaß dabei, in Alice' Welt abzutauchen. Die Geschichte ist spannend und humorvoll erzählt. Es gibt einige Stellen, an denen ich auflachen musste, auch weil es teilweise ein ganz spezieller schwarzer Humor ist, den die Autorin als Sprachmittel gewählt hat.Die Kapitel werden zum einen aus Alice' Sicht in der dritten Person erzählt und wechseln sich mit Bettys Tagebucheinträgen ab, in der Betty in der Ich-Form zu Wort kommt.Ganz besonders toll finde ich die Charaktere der Geschichte. Alle handeln immer passend zu ihren Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit. Diese Art von Unlogik gibt es also nicht, was sehr schön zu lesen ist. Zudem sind die Ideen, wie die Fähigkeiten zum Einsatz kommen, schön in die Geschichte eingebaut. Auch die Nebencharaktere, die die Freundinnen unterwegs treffen, passen nicht nur gut zu der Geschichte, sondern sind ebenso gut ausgearbeitet wie die Hauptcharaktere. Schon die ersten Worte zeigen, dass es sich hier um eine etwas andere Geschichte handelt:"Ich habe meine Schwester gegessen. So, jetzt ist es raus. Die große Beichte, die Leiche in meinem Keller. Jetzt dürfen alle schreiend weglaufen - oder sich die Zeit nehmen und noch ein wenig zuhören. Zum Beispiel, um zu erfahren, wie das in Wahrheit passiert ist. Oder warum.“Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen.FazitDiese Geschichte kann ich jedem empfehlen, der Alice' Geschichte mit den altbekannten Charakteren zusammen mit einer spannenden Untoten-Story lesen möchte, die immer wieder mit schwarzem Humor gespickt ist. Ich hatte dabei meinen Spaß, auch weil die Charaktere gut ausgearbeitet waren. Ich bedanke mich beim papierverzierer-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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  • Alice und Zombies?? Klar!!

    Alice - Follow the White

    yelanah

    12. August 2017 um 18:12

    Und wieder durfte ich ein Buch aus dem Papierverziererverlag lesen. Eine weitere Adaption der beliebten Alice Geschichte. Anfangs war ich skeptisch, denn Zombies mag ich jetzt nicht so doll. Jedoch als ich diesen Roman gelesen habe, muss ich sagen, ich mag Zombies immer noch nicht, aber es passt wunderbar in die Geschichte rein. Ich lasse mit Absicht eine Inhaltsangabe weg, denn jeder sollte sich vom Klappentext begeistern lassen und für sich entscheiden, ob er das Buch lesen mag oder nicht. Ich für meinen Teil, fand es sehr gut und möchte es jedem, der den Papierverzierer Verlag mag oder einfach nur kennen lernen möchte, ans Herz legen. 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • "Ich habe meine Schwester gegessen" [Prolog, erster Satz]

