Wir sehen dich: Thriller

von Stephanie Marland 
4,0 Sterne bei29 Bewertungen
Wir sehen dich: Thriller
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twentytwos avatar

Eine interessante Story von der ich mir mehr erwartet hätte.

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Vielversprechender Reihenauftakt mit interessanten Charakteren, wechselnden Perspektiven und viel Spannung - macht Lust auf mehr!

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Inhaltsangabe zu "Wir sehen dich: Thriller"

Der Killer wird gestalkt. Oder ist es umgekehrt?

Das Leben von Clementine Starke spielt sich fast nur online ab. Reale soziale Kontakte fallen ihr schwer. Auf einer Social-Media- Seite namens ›True Crime London‹ lässt sie sich in die Suche nach einem Serienmörder hineinziehen. Um an Informationen über den Fall zu gelangen, geht sie immer größere Risiken ein, verschafft sich Zugang zu einem versiegelten Tatort, hackt die Polizeicomputer, überwacht den Leiter der Ermittlungen, Dominic Bell. Was sie dabei über das Schicksal der Opfer erfährt, geht ihr zunehmend unter die Haut. Was sie nicht ahnt: Der Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.

Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423434638
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:432 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:31.08.2018

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Tag
    Kurzmeinung: Eine interessante Story von der ich mir mehr erwartet hätte.
    Wir sehen dich

    Clementine Stark, eine traumatisierte junge Frau, führt ein äußerst zurückgezogenes Leben. Von der Umwelt abgeschottet, verbringt sie den größten Teil ihrer Zeit online. Als sie dabei die Community ‚True Crime London‘ entdeckt registriert sie sich dort, unter dem Vorwand dies für ihre Doktorarbeit zu benötigen, als aktives Mitglied. Als die Gruppe kurz darauf versucht durch eigene Ermittlungen der Polizei auf der Suche nach dem Serienmörder ‚Der Lover‘ zuvorzukommen, gerät Clementine in einen Sog, dem sie sich nicht mehr entziehen kann. Obwohl sie ahnt, dass sie sich mit ihrem Vorhaben in größte Gefahr begibt, ist ihre Neugierde größer als ihre Angst und so läßt sie sich auf das gefährliche Spiel ein. Doch dies gerät immer mehr außer Kontrolle und wird zu einer erschreckenden und bedrohlichen Realität aus der es kein Entkommen mehr für sie zu geben scheint.

    Fazit
    Ein interessanter und vielversprechender Plot, der sich in den aufgesetzt wirkenden Charakteren und einem Ende mit zu vielen offenen Fragen verliert.

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    Manu2106s avatar
    Manu2106vor 4 Tagen
    Wir sehen dich

    Mich hat hier vorallem Klappentxt neugierig gemacht, ich war gespannt was mich erwartet, wie die True-Crime-Gruppe sich dem Mörder nähert.... es ist einfach spannend.

    Ein Killer wird gestalkt - oder ist es umgekehrt?

    Das Leben von Clementine Starke spielt sich fast nur online ab. Reale soziale Kontakte fallen ihr schwer. Auf einer Social-Media- Seite namens ›True Crime London‹ lässt sie sich in die Suche nach einem Serienmörder hineinziehen. Um an Informationen über den Fall zu gelangen, geht sie immer größere Risiken ein, verschafft sich Zugang zu einem versiegelten Tatort, überwacht den Leiter der Ermittlungen, Dominic Bell. Was sie dabei über das Schicksal der Opfer erfährt, geht ihr zunehmend unter die Haut. Was sie nicht ahnt: Der Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.

    Eine wahnsinns Geschichte, mit viel Spannung, die nicht nur Clemntine und die Ermitttler rätseln lässt, als Leser bekommt auch viel Raum geboten um sich Gedanken über die Idendität des Mörders zu machen. Ich konnte das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen.

    Ich habe mich gut und schnell in die Geschichte eingefunden, durch den Prolog ist man auch gleich von Anfang an voll im Geschehen drin. Sehr Interssant fand ich die Zusammensetzung der True-Crime-Gruppe, die 8 Leute die sich da zusammen tun um den Mörder zu finden. Es sind alles verschiedene Charaktere, und durch Clementines Recherchearbeit kriegen wir von den übrigen 7 eine kurze Beschreibung. Clementine hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie Zeitweise in Selbsmitleid versinkt, rappelt sie sich schnell wieder auf und macht mit ihren recherchen weiter. Dominic war mir auch von an sympathisch, er hat auch wie Clementine seine Päckchen zu tragen, so muss er nicht nur schnellstmöglich den Serienkiller finden, sondern sich noch mit einer Internen Ermittlung auseinander setzen, und versuchen den Maulwurf in seinem Team zu finden.

