Stephanie Polák Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

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Inhaltsangabe zu „Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool“ von Stephanie Polák

Macht Geld cool? Und glücklich?
Theo kriegt die Krise: Seit Tante Britta ihren Job verloren hat, wohnt er mit ihr und seiner Mutter zusammen und jetzt planen die beiden ernsthaft, Theos Zimmer zur Hälfte in ein Kosmetikstudio umzuwandeln! Geht‘s noch?! Dass Theos Schwarm Kim mit Danny zusammen ist, toppt das Ganze. Klar, der gehört eben zu den Coolen. Ob sich das ändern würde, wenn Theo reich wäre? Und dann hat Tante Britta die Chance 500.000 Euro in einer TV-Show zu gewinnen …

Wenn Wünsche wahr werden, kommt manchmal alles ganz anders. Geld ist halt doch nicht alles. Sehr anschaulich und empfehlenswert

— danielamariaursula

Unterhaltsames Jungenbuch, das wichtige Themen anspricht (Reich/arm-sein, Cool-sein, Freundschaft, Pubertät und erstes Verliebtsein)...

— vanessabln

Eine gelungene Geschichte mit einer sehr wichtigen Kernaussage.

— Larii-Mausi

Eine Geschichte über die Erkenntnis, dass Geld alleine nicht glücklich macht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Mein Jugendbuch des Jahres!

— Huschdegutzel

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    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    Lesemama

    24. January 2018 um 06:44

    Bewertet mit 4 Sternen Theo auf der Suche nach der Sonnenseite des Lebens und nach sich selbst und einer Freundin ... Zum Buch:Theo ist vierzehn und lebt zusammen mit seiner Mama und seiner Tante (nur vorübergehend, haha) in einer viel zu kleinen Wohnung in einer Hochhaussiedlung.Und wäre dies nicht schon schlimm genug, will seine Mutter auch noch ein Kosmetikstudio in seinem Zimmer aufmachen, ausgerechnet ...Da wird es doch nie was mit Kim, dem tollsten Mädchen aus der Siedlung. Aber die ist eh mit einem Jungen aus dem nahen Villenviertel zusammen. So bleibt Theo mit seinem Freund Luca auf der Schattenseite des Hofes, wie alle Uncoolen. Ob sich alles ändern wird, wenn seine Tante tatsächlich in einer Spielshow eine halbe Million gewinnen würde? Meine Meinung:Eine super geschriebene Geschichte über die Tücken der Pubertät. Ist man wirklich, wie man wohnt? Theo wäre so gerne cool und möchte dass Kim ihn mag und so denkt er vielleicht ein wenig eindimensional. Wenn er erst im Villenviertel wohnen kann, ist alles gut und er wird automatisch cool. Aber ob es tatsächlich so ist, oder ob Theo am Ende nicht alleine dasteht?Genau das wird in der Geschichte erzählt, über den Gefühlschaos in der Pubertät, wie schwierig es ist nur mit Frauen aufzuwachsen. Zu sehen, dass es anderen vermeintlich besser geht.Die Kernaussage aber dürfte sein, es ist egal wo du wohnst, wenn du die selber treu bleibst. Denn im Endeffekt ist es wirklich egal, ob Hochhaus oder Villa. Hauptsache man ist ehrlich zu sich selber.Anstand und Höflichkeit haben mir der Erziehung zu tun und nicht mit der Wohngegend ... Fazit:Mit hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich kann sie nur weiterempfehlen, für Jugendliche und auch für Eltern. Denn meiner Meinung nach kommt es auf die Eltern an, ob ein Kind ein mitfühlender, höflicher Mensch wird, und nicht auf die Wohngegend.Ich möchte mich auch noch bei dem Südpol-Verlag für das Leseexemplar bedanken. Uns hat es viel Spaß gemacht es zu lesen.