    Alice - Follow the White

    Janna_KeJasBlog

    03. July 2017 um 17:27

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de | Der wohl bekannteste Titel um Alice ist „Alice im Wunderland“ – um die Originalgeschichte von Lewis Carroll sind vielerlei Adaptionen zu finden. Die wundersame und anziehende Welt findet bis heute Anklang – so auch bei mir. Bei diesem Buch ist durch Cover und Titel sehr schnell klar, das es sich auch hier um einen Bezug zu Carrolls Geschichte handelt. Und ebendies zog auf der Leipziger Buchmesse meine Aufmerksamkeit auf sich. Während ich das Buch betrachtete und mir den Klappentext durchlas, stellte mir keine andere das Buch genauer vor als die Autorin selbst. Natürlich ließ ich mir das Buch gerne von Stephanie Kempin schmackhaft machen – eine Signatur habe ich mir natürlich auch erhascht. So war ich nun sehr neugierig auf das Buch, auf die verschiedenen Elemente welche die Autorin erwähnte, sowie durch den humorvollem Klappentext. Drei bekannte und doch kuriose Welten warteten auf mich. „Weiße Schatten, Dinge, die nicht da sein sollten, die es nicht geben sollte, nur noch Schatten ihrer selbst, wenn sie aus den Gräbern kommen!“ Betty, Alice und Chloe sind Mutare und leben deshalb abgeschottet in einem Internat. Betty, die Jägerin, kontrolliert das Element Eis. Alice versteckt sich vor ihrer Seher-Fähigkeit, der Spiegelsicht. Chloe ist eine Astrale und kann auf Befehl sterben und wieder erwachen. Diese Fähigkeit ist zur Zeit eine der gefährlichsten, denn die Verwechslung mit einem wahren Toten ist schnell gegeben – von Nachteil wenn aktuell das ARO (diese wachen über die Mutare) dafür sorge tragen muss das Tote auch tot bleiben. Seit geraumer Zeit stehen die Verstorbenen auf und hungern nach dem Fleisch der Lebenden – doch Betty hebt sich von ihnen ab. Sie verhält sich nach ihrer Wiederauferstehung normal. Naja. Fast. Das Gehirn einer Internatsschülerin ist nun nicht mehr vollständig erhalten. Alice und Chloe finden sie und bevor Betty dem ARO in die Hände fällt, beschließen die Drei kurzerhand zu fliehen. Von einer Welt in die Nächste. Völlig unerwartet landen die drei Ausreißerinnen im Spiegel-Dämmer-Land. Niemand geringeres als das weiße Kaninchen selbst führt sie dorthin. Dies auch recht zügig, denn wir haben ja keine Zeit! Auch weitere bekannte Elemente aus der Originalgeschichte lässt die Autorin mit einfließen, diese jedoch nur am Rande erwähnt und nicht als Teil der Geschichte. Die rote Königin und der Bedarf nach rollenden Köpfe, die Teeparty und ebenso unbekanntere Szenen. Eine Welt die erschaffen wird aus bestehenden Elemente, ohne sich jedoch wirklich daran zu bedienen. Doch der Kaninchenbau geht tiefer, hinein ins Märenland. Eine weitere Welt eröffnet sich ihnen und uns bekannte Gesichter streifen den Weg der Mädchen. Die Hütte von Rotkäppchen, das Schloss des Froschkönigs und der Prinz auf der Suche nach der Schuhbesitzerin. Jede Welt ist ein kleines Abenteuer für sich und lädt zu einer skurrilen Geschichte ein. Die Autorin baut viele verschiedene bekannte Grundsteine anderer Geschichte ein und fügt sie zu einer neuen Geschichte zusammen. Ich begleitete die drei Mädchen auf ihrem Abenteuer und fühlte mich mit den Charakteren der Geschichte wohl – kein spitzer aber feiner Schlagabtausch unter ihnen und Welten in die mich gerne hineingelesen habe. Bei einer solchen Vielzahl an Welten kann aber auch leicht der Kopf verloren gehen und dies ist der Autorin an manchen Stellen selbst passiert. Nicht immer störte es mich, wenn es jedoch so herausstechend ist wie im folgenden Beispiel, hemmt dies den Lesefluss leider. — Kleiner Spoiler —Ohne den Ausgang der Geschichte zu verraten Auf der Suche nach Antworten zur Seuche (dem plötzlichem Auftauchen der Untoten) müssen die Mädchen ins Märenland. Auch die Spiegelkönigen sucht Antworten und ist deshalb dorthin gereist. Ebenso wie Alice,kann die Königin mit den Spiegeln kommunizieren und als sie sich verirrte nahm sie eben über solch einen Spiegel zu Alice und ihren Freunden Kontakt auf. Die Königen hat in einem Schloss Unterschlupf gefunden, ist im Besitz eines Spiegels – nimmt jedoch zu Alice Kontakt auf, damit Alice ihren Spiegel befragen kann wo sie sich befindet?! Warum fragt die Königin nicht die Schlossbewohner oder ihren eigenen Spiegel? Laut Geschichte ist der Spiegel der Königin zerbrochen – nun ja, der neue scheint ja auch gut zu funktionieren, denn mit Alice kann sie hervorragend darüber kommunizieren – ich war ernsthaft irritiert! Es mag nur ein kleiner Part sein, nicht tief bedeutend, aber eben so auffallend das es mich immer wieder hin und her blättern ließ, da ich zunächst dachte, ich hätte etwas überlesen. Nein, hatte ich (leider) nicht. Diese und weitere solche Momente, im kleineren, begegneten mir ab und wann beim Lesen – leider nahm es mir etwas vom Lesefluss … — Spoiler Ende — Und ja, hätte ich zuvor gewusst das es sich um ein Jugendbuch handelt, wäre ich mit anderen Erwartungen heran gegangen. Eine Welt der Untoten, der skurril-kuriosen Persönlichkeiten wird beschrieben, stehen aber dennoch nicht im Fokus. Es geht um die Flucht der Mädchen und die offenen Fragen die sie mitnehmen. Ein wenig Wortwitz, ein interessanter Mix und für mich leider zu wenig Kuriositäten und Untote. Aber so ist das mit den Erwartungen: „[…] Wenn du dir vorher zu genau überlegst, was du finden willst, dann übersiehst du sehr wahrscheinlich alles andere. Dann gehst du am Ende vielleicht mit dem nach Hause, was du finden wolltest und lässt tausend andere Dinge liegen, die du dringender gebraucht hättest. weil du in deinem engen Kopf beschlossen hast, dass du diese Dinge nicht suchst.“

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  • Was haben Zombies mit Alice im Wunderland zu tun? Findet es heraus!