    Interssant waren die Ermittlungen der True-Crime-Gruppe, für die sich Clementine regelrecht überschlagen hat, und ihr Ängste überwinden musste, so lam sie dem Mörder unwissentlich immer näher, aber der Polizei,bzw Dominic kam sie näher.                                Spannend war der Zusammenschluß der Stränge, der Showdown hat mir gefallen, da kam nochmal richtig Spannung auf, das Ende passte igrgendwie ganz gut. Leider blieben einige Fragen offen, das auf einen Folgeband deuten könnte? Dies würde mich freuen, ich würde die zwei sehr gerne wiedersehen.

    Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen , am Besten Kopfkino anschaklen und den Film laufen lassen.

    Der Schreib- und Erzhlstil hat mir sehr gut gefallen, locker, Temporeich und mit viel Spannung lesen wir die Geschichte aus Drei Perspektiven. In der einen erzählt uns Clementine (in Ich-Form) was sie und ihre True-Vrime-Gruppe unternimmt, im nächsten begleiten wir die Ermittlungen der Polizei durch DI Bell und ab und an begleiten wir den Täter. Ein toller Mix, der die Spannung nur steigen lässt.                                                                                                               Die 428 Seiten wurden in 67 unterschiedlich lange Kapitel sowie Prolog unterteilt.

    Mich haben Clementine und Domonic sehr gut unterhalten, ich hoffe das wir vielleicht noch mehr von ihnen zu lesen bekommen.

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    pardens avatar
    pardenvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Vielversprechender Reihenauftakt mit interessanten Charakteren, wechselnden Perspektiven und viel Spannung - macht Lust auf mehr!
    Wer jagt hier wen?

    WER JAGT HIER WEN?

    Das Leben von Clementine Starke spielt sich fast nur online ab. Reale soziale Kontakte fallen ihr schwer. Auf einer Social-Media- Seite namens ›True Crime London‹ lässt sie sich in die Suche nach einem Serienmörder hineinziehen. Um an Informationen über den Fall zu gelangen, geht sie immer größere Risiken ein, verschafft sich Zugang zu einem versiegelten Tatort, überwacht den Leiter der Ermittlungen, Dominic Bell. Was sie dabei über das Schicksal der Opfer erfährt, geht ihr zunehmend unter die Haut. Was sie nicht ahnt: Der Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.

    Clementine Starke ist eine junge Frau mit einer traumatischen Vergangenheit. Ihr Vater starb in ihrer Jugend bei einem Brand, sie selbst wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Seither lebt sie in einem selbstgewählten Exil, in einer Wohnung, deren Schlösser an einen Hochsicherheitstrakt erinnern. Sie kann sich nicht genau an die schreckliche Nacht erinnern, der ihr Vater zum Opfer fiel, aber sie hat einen fürchterlichen Verdacht...


    "Das Problem war die Wirklichkeit. Die Tatsachen, die sich nicht unter Verbänden verstecken ließen. In mir geisterte ein Wort herum, ein einziges gehauchtes Wort, und ich wusste, es stimmt. Mörderin."


    Clementine hat kaum reale soziale Kontakte, kommuniziert mit anderen überwiegend online. Als sie auf eine Social-Media-Seite namens 'True Crime London' stößt, erwacht ihr Jagdinstinkt. Gemeinsam mit anderen anonymen Teilnehmern will sie sich auf die Suche nach einem Serienmörder machen, dem 'Lover', der die Polizei Londons derzeit in Atem hält. Das Ziel ist, schneller zu sein als die Ermittler.


    "Ihr Vorhaben, den Lover zu finden, passt zu dem, wovon ich seit Langem träume: zu enthüllen, wie es in Wahrheit um die Polizei steht, zu beweisen, dass das System im Innersten zerrüttet ist. Der Welt zu zeigen, dass niemand sich sicher ist."


