Stephanie Rapp Als der Himmel zerriss

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Inhaltsangabe zu „Als der Himmel zerriss“ von Stephanie Rapp

Irland 1845: Der Konflikt zwischen Protestanten, Katholiken und Methodisten eskaliert und das Land stöhnt unter der großen Hungersnot. Die großen Ideen der Reformation scheinen vergessen in Zeiten des Krieges und des Hasses. Auch die Grundbesitzerin Emily gerät zwischen die Fronten, denn sie liebt einen Mann, den sie nicht lieben darf. Als Emily ihr Erbe verliert, muss sie Irland verlassen. In Van Diemen's Land (heute Tasmanien) kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur und entdeckt, dass Liebe alle Mauern überwinden kann, die die Menschen errichtet haben. Eine historische Liebesgeschichte zwischen Julie Klassen und Downton Abbey.

Ein lesenswertes Buch das mich gefesselt hat

— leseratte69
leseratte69

absolut lesenwert, sehr lebendig und spannend geschriebener historischer Roman.

— Amiira
Amiira

Lässt eintauchen in die Zeit d. 1850er Jahre in Irland. Geht unter die Haut, beeindruckend geschrieben mit viel Wert auf Authentizität.

— vielleser18
vielleser18

Berührend und emotional !!

— marpije
marpije

Ein sehr schöner und berührender historischer christlicher Roman, der in Irland und Tasmanien spielt!

— Cellissima
Cellissima

Ein echt tragisches Stück irischer Auswanderungs-geschichte. Spannend geschrieben, mitreißend und mit viel Gefühl und LIebe.

— Belis
Belis

Ein echtes Lesehighlight für Fans gehaltvoller, informativer und detailverliebter historischer Romane!

— Smilla507
Smilla507

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  • Sehr berührende Geschichte

    Als der Himmel zerriss
    pallas

    pallas

    29. January 2017 um 12:02

    Irland 1845;Um ihr gemeinsames Erbe - einen Landbesitz im irischen "Ashton Manor" - entgegen zu nehmen verlässt Emily Winston zusammen mit ihrem Vater England. Kaum in ihrer neuen Heimat angekommen ist das Land einer noch nie da gewesenen Hungersnot ausgesetzt und so ist es schon bald unmöglich,  den geringsten Teil von den Pächtern einzutreiben.Zu allem Überflüß eskaliert nun auch noch der in Irland schon lange währende Konflikt zwischen Protestanten, Katholiken und Methodisten obwohl das Land angesichts der unglaublichen humanitären Katastrophen einen inneren Zusammenhalt dringend nötig hätte. Emily kommt zu allem Unglück ungewollt zwischen die rivalisierenden Parteien und schließlich bricht auch noch die Kartoffelpest aus, die zur fast vollständigen Vernichtung der restlichen Nahrungsgrundlage der Menschen führt.Emily verliert schließlich ihren Grundbesitz und muss Irland verlassen. Sie wandert mit der Familie O'Neill nach Australien aus wo sie einst geboren wurde.Dort angekommen bekommt sie in Van Diemens Land, dem heutigen Tasmanien, eine Anstellung als Lehrerin. Emily weiß, dass sie in dieser Gegend geboren wurde und möchte ihre eigentliche Herkunft genauer ergründen. Wer war wohl ihre Mutter wirklich gewesen? Ihr Vater hat nie viel von ihr gesprochen. Während ihrer Nachforschungen kommt sie dem Geheimnis ihres Lebens auf die Spur. Was Emily entdeckt lässt sie staunen und als sie schließlich auch noch ihre irische Familie wiedertrifft gibt es weitere großartige Überraschungen. Stephanie Rapp hat die Fakten und Hintergründe um die historische Hungersnot, der "Irish potato famine" des Irland im 19. Jahrhundert präzise recherchiert und als hervorragendes Fundament für dieses sehr ansprechende und gehaltvolle Buch eingesetzt. Aus diesem historischen Rahmen heraus entwickelt die Autorin eine eindrucksvolle Sicht auf die soziale Kluft zwischen Arm und Reich und lässt den Leser auf beindruckende Weise die unvorstellbar brutale Einstellung der irischen Großgrundbesitzer, die sich nicht im Geringsten um die Lebensbedingungen ihrer Pächter gekümmert haben, erleben.Besonders hervorheben möchte ich, wie behutsam und gelungen die Autorin überlebenswichtige christliche Einstellungen wie Gottvertrauen, Liebe und Vergebung in die Geschichte eingewoben hat. Wesentliche Elemente unseres Glaubens, die in dieser schrecklichen Zeit das Überleben möglich machten können auch uns heute helfen das Leben und seine Herausforderungen zu meistern.Die Lektüre des Romans wird durch den flüssigen Stil, der lebendigen Sprache und den eindrucksvollen Bildern zu einem besonderen Genuß. Es gelang Stephanie Rapp mit ihrem Werk "Als der Himmel zerriss"  einen im besten Sinne des Wortes authentischen, emotional mitreißenden und über die Thematik erschütternden Roman zu schreiben.

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  • "Sehr spannende Story mit wahrem Hintergrund.

