Stephanie Parris Das letzte Sakrileg

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Sakrileg“ von Stephanie Parris

Nichts ist heilig im Kampf um die Macht ...London, 1584. Giordano Bruno, der im Dienste von Königin Elisabeth steht, bemerkt, dass er auf Schritt und Tritt verfolgt wird. Zu seiner Überraschung ist es ausgerechnet Sophia – die junge Frau, die Giordano einst den Kopf verdrehte. Sie ist aus ihrer Heimatstadt Canterbury geflohen, weil sie des Mordes an ihrem Mann verdächtigt wird. Einzig Giordano kann ihr helfen, ihre Unschuld zu beweisen. Doch als er zu ermitteln beginnt, stößt er bei den Bewohnern Canterburys auf eine Mauer aus Misstrauen und unverhohlener Feindseligkeit. Und Giordano ahnt: Dahinter verbirgt sich ein brisantes Geheimnis …

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  • Das letzte Sakrileg (Stephanie Parris)

    Das letzte Sakrileg
    PoldisHoerspielseite

    PoldisHoerspielseite

    01. November 2015 um 20:50

    Der ehemalige Priester Giordano Bruno, von der Kirche verstoßen, ist mittlerweile als Spion für die englische Krone tätig. Doch als seine alte Flamme Sophia auftaucht, fühlt er sich nicht mehr nur der Sicherheit von Königin Elisabeth I. verpflichtet, sondern fährt auch ins abgelegene Canterbury, wo Sophia ihren Ehemann ermordet haben soll. Bald entdeckt er einen Zusammenhang zu einem weiteren, weit zurückliegenden Verbrechen...   Mit „Das letzte Sakrileg“ hat Stephanie Parris bereits ihren dritten Roman um den Spion Giordano Bruno veröffentlicht. Doch die historische Geschichte kann auch ohne Kenntnis der beiden Vorgängerbände gelesen werden, die grobe Struktur wird dem Leser schnell nahe gebracht. Und so kann man schon bald ins England des Jahres 1584 eintauchen, denn Parris schildert die damalige Zeit sehr lebendig. Doch statt nur auf die reichen und mächtigen einzugehen wie zahlreiche andere Romane, wird hier auch viel vom einfachen Volk erzählt, sodass ein sehr umfassender Eindruck von Orten, Personen und der vorherrschenden Stimmung entsteht. Giordao gibt dabei eine sehr interessante Hauptperson ab. Nicht nur wegen seiner bewegten Vergangenheit, sondern auch wegen seines speziellen Charakters kann er die Handlung gut tragen, gibt aber auch den anderen Rollen genügend Raum, um sich zu entfalten.   Die Handlung entwickelt sich im Laufe der Zeit immer weiter, schlägt dabei mehrere Haken und ist bald deutlich komplexer, als man es anfangs erwartet hätte. Wegen des sehr guten Aufbaus ist dennoch alles sehr gut verständlich, alles wirkt sehr flüssig und ist nach einer kurzen Anlaufzeit auch sehr spannend erzählt. Sicherlich benötigt man viel Aufmerksamkeit, um die Vielzahl der handelnden Personen zu erfassen und in den richtigen Kontext zu bringen, da Parris aber alles so lebendig geschrieben hat, bleiben die Charaktere sehr gut in Erinnerung.   „Das letzte Sakrileg“ ist ein komplexes, aber auch hochspannendes Werk, das die Zeit von Elisabeth der I. sehr gelungen in Szene setzt und einen markanten Eindruck der damaligen Zeit vermittelt. Der packende Kriminalfall ist zudem sehr gut erzählt und überzeugt mit vielen Intrigen und intelligenten Winkelzügen. Eingebettet in viele historische Fakten entsteht ein sehr gelungener Roman, der auf seinen knapp 600 Seiten bestens unterhalten kann.

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  • Das letzte Sakrileg, rezensiert von Henriette Kreimeyer

