Stephanie Parris Frevel

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Inhaltsangabe zu „Frevel“ von Stephanie Parris

Ein mysteriöser Mordfall erschüttert den Hof der Tudors - Giordano Bruno ermittelt! England, 1583. Königin Elisabeth steht kurz vor ihrem Thronjubiläum. Doch mächtige Verschwörer arbeiten heimlich am Sturz der Protestantin, um die katholische Maria Stuart auf den Thron zu heben. Auch Giordano Bruno befindet sich in der Stadt - und ist heimlich dem Komplott auf der Spur. Doch als eine junge Hofdame Elisabeths ermordet wird, steht Bruno vor einem Rätsel. Arbeitete die Tote für oder gegen die Monarchin? Wie viel Zeit bleibt ihr noch? Bruno ermittelt und verstrickt sich dabei immer tiefer in das tödliche Spiel der Intrigen um Macht und Glauben ...

Auf der Hochzeit von seinem besten Freund Sidney erfahren Bruno und sein Arbeitgeber Walsingham von der Ermordung einer jungen Hofdame ...

— Splashbooks
Splashbooks

Fazit: Ein komplexer, packender Roman, der mit einer detailreichen, atmosphärischen dichten Geschichte überzeugt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Frevel, rezensiert von Henriette Kreimeyer

    Frevel
    Splashbooks

    Splashbooks

    26. August 2015 um 09:08

    Im Gegensatz zum ersten Buch, reist Bruno hier nicht in eine fremde Stadt, sondern erledigt seine "Alltagsspionagen" in der französischen Botschaft. Bald geschehen jedoch zwei furchtbare Morde am Hof und er versucht die Interessen der einzelnen Verschwörer in der Botschaft zu ergründen um den Fall zu lösen. Dabei gerät er selbst in Lebensgefahr. Der zweite Band der Reihe um Bruno Giordano von Stephanie Parris (Link zum ersten Band) ist deutlich spannender als der erste. Das Setup ist ähnlich: es geschieht ein Mord und nur eine gewisse Anzahl an Personen könnten ein Interesse daran haben, ihn zu begehen. Hier jedoch schafft die Autorin ein dichteres und komplexeres Netz zu spannen. Die Komplotte und Verschwörungen sind abwechslungsreicher. Der Leser begreift die Komplotte häufig nur, wenn Bruno diese auch sieht und kann miträtseln wem er trauen sollte und wem nicht. Dies geschieht, da die Autorin konsequent aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Monologe Brunos, welche im ersten Teil oft unpassend wirken, geben dem Leser hier oft die Chance sich eigene Gedanken zu machen. Außerdem sind die Charaktere komplizierter. Im ersten Teil erweckte der Leser schnell ein gesundes Misstrauen gegenüber dem einen oder anderen Charakter. Hier jedoch hat jede Figur mehr als ein Motiv und erregt sowohl Sympathien als auch Abneigung beim Leser. Dadurch ist das gesamte Buch vielschichtiger. Die Handlungsträger sind nicht bloß schwarz oder weiß und man versteht als Leser langsam, warum sie eigentlich für ihren Plan kämpfen, da ihre Motive besser erläutert werden.

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  • DIe große Konjunktion

    Frevel
    Bellexr

    Bellexr

    06. February 2015 um 18:54

    England im Jahre 1583: Im protestantischen Königreich von Elisabeth I. brodelt es. Immer mehr Anhänger von Maria Stuart vereinigen sich und planen den Sturz der Königin. Als im direkten Umfeld der Monarchin ein grausamer Mord geschieht, der auf eine katholische Täterschaft schließen lässt, bittet Sir Francis Walsingham den Philosophen Giordano Bruno um Mithilfe bei der Aufklärung. Währenddessen scheint die Stimmung unter der Bevölkerung immer mehr zu kippen. Von der großen Konstellation ist die Rede und vom Ende der Welt, der Thron von Königin Elisabeth I. wackelt und ihr 25-jähriges Thronjubiläum steht kurz bevor.   Im Jahr 1576 floh der Mönch Giordano Bruno vor der Inquisition aus dem Kloster, in dem er die letzten 11 Jahre seines Lebens verbracht hatte. Während seiner Flucht bildete Bruno sich weiter, gilt schon bald als Philosoph und schließt Freundschaft mit Sir Philip Sidney. Mit ihm zusammen reiste er im Jahr 1583 nach Oxford. Im Auftrag von Sir Walsingham sollte er am Lincoln-College verbotene Machenschaften der Papisten aufdecken. Ein halbes Jahr ist seit den Vorfällen in Oxford vergangen und Bruno muss nun wieder im Auftrag von Sir Walsingham als verdeckter Ermittler agieren.   Zurzeit genießt Bruno die Gastfreundschaft des französischen Botschafters und spioniert in Walshinghams-Auftrag dessen Beziehungen zu hochrangigen englischen Adligen aus. Sir Howard, die Frau des Botschafters wie einige weitere Adlige machen sich den Gerüchten um die große Konjunktion und den Prophezeiungen zum Ende der Welt zunutze, um diese als das Ende der protestantischen Religion auszulegen und somit ein vereintes, friedliches katholisches Europa einzuläuten. Zusätzlich befasst sich Bruno mit dem grausamen Mord an der jungen Hofdame, dessen Spuren eindeutig auf ein Komplott gegen die Königin hinweisen. Über die Hofdame Abigail erhält Bruno wichtige Informationen, doch ihm fehlen jegliche Hinweise auf den Mörder wie auch Beweise ob der Mittäterschaft der Maria-Stuart-Anhänger. Wäre dies nicht schon genug, versucht der Philosoph und Querdenker noch seinem Freund John Dee dem Einfluss des Hochstaplers Ned Kelley zu entziehen, damit Dee seine Gunst bei der Königin nicht verliert.   Stephanie Parris hat einen äußerst vielschichtigen Roman geschaffen, dem eine akribische Recherchearbeit zugrunde gelegen haben muss. Äußerst detailreich schildert sie die Vorkommnisse im Spätherbst 1583, was ihren Lesern eine Menge an Konzentration abverlangt. Dafür wird man jedoch mit einem komplexen und packenden Roman belohnt, der von der Autorin atmosphärisch dicht umgesetzt ist.   Der Roman strotzt vor Intrigen und religiösen Verschwörungen, wodurch man schwerlich seine Probleme hat, bei der verzwickten Geschichte Motiv und Täter der Morde wie auch die vielen unterschiedlichen Beweggründe der Anhänger von Maria Stuart herauszufinden. Erschwerend kommt hierbei noch dazu, dass die Autorin viele ihrer Charaktere so undurchsichtig darstellt, dass deren Motivation ob der Beteiligung zum Komplott lange Zeit im Dunklen verborgen bleiben. Und obwohl man weiß, dass es niemals zur Amtsenthebung von Elisabeth I. kam, gelingt es der Autorin dennoch sehr gut, die Begebenheiten der damaligen Zeit spannend wiederzugeben. Geschickt verbindet Stephanie Parris hierbei wieder einmal Fiktion mit wahren Geschehnisse und historischen Persönlichkeiten.      Fazit: Ein komplexer, packender Roman, der mit einer detailreichen, atmosphärischen dichten Geschichte überzeugt.

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