    Als der Himmel zerriss
    leseratte69

    leseratte69

    11. January 2017 um 05:27

    KlappentextIrland 1845: Der Konflikt zwischen Protestanten, Katholiken und Methodisten eskaliert und das Land stöhnt unter der großen Hungersnot. Die großen Ideen der Reformation scheinen vergessen in Zeiten des Krieges und des Hasses. Auch die Grundbesitzerin Emily gerät zwischen die Fronten, denn sie liebt einen Mann, den sie nicht lieben darf. Als Emily ihr Erbe verliert, muss sie Irland verlassen. In Van Diemen's Land (heute Tasmanien) kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur und entdeckt, dass Liebe alle Mauern überwinden kann, die die Menschen errichtet haben. Eine historische Liebesgeschichte zwischen Julie Klassen und Downton Abbey.Die AutorinStephanie Rapp Jahrgang 1973, war mehrere Jahre in der Leitung von "Studenten für Christus" in Freiburg tätig. Inzwischen arbeteitet sie als Lektorin und Autorin. Ihre Leidenschaft sind Geschichten voller Spannung und Information. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.Meine MeinungStoryStephanie Rapp hat mit diesem Roman mein Herz sehr berührt. Ihre spannende und mitreißende Story beruht teilweise auf wahren Tatsachen, wie zum Beispiel die Kartoffelpest in Irland im 19. Jahrhundert und der daraus folgenden Hungersnot, die viele als Anlass genommen haben, um auszuwandern. Zudem gibt es eine spannende Liebesgeschichte, die durch die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und eine riesige Kluft durch Arm und Reich, nicht sein darf. Man begleitet als Leser Emily, die mit ihrem Vater nach Irland zieht, der hat dort ein Landgut vererbt bekommen und ist als Gutsherr, der pünktlich seine Pacht eintreiben muss, bei Bevölkerung nicht gern gesehen. Je größer der Hunger und das Leid der Bevölkerung wächst, umso gefährlicher wird es für Emily und ihren Vater in Irland, denn eine Gruppe Aufständiger schürt den Hass und sie gehen dabei über Leichen.Die Autorin führt den Leser nicht nur nach Irland, sondern auch nach Australien. Ich würde das Buch aber auf keinen Fall mit den 08/15 Australien - Auswanderer Romanen vergleichen, dieses hier bewegt sich schon auf höherem Niveau.Wie bei allen Romanen aus dem SCM Hänssler Verlag, spielt auch hier der Glaube an Gott eine wichtige Rolle, ist aber sehr schön in die Geschichte verwoben.SchreibstilDas Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen und ist durchweg spannend und sehr anschaulich geschrieben. Charaktere und Schauplätze sind sehr realistisch dargestellt, Kopfkino pur.Stephanie Rapp versteht es, den Leser mit ihren Worten zu fesseln.CharaktereIch mochte Emily vom ersten Augenblick an. Sie ist so eine mutige junge Frau, Hut ab.Auch Brendan und seine Familie sind mir schnell ans Herz gewachsen. Die Liebesgeschichte zwischen Emily und Brendan, die eigentlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, zieht den Leser sehr schnell in seinen Bann. Ich mochte die Entwicklung von Brendan, der sich letztendlich entscheiden muss, Kampf um Freiheit oder die Liebe.Mein Fazit"Als der Himmel zerriss" ist eins meiner Highlights am Bücherhimmel. Eine Spannende, teilweise auf Fakten beruhende Handlung und tolle und sehr authentische Charaktere, entführen den Leser in ein Jahrhundert voller Leid und Not. Trotzdem schafft es die Autorin, die Schauplätze sehr anschaulich rüberzubringen. Wer gerne spannende, historische (Auswanderer) Romane liest, ist hier genau richtig. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten /Sternen mit einem Plus dahinter und eine absolute Leseempfehlung. 

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  • Grenzen überwinden

    Als der Himmel zerriss
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    08. January 2017 um 20:25

    „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Irland 1845: Die junge Gutherrin Emily Winslow kommt gemeinsam mit ihrem Vater aus England nach Irland, um dort ihr Erbe in Besitz zu nehmen. Die Kleinbauern auf dem dortigen Land lassen Emily und ihren Vater schnell merken, dass sie auf Ashton Manor nicht willkommen ist. Ronald Tuppence, ein Mann aus  wohlhabender Familie mit tadellosem Ruf, unterstützt sie als Verwalter. Doch nicht immer stimmt Emily mit seinen Entscheidungen überein. Auch mit Brendan, einem athletischen aber stolzen irischen Pächter, gerät sie aneinander. Als Emilys Vater ermordet wird, muss die feinfühlige Emily plötzlich auf eigenen Beinen stehen… Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten, in das Buch hineinzukommen. Die Personen, vor allem die verschiedenen Pächter und ihre Familie, wurden nicht direkt vorgestellt und einige Szenen fand ich ein wenig langatmig. Nach einiger Zeit, spätestens als es um den Konflikt zwischen den Katholiken und den Protestanten ging, wurde mein Interesse dann aber geweckt und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Der Streit zwischen den Konfessionen hätte meiner Meinung nach sogar ein bisschen ausführlicher beschrieben werden können. Emily als Charakter mochte ich sehr gerne. Sie ist ein nachdenklicher Mensch, der sich über die gesellschaftlichen Grenzen hinweg für die Mitmenschen interessiert und eine enge Beziehung zu Gott sucht. Brendan und Ronald sind sehr unterschiedlich und sorgen, oft auf Emilys Kosten, für Abwechslung.   Wenn ich dachte, dass es im Buch nicht vorwärts geht, kam wieder eine neue Wendung, so dass in den 450 Seiten eine Menge Handlungen erzählt werden. Stephanie Rapp stützt sich auf historische Fakten wie z.B. die Diskriminierung der irischen Katholiken, die Armut in Irland durch die Kartoffelpest und die Auswanderung vieler Iren nach Australien. Dies erläutert sie in einem Nachwort noch einmal zusammenfassend für den Leser. Insgesamt ein schöner, historischer Roman, der sorgsam recherchiert ist und mit einer Liebesgeschichte für Unterhaltung und Abwechslung sorgt.