    Alice - Follow the White

    Sabriiina_K

    26. June 2017 um 20:51

    Bei dieser Alice im Wunderland Adaption war ich zunächst ein bisschen skeptisch, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Denn Zombies sind eigentlich gar nicht so mein Ding. Bei diesem Buch konnte mich vor allem das tolle Cover mit den Spielkarten, der Armbrust und dem weißen Kaninchen dazu bringen, mich doch man an die Materie heranzuwagen. Denn irgendwie war ich dann doch sehr neugierig wie man wohl das Zombie – Thema in die Alice im Wunderland Geschichte integriert hat. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir bei diesem Buch mal wieder sehr leicht. Man lernte nach und nach die Protagonistinnen Betty, Alice und Cloe kennen und stieg dann so langsam in die Handlung ein. Der Schreibstil der Autorin war locker und leicht und ließ sich gut lesen, sodass ich mich gut auf die Geschichte einlassen konnte.Das Buch ist aus zwei unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Zum einen aus der Sicht von Alice und zum anderen in Form von Tagebucheinträgen aus der Sicht von Betty. Diese Aufteilung fand ich an sich eine tolle Idee, hatte aber für mich persönlich auch kleine Schwachpunkte. Es kam im Laufe der Geschichte nämlich immer wieder zu Doppelungen in den beiden Sichtweisen, es wurden ähnliche Fragen gestellt und dadurch zog es sich an einigen Stellen einfach. Doch diese langatmigen Stellen hielten sich zum Glück in Grenzen, sodass mein Lesefluss nicht sonderlich erschwert wurde. Ich als Skeptiker in Bezug auf Zombiegeschichten fand besonders Bettys Sichtweise und Gedankengänge sehr hilfreich, da ich sie dadurch einfach besser nachvollziehen konnte. Von den Protagonistinnen war ich auch insgesamt sehr überrascht, da sie mir alle irgendwie gleich gut gefallen haben. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich die eine lieber mag als die andere. Wenn ich mich entscheiden müsste fände ich glaube ich Cloe am besten, einfach weil mir ihre direkte freche Art sehr gut gefällt. Die Kombination der drei Charaktere fand ich in dieser Geschichte wirklich gut gelungen, da sie sich gut ergänzten und miteinander harmonisiert haben. Besonders die lustigen Sprüche zwischendurch fand ich echt super, da sie diese Freundschaft nochmal authentischer gestaltet haben. Es gab in der Geschichte natürlich auch den einen oder anderen Nebencharakter, die für mich beim Lesen aber irgendwie nicht so präsent wurden. Ich hatte da manchmal den Eindruck, dass sie einfach gezielt eingesetzt wurden um die Story voranzubringen. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefe bei der Gestaltung der Nebencharaktere gewünscht.Von der Handlung her hat mir die Geschichte, die ja zunächst eher seicht begann ziemlich gut gefallen. Im Großen und Ganzen geht es in der Geschichte darum, dass die drei Freundinnen auf der Suche nach einem Heilmittel für die „Zombiekrankheit“ sind. Die Suche der Mädchen findet dabei vor allem in zwei großen Settings statt, nämlich das Spiegel-Dämmer-Land und das Märenland. Diese zwei Orte, die sich doch schon deutlich von der Realität unterschieden haben, wurden sehr ausführlich und detailliert beschrieben. Normalerweise finde ich so längere Beschreibungen eher störend, aber hier fand ich sie wirklich angemessen. Denn durch die genaue Beschreibung waren mir die Handlungsorte beim Lesen die ganze Zeit über bildlich im Kopf und ich konnte mich noch besser auf die Handlung konzentrieren. Die Story hat beim Eintritt ins Spiegel-Dämmer-Land nämlich immer mehr an Fahrt aufgenommen. Die Spannung wurde dabei leider nicht durchgängig gehalten, sondern kam immer eher phasenweise auf. Das fand ich ziemlich schade, da ich es liebe, wenn die Spannung konstant sehr hoch ist. Mein persönliches Fazit: Eine wirklich gelungene Adaption, die mich trotz eher untypischem Thema (oder vielleicht gerade deswegen) von sich weitestgehend überzeugen konnte. Die Idee mit den Zombies und der Suche nach dem Heilmittel wurde wirklich sehr gut mit der Alice im Wunderland Geschichte verknüpft, sodass für mich daraus eine runde Sache geworden ist. Da dieses Buch mich trotz kleinerer Schwächen von sich überzeugt hat vergebe ich 4 von 5 möglichen Büchern!Mehr Infos zum Buch findet ihr hier!Diese und weitere Rezensionen gibt es wie immer auch auf meinem Blog:http://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/ und auf meiner FB-Seite zum Blog:https://www.facebook.com/Komm-mit-ins-B%C3%BCcherwunderland-1203991562958598/ 