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  • Reichtum

    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    connychaos

    17. December 2017 um 16:44

    Der 14 Jahre alte Theo hat es nicht einfach. Er wächst ohne Vater auf, seine Mutter hat nicht viel Geld und um die Miete zahlen zu können, wohnt auch die Tante mit in der kleinen Wohnung. Aus Theos Zimmer wollen die beiden einen Kosmetiksalon machen und darin Kunden empfangen, hässliche Vorhänge zum Abtrennen von Theos Bereich und ein hässlicher Kosmetikstuhl wurden schon angeschafft. Und zu allem Übel ist Theos Schwarm Kim ist in einen anderen verliebt, den coolen Danny. Als Tante Britta die Chance erhält in einer TV Show um 500.000 € zu spielen hofft Theo auf den großen Gewinn. Wenn man reich ist, ist man doch auch cool und beliebt, oder? Der Schreibstil liest sich sehr gut, sehr jugendlich und humorvoll wird Story erzählt. Mit viel Situationskomik erlebt man Theos Alltag, man kann sich gut in ihn hineinversetzen und mitfühlen, wie er sich fühlen muss. Als Mutter kann ich aber auch gut die Nöte von Theos Mutter nachvollziehen, alleinerziehend, das Geld ist knapp, man möchte etwas erreichen und sein Leben verbessern und greift so nach jedem Strohhalm. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und enthält eine schöne Message.

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  • Wenn Träume wahr werden...

    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    danielamariaursula

    12. December 2017 um 19:18

    Der vierzehnjährige Theo lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter Katja und deren arbeitslosen Schwester Britta in einer winzigen Wohnung ein einer sozialen Wohnsiedlung. Als seine Mutter von ihrer Chefin im Kosmetikstudio die Arbeitszeit verkürzt bekommt, beschließen Mutter und Tante, sich mit einem eigenen Beautysalon selbstständig zu machen: in Theos Zimmer! Als er das ganz gefrustet seinem besten Freund Luca erzählen will, muß er auch noch mit ansehen, wie sein großer Schwarm Kim sich ausgerechnet dem schnöseligen Danny an den Hals wirft. Steht sie nur auf ihn, weil seine Eltern Geld haben und er deshalb cool ist? Dann rückt Tante Britta unvermittelt in die Spielshow „Spiel dich reich!“ mit Gunnar Hauch nach und hat die Chance 500.000,- € zu gewinnen. Wie könnte sich ihr aller Leben ändern, wenn sie auf einmal Geld hätten? Ob Theo dann auch cool wäre und Kim ihn so anschmachten würde? Aber erst einmal muß Britta ja gewinnen und Theo muß im Fernsehpublikum lässig aussehen.Dieses Buch spricht aus dem Herzen eines Pubertiers und ist durchaus auch für Mädchen ab 12 Jahren interessant, damit sie mal sehen, daß es Jungen nicht viel besser geht mit ihrem Gefühlschaos und ihrer Unsicherheit, als ihnen. Es dreht sich um die ewige Frage der Jugend: Wie werde ich cool? Aber eigentlich ist es Theo ja gar nicht sooooo wichtig cool zu sein, er steht halt nur auf Kim die später Model werden möchte und sicher nicht mit einem Uncoolen abhängen möchte. Doch was macht ihn uncool? Dass er keine teuren Klamotten trägt? Nicht in einem schicken Haus wohnt? Wird man dann automatisch glücklich? Dabei hat sein Leben doch auch gute Seiten. In der italienischen Familie seines Freundes Luca geht er seit Jahr und Tag ein und aus, auf ihn ist immer Verlass. Seine Mutter ist stets für ihn da, doch die Verantwortung macht ihr sehr zu schaffen. Tante Britta sorgt da für Auflockerung.Sehr gut gefällt mir, daß das Buch zum Nachdenken anregt, was wirklich wichtig ist. Statt auf die schiefe Bahn zu geraten ist Theo schon sehr reif und verantwortungsbewußt für sein Alter. Auch wenn er sich ärgert, daß er in bescheidenen Verhältnissen lebt, macht er dies nicht für jedes Missgeschick in seinem Leben verantwortlich und läßt sich deshalb gehen. Nein, Theo ist clever und gut in Mathe (wie schön, mal ein Buch mit einem Schüler der gut in Mathe ist, darüber schimpft meine Tochter immer ;)). Dabei verzichtet Stephanie Polak auf molarisierende Töne. Stattdessen unterhält sie ganz ausgezeichnet mit den Aufnahmen von der Spielshow. Gut, das konkurrierende Muttersöhnchen plus Muttern, werden nicht ganz so nett dargestellt, dafür aber sehr lustig, aber die übrigen Personen werden wirklich mit viel Respekt und Wärme gezeichnet. Nur weil man nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurde ist man weder doof noch faul. Aber selbst auf die schöne Kim kann ich nicht nur sauer sein. Sprachlich gefällt mir das Buch sehr gut, es ist locker-flockig, ohne sich sprachlich anzubiedern und ist auch für jüngere und ältere Semester verständlich. Auf Fäkal-Floskel wird ebenso verzichtet, wie auf Trendbegriffe, die bereits zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buches schon wieder out gewesen wären. Das hat Autorin Stephanie Polak sicherlich in ihrer Zeit als Redakteurin bei MTV gelernt, wo sie vor ihrer Zeit in den Babelsberger Studios und ihrer Tätigkeit als freie Autorin (seit 2010) tätig war. Stattdessen kommt es jungen Lesern mit seiner erfrischenden Kürze entgegen. Kein Geschwafel, keine unnötigen Beschreibungen, da sitzt einfach jedes Wort! Vielleicht lässt sich damit ja doch so manch erklärter Lesemuffel hinter dem Ofen hervorholen. Daher eignet es sich auch wirklich gut als Schullektüre gerade auch für Haupt- und Gesamtschulen, für die es manchmal schwieriger ist geeigneten Lesestoff zu finden. Dieses Buch spricht alle Pubertiere an.Wirklich tolle 5 von 5 Sternen.

