Stephanie Pinkowsky Seelensplitter

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Inhaltsangabe zu „Seelensplitter“ von Stephanie Pinkowsky

Die junge Schauspielerin Helene Ferber besitzt alles, wovon andere nur träumen können: Perfektes Aussehen, eine hervorragende Karriere und ein ansehnliches Vermögen. Doch dann legt sich ein finsterer Schatten über den sogenannten Blonden Engel. Eine verbotene Liebe, an der sie zu zerbrechen droht. Ein gesellschaftlicher Tabubruch, dessen Enthüllung ihre gesamte Existenz vernichten kann.

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    Seelensplitter
    Anneja

    Anneja

    17. January 2017 um 15:36

    Eine Meinung zu diesem Buch zu bilden fiel mir sehr schwer. Ich konnte nicht wirklich sagen ob es mir gefiel oder ob ich das gelesene verachten soll.Nun nehme ich den Mittelweg, da es zudem der Debütroman der Autorin ist.Was auf jeden Fall auffallen wird, ist die Thematik. Das Beziehungen zwischen Eltern bzw. Müttern und ihren Kindern schon mal etwas schwieriger sein können, ist ja mittlerweile normal. Auch die Weggabe der Kinder an Verwandte oder Fremde ist alltagstauglich geworden. Doch passiert mit Kindern die einen häufigen Wechsel der Zuständigkeiten kommen? Dies zeigt das Buch im Falle von Helene und Katja, wobei Katja öfter zwischen ihrer Mutter Helene und deren Tante Kate wechseln muss.So spannend die Thematik auch ist, die Personen deren Beschreibung und Charakterzüge konnten mich nicht überzeugen. Da das Buch doch mehr Richtung Thriller geht, fehlte mir zumeist der psychische Aspekt. Helene ein Waise, geworden durch den Unfall der ihren beiden Eltern tötete und Katja, die in ihrem Leben nur die Liebe ihrer Mutter suchte. Die Beschreibung von beiden ist zu lückenhaft, als das sie für glaubhaft gehalten werden könnte. Auch Helenes Verwandte Kate und Richard erschienen mir zu unglaubhaft. Denn die Annahme eines Kindes ist das eine, aber wenn sich die Mutter dann 5 Jahre nicht meldet, ist das andere. Allgemein hatte die Charaktere im Buch öfters nicht das Verlangen Briefe, Anrufe oder ähnliches zu halten sondern einfach von jetzt auf gleich zu verschwinden und sich etliche Zeit nicht zu melden. Hier verließ mich leider meine Vorstellungskraft.Die Schreibweise war einfach aber, meiner Meinung nach, noch zu abgehackt. Ich hätte mich hier bei über mehr Details gefreut, denn diese vermisste ich doch an einigen Stellen. Auch sollte man nochmal auf die Suche nach Fehlern gehen, da ich doch während des Lesens oftmals vergessene Satzzeichen oder Sätze fand, in denen ein Buchstabe fehlte, fand. Auf was ich viele Hoffnungen setzte war das Ende. Ich hoffte auf ein starkes Ende das der Thematik gewachsen war, fand aber nur Flucht. Gerade Helene hätte ich zu diesem Zeitpunkt mehr Stärke zugetraut.Wie bereits gesagt, bin ich geteilter Meinung. Das Buch war nicht mies aber für eine bessere Bewertung hätte für mich einiges stimmiger sein müssen. Ich wünsche der Autorin trotzdem noch sehr viel Erfolg.