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  • Nicht so meines

    Alice - Follow the White

    Franzis-Lesewelt

    18. June 2017 um 09:47

    Klappentext Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten. * Meine Meinung Auch hier wieder eine absolut andere variante von Alice im Wunderland.  Nur leider muss ich sagen das ich diese nicht ganz so toll fand. Das Problem ich kann euch nciht mal genau sagen warum. Der Charakter der Alice war klasse daran liegt es auch nicht, aber der Schreibstil der Autorin war schon nciht so meines. Daher wird diese Rezension eher Kurz. Bitte bedenkt hier auch wie bei jeder anderen rezension das ist Meine PERSÖHNLICHE Meinung. Vielleicht liebt ihr dieses Stil ja. * Die Autorin:Stephanie Kempin, geboren 1987, hat sich schon immer gerne in Büchern vergraben. Als bekennender Bücherwurm war es nach der Schule nur logisch, Literaturwissenschaft zu studieren. Während dieser Zeit wurden auch ihre ersten Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht. Anschließend ging es als Lektorin und als freie Mitarbeiterin in einer Marketingagentur weiter, etwas später kamen Übersetzungen dazu. Wenn sie sich nicht gerade auf Cons und Messen herumtreibt, ist sie häufig auf Konzerten oder Festivals zu finden, bei denen die meisten Besucher fröhliches Schwarz tragen. Weil Musik ihre wichtigste Inspirationsquelle ist, bekommt jede Geschichte einen eigenen Soundtrack, der dann so lange beim Schreiben läuft, bis auch ihre zwei Wellensittiche die Melodien mitpfeifen können. Momentan versucht sie das Rätsel zu lösen, wieso eigentlich immer ihre anderen Romane schneller fertig sind, als die lange geplante Geistergeschichte.

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  • Märchenhaft witzig - Action

    Alice - Follow the White

    Nichmeinschuld

    13. June 2017 um 06:49

    Bei diesem Roman handelt es sich um eine märchenhafte Erzählung, die mit vielen Details aus verschiedenen bekannten Geschichten gespickt ist.Der Schreibstil ist mit locker, lustig und frech gut zu beschreiben. Dadurch wird man von der innigen Dynamik der drei Freundinnen richtig mitgerissen und ich musste nicht nur einmal schmunzeln... Die vielen kleinen Seitenhiebe untereinander, machen sie sehr sympathisch und authentisch!Der Verlauf ist recht flüssig geschrieben. Manche Stellen sind etwas wirr und man weiß nicht gleich was die Zusammenhänge sind. Was ich aber keineswegs als negativ empfunden habe. Vielmehr bringt es einen noch mehr in die Situation der Protagonisten, die selbst versuchen alle Informationen zusammen zu basteln.Mir persönlich waren manche Stellen etwas zu langatmig. Ich denke jedoch das ist individuelles Empfinden.Tolle Geschichte, toll geschrieben. Klare Empfehlung für alle die märchenhaftes, witziges und Action mögen!

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  • Alice - Follow the white