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    • 3
  • Löst ein Geldgewinn wirklich alle Probleme? Hier kann man es nachlesen...

    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    vanessabln

    11. December 2017 um 08:50

    So manches Kind (und natürlich auch Erwachsener) denkt sich, plötzlich viel Geld zu haben würde alles verändern. In diesem Roman, der 11- bis 14-Jährige anspricht, kann man lesen, wie es dann kommen kann. Theo lebt mit Mutter und Tante in einem ärmeren Stadtviertel. Die Wohnung ist zu klein und nun wollen die beiden Frauen auch noch ein Kosmetikstudio in seinem Kinderzimmer einrichten. Und sein Schwarm ist vergeben, wie es aussieht. Da hat seine Tante plötzlich die Chance, in einer Fernsehshow eine halbe Million Euro zu gewinnen... Das Thema spricht die Zielgruppe auf jeden Fall an und die kurzen Kapitel machen das Lesen leicht (was in dieser Altersklasse ansonsten häufig weniger der Fall ist). So fühlen sich auch Lesemuffel nicht gleich erschlagen. Mein 11-jähriger Sohn vermisst auch oft Bilder in Büchern. Dieser Roman ist aber so bildhaft geschrieben, dass man sich alles gleich gut vorstellen kann.Für mich hatte das Buch irgendwie drei Teile. Zuerst wartet man auf den Gewinn, dann wird die Fernsehshow ziemlich ausführlich geschildert (humorvoll und realistisch, soweit ich das beurteilen kann), und danach geht es ziemlich viel ums Verliebtsein, aber auch Freundschaft und die Tücken drumherum. Zusammen mit dem Thema Geld (und ob es wirklich glücklich und cool für andere macht) werden hier wichtige Themen ohne erhobenem Zeigefinger angesprochen. Das Ende hat mir gut gefallen. Es ist immer etwas schwierig, als Erwachsener ein Kinder- und Jugendbuch vollständig zu beurteilen. Inwieweit die "Jugendsprache" realistisch ist oder aufgesetzt klingt, sollte die angesprochene Altersgruppe beurteilen. Theo ist als 14-Jähriger sehr vorbildlich für sein Alter (was ich als Mutter natürlich gut finde). 11-Jährige Leser mögen evtl. die viele Küsserei im Buch weniger, während 14-Jährigen das Buch zu "brav" sein könnte. Aber das sind nur meine persönlichen Erfahrungen bzw. Spekulationen...   