    Das letzte Sakrileg
    Splashbooks

    Splashbooks

    27. August 2015 um 09:10

    In dem dritten Band der Bruno Giordano Reihe von Stephanie Parris reist Bruno wieder in eine fremde Stadt, um dort ein Verbrechen aufzuklären. Seiner Liebe zu Sophia Underhill folgend, begibt er sich in die Domstadt Canterbury, um sie dort von einer Mordanklage und damit dem sicheren Tod zu retten. Viele positive Kritikpunkte aus dem zweiten Buch sind auch im dritten Band zu finden. So entwickelt sich die die Hauptfigur Bruno auch hier weiter und vermeidet Fehler, um Beweismittel zu sichern. So vermeidet er es dieses Mal Originaldokumente mitzunehmen, um sie danach zu verlieren, sondern fertigt lieber eine Abschrift an. Er wirkt in allem selbstständiger. Dennoch fragt sich der Leser das ganze Buch über "Warum ist er Sophia nach Canterbury gefolgt?" Der Geschichte aus dem ersten Buch nach zu schließen, ist sie ihm eher ablehnend gegenüber eingestellt. Außerdem ist sie offensichtlich intrigant und Bruno tappt in ihre offene Falle. Die Autorin und auch Bruno geben nur einen Erklärungsversuch: die Liebe. Allerdings finde ich dieses Argument etwas schwach. Durch die lange Einführung in die Geschichte in Canterbury beginnt die Spannung erst ab der Mitte des Buches zu steigen. Das spannendste Rätsel wird nicht der Mord, sondern natürlich wieder eine geheime Verschwörung um Elisabeth vom Thron zu stoßen und ihre Cousine Mary, Königin der Schotten, auf den Thron zu setzen. Leider wird dieser Plot am Ende nicht richtig aufgelöst, das heißt der Leser erfährt schon Brunos Vermutungen und die Beweisstücke wirken auch vertrauenswürdig. Dennoch wäre ein Geständnis vom Hauptverschwörer für den Leser zufriedenstellender.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22284/das_letzte_sakrileg

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  • Intelligente und spannende Unterhaltung

    Das letzte Sakrileg
    Havers

    Havers

    07. July 2015 um 18:47

    Unter dem Pseudonym Stephanie Parris veröffentlicht die englische Journalistin und Literaturkritikerin Stephanie Jane Merritt, die üblicherweise für die Feuilletons des Guardian und des Observer schreibt, ihre historischen Romane aus dem Elisabethanischen England. Nach „Ketzer“ und „Frevel“ liegt nun mit „Das letzte Sakrileg“ der dritte Band der Reihe vor, in dessen Zentrum der von der italienischen Kirche als Häretiker verunglimpfte Giordano Bruno, Priester, Philosoph und Astronom, steht. Er gehört dem Spionagenetzwerk Francis Walsinghams an, das die Sicherheit von Königin Elisabeth I. garantieren und deren Feinde überwachen soll. Diese Tätigkeit führt ihn nicht nur an den Hof sondern auch in die verschiedensten Ecken des Königreiches. Aber es ist nicht nur die Königin, die seiner Hilfe bedarf. Eine alte Freundin, Sophia, wendet sich an ihn, da sie beschuldigt wird, ihren Ehemann ermordet zu haben. Sie vertraut sich Bruno an, der ihr nun helfen soll, ihre Unschuld zu beweisen. Verkleidet machen sich die beiden auf den Weg nach Canterbury, dem Wohnort Sophias. Bruno findet heraus, dass dort ein Mörder sein Unwesen treibt und dass der Tatort mit Bedacht gewählt wurde, denn genau dort wurde Thomas Beckett von den Schergen König Henrys II. im Jahre 1170 ermordet. Welche Verbindung gibt es zwischen den beiden Ereignissen? Ein besonderes Kennzeichen der historischen Romane von Stephanie Parris ist die Authentizität, die sie in ihren Beschreibungen des Lebens in der Tudor-Zeit transportiert. Und dabei macht es keinen Unterscheid, ob sie das Leben der Reichen und Mächtigen am Hofe oder das der einfachen Leute beschreibt. Angereichert mit zahlreichen Fakten, die die Ereignisse sowie die historisch verbürgten Personen betreffen, ergibt sich so ein stimmiges Bild dieses spannende Zeitalters, das vor allem durch religiöse Differenzen geprägt ist, die immer wieder Einfluss auf die Handlung nehmen. „Das letzte Sakrileg“ ist ein komplexer, intelligent geplotteter Krimi, der sich wohltuend von der Masse der simplen Veröffentlichungen im Genre der historischen Kriminalromane abhebt. Von Beginn an spannend, kann die Autorin ihre mit zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen gespickte Geschichte allmählich und ohne Längen entwickeln, sodass das Interesse des Lesers bis zu der unerwarteten Schlusssequenz konsequent hoch gehalten wird. Wer an fundierten Informationen zu dieser Periode der englischen Historie interessiert ist, die in eine spannende Krimihandlung verpackt sind, liegt mit den Romanen von Stephanie Parris absolut richtig. Sehr empfehlenswert!

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