Stephanie Parris

 3.7 Sterne bei 38 Bewertungen
Autorin von Ketzer, Frevel und weiteren Büchern.
Stephanie Parris

Lebenslauf von Stephanie Parris

Das Pseudonym Stephanie Parris verwendet die Journalistin Stephanie Merritt (geboren 1974) immer dann, wenn sie einen Roman veröffentlicht. Unter ihrem bürgerlichen Namen publizierte sie Literaturkritiken in so angesehenen Zeitungen wie Times, Daily Telegraph, New Statesman oder Die Welt. Derzeit schreibt sie für den Guardian und den Observer. Mit ihrem Sohn lebt sie in Südengland. Als Schriftstellerin ist sie sehr erfolgreich mit ihrer historischen Romanreihe um Giordano Bruno.

Neue Bücher

Das verbotene Evangelium

 (1)
Erscheint am 21.01.2019 als Taschenbuch bei Blanvalet.

Alle Bücher von Stephanie Parris

Ketzer

Ketzer

 (28)
Erschienen am 21.01.2013
Frevel

Frevel

 (5)
Erschienen am 15.12.2014
Das letzte Sakrileg

Das letzte Sakrileg

 (4)
Erschienen am 19.09.2016
Das verbotene Evangelium

Das verbotene Evangelium

 (1)
Erschienen am 21.01.2019

Neue Rezensionen zu Stephanie Parris

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Sarah_Knorrs avatar

Rezension zu "Das verbotene Evangelium" von Stephanie Parris

Das verbotene Evangelium
Sarah_Knorrvor 8 Monaten

Klappentext:

Ein gefährlicher Auftrag, ein mysteriöser Todesfall – Giordano Bruno ist einem Verräter auf der Spur ... England 1585: Giordano Bruno reist mit seinem Freund, Sir Philip Sidney, in die englische Hafenstadt Plymouth, wo die Flotte des berühmten Weltumseglers und Freibeuters Sir Francis Drake vor Anker liegt. Drake bereitet einen großen Angriff gegen die Spanier vor, doch durch einen plötzlichen Todesfall an Bord ist er gezwungen, das Auslaufen der Flotte zu verschieben. Philip Sidney drängt Bruno, den angeblichen Suizid zu untersuchen, und beide hoffen, durch diese Gefälligkeit die Gunst der englischen Königin zu erlangen. Doch dann stirbt ein weiterer Mann, und nicht nur Giordano Bruno schwebt auf einmal in großer Gefahr, sondern die gesamte Flotte …

Meine Bewertung: 

Zum Cover: Das Cover ist ganz schlicht gehalten. Dennoch gefällt es mir, auch weil die Schrift mich ans Mittelalter erinnert und es dementsprechend dem Inhalt zugeschnitten worden ist. Da dieser Roman der vierte Band einer Reihe ist, ist auch dieses Cover den zu den vorherigen Bändern angepasst worden.

Zum Inhalt: In diesem historischen Roman, welcher eigentlich eher als ein historischer Krimi bezeichnet werden kann, wird der Leser ins England des 16. Jahrhunderts verschleppt. Thematisch beschäftigt sich dieser Roman mit Intrigen, Morde, und Verat.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil hat mir an sich gefallen. Die Autorin Stephanie Parris schreibt sehr flüssig, spannend und vor allem passend zur Zeit. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Giordano Bruno erzählt. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Und die Autorin hat vor allem durch die Verwendung von kurzen und prägnanten Sätzen, Absätze und durch die deutliche Kennzeichnung von Dialogen einen guten Leseverlauf ermöglicht. Die Geschichte zieht sich auf 700 Seiten, mit einem kurzen Prolog - welcher als ein Brief dargestellt wird -, 30 Kapiteln und einem Epilog. Auch die Figuren hat Stephanie Parris gut ausgearbeitet. 



Mein Fazit:

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Limes - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!


Dieser historischer Krimi ist tatsächlich der vierte Band einer Reihe, der Giordano Bruno Reihe. Ich selber habe mir die Bänder davor nicht durchgelesen. Um ehrlich zu sein ist mir erst jetzt beim Rezensieren dies aufgefallen. 
Dennoch muss ich gestehen, dass es für mich an einigen Stellen zu Verwirrungen kam und es mir gegen Ende des Romans schwer fiel diesen Roman einfach an die Seite zu legen.
Insgesamt gebe ich diesem Roman 3 von 5 Sternen.

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L

Rezension zu "Ketzer" von Stephanie Parris

...spannend...
Lesebegeistertevor einem Jahr

Dieser  Roman spielt in Oxford und ist eine Mischung aus Krimi und historischen Roman. Ich fand den Schreibstil sehr spannend und realistisch geschrieben. Man kann sich als Leser gut in die Geschichte hineinversetzten.