    Der 'Lover' ermordet junge Frauen in der Abgeschiedenheit ihrer Wohnung und lässt sie dort zurück: zurechtgemacht, geschminkt, vergewaltigt. Mit dem Fall offiziell betraut ist Detective Inspector Dominic Bell. Er steht mit seinem Team massiv unter Druck, der mit jedem weiteren Opfer des 'Lovers' steigt. Die Journalisten lauern wie die Geier auf jeden Fehlschlag der Polizei, intern gibt es ein Leck, durch das vertrauliche Informationen an die Presse gelangen, und Dominic Bell hat auch abgesehen von dem brisanten Fall noch reichlich Probleme.

    Bei einem Einsatz in der Vergangenheit ist eine Kollegin Dominics fast getötet worden, er selbst wurde schwer verletzt und kann sich nur noch rudimentär an die Vorgänge an diesem Tag erinnern. Derzeit findet eine interne polizeiliche Untersuchung zu dieser missglückten vergangenen Operation statt, und Bell fürchtet sich vor den möglichen Entdeckungen. Sein Verdacht steigt, dass jemand aus dem damaligen Team sich als korrupt erweisen könnte - auf wen kann er sich noch wirklich verlassen?

    Clementine sorgt schließlich dafür, dass sie dem Ermittler persönlich begegnet - natürlich inkognito. Sie erhofft sich, auf diese Art an Informationen aus dem inneren Kreis der Polizei zu gelangen, um damit bei True Crime London' punkten zu können. Doch unbemerkt kommt sie dabei auch dem 'Lover' zu nahe, und unversehens wird sie zur Gejagten...

    Abwechselnd wird hier in kurzen Kapiteln erzählt aus dem Perspektive von Clementine auf der einen Seite und Detective Inspector Dominic Bell auf der anderen. Dieser Wechsel sorgt mit dafür, dass der Spannungsbogen konstant aufrecht gehalten wird. Im letzten Drittel des Thrillers nimmt die Spannung schließlich noch einmal zu, und das Ende wartet mit einigen Überraschungen auf.

    Leider werden letztlich nicht alle Fragen aufgelöst, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass es sich hier um den ersten Band einer neuen Thriller-Reihe handelt. Mich störte dieser Aspekt jedoch, ich fühle mich hier ein wenig hängen gelassen. Ansonsten jedoch war dies für mich ein vielversprechender Reihenauftakt, der neugierig macht auf die Fortsetzungen.


    © Parden

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    Faltines avatar
    Faltinevor einem Monat
    Spannend, mit einigen Schwächen


    Meine Meinung:

    Das Cover ist sehr schlicht und mysteriös – also genau mein Geschmack :D Hier hat mich jedoch ganz besonders der Klappentext gereizt. Die Kapitel haben eine tolle Länge und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. An sich fand ich das Buch allerdings einen Tick zu lang für meinen Geschmack.


    Ich habe erst ein paar Seiten gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen, auch wenn der Schreibstil gut zu lesen ist. Die Story ist spannend und teilweise fesselnd, doch es gab durch die Länge des Buches oft auch Stellen, die sich leider etwas gezogen haben. Der Verlauf war jedoch klar und nachvollziehbar, das Ende fand ich dann aber doch etwas enttäuschend, denn es ließ mir zu viele Fragen offen.


    Dominic und Clementine haben beide ihre Päckchen zu tragen, doch bei Dominic fand ich das ausgewogener. Clementine ist dagegen zu oft in Selbstmitleid versunken, was ich oft nicht nachvollziehen konnte. Die Nebencharaktere fand ich ok, sind mir aber zu oft unter gegangen.


    Ein spannender Thriller, jedoch mit einigen Schwächen.

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    Tobias_Gleichvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluss. Neue Erzählperpektive von zwei Protagonisten. Guter Thriller. Ich kann ihn nur empfehlen.
    Spannder Thriller, mal etwas anderes

    In dem Buch "Wir sehen dich" von Stephanie Marland geht es um Clementine und Dominik. Clementine hat mit Dominik an sich nichts zutun außer, dass sie genau an dem gleichen Fall arbeitet wie Dominik. Aber Clementine ermittelt in dem Fall nicht als Polizistin sondern verdeckt mit ihrer Online Gruppe den "True Crime London". Die Gruppe will beweisen das äußere Passanten, die nicht bei der Polizei arbeiten genauso einen Mord aufklären können wie Polizisten, sogar noch bevor die Polizei den Mord aufklärt. Dominik arbeitet auch an dem Mordfall als Polizist hat aber noch andere Sachen, die ihn persönlich betreffen und die man als Leser immer wieder mitbekommt.