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  • Ein beeindruckendes Leseerlebnis

    Als der Himmel zerriss
    LEXI

    LEXI

    27. December 2016 um 11:46

    „Ich bete, dass sie später einmal mutig sein wird. Dass sie der feinen Gesellschaft sagen wird, um was es im Leben wirklich geht. Dass es keine Unterschiede zwischen den Menschen gibt.“ Der ehemalige Lieutenant Charles Winslow verkauft sein Haus und seine Ländereien in England und wandert mit seiner Tochter Emily nach Irland aus. In der Nähe der Ortes Grenmore befindet sich das Anwesen Ashton Manor, das ihm als Erbe zugefallen ist und das nun ihr neues Zuhause sein wird. Die Ankunft der beiden vornehmen Engländer steht jedoch von Beginn an unter keinem guten Stern. Die Verunsicherung der irischen Pächter, deren bittere Armut und die nicht leistbaren Pachtforderungen ihrer Grundherren führten zur Bildung einer Bruderschaft, Rebellion und Aufstand sind vorprogrammiert. Um Asthon Manor zu leiten, die Interessen des neuen Eigentümers durchzusetzen und das Anwesen vor Übergriffen zu schützen, wird der Sohn einer wohlhabenden Familie aus Shropshire als Verwalter engagiert. Ronald Tuppence verwaltete bereits in England große Güter und sein tadelloser Ruf, sein gefälliges Äußeres sowie sein selbstbewusstes Auftreten beeindrucken Charles Winslow. Seine Tochter Emily ist jedoch anfangs skeptisch – Ronald verhält sich ein wenig zu perfekt, um echt zu sein, und es scheint ihr, als hätte er etwas zu verbergen. Stephanie Rapp ist es hervorragend gelungen, ihren Lesern das Geschehen in Irland um 1845 bildhaft vor Augen zu führen. Sie thematisiert die schwelenden Konflikte zwischen den irischen Pächtern und deren nicht-katholischen Grundherren, deren unermesslich hohe Pachtforderungen und die verachtenswerte Praxis der Vertreibung der Pächter aus ihren Häusern, wonach viele Familien sogar dazu gezwungen waren, in Erdlöchern zu hausen. Die Autorin beschreibt die große Kartoffelfäule, die den Menschen über Jahre hinweg das wichtigste Grundnahrungsmittel nahm und zu einem Massensterben und einer großen Auswanderungswelle führte. Durch ihre Protagonistin Emily und die liebenswerte Familie O’Neill führt sie ihren Lesern diese Szenarien bildhaft vor Augen. Dem christlichen Glauben wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. Emily Winslow findet Trost und Zuversicht in ihrer Bibel, ihr Glaube wird im Verlauf der Handlung immer mehr gefestigt. Ein zentrales Thema dieses Buches ist jedoch auch der Konfessionsstreit und die damit verbundene Diskriminierung der Katholiken bzw. den Versuch, die katholische Kirche auszulöschen, was dazu führte, dass das Bestreben, das Schulwesen einzuführen, behindert wurde. Nicht zuletzt erfährt man in diesen Roman von den „Irish Palatines“ – den Irland-Pfälzern, die als deutsche Einwanderer und Methodisten einen schweren Stand in der irischen Landbevölkerung hatten. Diese gewichtigen Themen werden von Stephanie Rapp in einem sehr einnehmenden und interessanten Schreibstil erzählt, und dank der authentischen Darstellung ihrer handelnden Personen wird die Lektüre dieses Romans zu einem beeindruckenden Leseerlebnis. Durch Dialoge zwischen dem Protagonisten Brendan O’Neill und der englischen Grundbesitzerin Emily Winslow wird dem Leser die Möglichkeit geboten, regen Anteil am Leben der irischen Pächter zu nehmen. Durch die bereits im Klappentext erwähnte Liebe, die nicht sein darf, wird auf die strengen Etikette der feinen englischen Gesellschaft und die unüberwindlichen Standesunterschiede Bezug genommen. Die Autorin bringt in ihren Roman auch interessante und in ihrer Darstellung überzeugende Nebenfiguren in die Handlung ein, was diese ungemein bereichert und den geschilderten Ereignissen eine lebendige und realistische Note verleiht. Das beeindruckende Coverfoto dieser gebundenen Ausgabe zeigt die ganz in Weiß gekleidete junge Engländerin aus gutem Hause, mit rätselhaftem Blick und offenem Haar, einem schematisch dargestellten jungen Mann mit Hut zugewandt. Die Zweige mit den roten Rosen im rechten oberen Bildrand geben dem Ganzen eine verspielte Note. Nach einem zweiseitigen Prolog erzählt Stephanie Rapp auf über 470 Buchseiten und in 33 Kapiteln ihre Geschichte und liefert in einem langen Nachwort viele Fakten zum historischen Hintergrund dieses Buches. Fazit: ein wunderschön erzählter historischer Roman mit vielen Emotionen und großer Tiefe, dessen Lektüre ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Ich empfand „Als der Himmel zerriss“ als ganz besonderes Lese-Highlight und freue mich bereits auf weitere Bücher der Autorin.