    Alice - Follow the White

    An-chan

    12. June 2017 um 21:00

    "Alice - Follow the white" ist eine etwas andere "Alice im Wunderland"-Interpretation, die vorwiegend Elemente aus der bekannten Geschichte einpflegt, aber auch viele Märchengestalten auftauchen lässt.Die Handlung beginnt in der "realen" Welt in einer unbekannten Zeitepoche zu Beginn der Elektrizität. Die drei Protagonistinnen Alice, Betty und Chloe - alle mit besonderen Fähigkeiten und daher an Miss Yorks Schule - gelangen kurz nach Beginn durch den Kaninchenbau hinter Ethan, dem "Spionage-Hasen" hinterher, in das Spiegel-Dämmer-Land, was der Alice-im-Wunderland-Welt entspricht. Es geht darum, das Heilmittel für die "Zombie-Krankheit" zu finden, an der auch Betty erkrankt ist. Auf ihrem Weg gesellt sich der Meisterdieb Garreth zu ihnen und sie gelangen nach etwa der Hälfte des Buches in das Märenland, wo die verschiedenen Märchenelemente untergebracht werden.Das klingt alles recht verworren? War es leider auch.Der Beginn des Buches konnte noch überzeugen. Der Einstieg mit dem Tagebucheintrag von Betty, in dem sie berichtet, dass sie Zoeys Gehirn gegessen hat, war unterhaltsam und machte neugierig auf die Handlung. Auch die Flucht ins "Wunderland" und die ungewöhnlichen Gestalten dort sowie das Rästelraten, was es mit der Krankheit auf sich hat und wo das Heilmittel zu finden sein könnte, waren spannend und witzig. Der überaus sarkastische Humor der Story war gut integriert und machte Spaß zu lesen.Doch sobald es ins Märenland ging, verlor die Handlung für mich sehr an Spannung und Überzeugungskraft. Das Märenland war eigentlich unnötig und der wichtigste Part der Handlung - wie das Heilmittel gefunden wird - wurde praktisch ausgelassen, da Alice nicht dabei war. Dazu muss erwähnt werden, dass "Alice - Follow the white" abwechselnd aus der 3. Person "Alice" und den Tagebucheinträgen von Betty geschrieben ist. Wenn Alice also nicht dabei ist, erfährt man die Handlung nur als Tagebucheintrag. Und leider gefielen mir Bettys Tagebucheinträge überwiegend gar nicht. Sie waren zäh, voller Wiederholungen und Fragen wurden gefühlt 100mal aufgeworfen, aber fast nie beantwortet. Ich habe Bettys Kapitel zum Ende hin nur noch überflogen und trotzdem nicht das Gefühl gehabt, etwas zu verpassen.Auch sonst wurden Fragen ständig aufgeworfen, sowohl Alice als auch Betty haben ständig darüber schwadroniert, was los ist, was dies soll, was jenes soll. Dadurch ging der Handlungsfluss total verloren. Fragen stellen ist in Ordnung, aber nicht in diesem Ausmaß! Und dann sollten bitte auch irgendwann auf alle Fragen antworten gefunden werden. Stattdessen wurde sehr vieles einfach in den Raum geworfen - was es damit genau auf sich hatte, blieb aber bis zu Ende schleierhaft.Es erschien leider einfach so, als hätte die Autorin zum Ende hin die Motivation verloren und es nur noch schnell zuende schreiben wollen. Sehr schade, denn der Beginn war wirklich klasse!Auch die Charaktere hatten Potential. Besonders Chloe mochte ich mit ihrer frechen, vorlauten Art. Sie war für mich die "wahre" Protagonistin. Alice bleibt dagegen blass und hatte überhaupt nichts an sich, was sie interessant gemacht hätte. Ihre Fähigkeit hat sie ihr Leben lang verdrängt und dann kommt sie plötzlich trotzdem total schnell damit klar? Unglaubwürdig. Betty gefiel mir - von ihren zähen Tagebuchtexten abgesehen - auch besser als Alice. Sie ist ein Mädchen der Taten und kommt mit ihrem neuen Dasein erstaunlich gut zurecht. Die Nebencharaktere hatten leider kaum Ecken und Kanten und waren vorwiegend Mittel zum Zweck.Was noch positiv hervorzuheben ist, ist der bildhafte Schreibstil, der sich sehr flüssig liest.Fazit: Interessanter Einstieg in eine etwas andere Alice-Geschichte, die leider ab der Hälfte stetig an Spannung verliert.

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  • Weltbuntmalende Bücher

    Alice - Follow the White

    WeltbuntmalendeBuecher

    15. May 2017 um 19:02

    Alice follow the white von Stephanie KempinIch bin ja seit kurzem Bloggerin beim Papierverzierer Verlag. *Ich freue mich immernoch sehr*Nun durfte ich dieses spannende Buch lesen und rezensieren. Vielen Dank, für diese Möglichkeit! Ich bin begeistert! Wieso? Schaut selbst: Klappentext: "Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?"Schon beim ersten Satz des Buches hatte mich die Autorin auf ihrer Seite: 'Ich'm habe meine Schwester gegessen.'Einfach wunderbar humorvoll, ein Buch so zu starten. Dieser Humor zieht sich durch das ganze Buch und brachte mich mehrere Male richtig zum Grinsen. Doch ich sollte vorne beginnen.Das Cover: Da ich Alice im Wunderland total liebe, gefiel mir auch dieses Cover schon von weitem, denn es erinnert mich absolut an das Original. Ein für mich aber sehr wichtiger Unterschied findet man aber, abgesehen von der Story, bei den Charakteren. Diese Alice scheint dankbarer und achtet gut auf ihre Freunde. Im allgemeinen möchte ich garnicht zu viel verraten, dich wahre Freundschaft kann schon Gold wert sein und ab und zu mal ein Leben retten. Der Schreibstil von Stephanie Kempin ist sehr flüssig und leicht, die Sprache modern und humorvoll. Ich kam sofort super in das Buch hinein und würde mir echt eine Verfilmung wünschen! Ab der Mitte des Buches kam eine dritte Welt mit ins Spiel, da musste ich etwas aufpassen, wo, wer, wann, wie und wieso zu sein schien. Doch das ganze löste sich natürlich, wie in einem für mich guten Buch, gegen Ende langsam auf und die Freunde, welche auf der Suche nach einem Heilmittel gegen die Seuche zwischen den Welten reisen, bekommen ein wirklich schönes Ende geschrieben. Die Spannung wird im Laufe des Buches aufgebaut, dies wird, meiner Meinung nach, sehr gut durch die verschiedenen Sichtweisen beschrieben - mal erzählt Alice aus dem aktuellen Geschehen, dann lesen wir aus Bettys Tagebuch. Trotz schon bekannten Büchern über dieses Thema scheint diese Geschichte, abgesehen vom Original von Lewis Carroll, total neu zu sein. Dies gefiel mir gut. Dank der Spannung, des Humors und der interessanten Geschichte, sowie die schöne Umgebung, hat sich dieses Buch heimlich und leise, aber ganz schnell in mein Herz geschlichen! Einzig das Hin und Her zwischen den drei Welten fand ich ein wenig verwirrend. Daher für mich definitv 4,5 Sterne! Ich kann dieses Buch absolut empfehlen! http://weltbuntmalendebuecher.blogspot.de/2017/05/alice-follow-white-von-stephanie-kempin.html