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  • Leserunde zu "Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool" von Stephanie Polák

    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    StephaniePolák

    Liebe Lovelybookers! Mein neues Buch „Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool“ ist kürzlich im Südpol Verlag erschienen.  Nun startet unsere Leserunde. Wer möchte das Buch gemeinsam mit mir, der Autorin, und hoffentlich anderen netten Leuten, lesen und anschließend rezensieren? Gerne auch Leser und Leserinnen mit Kindern im entsprechenden Alter. Empfohlenes Lesealter ab 11 Jahre.  Zum Inhalt:  Macht Geld cool? Und glücklich? Theo kriegt die Krise: Seit Tante Britta ihren Job verloren hat, wohnt er mit ihr und seiner Mutter zusammen und jetzt planen die beiden ernsthaft, Theos Zimmer zur Hälfte in ein Kosmetikstudio umzuwandeln! Geht‘s noch?! Dass Theos Schwarm Kim mit Danny zusammen ist, toppt das Ganze. Klar, der gehört eben zu den Coolen. Ob sich das ändern würde, wenn Theo reich wäre? Und dann hat Tante Britta die Chance 500.000 Euro in einer TV-Show zu gewinnen … Zur Autorin:  Stephanie Polák lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin. Sie arbeitete viele Jahre bei Film und Fernsehen, unter anderem als Musikredakteurin bei MTV und in der Produktion von internationalen Kinofilmen im Studio Babelsberg. Irgendwann begann sie, ihre eigenen Geschichten zu erfinden. Etwas anderes möchte sie nie wieder tun. Weitere Infos: www.stephanie-polak.de Bewerbung: Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen wollt, beantwortet bitte folgende Frage: Was würdet ihr mit 500.000 Euro anstellen? Die Bewerbungsfrist endet am 15.11.2017. Die Leserunde wird von mir, der Autorin, geleitet und ich nehme auch aktiv daran teil - das heißt, wir können gemeinsam über den Inhalt plaudern und ihr dürft mich auch gerne mit Fragen löchern.  Ich bin gespannt auf eure Antworten und freue mich auf den Austausch mit euch!

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    • 152
  • Macht Geld wirklich cool und glücklich? - Wichtige Kernaussage