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  • Ein Roman über den Konfessionskonflikt in Irland

    Als der Himmel zerriss
    heaven4u

    heaven4u

    20. November 2016 um 19:54

    Irland 1845: Emily Winslow kommt mit ihrem Vater aus England um nach dem Tod des Cousins, das Grundstück in Besitz zu nehmen und die Pacht von den Pächtern auf dem Grundstück einzutreiben. Doch sie hatten nicht erwartet, dass ihnen so ein Hass entgegenschlägt. Ihr neuer Verwalter Ronald soll ihnen helfen, aber ob er wirklich nur gutes im Schilde führt? Auch Brendan, der im Stall arbeitet und scheinbar eine Gruppe anführt, die die Aufstände zu verantworten haben, ist ihr suspekt. Als Emily ihr Erbe verliert und nach Australien auswandert, muss sie ganz von vorn beginnen. Wird sie diesmal endlich Fuß fassen können? Auf den neuen Roman von Stephanie Rapp war ich sehr gespannt, denn schon ihr Buch „Die Gehilfin des Buchdruckers“ stach aus den vielen Neuerscheinungen hervor und ich hab es nur so verschlungen. Leider fiel mir der Einstieg in „Als der Himmel zerriss“ gar nicht so leicht. Ich wusste nicht so recht, wohin der Roman führen sollte. Doch je weiter ich las, desto mehr konnte ich mit Emily mitfühlen und der Schluss hat mich sogar zu Tränen gerührt. Anfangs ahnt man nichts von der Liebesgeschichte, die sich anbahnt und es gibt einige Verwirrungen und man weiß bis zum Schluss nicht so recht, wie es noch endet. Doch das ist nicht das Hauptaugenmerkt des Romans. Das wichtigste Thema ist der Konflikt zwischen den Katholiken und Protestanten, vor allem in Irland, der ja sogar heute noch besteht (wenn auch abgeschwächter als damals). Mir war gar nicht klar, dass hier vor allem die Protestanten versuchten, die katholische Kirche auszurotten. Wie bereits im Vorgängerbuch, merkt man, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und der Leser sehr viel über die damalige Zeit, den Konflikt und auch die lange Hungersnot in Irland erfährt. Im Anhang gibt es noch einige Erklärungen zu den geschichtlichen Ereignissen, das macht Lust, mehr darüber zu lesen. Der Plot ist sehr umfangreich, denn auch über Australien und Tasmanien erfährt man einiges. So wurden viele Strafgefangene aus Irland nach Tasmanien (früher Van-Diemens-Land) verschifft und mussten dort ihre Strafe absitzen und Strafarbeit leisten. Dabei war der Grund der Verurteilung oft ganz banal. Die Überfahrt war dabei oft sehr abenteuerlich, nicht jeder überlebt die 3 Monate dauernde Reise. Der Glaube an Gott spielt eine große Rolle. Man erlebt mit, wie der Glaube von Emily wächst und sie immer mehr an Gott festhält, nicht nur in schlechten Zeiten. Dabei geht es nicht darum, andere zu missionieren, vielmehr findet sie Trost und Kraft in ihrem Glauben. Das hat mich sehr bewegt. Ein wirklich gelungener Roman, der die Herzen von Fans historische Roman höher schlagen lässt. Ich hoffe, das wird nicht der letzte Roman von Stephanie Rapp sein.

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  • als Grundbesitzerin in Irland

    Als der Himmel zerriss
    irismaria

    irismaria

    12. November 2016 um 09:45

    „Als der Himmel zerriss“ ist ein historischer Roman von Stephanie Rapp, der Mitte des 19. Jahrhunderts spielt. Hauptfigur ist die junge Engländerin Emily, die mit ihrem Vater nach Irland zieht um dort ihren Grundbesitz zu verwalten. In Irland erleben sie die bittere Armut der Pächter und die Glaubenskonflikte zwischen Protestanten und Katholiken. Unterstützung erfahren sie nur vom englischen Verwalter Ronald, der auch als Heiratskandidat für Emily infrage kommt. Doch dann führen mehrere Schicksalsschläge dazu, dass Emily nach Australien auswandern muss…Die Geschichte ist spannend zu lesen und eine gelungene Mischung zwischen Liebesgeschichte und der Darstellung der Situation der damaligen Zeit. Die Personen und ihre Lebensumstände sind realistisch und lebendig dargestellt. Emily ist eine sympathische Hauptperson, mit der man mitfiebern kann. Ihr Glaube an Gott ist für sie sehr wichtig und gut in die Handlung eingebaut. Ich kann „Als der Himmel zerriss“ sehr empfehlen.