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  • Verrückte, skurille und sehr schrille Interpretation von Alice im Wunderland

    Alice - Follow the White

    Chrissey22

    12. May 2017 um 17:29

    *skurrileInhalt: Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie  findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten. Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen? Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten. Erster Eindruck: Das Cover ist wirklich außergewöhnlich schön und passt total zu einer Alice-Adaption. Die vielen Karten, die das Cover umrahmen und das weiße Kaninchen, dass in der Mitte des Covers ist – all das macht einen wirklich neugierig auf die Geschichte und lässt einen auf eine spannende und aufregende Alice-Geschichte hoffen.  Auch der Klappentext klingt wirklich spannend – eine Geschichte die mit einer Beerdigung beginnt- das kann ja nur ausgefallen sein! Alles in allem war ich wirklich neugierig auf mein erstes Papierverzierer Buch, das ich als Print gekauft hatte.   Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin war für mich von Anfang bis Ende etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist eben wie es ist – manche Schreibstile gefallen einem einfach mehr als andere und mit dem von Stephanie Kempin wurde ich leider von Anfang bis Ende nicht so richtig warm. Stilistisch ist das Buch natürlich einwandfrei geschrieben, aber vor allem die etwas wirren Gedankengänge von Betty und die teils sehr überladenen Umgebungsbeschreibungen des Märenlandes oder des Dämmer-Spiegel-Landes haben mich dann doch oft sehr erschlagen. Etwas verwirrend war für mich auch die Aufteilung der Kapitel, die abwechselnd aus „Bettys Tagebuch“ bestehen und aus „Alice“-Kapiteln. Besonders die Tagebucheinträge fand ich anfangs zwar eine sehr einfallsreiche Idee, zum Ende hin fand ich diese allerdings oft unnötig, da sich vieles wiederholte und Bettys Gedanken wirklich oft abschweiften. Natürlich ist es super etwas „Innenleben“ der Protagonisten geliefert zu bekommen, aber vor allem von Betty bekam man nach meinem Geschmack viel zu viel geliefert. Ich hatte auch oft das Gefühl das Buch hätte eher „Betty – follow the white“  heißen sollen, da es für mich eigentlich so wirkte, als sei Betty die Hauptfigur der Geschichte und nicht Alice. Ansonsten ist der Schreibstil dennoch flüssig, mit vielen Humor- bzw. Sarkasmuselementen (die man natürlich mögen muss!). Ich fand die coolen Sprüche von Chloe eigentlich immer sehr amüsant und kann an dieser Stelle die teils witzigen Schlagabtäusche der Mädels wirklich als sehr unterhaltsam beschreiben. Protagonisten: Die Hauptfiguren der Geschichte sind neben Betty – Alice und Chloe. Ich nenne Betty bewusst VOR Alice, denn für mich steht sie definitiv im Fokus der Geschichte. Jedes der Mädchen hat einen anderen, spannenden Charakter, der mal mehr, mal weniger detailliert während der Geschichte aufgegriffen wird. Für mich bildeten die drei ein super Team, dem man gerne durch ihr Abenteuer gefolgt ist und denen man gern bei ihren kleinen Zankereien zugehört hat. Während Betty „von den Toten aufersteht“, seit dem einen komische Vorliebe für bestimmtes „Essen“ entwickelt, ist Chloe anscheinend recht eitel und hat immer einen Spiegel in der Tasche, wenn sie sich nicht grade tot stellt. Alice widerrum hält von Spiegeln allerdings so überhaupt gar nichts, da sie in diesen allerlei komische Dinge sehen kann. Für mich waren die Mädchen an und für sich recht interessant, allerdings muss ich sagen, dass mir Alice in der Geschichte irgendwie oft zu kurz kam. Sie wird von den anderen beiden Mädchen irgendwie die meiste Zeit nur müde belächelt, für ihre Hirngespinste und während Betty sich in brenzligen Situationen mit allerlei Kampftechnik ins Getümmel stürzen kann und auch Chloe irgendwie immer super produktiv wirkt, bleibt Alice irgendwie oft als „Kaninchensitter“ im Buch über. Das fand ich wirklich schade, dann ich hatte dieses Buch vor allem deshalb gekauft, weil ich die Geschichte der Alice wirklich liebe und gerne auch neue spannende Geschichten über Alice lese, die einen gewissen Bezug (der mal mehr mal weniger stark ausgeprägt sein darf) zum Original besitzen. Dass diese Geschichte nun doch recht frei geschrieben war, war für mich nicht das Problem, sondern einfach meine Erwartungshaltung, die leider einfach nicht ganz erfüllt wurde. Wiederum besonders gelungen fand ich die vielen Nebencharaktere, von Ethan Bond angefangen bis hin zu Garreth oder auch der Spiegelkönigin. Zwar fand ich die Figur des „Spionage-Hasen“ teils sehr „abgedreht“, aber wer dieses Buch liest wird schnell feststellen, dass die ganze Geschichte einfach an sich sehr „skurril“ ist und das man sich mit diesem Umstand eben anfreunden muss- oder eben auch nicht. Ich für meinen Teil fand es allerdings sehr gelungen, wie lebendig die vielen Nebencharaktere innerhalb der Geschichte beschrieben wurden.   Fazit: Diese Geschichte war für mich leider nicht ganz so schillernd wie erwartet. Selbstverständlich ist sie lesenswert – keine Frage. Aber für meinen Geschmack war sie einfach zu unstrukturiert, zu wild, zu durcheinander. Ich mag verschiedene Handlungsstränge – ich mag viel Trubel, aber ich möchte am Ende der Geschichte dann auch, dass alle Stränge zusammenkommen, dass ein „Aha“-Effekt in meinem Kopf stattfindet, aber der blieb leider aus. Stattdessen bleiben viele Dinge offen – die Bezüge zu den „Grimm’schen“ Märchen z.B., die ich persönlich total fehl am Platz finde. Die Autorin schafft drei Welten und hat es eigentlich gar nicht nötig dann noch auf  andere Märchenzüge aufzuspringen, denn die Buchwelt von Alice – Follow the White ist eh schon sehr verwirrend und bunt und schrill und schwer zu durchblicken. Für mich ein solides Buch, aber leider nicht unter den Top 3 der besten Alice Adaptionen.