    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    Larii-Mausi

    08. December 2017 um 17:19

    Durch das witzige Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und auch die Thematik hat mich sehr angesprochen, weshalb ich das Buch sehr gerne lesen wollte. Macht Geld wirklich cool und glücklich? Diese Frage stellt sich Theo, dessen Tante Britta, seit sie ihren Job verloren hat, bei ihm und seiner Mutter in der kleinen Wohnung lebt. Doch damit nicht genug, jetzt planen die beiden Frauen ernsthaft aus seinem Zimmer ein Kosmetikstudio zu machen. Hallo?! Aber dass die hübsche Kim aus seiner Klasse mit Danny zusammen ist, toppt das Ganze. Klar, Danny gehört zu den Coolen der Schule. Ob sich das alles ändern würde, wenn Theo reich wäre? Wäre er glücklicher? Beliebter? Und dann bekommt seine Tante Britta überraschend die Chance in einer TV-Show 500.000 Euro zu gewinnen....Anfangs wusste ich nicht genau was mich im Buch erwartet, da ich noch kein Buch zu dieser Thematik gelesen hatte. Doch ich bin gut reingekommen und habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen.   Der Schreibstil der Autorin Stephanie Polák ist schön locker, spritzig und jugendlich und lässt einem im Buch sehr gut vorankommen. Die Schrift ist sehr groß und die Kapitel sind ziemlich kurz, wodurch auch lesefaulere Menschen ihren Spaß haben dürften.   Die Charaktere fand ich sehr sympathisch und authentisch. Besonders der Hauptprotagonist Theo kam sehr gut bei mir an, da er auch ziemlich reich für seine 14 Jahre wirkte. Tante Britta mochte ich auch sehr gern und auch Theos Mutter ist mir ans Herz gewachsen.   Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen, denn es geht darum, ob Geld wirklich alles im Leben ist, oder ob es noch wichtigeres gibt. Die Thematik wurde gut umgesetzt und in eine tolle Geschichte gepackt.   Bei der TV-Show habe ich mich köstlich amüsiert und mitgefiebert und bei Theo habe ich mir so gewünscht, dass sich alles zum Guten wendet.   Besonders gut gefallen hat mir, dass der Protagonist ein Junge ist, denn so werden nicht nur Mädchen angesprochen, wie es bei einigen anderen Büchern der Fall ist, sondern vielleicht weckt das Buch ja auch bei dem ein oder anderen Jungen die Leselust. ;)   Fazit: Eine gelungene Geschichte mit einer sehr wichtigen Grundaussage. Das Buch liest sich sehr schnell und ich kann es absolut weiterempfehlen. Deshalb gibt es von mir auch volle 5 Sterne!  

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    • 3
  • Eine Geschichte über die Erkenntnis, dass Geld alleine nicht glücklich macht.

    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2017 um 16:09

    Handlung:Theo hat es wahrlich nicht leicht, denn seine Eltern sind geschieden. Seine Mutter muss viel arbeiten, damit die kleine Familie über die runden kommt. Zu der gehört außer Theo nicht nur seine Mutter, sondern auch Tante Britta. Die beiden Frauen kommen auf die Idee, eine Hälfte von Theo's Zimmer mit Hilfe von einem kitschigen Schminktisch und einem hässlichen Vorhang in ein Kosmetikzimmer umzuwandeln, in dem Britta dann ihre Kunden empfangen kann. Als wenn das nicht reicht, findet Theo noch heraus, dass seine große Liebe Kim mit einem blöden Typen namens Danny zusammen ist, und die Geschichte nimmt ihren Lauf.Was mir sehr gut gefallen hat war, dass man Theo bei allem begleitet, was er so treibt, das schließt Treffen mit den Freunden und die Schule mit ein, aber auch die Liebe kommt in der Geschichte nicht zu kurz. Die Kernaussage der Geschichte, dass materielle Dinge nicht unbedingt glücklich machen, finde ich in einem Jugendbuch sehr gut aufgehoben und auch hier ist das durch verschiedene Ereignisse sehr gut rüber gebracht worden.Figuren:Protagonist ist der vierzehnjährige Theo, der mit wirklich leid getan hat. Bei ihm läuft es nicht gerade rund, sondern zu Beginn der Geschichte genau anders herum. Er wohnt in einem der ärmeren Viertel in seiner Gegend, und kann sich keine Träume erfüllen, was in ihm den Traum weckt, reich zu sein. Ich mochte ihn gut leiden und hatte ein starkes Mitleidsgefühl, aber leider hat seine Erzählstimme meiner Meinung nach oft überhaupt nicht zu ihm gepasst, sondern wäre eher bei einem Erwachsenen Mitte zwanzig angebracht gewesen.Auch die anderen Figuren fand ich sehr witzig, wie z.B. Theo's besten Freund Luca. Er ist Italiener und lässt das auch gerne heraus hängen, weil er denkt, er könnte die Mädchen damit beeindrucken. Aber auch die verschiedenen Teilnehmer bei der Spielshow waren sehr lustig.Insgesamt waren wirklich tolle Figuren dabei, aber auch bei den anderen Jugendlichen passte mit die Erzählstimme nicht so.Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, locker und leicht, man fliegt nur so über die Seiten, für junge Teenies ist die Art sicherlich sehr gut geeignet.Fazit:Mir hat der Roman leider nicht gefallen und ich fühlte mich nur durchschnittlich unterhalten. Dadurch, dass mir die Erzählstimme der Jugendlichen nicht gepasst hat, wurde ich immer wieder aus dem Lesefluss gezogen, da die Figuren mit deswegen unglaubwürdig vorkamen. Aber das ist Geschmackssache und das sieht vielleicht jeder anders. Die Kernaussage der Geschichte, dass Geld alleine nicht glücklich macht, finde ich sehr wichtig für junge Menschen, die sich gerade ihren eigenen Platz im Leben suchen.