    Der Schreibstil des Buches ist gut und spannend geschrieben. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Dominik und Clementine aus der ich Perspektive der beiden erzählt. Damit meine ich, abwechselnd haben Dominik auch Dom genannt und Clementine eigene Kapitel, die aus ihrer Sicht erzählen was gerade passiert. Über die beiden Charaktere erfährt man viel und sie haben beide so gehandelt, dass ich es nachvollziehen konnte. Bis zum Ende habe ich nicht gewusst wer der Täter ist. Viele Fragen wurden noch im Buch geklärt außer eine Frage aber die muss man als Leser selbst herausfinden. 

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    fredhels avatar
    fredhelvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Story voller Spannung, wenn man sich eingelesen hat.
    Mord ist ihr Hobby

    In London treibt ein übler Serienkiller sein Werk. Junge Frauen werden in ihrer eigenen Wohnung getötet und dann alle mittels Haarfarbe und Make-up so hergerichtet, dass sie sich gleichen fast wie Zwillinge. Der ermittelnde DI Dominic Bell kann den Mörder trotz intensiver Recherche nicht fassen. Ausserdem ist ein aus dem Ruder gelaufener Einsatz von Dominic Gegenstand einer polizeiinternen Ermittlung. Er steht im Kreuzfeuer der Kritik und muss möglichst schnell neue Erfolge liefern!

    Gleichzeitig hat sich im Internet eine engagierte Gruppe Hobbykriminalisten zusammengeschlossen, um den Mörder auf eigene Faust zu fassen. Sie wollen der Polizei ihre angebliche Unfähigkeit und Korruptheit vor Augen führen. Teil dieser Fanatiker ist die Psychologie-Doktorandin Clementine Starke. Sie ist noch traumatisiert von einem Hausbrand in ihrer Jugend, bei dem sie den Vater verlor. Ihre Alpträume und Schuldgefühle kann sie nicht verdrängen, so fokussiert sie sich auf die Mörderjagd. Wider besseren Wissens und gegen jeden Rat begibt sie sich in Lebensgefahr.

    Stephanie Marland hat da eine gute Idee zu einem Plot gehabt. Im Grossen und Ganzen ist ein spannender Thriller daraus geworden, auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich mich festgelesen hatte. Chatprotokolle haben mir noch nie gefallen. Zum Glück werden die im weiteren Verlauf immer weniger und es wird hinterher fast ausschliesslich aus der Sicht von Clementine oder Dominic geschrieben.

    Die Schuldgefühle, die Clementine wegen des Feuers, und Dominic wegen des drohenden Versagens quälen, habe ich als zu melodramatisch und eigentlich nicht nachvollziehbar empfunden, aber ansonsten fand ich, dass "Wir sehen dich" ein mitreissender Thriller ist. Die Handlung ist zwar in sich abgeschlossen, aber es bleiben genügend offene Fragen, die Lust auf einen Folgeband machen.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Niemand scheint der zu sein, der er vorgibt und das Internet ist ein Moloch.
    Nichts als die reine Wahrheit!

    Clementine Starke forscht für ihre Doktorarbeit über Onlineforen und deren Strukturen. Von ihrer eigenen gebrandmarkten Vergangenheit nicht loslassend begibt sie sich in True-Crime-Szene in London. Ein Killer geht in London um, die Polizei tappt im Dunkeln und das heizt natürlich das Forum mächtig an. Dort schließt sie sich einer kleinen unscheinbaren Gruppe mit dem Ziel an, den Killer vor der Polizei zu schnappen.

    DI Bell ermittelt mit seinem Team ohne dem Killer auch nur in die Nähe zu kommen. Der Druck der Presse und seiner Vorgesetzten ist enorm, sein letzter Fall ist jetzt ein Fall für die Dienstaufsicht und in seinem Team gibt es ausgerechnet jetzt auch noch einen Maulwurf.

    Als Clementine und Bell aufeinandertreffen, hat der Killer schon sein nächstes Opfer in seinen Händen.

