Stephanie Lam

 3.4 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Das Haus der Lügen, Das Haus der Lügen: Roman und weiteren Büchern.

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Stephanie LamDas Haus der Lügen
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Das Haus der Lügen
Das Haus der Lügen
 (32)
Erschienen am 17.10.2016
Stephanie LamDas Haus der Lügen: Roman
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Das Haus der Lügen: Roman
Das Haus der Lügen: Roman
 (0)
Erschienen am 11.05.2015
Stephanie LamPit Bulls
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Pit Bulls
Pit Bulls
 (0)
Erschienen am 01.04.2012
Stephanie LamThe Mysterious Affair at Castaway House
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The Mysterious Affair at Castaway House
The Mysterious Affair at Castaway House
 (0)
Erschienen am 28.08.2014

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Suhanis avatar

Rezension zu "Das Haus der Lügen" von Stephanie Lam

Eine ruhige aber nicht minder spannende Geschichte.
Suhanivor 2 Jahren

Ich muss sagen, das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Dies ist keine reißerische Geschichte, mit viel Familientwist, sonder eine ruhige, ohne viel Aufhebens, aber für mich nicht weniger spannend.
Wer hier also ein Buch in Richtung Thriller erwartet, der liegt hier falsch.
Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt und beide aus der
Ich-Perspektive des jeweiligen Protagonisten.

Da wäre einmal Robert Carver im Jahr 1924.
Sich von einer Krankheit erholend, immer noch leicht kränkelnd zieht er in die Villa seines Cousins Alec Bray. Dort lernt er auch die Frau von Alec kennen, die eine totale „Kratzbürste“ ist und sch Robert nur abfällig gegenüber verhält. Auch das Personal lernt er kennen, obwohl dieses sehr zurückhaltend und teilweise schon ängstlich ist.
Mit der Zeit lernt Robert auch die Bewohner rund ums Castaway House kennen, so auch Doktor Feather und insbesondere seine Tochter Lizzie.
Durch viele Andeutungen, praktisch von jedem eine andere, merkt Robert bald, das irgendwie alle Bewohner des Castaway House Geheimnisse hat und will diese auf den Grund gehen.
Im Laufe seiner Nachforschungen ändert sich bald das Verhältnis zu Mrs. Bray, mehr als für ihn gut ist.
Auch mit Lizzie wird die anfängliche Freundschaft immer enger und bald sitzt er zwischen zwei Stühlen.
Und immer mehr Geheimnisse werden von Robert aufgedeckt ….

Die andere Ebene spielt im Jahr 1965. Dort wird die Geschichte von Rosie Churchill erzählt.
Zu Anfang ist sie nur eine Bewohnerin in der schon arg baufälligen Villa Castaway House. Sie verdient sich mehr schlecht als recht ihren Unterhalt erst in einem kleinen Kiosk und später in einem kleinen Hotel in der Nachbarschaft.
Gleich zu Anfang der Geschichte hat sie eine Bleistiftskizze von ihrer Freundin, die oben n der Villa wohnt bekommen, die mit den Initialen „R. C.“ unterzeichnet ist. Die gleichen Initialen wie ihre eigenen. Außerdem findet sie noch durch Zufall einen Satz, der unter das Fensterbrett eingeritzt ist.
„Robert Carver ist unschuldig“
Gehörte die Zeichnung Robert Carver? Was hat der Satz unter dem Fensterbrett zu bedeuten?
Dann taucht auch noch ein alter verwirrter Mann auf, der vor Jahren sein Gedächtnis verlor, aber unbedingt zum Castaway House muss – er weiß nur nicht mehr warum. Und weil sich Rosie um den Mann kümmert, ihm hilft und im Suterang unterbringt, lässt er auch nur sie an ihn ran und bittet Rosie ihm zu helfen, damit er sich wieder erinnern kann.
Und auch Rosie erfährt von Geheimnissen rund ums Castaway House, die weit in der Vergangenheit liegen, aber auch in ihrer Zeit gibt es Geheimnisse in der Villa – und nicht zuletzt welche, die auch mit ihr selbst zutun haben …
Ich hab noch nie mit Geschichten Probleme gehabt, die auf zwei Ebenen erzählt worden sind und so war es für mich interessant was im jeweiligen Jahr passierte, wobei ich die im Jahre 1924 interessanter und spannender fand, weil einfach mehr los war, mehrere Facetten hatte. Aber auch das Jahr 1965 hatte seine Reize, am meisten durch den verwirrten Mann, der Dockie genannt wurde, weil er bei den Docks gefunden worden ist, als er sein Gedächtnis verloren hatte.