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  • Leserunde zu "Als der Himmel zerriss" von Stephanie Rapp

    Als der Himmel zerriss
    Arwen10

    Arwen10

    Im SCM Verlag ist gerade ein weiterer Roman der Autorin Stephanie Rapp erschienen. Ich bedanke mich beim SCM Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Stephanie Rapp Als der Himmel zerriss Zum Inhalt: Irland 1845: Der Konflikt zwischen Protestanten, Katholiken und Methodisten eskaliert und das Land stöhnt unter der großen Hungersnot. Die großen Ideen der Reformation scheinen vergessen in Zeiten des Krieges und des Hasses. Auch die Grundbesitzerin Emily gerät zwischen die Fronten, denn sie liebt einen Mann, den sie nicht lieben darf. Als Emily ihr Erbe verliert, muss sie Irland verlassen. In Van Diemen's Land (heute Tasmanien) kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur und entdeckt, dass Liebe alle Mauern überwinden kann, die die Menschen errichtet haben. Eine historische Liebesgeschichte zwischen Julie Klassen und Downton Abbey. Hier geht es zur Leseprobe: https://www.scm-verlag.de/media/import/mediafiles/PDF/395732000_Leseprobe.pdf Infos zur Autorin: Jahrgang 1973, war mehrere Jahre in der Leitung von "Studenten für Christus" in Freiburg tätig. Inzwischen arbeteitet sie als Lektorin und Autorin. Ihre Leidenschaft sind Geschichten voller Spannung und Information. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 15. Oktober 2016, 24 Uhr hier im Thread mit einer Antwort auf die Frage: warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Bitte beachtet, dass wir Gewinne  nur einmal pro Haushalt vergeben und dass ich innerhalb von 3 Tagen eure Rückmeldung brauche, wenn ihr mitlesen möchtet.

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    • 190
  • Tolle Geschichte, berührend erzählt

    Als der Himmel zerriss
    nirak03

    nirak03

    10. November 2016 um 18:23

    Irland steht vor der großen Hungersnot, als Emily hier auf eine neue Heimat hofft. Sie hat ein großes Anwesen geerbt und will es gemeinsam mit ihrem Vater bewirtschaften. Ihnen zur Seite steht der Verwalter Ronald aus England, aber dieser hat so seine eigenen Pläne. Auch die Pächter sind nicht unbedingt gut, auf die neuen Herren zu sprechen. Es kommt zur Katastrophe und Emily sieht sich gezwungen, Irland wieder zu verlassen. Nun hofft sie auf einen Neuanfang in Australien, aber die Gedanken und auch ihr Herz sind in Irland geblieben. „Als der Himmel zerriss“ ist eine Liebesgeschichte, die mit sehr viel Gefühl erzählt wird. Aber nicht nur die Liebe zwischen Mann und Frau ist hier Bestandteil, sondern auch die Liebe zu einem Land. Irland. Gerade in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte es dieses Land besonders schwer. Die große Hungersnot, die über mehrere Jahre anhielt, hat weite Teile der Bevölkerung dezimiert. Rapp hat dieses Schicksal der Menschen gut in eine fiktive Handlung gebettet. Das Entsetzten ist deutlich spürbar, aber auch dass die Menschen die Hoffnung auf ein besseres Leben nie aufgegeben haben. Gerade am Schicksal von Emily wird dies deutlich. Auch wenn sie ein Mädchen ist, welches ja eigentlich aus einem besser betuchten Haushalt stammt, erfährt sie doch was es bedeutet alles zu verlieren. Am eigenen Leib lernt sie Armut und Elend kennen. Darüber hinaus verliebt sie sich in einen Mann, der sogar nicht zu ihr zu passen scheint. Sie müssen beide erst lernen, ihr Schicksal anzunehmen und ihr Leben gemeinsam zu meistern. Der Autorin ist es wunderbar gelungen von dem Leben der jungen Frau und den Menschen, die ihren Weg kreuzten, zu erzählen. Den christlichen Glauben hat Frau Rapp geschickt mit einfließen lassen. Sie erzählt davon, wie groß der Hass zwischen den Katholiken und Protestanten war und außerdem davon, dass es noch andere Glaubensrichtungen gab. Es macht traurig zu lesen, wie sich die Menschen das Leben unnötig schwer gemacht haben, nur weil jeder den Glauben an Gott anders ausgelegt und ausgelebt hat. Der erste Teil der Geschichte spielt in Irland in den Jahren ab 1845. Der Leser lernt die Menschen kennen, ihre Sorgen und Ängste. Versucht zu verstehen, was sie antreibt. Es macht traurig und betroffen zu lesen, wie die Reichen und Mächtigen mit ihren Pächtern umgegangen sind. Für Emiliy ist es ein Schock zu erleben, dass sie ja genau dieser Schicht angehört. Sie versucht dagegen anzugehen. Mir hat gut gefallen, wie Emily sich ihrem Schicksal stellt und den Kampf aufnimmt. Im zweiten Teil lebt die Protagonistin dann in Australien, überwiegend in Van-Diemens-Land. Hier lebt sie so ein ganz anderes Leben und wächst an ihrem Schicksal. Mir hat gut gefallen, wie Emily ihr Leben lebt und mit ihren Aufgaben wächst. Sie ist sich dabei stets treu geblieben und hat ihren Glauben nicht verloren. „Als der Himmel zerriss“ ist eine ergreifende Lebens- und Liebesgeschichte. Sie erzählt von der Liebe zu Irland, von dem Glauben an Gott und der Hoffnung der Menschen. Davon niemals aufzugeben, denn jeder hat eine zweite Chance verdient, sie zu sehen und zu ergreifen ist eine andere Sache. Mir hat dieses Buch viel Freude bereitet, ich war gern mit Emily unterwegs. Habe mit ihr gelitten und geliebt, gehofft und gebangt. Tolle Geschichte!