    Stephanie Marland hat mit Clementine einen Charakter erschaffen, deren Glaube an das Gute im Menschen so zerrüttet ist, dass Lügen und Korruption allgegenwärtig sind. Bestätigung findet sie in ihrer True-Crime-Onlinewelt und ihrer fast zwanghaften Überwachung von DI Bell. Ihr Drang, der Welt die Schlechtheit ihrer Umwelt zu zeigen bringt sie erneut in eine Situation, von der sie nunmehr hofft, dass ihre dunkle Vergangenheit endlich ans Licht kommt.

    Marland gelingt es spielerisch, den Leser selbst an das Gute im Menschen zweifeln zu lassen. Niemand scheint der zu sein, der er vorgibt und das Internet ist ein Moloch, bei dem es einem schwerfällt, zwischen dem klar Ersichtlichen und der wirklichen Wahrheit zu unterscheiden.

    Ich hoffe auf eine Fortsetzung mit DI Bell und bin überzeugt, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt.

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    StefanieFreigerichts avatar
    StefanieFreigerichtvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fans einer True Crime - Webseite ermitteln im Wettbewerb zur Polizei. Doch haben alle lautere Motive? Spannend, originell, anders.
    Fallakte: Der Lover

    Eine Frau wird in London ermordet. Der Täter wird ihre Augen in geöffnetem Zustand fixieren und ihren Mund verschließen. Er wird ihre Haare färben und sie verändern – so dass sie so aussieht wie schon zwei andere tote Frauen in London vor ihr. Der Spitzname des Täters ist „Lover“. Natürlich beginne ich als Leser mitzufiebern und mitzurätseln, aber würde das in der Realität ausreichen? Eine kleine Gruppe auf einer True-Crime-Website glaubt, die Tat aufklären zu können. Doch ist ihr Mitglied Clementine wirklich die Richtige für diese Aufgabe? Oder ist sie, die Psychologie-Studentin mit den Panikattacken und den vielen Sicherheitsvorkehrungen an ihrer Tür nicht eher der Täterseite zuzuordnen? Und dann ist da Dominic „Dom“ Bell von der zuständigen Polizei. Er muss sich nicht nur Sorgen um die Gegenwart machen und um einen Täter, zu dem es keine Spuren zu geben scheint, sondern auch um seine Zukunft: sein letzter Einsatz lief gehörig daneben. Hat er einen Maulwurf unter seinen Kollegen?

    Fans von Thrillern und Krimis haben sich bestimmt schon das gleiche gefragt wie die Mitglieder der kleinen Gruppe hier um den mysteriösen „Death Stalker“, darin liegt ein großer Reiz des Plots. Doch hat „Death Stalker“, der viel von den anderen Mitgliedern verlangt und wenig selbst preisgibt, vielleicht eigene Interessen? Und woher kommen die eindeutigen Insider-Informationen der anderen? Dazu spielt jemand der Presse Polizei-Interna zu. Einmal kein „beschädigter Ermittler“, dafür mit Dom Bell ein Polizist, dem die interne Ermittlung im Nacken sitzt und der damit umgehen muss, den ihm Nahestehenden nicht mehr vertrauen zu können. Man darf also auch hier rätseln, was vorgefallen ist. Clementine wirkt dafür umsomehr wie dem Klischee entsprechend, doch es bleiben Fragen offen. Wenn man so möchte, darf man hier also (mindestens!) drei Rätsel lösen, oder sind alle Verbrechen?

    “My little Eye” so der Originaltitel mit einer ziemlich nichtssagenden deutschen Übersetzung hat sich für mich als Pageturner erwiesen. Die Brutalität des Täters ist zwar groß, die Darstellung durch Autorin Stephanie Marland ist jedoch sachlich, eher an der Gerichtsmedizin und den Spuren orientiert, mit wenig „Splatter“-Neigung. Für Empfindliche: es wird sexuelle Gewalt nach der Tötung festgestellt, jedoch NICHT beschrieben. Die Spannung bleibt durchgängig hoch wegen der Parallelität der Taten des Lovers und der größeren privaten und beruflichen Probleme der ungleichen Ermittler. Dabei wahrt der Tonfall immer wieder einen gewissen trockenen Humor, so wenn Ermittler Bell ins Büro seines Chefs muss, farblich gehalten in „Twelve-Shades-of-Klärschlamm“ S. 134 Das führt jedcoch zu keiner Verharmlosung, so zu sehen in der Reaktion des Ermitlers kurz vor Betreten des Tatorts: „Wenn man so viele Jahre dabei ist, kommt jedes Mal eine Flut von Erinnerungen an Tatorte hoch: so viele Leichen. Als ob das Gehirn schon mal zu erraten versucht, was einen erwartet. Oder einen als Desensibilisierungsmaßnahme mit alten Bildern überschwemmt, bevor man das neue zu Gesicht bekommt. Was auch immer, es klappt nie. Kann es gar nicht. Keine Leiche ist jemals ein guter Anblick.“ S. 44