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  • Schuld und Begehren

    Seelensplitter
    rewareni

    rewareni

    01. November 2016 um 12:36

    Seelensplitter- Zwischen Schuld und Begehren, ist der Debütroman der jungen Autorin Stephanie Pinkowsky, der berührend und spannend ist. Die junge und hübsche Helene, die nach dem Unfalltod ihrer Eltern bei ihrer Tante Kate und ihrem Onkel Richard aufgewachsen ist, hat schon immer für Mark Goldschmidt, einem Freund und Geschäftspartner ihres Onkels geschwärmt. Obwohl er um einiges älter und auch verheiratet ist, kann er sich ihrer Schönheit und ihrer Anziehungskraft nicht entziehen. Obwohl er am liebsten seine Frau und eine Geliebt hätte, entscheidet er sich letzt endlich für seine Ehefrau, nichts ahnend, dass Helene von ihm schwanger ist. Als ihre Tochter Katja geboren ist, fühlt sie sich nicht im Stande sich um ihr Baby zu kümmern und sie beschließt, nach Hamburg studieren zu gehen. Kate und Richard nehmen die Bürde auf sich ein weiteres Mal sich um ein ,,fremdes Kind´´ zu kümmern. Viele Jahre vergehen, ohne dass Helen Kontakt mit ihrer Familie aufnimmt. Doch als sie bei Film- und Fernsehen erfolgreich ist, beschließt sie Katja zu sich zu holen. Ein Sprung ins kalte Wasser, da Helene ja keine Ahnung hat wie das Zusammenleben mit ihrer Tochter sein wird. Seltsame Gefühlsschwankungen von Katja verstärken sich über die Jahre hinweg und als schließlich ihr Vater auftaucht und sich zu Helen und ihr bekennt, löst das in Katja negative und beängstigende Gefühle aus.   Nach Jahren emotionaler auf und ab´s hat sich Katja als Modedesignerin  in Paris einen Namen geschaffen  und in Marc hat sie den Mann gefunden der sie liebt und ihr Stabilität gibt.   Doch die Dämonen in Katja drängen nach draußen und ihre krankhafte Obsession gegenüber Helene nehmen gefährliche Züge an. Da sich Helene immer schuldig gegenüber Katja fühlt, hat diese ein leichtes Spiel mit ihr und ihre moralischen Erpressungen führen letztendlich zu einer Katastrophe.  Der Autorin Stephanie Pinkowsky ist mit ihrem Roman ,,Seelensplitter- Zwischen Schuld und Begehren`` ein sehr emotionaler und aufwühlender Roman gelungen. Mit ihrer Protagonistin Helene hat sie eine Figur erschaffen, die man einfach unsympathisch findet und die man am liebsten durchschütteln möchte. Aber diese negativen Gefühle machen die Geschichte so reizvoll, weil man einfach weiterlesen muss. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin.  Man kann einfach nicht glauben, wie sich Helene verhält. Sie ist egoistisch, schwach, unreif und macht nicht nur sich, sondern auch den anderen das Leben dadurch schwer. Aber auch Katja hat ihre dunklen Seiten, die sehr eindringlich dargestellt sind.  Beklemmend beschrieben ist das wechselnde Verhalten von Katja, man leidet mit und hat eigentlich Angst weiter zu lesen, was mit ihr passiert. Dass sich das Verhältnis  zwischen Helene und Katja in einer besonderen Art und Weise entwickelt, damit würde man als Leser nicht rechnen. Um die Spannung zu erhalten, möchte ich nicht näher darauf eingehen. Nur so viel soll gesagt sein, das Thema macht betroffen und lässt ein beklemmendes Gefühl zurück. Aber der Roman ist auf seine eigene Art und Weise spannend und interessant.

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  • Ist denn hier keiner auch nur annähernd normal?