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  • Sehr interessante Idee

    Alice - Follow the White

    Si-Ne

    09. May 2017 um 19:06

    Fazit:Den Einstieg ins Buch fand ich wirklich gut, manchmal war es mir auf Grund der bekannten Personen und auch, dass immer wieder was neues passiert, einfach zu viel und etwas anstrengend. Alles in Allem war es aber eine interessante Geschichte mit coolen Ideen.Bewertung:Der Klappentext verrät schon alles, was man wissen muss zu Anfang der Geschichte.Betty stirbt und erwacht als Untote und dann flieht sie mit Alice und Chloe.Alle drei Leben in einem Internet, welches für Mutare ist. Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Da gibt es die Astrale, die Seher und Jäger. Alice ist eine Spiegelsichtige und gehört daher zu den Sehern. Australe sind manchmal nur astraltot und nicht wirklich tot. Und Jäger konnten zum Beispiel Feuer oder Eis kontrollieren. Viel mehr wird am Anfang der Geschichte auch nicht verraten. Klingt jedenfalls interessant.Bei der Geschichte, gibt es auch Auszüge aus Alice im Wunderland, die dort auftauchen, genauso wie Figuren von diesen. Auch aus dem Grimmschen Märchen tauchen Personen auf.Die Artikel handeln aus Alice Sicht und vor jedem Kapitel ist eine Art Tagebuchseite von Betty, die ihre Sicht ein bisschen erklärt. Bettys Sicht ist da wirklich interessant. Zum Beispiel wie sie sagt, sie wolle Zoey nicht essen, sie war überrascht, dass diese hohle Nuss überhaupt ein Gehirn hatte.Da merkt man schon, dass diese Betty eine besonderen Humor hat.CharaktereAlice ist für mich eher ein unscheinbarer Charakter, besonders neben Chloe. Sie ist eher folgsam und bedacht. Sie wird aber immer mutiger in der Geschichte. Sie hatte sich bisher einfach immer nur verstellt und blieb dabei brav. Erst jetzt wurde sie offener und tat sich nicht als verrückt ab.Chloe ist ein unruhiger Geist und stiftet gerne zu Unfrieden an. Sie hat gerne was zu tun und nimmt gerne alles in die Hand. Sie will nicht einfach nur rumsitzen und nicht tun, sie muss rausfinden, warum es so ist. Manchmal ist das bestimmt etwas schwierig mit ihr, aber in großen und ganzen ist sie eine gute Freundin.Betty ist ein starkes Mädel. Auch wo sie jetzt eine Untote ist. Manchmal kann sie aber ihre Wut schlecht unterdrücken. Sie ist aber auch sehr schlau und talentiert. Sie kann gut taktieren und hat so allerlei Ideen und man merkt richtig, wie sie fehlt, wenn sie nicht da ist.Ethan Bond ist wirklich seltsam, er ist immer so geheimnisvoll.Garreth ist irgendwie niedlich, aber auch so geheimnisvoll wie Ethan. Er versteckt etwas und besonders zu Anfang weiß man nicht, was man von ihm halten soll. Aber alles in allem ist er ein guter Kerl.KritikpunkteManchmal ist es wirklich einen ticken zu viel für mich. Es passiert einfach immer was und neue Figuren tauchen aus verschiedenen bekannten Geschichten auf. Das ist manchmal wirklich verwirrend und anstrengend. Auch Betty finde ich mit ihren Tagebucheinträgen zeitweise anstrengend. 