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  • Reich = Glücklich?

    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    Antek

    25. November 2017 um 18:47

     „Eine große gelbe und danach noch eine verschnörkelte weiße mit dem Namen Schminktisch!“ ist Theos Antwort auf Tante Brittas Frage „Was für eine Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?“. Kann es noch schlimmer kommen? Sie und seine Mutter haben ohne ihn zu fragen beschlossen aus der Hälfte seines Zimmers ein Kosmetikstudio zu machen. Abgetrennt mit einem gelben Vorhang eine Palme dazu, wollen sie ihm das auch noch als Karibikflair verkaufen! Der Tag ist ganz im Eimer, als er auch noch entdecken muss, dass seine heimliche, große Liebe Kim mit Danny knutscht. Klar, der Obercoole wohnt in einer Villa und kann ihr so einiges bieten. Wenn er doch auch nur so reich wäre, dann wäre alles gut. Kaum gewünscht, ist die Chance auch schon zum Greifen nah. Tante Britta wird bei der TV- Show „Spiel dich reich“ genommen, wird sie die 500.000 Euro gewinnen können?Als Leser darf man Theo begleiten, sich mit Luca treffen und mit zur Schule gehen. Man wird Zeuge wie er für Kim schwärmt und sie zu umgarnen versucht. Ganz klar ist man mit ihm, seiner Mom und auch Tante Britta aufgeregt vor der großen Fernsehshow, darf mit zu den Aufzeichnungen und …. da will ich jetzt mal nicht zu viel verraten. Liebe, Freundschaft und was wirklich zählt im Leben, das alles ist hier spaßig verpackt und will ganz unbedingt gelesen werden. Der Vater hat sich vom Acker gemacht, die Mutter muss schuften, damit sie finanziell über die Runden kommen und große Sprünge sind nicht drin. Ein bisschen kann ich schon nachvollziehen, dass sowohl Theo als auch seine Mama von einem besseren Leben mit mehr Geld träumen, sich die Luxuswelt so toll vorstellen. Gut gefällt mir, dass hier ganz deutlich wird, dass eine tolle Villa, ein Gärtner und der viele Luxus gute Freunde auf keinen Fall ersetzen kann und oft weniger viel mehr sein kann. Diese Botschaft gefällt mir sehr gut, denn genau so denke ich auch. Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, leicht und ist so spritzig, dass er die jugendlichen Leser auf jeden Fall ansprechen muss. Die Geschichte bietet eine Fülle an Situationskomik, die einen viel schmunzeln lässt. Da versucht Mom schon mal den gelben Trennvorhang für Theo blau zu färben und dann wird ein Poppelgrün draus, die Kamera schwenkt ausgerechnet dann auf ihn, wenn Theo ein Schnipsel am Hirn klebt, oder Kandidat Ha-Jü bietet ein Bild für Götter bei der Fernsehshow. Gut gefallen haben mir auch Theos witzige Kommentare wie „Und wie soll das dann ablaufen? Wie soll ich hier meine Hausaufgaben machen, wenn du einen Meter neben mir alten Frauen die Hornhaut vom Fuß hobelst?“, dich mich oft zum Grinsen gebracht haben. Gelungen sind ebenfalls die zahlreichen originellen Vergleiche. Da wird schon einmal die Gesichtsfarbe so knallrot, „Da wäre jede Gewächshaustomate neidisch drauf.“ Aber die Geschichte ist nicht nur witzig, es gibt auch unheimlich viele berührende Momente. So wird ganz klar deutlich, wie sehr er seine Mama schätzt, auch wenn man das natürlich in seinem Alter nicht zugeben kann. Ich konnte mich super gut in Theo hinein versetzen, konnte seinen Wunsch reich zu sein, seine Hoffnungen, dass dann alles besser sein muss, nachvollziehen. Er ist ein authentischer Teenie, den man mögen muss. Meine persönliche Lieblingsfigur aber war Luca, Theos bester Freund. „Luca liebt es seit Neuestem, den Italiener raushängen zu lassen. Er denkt wohl, das kommt bei  Mädchen besonders gut an.“, mir hat er auf jeden Fall ganz „Fantastico“ gefallen, vor allem weil er Theo auch immer wieder ein bisschen erdet. Kim fand ich von Anfang an wenig sympathisch, aber wo die Liebe hinfällt, mein Favorit für ihn war da schon eher Anti, Lucas Schwester. Super witzig fand ich Hans-Jürgen, einen weiteren Kandidaten bei „Spiel dich reich“. Über ihn und seine Mutter habe ich Tränen gelacht beim Lesen. Aber auch alle Nebendarsteller sind gelungen dargestellt, bei Theos Mama angefangen, die sich manchmal ein „Aber Schnuckelchen“ nicht verkneifen kann und um ihre Sorgen als Alleinerziehende nicht zu beneiden ist, über Tante Britta, die sich natürlich für „Gunnar Hauch“ ganz besonders aufbrezelt,  bis hin zu Frau Bertani, die echte italienische Mamma. Alles in allem habe ich dieses tolle Jugendbuch wirklich verschlungen. Eine geniale Geschichte, schöne Botschaften, liebenswerte Mitspieler und ein spritziger Schreibstil machen das Lesen zum Vergnügen, begeisterte fünf Sterne.