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    • 2
  • genial! Einfach spitze! Bestsellerpotential

    Als der Himmel zerriss
    Amiira

    Amiira

    09. November 2016 um 16:08

    Dieser Roman ist ein Meisterwerk! Die Autorin nimmt den Leser mit in eine andere Welt, eine Welt der Armut und der Ungerechtigkeit. Die Menschen und die damaligen Zustände werden sehr anschaulich geschildert und man "befindet sich" als Leser in Irland und wird unwillkürlich hineingenommen in das damalige Klassensystem, der Reichen und der Armen, der Großgrundbesitzer und der rechtelosen Bauern. Die Autorin versteht es, ihre Leser zu fesseln und man wird nicht nur gut unterhalten, sondern kann nebenher noch viel lernen. Die Geschichte geht tief und berührt das Herz. Absolute Leseempfehlung

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Beeindruckend, geht unter die Haut - ein packender historischer Roman

    Als der Himmel zerriss
    vielleser18

    vielleser18

    06. November 2016 um 08:12

    Emily Winslow und ihr Vater ziehen nach Irland, dorthin, wo sie einen Landsitz und Ländereien geerbt haben. Doch die irischen Pächter wehren sich gegen die anglikanischen Besitzer und da Charles Winslow sein Gut nicht selber verwalten kann, stellt der Roland Tuppence als Verwalter ein. Ein Mann, der durchgreifen kann. Emily, aufgewachsen in London, kam schon dort mit der Oberflächlichkeit ihrer Mitmenschen in den höheren Kreisen nicht klar und hier im - für sie - einsamen Irland, versucht sie die Pächter und ihre Familien kennnen zu lernen und zu verstehen, doch außer von Brendan O`Neill, stößt sie auch auf viel Ablehnung und teilweise auch Hass. Sie lernt aber auch die Nöte der Bewohner kennen, die in einfachen Hütten leben und sogar Familien, die alles verloren haben und in Erdlöchern hausen müssen. Es sind jedoch nicht nur die Standesunterschiede und der Wohlstand der sie trennt, sondern auch ihre Religion. Hier trifft die Anglikanerin auf Katholiken und Methodisten. Für mich war es das erste Buch von Stephanie Rapp. Die Autorin hat bereits mit "Die Gehilfin des Buchdruckers" und "Ungeschmickt in London" Romane geschrieben. Beim vorliegenden Roman hat mich von Anfang an die Zeit und das Land Irland interessiert. Meine Erwartungen an das Buch wurden weit übertroffen. Nicht nur, dass die Autorin mich hat vollends eintauchen lassen in diese schwere und schwierige Zeit, nein, sie hat die historischen Fakten mit vielen Details, ohne zu überladen, geschmückt, hat nicht nur ein Roman mit viel Herz, sondern vor allem einen authentischen Roman mit vielen Höhen und Tiefen für die Protagonisten geschrieben. Dabei wurden nicht nur die Standesunterschiede der verschiedenen Protagonisten thematisiert, sondern vor allem ihre unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Alles sind Christen, doch die Differenzen und Probleme in der damaligen Zeit waren unter Anglikanern und Katholiken in Irland für lange Zeit unüberwindlich. HInzu kam die Herrschaft der Oberschicht aus England und die Armut der einheimischen Bevölkerung. Die Protagonisten, sei es die Hauptperson Emily, oder die weiteren Akteure des Romans, sind von Stephanie Rapp so lebendig beschrieben worden, die vielen sehr spannenden Stellen im Roman haben mich atemlos weiterlesen lassen, genauso wie die vielen Fragen, die man sich beim Lesen gestellt hat und die sich erst nach und nach auflösen, so dass die Spannung die ganze Zeit sehr hoch ist. Es geht aber auch um den christlichen Glauben, um Vergebung und natürlich auch um die große Liebe. Am Ende ist noch ein sehr interessanter und ausführlicher Anhang, in dem die Autorin noch ihre Recherchen und die historischen Fakten, die sie mit eingebaut hat, erklärt. Fazit: Ein faszinierender, lebendiger, spannender und sehr interessanter Roman über die Zeit Mitte des 19. Jahrhunderts in Irland. Hier treffen Welten aufeinander: Englische Oberschicht und irische Landbevölkerung. Anglikaner auf Katholiken. Reich und arm. Voller Gefühle, nicht nur für die Protagonisten, sondern auch für den Leser ! Klare Leseempfehlung - für mich ein Lesehighlight dieses Jahres!