Dockie war für mich von Anfang an ein Bindeglied zwischen 1924 und 1965, nur wie und warum, das musste erst noch herausgefunden werden und das hat es ausgemacht, das ich im Hinterhopf immer am miträtseln war.
Im Laufe der Geschichte „dröseln“ sich immer mehr Zusammenhänge auf und einige Wendungen hätte ich so nicht erwartet, andere hatte ich auch schon geahnt.
Die ganz schlechten Kritiken, die dieses Buch hat, kann ich auch irgendwie nicht nachvollziehen, dass die Geschichte am Ende alles aufgeklärt hat.
Was Rosie angeht, das ist zwar am Ende nicht in klaren Worten noch einmal extra erwähnt worden, aber doch war klar, wie das Verhältnis zu Dockie in der Familie war.
Für mich gab es keine Ungereimtheiten und durch die nur immer bruchstückweise gestreuten Auflösungen der Geheimnisse blieb die Geschichte für mich auch immer spannend genug, so das ich immer wieder in den Ebenen weiter lesen wollte.
Dazu alles in einem leicht und flüssigen Schreibstil, der auch die Umgebung bildlich darstellte, so das mein Kopfkino ohne Störungen lief.

Mein Fazit:
Eine ruhige aber nicht minder spannende Geschichte.
Für mich ein gelungender Debütroman, bei dem ich die ganze Zeit im Hinterkopf mitgerätselt habe. Ein Buch das mich unterhalten hat!

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Diary-of-a-Booklovers avatar

Rezension zu "Das Haus der Lügen" von Stephanie Lam

Das Haus der Lügen
Diary-of-a-Booklovervor 2 Jahren

www.diary-of-a-booklover.tumblr.com

Autor/in: Stephanie Lam
Verlag: Page & Turner
Seitenzahl: 480 Seiten
Genre: Roman

Schon als ich Castaway House das erste Mal sah, wusste ich, dass es eines Tages mir gehören würde. […]
Natürlich wusste ich schon damals, dass es bis dahin noch eine Weile dauern würde. Aber für etwas Wertvolles nimmt man das in Kauf. Die schönsten Dinge sind die, auf die man warten muss.
Ich blickte ein letztes Mal zu Castaway House hinauf und leistete einen Schwur.
- S. 7


Inhalt in einem Satz:
Castaway House, eine alte Villa auf den Klippen eines englischen Küstenstädtchens, wird im Jahr 1924 zum Schauplatz schrecklicher Ereignisse, deren Geheimnissen die junge Mieterin Rosie erst über 40 Jahre später durch eine Reihe unglücklicher Zufälle auf die Schliche kommt.

“Ich denke…” Sie hielt inne. “Sie sollten vorsichtig sein.”
“ Was meinen Sie damit? Ist das eine Drohung?” Ich lächelte.
Sie schüttelte knapp den Kopf, als wollte sie ein Insekt verscheuchen. […] “In diesem Haus geht Böses vor. Und wenn sie nicht aufpassen, wird es sie einholen, genauso wie Sally.”
- S. 85


Meine Meinung:
Das düstere Cover und der vielversprechende Klappentext machten mich auf Das Haus der Lügen neugierig. Ich versprach mir davon eine schauderhafte Geschichte, die fast ein bisschen nach einem Thriller klang, bekam aber etwas völlig anderes (jedoch nicht weniger Überzeugendes).

Denn bei diesem Buch handelt es sich viel mehr um einen Familiengeheimnis-Roman, der deutlich ruhiger verläuft, als ich es erwartet habe. Wir begleiten auf zwei Zeitebenen den beiden Protagonisten Robert und Rosie, deren Leben jeweils in Castaway House auf den Kopf gestellt wird.

Roberts Geschichte spielt im Jahr 1924, als er nach langer Krankheit seinen Cousin Alec besucht, der mit seiner Frau Clara das prächtige Anwesen  bewohnt. 41 Jahre später wurde das Haus längst in Mietwohnungen unterteilt und Rosie, die vor Familienproblemen davonläuft und dort Unterschlupf findet, entdeckt eine alte Inschrift, die jemand in ein Fensterbrett hineingeritzt hat: “Robert Carver ist unschuldig.”

Zudem lernt sie einen alten Obdachlosen namens Dockie kennen, der sein Gedächtnis verloren hat, jedoch weiß, dass Castaway House einst in seiner Lebensgeschichte eine wichtige Rolle gespielt hat. Doch als seine Erinnerung nach und nach wiederkehrt, wünschte er fast, sich nie erinnert zu haben…

Ich muss zugeben, dass ich anfangs große Probleme hatte, in die Geschichte hineinzufinden, da sie tatsächlich völlig anders war, als ich es erwartet hätte. Deshalb habe ich das Buch mehrmals über Wochen hinweg abgebrochen und erst nach einigen Anläufen weitergelesen. Denn die Handlung bleibt zunächst relativ ruhig und langatmig. Wir begleiten Robert und Rosie in ihrem Alltag, ohne dass so richtig herauskommt, worauf die Geschichte hinarbeitet, sodass ich mich lange Zeit fragte, inwiefern die verschiedenen Ereignisse überhaupt relevant für den Handlungsverlauf waren. Erst ab ca. der Hälfte konnte mich Das Haus der Lügen etwas mehr fesseln.