Für Fans von diesem Genre bestens geeignet.

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Claudia-Marinas avatar

Rezension zu "Ketzer" von Stephanie Parris

Ketzer!
Claudia-Marinavor 3 Jahren

Schön, dass jetzt auch eine Frau mal zu Wort kommen darf. Mir liegt da nämlich so einiges auf der Seele. Auch wenn Männer denken, wir Frauen hätten nichts im Hirn außer den neusten Stickmustern. Dass uns das, was außerhalb unserer vier Mauern passiert, nicht interessiert – oder dass wir dafür zu schwach sind. Für einige von uns mag das ja zutreffen – für meine Mutter zum Beispiel. Die zieht sich lieber mit Migräne in ihr abgedunkeltes Kämmerchen zurück als mal ihr Gehirn einzuschalten.

Ich habe glatt vergessen, mich vorzustellen. Entschuldigung, aber ich bin wirklich sehr aufgeregt! Mein Name ist Sophia Underhill und ich bin die Tochter des Rektors der Universität von Oxford. Und warum ich mich so aufrege? Das kann ich euch erzählen. Alles begann im Mai. Eines Tages kamen da zwei Männer angeritten, der eine war Philip Sidney, der andere Giordano Bruno. Philip Sidney können wir jetzt wieder vergessen, was der wollte, weiß ich sowieso nicht. Wichtig ist nur dieser Giordano. Angeblich war er früher mal ein Mönch und wurde wegen Ketzerei angeklagt. Er ist dann geflohen – aber mehr weiß man davon nicht. Er will auch nicht darüber reden – wahrscheinlich hat er irgendwas angestellt, dass er am liebsten für immer vergessen will. Wegen eines verloren gegangenen Buches ist er jetzt hier in Oxford, aber auch dazu habe ich nicht viel aus ihm herausbekommen. Natürlich habe ich ihn bei einem Abendessen danach gefragt – ich halte nichts davon, dass Frauen nur stumm dabei sitzen. Ich bin doch keine Blumenvase! Nein, ich will alles genau wissen, denn mein Name bedeutet schließlich Weisheit – ein gutes Omen wie ich finde. Also habe ich ihn mal schön ausgefragt, was der Kerl in seiner Erzählung natürlich auch nicht erwähnt. Sieben Jahre war er unterwegs – und was hat er da bitteschön gemacht? Ich wette, da gibt es noch mehr, die das brennend interessieren würde.

Eigentlich war dieser Giordano trotz seiner Geheimnistuerei um seine Vergangenheit und den Grund seines Besuches ja ganz nett. Man konnte sich auch wirklich gut mit ihm unterhalten – er hat mich nicht wie eine dumme Gans behandelt, sondern sich auf Augenhöhe mit mir unterhalten. Und er sah ja auch nicht schlecht aus. Wobei da ja sofort wieder das Gerede anfing. Kann man sich denn nicht mal mit einem Mann unterhalten, ohne das gleich gemunkelt wird, man hätte etwas miteinander? Außerdem gibt es da schon jemanden in meinem Leben – aber psst! – das muss vorerst geheim bleiben.

Dann wurde es ja doch noch richtig spannend – ansonsten passiert hier ja nichts. Ein Mann wurde ermordet. Von einem Hund zu Tode gehetzt – das habe ich gerade noch so mitbekommen, denn mir erzählt ja nie einer was! Die glauben wohl, ich würde beim Anblick einer Leiche direkt in Ohnmacht fallen. Natürlich tat es mir leid für den Mann, war bestimmt kein schöner Tod, aber endlich hatten wir mal Leben in der Bude. Natürlich musste sich Bruno einmischen – genau so hatte ich ihn eingeschätzt, immer an vorderster Front sein. Und das Einmischen hat ihm in diesem Fall gar nicht gut getan. Denn das war nicht der letzte Tote. Vielleicht hatte er ja selbst seine Finger im Spiel, wer weiß das schon. Die Suche nach diesem mysteriösen Buch ist ja auch reichlich verdächtig. Finde ich. Interessiert bloß niemanden.

Warum die Sache für Giordano dann noch richtig gefährlich wurde, kann ich euch leider nicht sagen – lest einfach seinen kleinen Bericht. Aber glaubt ihm bloß nicht alles, was er euch erzählt! Vor allem, was er über mich erzählt. Alles gelogen! Ich könnte euch erzählen, wie es wirklich war. Besucht mich einfach in der kleinen Taverne am Marktplatz und setzt euch zu mir. Das Bier ist übrigens wirklich gut!





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