    Seelensplitter
    Queenelyza

    Queenelyza

    30. October 2016 um 19:46

    Der jungen Helene, die aufgrund eines tödlichen Unfalls ihrer Eltern bei Onkel und Tante aufwächst, fehlt es an nichts. Gutsituiert und liebevoll erfüllen ihr die Pflegeeltern alle Wünsche. Helene schwärmt schon seit jeher für Mark, einen Geschäftspartner ihres Onkels, und beschließt mit knapp 20 Jahren alles auf eine Karte zu setzen und ihn zu verführen. Die Affäre dauert eine ganze Weile, doch Mark entscheidet sich letztendlich für seine Frau. Da ist Helene schon schwanger - doch Mark ahnt nichts. Helene bekommt das Kind, will aber zunächst Karriere machen. Dies gelingt ihr, und als sie als Schauspielerin und Model Erfolg hat, holt sie ihre Tochter zu sich. Am Anfang wirkt alles harmonisch, doch Katja wird immer seltsamer, aufsässiger und unberechenbarer. Sie fängt an, andere zu benutzen und zu manipulieren, und auch Helene, die psychisch selbst nicht die Stabilste ist, verfällt ihren Tricks. Die Sehnsucht der beiden Frauen nach Liebe und Wärme wird zu einem sehr gefährlichen Spiel, das die Kraft hat, alle mit in den Abgrund zu reißen, die auch nur ansatzweise in den Sog dieses Strudels geraten..."Seelensplitter" ist das Debüt einer jungen Autorin, von der man sicher noch einiges hören wird. Schreiben kann sie, und sie scheut sich nicht, heiße Eisen anzufassen...in diesem Buch wird so manches gesellschaftliche Tabu in einer Vehemenz geschildert, die einen schaudern lässt. Stephanie Pinkowsky zeichnet ein genaues Psychogramm zweier kaputter Seelen, die nicht gegen ihre Triebe ankommen, obwohl sie versuchen zu kämpfen. Wären diese Zwiespalte und Zweifel nicht so gut ausgearbeitet, hätte das Buch ziemlich schnell ins Geschmacklose abrutschen können. Das Buch macht mit dem Leser vieles, aber es lässt einen nicht kalt. Das ist beachtlich an dem Buch, auch wenn man sich fragt, warum Helene jetzt dies oder jenes tut, kann man sie zu einem Teil auch verstehen. Ebenso bei Katja - wenn man schon von klein auf lernt, dass man gut aussieht und das gewinnbringend einsetzen kann, kann das mitunter gehörig schief gehen. Besonders, wenn man das entgegengebrachte Interesse dann als Liebe versteht...Also was nun, Pilcher - oder Pinkowsky? Wer nicht ohne heile Welt kann, der sollte zu der ersten Autorin greifen. Alle, die keine Angst haben, auch mal in menschliche Abgründe zu schauen, dürfen getrost zur zweiten Autorin greifen, denn davon werden sie hier so einige finden. Ein grandioses und verstörendes Debüt!