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    • 7
  • Berührend und emotional !!!

    Als der Himmel zerriss
    marpije

    marpije

    02. November 2016 um 07:08

    Irland 1845 - Emily zusammen mit ihren Vater übernimmt die Erbe - Ashton Manor mit allen dazugehörigen Länder und irländischen Pächter. Die Pächter leben in Armut und sind mit Hass und Wut zu den Grundbesitzer erfüllt , um die ganze Situation besser im Griff haben kommt nach Ashton Manor ein Verwalter- Ronald , doch der erweis sich als große Hochstapler , nach tragischen Vorfällen Emily bleibt allein in diesen fremden Land und die einzige Hilfe welche sie bekommt ist ausgerechnet von einer Pächter Familie- O`Neill . In diese Situation in welcher Emily sich befindet, ohne Haus, ohne Geld sie wagt sich auf eine sehr mutige Schritt - sie wandert nach Australien aus, zusammen mit ihr wandert auch die ganze Familie O`Neill aus und alle hoffen auf bessere leben dort. In Australien wird Emily mit einen Familiengeheimnis konfrontiert und dort ihre Liebe bekommt Flügel... Stephanie Rapp hat wunderschönes historisches Roman geschrieben über Wut, Hass, Liebe und Vergebung. Ihre Schreibweise ist ruhig, fast melancholisch, gleichzeitig sehr emotional und fesselnd. Zu großen Stärke von diese Buch gehören die genaue Beschreibungen - von Landschaft, Personen, die damaligen Lebensumständen, der Alltag von die reichen und von die armen Leuten - die Autorin geht tief in Detail , schreibt sehr bildlich und lebendig, die Szenen kann ich mich gut vorstellen und in die Geschichte reinversetzen. Das Buch ist emotional und tief berührend , die alle Schicksale welche Emily treffen, lassen kein Leser kalt, auch das Leben von die irländischen Pächter in die unmenschlichen Bedingungen berühren tief. Sehr gut hat mir gefallen , dass die Gefühle und die Gedanken von Emily nehmen viel Platz in die Geschichte, ihre Gespräche mit Gott und ihre Gedanken über Ihn haben in sich viel Ruhe und Kraft aus welche fließt Mut und Erleichterung, die sind gut spürbar. Die Personen sind sehr lebhaft und dank die viel Details sehr realistisch , die wecken beim mir eine Wasserfall aus Gefühlen- von große Symphatie über Wut bis zum großen Abneigung. Großartiges Buch mit großen Gefühlen, historischen Hintergrund, flüssiger, bildreicher Sprache, sehr große Leseempfehlung !!!  

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  • Ein weiterer hervorragender christlicher Roman aus dem Hause SCM Hänssler!

    Als der Himmel zerriss
    Cellissima

    Cellissima

    01. November 2016 um 14:38

    "Als der Himmel zerriss" ist ein ebenso schöner wie berührender historischer christlicher Roman, in dessen Mittelpunkt eine starke junge Frau und ihr Glauben an sowie ihre Beziehung zu und ihre Gespräche mit Gott stehen. Die Geschichte beginnt im Irland des Jahres 1845; die junge Engländerin Emily reist nach Irland, da sie dort Ashton Manor geerbt hat. Doch eigentlich beginnt hier erst so richtig das Leid für Emily, denn die Menschen hassen sie, es herrschen eine große Hungersnot sowie Unruhen zwischen den verschiedenen Konfessionen sowie Grundbesitzern und Pächtern. So kommt es, das Emily Ashton Manor verliert und mittel- und perspektivlos dasteht. Da sie zudem einen Mann liebt, mit dem es aufgrund der Standesunterschiede keine Zukunft geben kann, entschließt sie sich, weit wegzugehen und im heutigen Tasmanien neu anzufangen. Doch ihre Familiengeschichte und der Mann, in den sie sich verliebt hat, verfolgen sie auch hier. Sie lernt, dass Liebe stärker ist als alles andere, und fragt sich, ob sie nicht doch alle Widrigkeiten und Standesunterschiede überwinden kann ... Das Schicksal der Menschen dieser Zeit, die Krankheiten, Hungersnot, werden sehr greifbar und berühren den Leser. Nicht weniger berührend ist das Schicksal von Emily, denn die junge Frau erleidet einen Verlust nach dem anderen. Oft fragt man sich als Leser, ob das nicht mehr ist, als ein einziger Mensch ertragen kann. Sie ist eine starke Protagonistin, die nie die Hoffnung aufgibt, sondern sich Gott anvertraut und in seine Hände begibt. Der Roman zeigt, wie viel Kraft und Zuversicht ein Mensch aus dem Gebet und dem Dialog mit Gott schöpfen kann, dass man niemals die Hoffnung verlieren darf, sich am Ende alles zum Guten wenden wird, da Gott die Wege mit Bedacht lenkt, sodass letzten Endes alles, was einem widerfährt, einen Sinn hat. Auch die Themen Vergebung, das Ruhenlassen der Vergangenheit, das Finden des Seelenfriedens werden angesprochen. Das christliche Element ist hier immer absolut stimmig, authentisch und überzeugend. Selten wurde die Thematik derart gelungen in einen Roman eingearbeitet! "Als der Himmel zerriss" ist eine wirklich fesselnde Geschichte, die nie vorhersehbar ist, sondern bei der man immer mit Emily erlebt und fühlt, hofft und bangt, sich freut und leidet. Sie ist eine Protagonistin, die man in´s Herz schließt, für die man einfach auf ein Happy End hofft. Fazit: Ein gewohnt hervorragender historischer christlicher Roman aus dem Hause SCM Hänssler!