    Eine Empfehlung: originelles Ermittlerkonstrukt, spannender Fall mit Neben-Handlung, sowie ein Schluss, der eine Fortsetzung möglich macht (oh ja, bitte!). 5 Sterne.

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    ButterflyEffekt24s avatar
    ButterflyEffekt24vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Buch zum mitfiebern!
    Eine spannende Jagt nach dem Mörder in "Wir sehen dich" von Stephanie Marland

    Cover

    Das Cover an sich gefällt mir ganz gut, auch wenn mir erst beim zweiten Blick aufgefallen ist, dass es sich dabei um ein Auge handelt. Es passt allerdings sehr gut zur Geschichte und vor allem auch zum Titel.  

    Klappentext
    Die junge Doktorandin Clementine hat sich nach den traumatischen Ereignissen vor 12 Jahren, bei denen ihr Vater ums Leben kam,  völlig von anderen abgeschnitten und lebt ein isoliertes Leben in Angst. Unter anderem durch ihre soziale Zurückgezogenheit begründet, beschäftigt sie sich intensiv mit dem Verhalten von Menschen im Internet und wie sie sich dort darstellen, insbesondere mit True-Crime-Fans. Dort trifft sie auf eine Gruppe die eine laufende Mordserie vor der Polizei aufklären möchte. Sofort ist sie Feuer und Flamme und setzt sich mit all ihren Fähigkeiten dafür ein, dabei überschreitet sie gewisse Grenzen, um zu beweisen, dass eine Laien-Ermittlergruppe aus dem Internet der Polizei zuvorkommen kann und effizienter arbeitet. Doch dabei bemerkt sie nicht, wie nahe sie dem Mörder tatsächlich kommt und schon bald schwebt sie in unmittelbarer Gefahr...

    Inhalt
    Inhaltlich geht es um Clementine, welche sich mit den Menschen auf einer True-Crime-Seite im Netz beschäftigt. Eine kleine Gruppe auf dieser Seite will einen laufenden Mörder noch vor der Polizei schnappen und Clementine schließt sich ihnen an. Sie muss sich beweisen um in dieser Gruppe zu bleiben und im Laufe der Geschichte überschreitet sie ein paar Grenzen zu viel. Irgendwann nimmt sie Kontakt zu Dominik Bell, den leitenden Ermittler auf. Sie verstrickt sich immer weiter im Netz des Mörders und merkt selbst nicht wie nah sie diesem eigentlich ist, denn der gesuchte Mörder weiß ganz genau wer sie ist und hat sie selbst im Visier. 

    Charaktere 
    Clementine ist eine ziemlich zurückgezogene aber dennoch neugierige Frau. Durch ihre Vergangenheit bezeichnet sie sich selbst als Monster und im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr von ihr. Sie ist eine sehr starke Frau, auch wenn es erst nicht so scheint. 

    Dominik Bell ist der leitende Ermittler in der Mordserie. Auch er wurde geprägt durch seine Vergangenheit. Er ist netter aber auch irgendwie naiver Polizist und so ganz konnte ich mich nicht mit ihm anfreunden. 

    Die Gruppe auf der Internetseite ist an sich nicht schwer zu verstehen. Alle haben verschiedene Charaktereigenschaften, aber sie harmonieren perfekt. Alle versuchen möglichst hilfreich im Mordfall zu ermitteln. 

    Gestaltung 
    An sich ist das Buch gut gestaltet. Die Sicht wechselt immer zwischen Clementine und Dominik, so dass man von beiden Seiten jeweils das Tun und die Gedanken erfährt. Positiv ist auch, dass nicht alles unmittelbar auf einmal geschieht, sondern alle Ereignisse nacheinander kommen und bis zum Schluss unklar ist wer überhaupt der Mörder ist. Die Geschehnisse sind logisch und in sich schlüssig.