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  • Unheilvolles Begehren

    Seelensplitter
    Ladybella911

    Ladybella911

    24. October 2016 um 01:20

    "Eines Tages...., hatte sie an diesem Abend gedacht, eines Tages finden wir uns. Wir gehören zusammen." Zitat aus dem Buch So beginnt eine fast alltägliche Geschichte: verheirateter Geschäftsmann leistet sich eine wunderschöne jüngere Geliebte, Helene, entscheidet sich dann aber doch für seine Ehefrau. Dadurch setzt er Ereignisse in Gang, die den Lebensweg von mehreren Personen auf das Tragischste beeinflussen und zu einem erschreckenden Ende führen. Schon seit ihrer frühesten Kindheit, sie ist damals etwa zwölf Jahre alt, schwärmt Helene für Mark, den wichtigsten und äußerst charmanten Geschäftspartner ihres Onkels und all ihre Jungmädchenträume drehen sich um ihn. Als sie sich auf einer Party ihres Onkels eines Abends wieder begegnen, legt sie den Grundstein zu seiner Verführung aber auch für ihren persönlichen Untergang. Denn als Mark zugunsten seiner Frau ihre Affäre beendet, verschweigt sie ihm ihre Schwangerschaft und lässt das Baby in der Obhut ihrer Verwandten zurück. Jahre später, als sie schon ein gefeierter Star ist nimmt sie Katja, ihre Tochter zu sich und versucht, eine Beziehung aufzubauen. Diese ist aber zu diesem Zeitpunkt schon schwer verhaltensgestört und weist schizoide Züge auf. Helene versinkt in einem Chaos von Schuld, Liebe und innerer Zerissenheit. Aber auch Katja zerbricht fast unter diesem seelischen Druck und beide verstricken sich in eine dramatische Abhängigkeit voneinander die in letzter Konsequenz in eine ausweglose Situation mündet. Die Autorin beschreibt hier einen Mutter-Tochter Konflikt der sich in ein schuldhaftes Begehren verkehrt und zu sexuellen Handlungen zwischen beiden Protagonisten führt. Ich muss ehrlich zugeben, dass mich diese Situation richtiggehend schockierte. Ich konnte, beziehungsweise kann mir nicht vorstellen, dass Mutterliebe sich in sexuelles Begehren für die eigene Tochter umwandelt. Obwohl ich ein modern denkender und offener Mensch bin, diese Vorstellung ist für mich abartig. Nichtsdestotrotz hat die Autorin es für mich meisterhaft verstanden, dieser Situation mit Sprache und Stil sowie einer großen Sensibilität gerecht zu werden. Dafür mein Respekt, denn dies scheint mir doch, auch heute in unserer aufgeklärten Gesellschaft, ein absolutes Tabuthema zu sein. Die Geschichte hat mich in den Bann gezogen, sicherlich, lässt mich aber mit einem unguten Gefühl zurück.

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  • Achtung, Suchtfaktor!

    Seelensplitter
    SusiWilhelm

    SusiWilhelm

    22. October 2016 um 20:20

    Ich hatte vorab schon einiges von dem Buch und der Autorin gehört. Ich war neugierig aber auch skeptisch. Die Neugier hat dann gesiegt und ich muss sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat! Die Geschichte beginnt mit etwas, was man auch im normalen Leben andauernd findet. Ein verheirateter Geschäftsmann in der Midlifecrisis, der eine junge Geliebte hat. Ich finde, Helene hat zwei Gesichter. Sie wirkt anfangs sehr Ich-bezogen, empfindet sich offenbar als etwas ganz "Besonderes" und ist sich ihrer Schönheit mehr als bewusst. Das machte sie mir nicht gerade sympathisch. Dass sie ihre Schwangerschaft verschweigt, als Mark sich für seine Ehefrau entscheidet, ließ sie auch nicht gerade Pluspunkte bei mir sammeln. Trotzdem, es ist richtig "unheimlich", wie süchtig diese Geschichte macht! Auch, wenn man nicht mit allem einverstanden ist, was dort passiert. Der Schreibstil der Autorin ist großartig, fließend und sehr gefühlsbetont. Es kommt keine Minute Langeweile auf. Die schwierige Beziehung zwischen Helene und Katja, um die es ja letztendlich geht, lässt einen nicht kalt. Auch wenn ich das, was da zwischen Mutter und Tochter geschieht, natürlich an sich wirklich schlimm finde. Aber es ist so beschrieben, dass es bewegt und man gebannt ist und einfach wissen will, wie und ob sich das auflöst und wie sich alles zuspitzt. Im Grunde ist es ein Psychodrama einer ganz anderen Art. Toll beschrieben mit der nötigen Sensiblität, die Gewissensbisse, der Selbstekel, aber der Drang und das Verlangen der Figuren, das einfach stärker ist als der Verstand. Ein bisschen tun sie mir sogar leid, da keine von beiden im Grunde "böse" ist. Für mich sind Helene und Katja zwei verzweifelte Seelen, die sich nah sein wollen, aber es menschlich nicht können. Die Geschichte bekommt von mir 4 Sterne, da immer das "Seltsame" doch noch bleibt. Den fünften Stern vergebe ich für den Mut der Autorin. Einmal dafür, so eine Geschichte zu veröffentlichen und dahinter zu stehen und für ihre Zielstrebigkeit auf dem Weg als Autorin, den ich vorab ein wenig verfolgt habe. Fazit: Lesetipp!!! Es lohnt sich.