Auch die erste Hälfte ist aber keinesfalls schlecht, denn Stephanie Lam überzeugt mit ihren autentischen, interessant ausgearbeiteten Charakteren und dem geheimnisvollen Schauplatz. Sie spielt geschickt mit den Beziehungen zwischen den Personen, die Castaway House bewohnen, und baut auch die eine oder andere Liebesgeschichte ein. Außerdem werden natürlich zahlreiche Fragen aufgeworfen: Vor wem läuft Rosie davon? Was hat es mit Clara Brays Boshaftigkeit auf sich? Und vor allem fragt man sich permanent, wie alles schlussendlich zusammenhängen wird.

Gegen Ende konnte ich mich immer mehr in die Geschichte vertiefen und die letzten Kapitel bishin zu der perfekt durchdachten Auflösung haben mir sehr gefallen. Nachdem ich Das Haus der Lügen nun schon vor einigen Tagen beendet habe, muss ich sagen, dass mir das Buch auch im Nachhinein noch durch den Kopf geht und einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Zum Glück konnten mich meine anfänglichen Zweifel doch noch großteils in Luft auflösen. :)

“Ich erinnere mich an all das hier, Rosie. Diese schwarzweißen Steinfliesen, ich habe sie schon einmal gesehen. Der Schnörkel am Treppengeländer. […]
Die Wahrheit ist, dass ich mich nicht länger erinnern will. Die Wahrheit ist, dass ich mir wünsche, sie würde in tausend Teile zerbersten.”
- S. 286


Fazit:

Ein Buch, das völlig anders ist, als erwartet, aber dennoch durch die ungewöhnliche Geschichte überzeugt und den Leser in seinen Bann ziehen kann, wenn er sich erst darauf einlässt.

Bewertung: 📖 📖 📖 📖 (4/5)

Vielen herzlichen Dank an das Bloggerportal und an Page & Turner für das Rezensionsexemplar! :)

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Morrigans avatar

Rezension zu "Das Haus der Lügen" von Stephanie Lam

Die Geschichte wirkt nicht ganz ausgereift
Morriganvor 2 Jahren

Der 19jährige Robert Carver besucht 1924 aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit seinen Cousin Alec Bray in Castaway House am Meer. Dort lernt er die Nachbarstochter Lizzie kennen und auch mit Mrs. Bray verbindet ihn etwas. Doch schon bald ist sein unbekümmerter Urlaub am Meer vorbei und dunkle Zeiten beginnen.

40 Jahre später wurde das einst herrschaftliche Castaway House in Wohnungen aufgeteilt. Die 18jährige Rosie ist eine der Mieterinnen. Plötzlich taucht dort ein alter, ziemlich verwahrloster Mann auf. Er hat sein Gedächtnis verloren und Rosie nimmt sich seiner an. Nach und nach erinnert er sich an seine Vergangenheit und ein lang gehütetes Geheimnis kommt ans Licht.

 

 Das Cover und der Titel versprechen einen spannenden Roman über ein Familiengeheimnis. Leider konnte das Buch dieses Versprechen nicht halten. Die Geschichte verlief ziemlich langsam und zäh und mir war lange nicht klar, wo die Autorin hin möchte und auch die Zusammenhänge waren nicht erkennbar. Ich brauchte daher ziemlich lange, bis ich in die Geschichte gefunden habe und auch dann konnte sie mich nicht wirklich fesseln.

 Die Story spielt auf zwei Zeitebenen, einmal 1924 als Castaway House noch als Privathaus genutzt wurde. Hier fand ich die Beschreibungen von Herrschaften und Personal sehr gelungen und dieser Teil hat mir gut gefallen. Man begleitet Robert Carver der den auf Grund seiner angeschlagenen Gesundheit den Sommer bei seinem Cousin am Meer verbringt. Der andere Teil spielt 1965 und Castaway House wurde in Wohnungen aufgeteilt. Hier ist die 18jährige Rosie die Protagonistin und sie ist überstürzt von zu Hause ausgezogen und schlägt sich nun alleine durch. Ich fand die Charaktere alle sehr oberflächlich und eine Beziehung konnte ich zu keinem aufbauen. Im Verlauf der Geschichte verlieben sich die beiden Protagonisten, aber diese Liebe hat bei beiden keine Zukunft und bleibt recht gefühlsarm. Mir hätte die Geschichte besser gefallen, wenn sie sich auf den Teil in den 1920ern beschränkt hätte.

Auch vom Schluss war ich ziemlich enttäuscht. Die offenen Fäden werden zwar zusammengeführt, jedoch nicht wirklich miteinander verknüpft.

 Fazit: Langatmig und gefühllos. Die Geschichte wirkt nicht ganz ausgereift. 3 von 5 Sternen

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