    Fazit
    Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Thriller. Für alle die sich selbst für Thriller begeistern können und auch etwas für Computer und das überschreiten von Grenzen über hat sollte zumindest mal ein Blick ins Buch werfen.

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    Nadl17835s avatar
    Nadl17835vor 5 Monaten
    Spannende Jagd nach dem Täter

    Die junge Doktorandin Clementine hat sich nach den traumatischen Ereignissen vor 12 Jahren, bei denen ihr Vater ums Leben kam,  völlig von anderen abgeschnitten und lebt ein isoliertes Leben in Angst. Unter anderem durch ihre soziale Zurückgezogenheit begründet, beschäftigt sie sich intensiv mit dem Verhalten von Menschen im Internet und wie sie sich dort darstellen, insbesondere mit True-Crime-Fans. Dort trifft sie auf eine Gruppe die eine laufende Mordserie vor der Polizei aufklären möchte. Sofort ist sie Feuer und Flamme und setzt sich mit all ihren Fähigkeiten dafür ein, dabei überschreitet sie gewisse Grenzen, um zu beweisen, dass eine Laien-Ermittlergruppe aus dem Internet der Polizei zuvorkommen kann und effizienter arbeitet. Doch dabei bemerkt sie nicht, wie nahe sie dem Mörder tatsächlich kommt und schon bald schwebt sie in unmittelbarer Gefahr...

    Der Leser bekommt gleich einen Eindruck in das ziemlich beschränkte Leben von Clementine und ihrer intensiven Liebe zu Kriminalfällen, korrupten Polizisten und einer gewissen Geringschätzung und Misstrauen gegenüber der Polizei. Sie ist im echten Leben übervorsichtig und leidet an dem Verlust ihres Vaters, hält sich selbst für gefährlich und eine Mörderin, dessen Begründung sich im weiteren Verlauf findet, genauso wie in die tatsächlichen Geschehnisse von damals. Durch ihre oft egoistischen und ünverantwortlichen Taten war sie mir eher weniger sympathisch.Der leitende Ermittler DI Dominik Bell hat auch sein Päckchen zu tragen, hat er doch das Gefühl jemand hat ihn bei seiner letzten sehr missglückten polizeilichen Ermittlung hinters Licht geführt. Der familiäre sowie dienstliche Druck lastet schwer auf ihm und ich fand ihn dadurch sehr authentisch und sympathisch. Er ist mitfühlend und nimmt seinen Job ernst, vielleicht zu ernst und dadurch nimmt er die Schuld oft auf sich, wie in der laufenden Mordserie. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und lässt derweil auch Spannung aufkommen, ganz besonders am Ende, als es dann zum Äußersten kommt und Clementine sich, überraschenderweise, durch fehlende Vorsicht in eine missliche und potentiell gefährliche Lage manövriert. Die Ermittlungen der Laiengruppe hatte ich mir interessanter vorgestellt. Es kommen zwar Ergebnisse daraus hervor, allerdings erhält sie viele Informationen indiskret über Maulwürfe der Polizei und leistet kaum eigene Arbeit. Das war leider nicht so spannend, auch wenn es zwischenzeitlich gewisse unvorhersehbare Momente gegeben hat. Die Entdeckung des Täters war zwar im ersten Augenblick schon überraschend, im Rückblick allerdings doch in gewisser Weise vorhersehbar durch sein ablehnendes Verhalten und die Unwahrscheinlichkeit das er der Täter ist, die daraus resultiert, was ihn wiederum sehr verdächtig macht. Leider wurden die genauen Hintergründe der Tat nur ansatzweise geklärt und so bleibt unverständlich was ihn zu so einer Tat getrieben hat. Die leichte Annäherung zwischen Dom und Clementine hat mir hingegen ziemlich gut gefallen und sie wären ein gutes Team, wenn sie zusammen arbeiten würden. Das Ende hätte meiner Meinung nach noch etwas ausführlicher sein können und Clementines Perspektive noch aufgreifen, aber sonst ein würdiger Abschluss. 

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    BeaSurbeckvor 4 Monaten
    WOW die Inhaltsangabe hört sich vielversprechend an und da ich von der Autorin noch nie gehört habe möchte ich ihr unbedingt eine Chance geben.
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