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  • Leserunde zu "Seelensplitter" von Stephanie Pinkowsky

    Seelensplitter
    StephaniePinkowsky

    StephaniePinkowsky

    Was als klassische Lovestory zwischen einer jungen Frau und einem erfolgreichen, verheirateten Geschäftsmann beginnt, endet in einer fassungslos machenden Tragödie. Aus dieser heimlichen Liebschaft geht eine Tochter hervor, die seit frühester Kindheit schizoide Züge zeigt. Eine Geschichte über verbotenes Verlangen, Sehnsucht und Schuld. Erzählt aus einer Perspektive, die erschüttert, fesselt und es nicht an Tragik mangeln lässt. 

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    • 78
  • Unverständlich

    Seelensplitter
    books_are_proof

    books_are_proof

    21. October 2016 um 20:21

    Helene, eine junge Frau von atemberaubender Schönheit, schwärmt schon seit frühester Jugend für Mark, den gutaussehenden und charismatischen Freund und Geschäftspartner ihres Onkels.Mark frustriert sein eintöniges Eheleben immer mehr, sodass er sich schließlich auf eine Affäre mit der wesentlich jüngeren Frau einlässt. Als ihm diese Liebschaft zu entgleiten droht und er sich doch für seine Ehefrau entscheidet, bemerkt Helene, dass sie von Mark schwanger ist.Helene fühlt sich zunächst außerstande, für ihr Baby - das lebendige Symbol ihres Schmerzes - zu sorgen und geht alleine fort. Ein glücklicher Zufall ebnet ihr einige Jahre später den Weg zu einer beeindruckenden Film- und Fernsehkarriere.Sie sehnt sich inzwischen nach ihrer Tochter Katja und beschließt, diese nun zu sich zu holen. Doch das kleine Mädchen benimmt sich sonderbar.Je älter Katja wird, umso mehr schizoide Züge kommen zum Vorschein. Helene lässt sich immer tiefer in einer Strudel aus Sehnsucht, Schuldgefühl und Liebe reißen. Es beginnt der Weg in eine fassungslos machende Katastrophe.Das Buch ist recht ungewöhnlich. Der Anfang ist gut, denn er zeigt gekonnt die momentane Situation, doch bereits von da an war die Hauptperson mir unsympathisch, da sie egoistisch, naiv, rücksichtslos und verantwortungslos handelt und die Menschen um sie herum akzeptieren es einfach.Solche Entscheidungen ziehen sich durch das ganze Buch und werden auch von der Tochter übernommen.Irgendwann reiht sich ein ungewöhnliches Ereignis an das nächste und man kann vorausahnen was als nächstes passiert, denn es läuft fast immer nach diesem Schema ab: Es wird angedeutet, dann passiert es, alle sind schockiert, es entsteht eine lange Pause zwischen Mutter und Tochter, dann vertragen sie sich doch wieder und dann kommt das nächste Ereignis.Diese Ereignisse waren für mich fast alle unverständlich, nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar.Ich bin definitiv eine Person, die offen für so ziemlich alles ist (Unterstützung von Homosexuellen, Bisexuellen, Verständnis für psychische und körperliche Probleme, Chancengleichheit,…), aber, dass eine Mutter mit ihrer 15 jährigen Tochter schläft, kann ich nicht nachvollziehen oder ihr eigenes Kind nach Lust und Laue hin und her zu schieben, mit Selbstmord zu drohen, wenn man nicht den Liebeswunsch erfüllt bekommt, wichtige Entscheidungen andauernd zu ändern und dann keine Konsequenzen zu bekommen,…Das Buch beendet habe ich nur, weil der Schreibstil doch sehr gut war, die Ereignisse wirklich ungewöhnlich waren und ich deshalb wissen wollte, was noch alles passiert.

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