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  • Nicht ganz meins

    Alice - Follow the White

    Yunika

    08. May 2017 um 11:39

    Das Cover wirkt einerseits sehr schlicht, aber es passt sehr gut zur Geschichte und macht Lust darauf, sich das Buch zu kaufen. Manchmal ist weniger einfach mehr.Dass ich mich für diese Geschichte entschieden habe, liegt daran, dass die Geschichten um Alice mich schon immer fasziniert haben. Bei der Umsetzung musste ich jedoch erst einmal schlucken. Ich bin eher weniger der Fan von Zombiegeschichten und mache immer einen großen Bogen darum. Trotzdem fand ich die Geschichte nett und als guten Zeitvertreib.Was mir den Einstieg etwas erschwert hat, war der etwas distanzierte Schreibstil. Der Hauptteil der Geschichte ist in der dritten Person geschrieben und lässt die Protagonisten unnahbar wirken. Gleichzeitig wirkt alles so sarkastisch, was die Geschichte unglaubwürdig erscheinen lässt. Was mir aber gefallen hat, war der sehr bildliche Schreibstil, so dass man sich alles sehr gut vorstellen konnte.Wie oben schon erwähnt, wirkten die Protas etwas unnahbar, was mir den Einstieg erschwert hat. Trotzdem waren diese sehr gut durchdacht und konnten sich in der Geschichte entwickeln und entfalten, so dass es Spaß gemacht hat, dieses zu beobachten. Außerdem waren sie sehr vielschichtig und boten eine gute Abwechslung.Alles in allem eine gute Geschichte, die mich nicht zu 100 Prozent begeistern konnte, was jedoch weniger an der Geschichte lag. Die Charaktere waren gut durchdacht und konnten sich gut entwickeln. Auch die Geschichte um Alice wurde gut umgesetzt. Meine Schwierigkeiten waren der distanzierte Schreibstil und die Tatsache, dass es um Zombies geht. Wer Zombiegeschichten mag, wird dieses Buch lieben.

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  • Komm_wir_gehen_schaukeln

    Alice - Follow the White

    komm_wir_gehen_schaukeln

    26. April 2017 um 13:53

    Cover : Es ist das beste, dass mir an dem  Buch gefällt ! Fazit : Ich weiß ehrlich gesagt nicht,  wie und was ich dazu sagen soll ?  Aber, ich bin ehrlich.  Es hat mir nicht gefallen !  Ich konnte mich absolut nicht, auf die  Geschichte und ihre Protagonisten  einlassen.  Alleine schon, weil die einzige „Ich - Perspektive“, nicht aus Alice ihrer Sicht stammte, sondern aus der von Betty.Aus Betty ihrer Sicht erfährt man viel mehr, Details und Hintergründe​. Daher rutschte für mich Alice, als Person immer mehr, in den Hintergrund. Die versuchten Verknüpfungen mit dem „Märchenland“, fand ich auch nur sehr oberflächlich.Mir fehlte einfach die Spannung und das gewisse Etwas. 

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  • Alice im Wunderland mal anders....

    Alice - Follow the White

    AprilsBuecher

    16. April 2017 um 19:32

    Märchen mal anders! Was für ein Spaß. Wer kennt es nicht - Alice im Wunderland?  Dieses Märchen konnte ich mir als Kind nicht oft antun, weil es mich beizeiten gelangweilt hat. Aber jetzt, nach dieser Reise ins Märenland, ist es ganz anders. Die Autorin hat ein altes Kindermärchen aufgepeppt auf eine Weise, die mich schon beim lesen des ersten Absatzes zum Schmunzeln gebracht hat. Gewürzt mit schwarzem Humor und sarkastischen Dialogen, ein bisschen Blut hier, ein paar Untote da und noch mehr leckere Gehirne. Ich habe das Dreiergespann, Alice, Betty und Chloe, zusammen mit dem mürrischen Kanninchen gern begleitet. Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen mit viel Witz durch die Seiten fliegen. Beginnend mit der Beerdigung von Betty, auf dessen Sarg geschossen wird und sie dennoch wieder aufersteht, bis hin zu der verrückten Reise der drei Freundinnen an der Seite des, ständig gestressten und unter Zeitdruck stehenden, weißen Spionage-Hasen. Menschen besitzen besondere Fähigkeiten - mit der ein oder anderen wäre ich auch gern ausgestattet. Der Mix in dieser Geschichte ist einfallsreich und spannend dargestellt, sodass man bis Ende dabei sein will.

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