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  • Mein Jugendbuch des Jahres!

    Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool

    Huschdegutzel

    22. November 2017 um 11:37

    Macht Geld cool? Und glücklich? Theo kriegt die Krise: Seit Tante Britta ihren Job verloren hat, wohnt er mit ihr und seiner Mutter zusammen und jetzt planen die beiden ernsthaft, Theos Zimmer zur Hälfte in ein Kosmetikstudio umzuwandeln! Geht‘s noch?! Dass Theos Schwarm Kim mit Danny zusammen ist, toppt das Ganze. Klar, der gehört eben zu den Coolen. Ob sich das ändern würde, wenn Theo reich wäre? Und dann hat Tante Britta die Chance 500.000 Euro in einer TV-Show zu gewinnen …Keine Ahnung, warum ich hier eigentlich zugegriffen habe - schließlich bin ich über die Zielgruppe, die ab 12 Jahren angeben ist, schon etliche Zeit raus.Wahrscheinlich war ich fasziniert, weil ich irgendwie meinen eigenen Sohn, der 14 Jahre alt ist wie die Hauptfigur Theo, schon auf dem Cover wieder erkannt habe.Und Autorin Stephanie Polak hat es geschafft, dass sich das durch das ganze Buch zieht... ständig habe ich meinen eigenen Sohn entdeckt mit all seinen Macken und Kanten.Ob Geld dann wirklich cool macht - das lesen Sie am besten selbst, samt ihren Pubertierchen, die im Inneren doch einfach nur liebenswert sein können .. wenn sie das zulassen. Für mich ist dieses Buch meine Jugendbuch-Entdeckung des Jahres - da ist nichts gestelzt und es wimmelt auch nicht vor Einhörnern und Zwergen, sondern da spiegelt sich das echte Leben drin. Mit all seinen Höhen und Tiefen!Absolute Leseempfehlung daher von mir für alle zwischen 12 und 72 ... ob Sie jetzt 14 jährige Jungs kennen oder nicht. 

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    • 2
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