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  • Ich habe nie aufgehört an Dich zu denken

    Als der Himmel zerriss
    Belis

    Belis

    31. October 2016 um 23:01

    Die armen, irischen Pächter haben kaum Rechte unter den verhassten, anglikanischen Engländern. Sie wollen ihr Land zurück, werden von einer lang anhaltenden Hungersnot bedroht und viele katholische Iren wandern aus purer Not aus. In diesen Zeiten wird Emily, eine zwanzigjährige englische Dame unverhofft zur Grundbesitzerin in Irland. Der ihr entgegenschlagende Hass entlädt sich, sie wird heimatlos und findet Unterschlupf bei Brendan, einem ihrer Pächter, mit Augen blauer als das Meer. Als ihr undurchsichtiger Verwalter Ronald sie auch noch im Stich lässt entschließt sie sich ebenfalls zur Auswanderung. Australien, der neue Kontinent, soll ihr Glück bringen….   Der fesselnde und gefühlsgewaltig geschriebene Roman von Stephanie Rapp entführt den Leser in die tragische Vergangenheit Irlands um 1845. Durch bildhafte Beschreibungen der grünen Insel und weiterer Handlungsorte befindet man sich mitten im Geschehen. Ich wurde sehr schnell in den Strudel um die Grundbesitzerin Emily, den mysteriösen Ronald und den Iren Brendan gerissen. Die unterschiedlichen Protagonisten machen eine teils starke Entwicklung durch. Durch eingebaute Bibelzitate und Gedanken zu Gott wird Emily in ihrer Handlungsweise gestärkt und getröstet. Brendan“ der irische sture Dickschädel“ nimmt Emily aus Nächstenliebe auf, ist gegen Gewalt und kämpft auf seine Weise um sein Vaterland. Der neue Verwalter Ronald Tuppence handelt oft eigenmächtig und arrogant. Im weiteren Verlauf der Geschichte lernt Emily neue Freunde und Personen kennen, welche ebenfalls ihren Charakter und wachsenden Mut beeinflussen. Da wären Deirdre, die Nichte Brendans, Ella Strom eine Irish Palatine, Ryanne die Brendan schöne Augen macht, Charlotte,in Van-Diemens-Land……. Trotz Schicksalsschlägen finden die handelnden Personen immer neue Wege. Während der Überfahrt auf dem Auswandererschiff oder ihrem neuen Leben in Van-Diemens-Land geben viele Details Einblick in die wachsende Kolonie Australien. Durch eingebaute Aussagen wird der Wettstreit der Konfessionen untereinander deutlich gemacht, sowie die dadurch entstehenden Einschränkungen. Aber es gibt auch mir neue Informationen, z. B. über Methodisten. Immer wieder fällt Emily`s Blick zurück nach Irland, zu der hungernden und leidenden Bevölkerung. Dabei musste ich viele Tränen verdrücken, so realistisch geschildert. Im Laufe der Geschichte wächst die ehemalige Grundbesitzerin über sich hinaus und findet inneren Frieden und Stärke.   --Charlotte hielt ihre Hände fest : „Die Hassgefühle werden wiederkommen. Wundere dich nicht. Aber du hast ihm vergeben und Vergebung ist wie eine Zwiebel:“ Emily lachte auf. „Wie eine Zwiebel? Nur du kannst ich diesem bedeutenden Moment von Gemüse sprechen.“--   Gefangen von den Ereignissen musste ich das Buch schnellstmöglich zu Ende lesen. Da Stephanie Rapp immer wieder Anspielungen und Geheimnisse versteckt hat, war die Spannung bis zuletzt gegeben. Die eingebrachten Gedanken zu Gott und christlichen Werten sind nicht zu vorrangig und gut integriert. Es geht um Mut, Liebe, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Die Themen Hass, Vergeltung, Angst sowie Vergebung und Nächstenliebe finden sich ebenfalls wieder.  Im Nachwort klärt uns die Autorin über die belegten Fakten der irischen Geschichte, der Auswanderung und historische Quellen zu ihrem gut recherchierten Roman auf.   Die Thematik  um Irland ist bedrückend, wird in diesem Roman realitätsnah geschildert, aber durch die Geschichte einer wachsenden, dauerhaften Liebe und erfolgreichen Auswanderung darf der Leser sich auf ein wunderbares Lesevergnügen freuen. Eine Leseempfehlung für alle Freunde historischer Romane. Dieses Werk solltet ihr euch nicht entgehen lassen.    

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  • Die Liebe ist selbstlos...

    Als der Himmel zerriss
    Dreamworx

    Dreamworx

    30. October 2016 um 15:01

    Mitte des 19. Jh. Irland. Die junge Emily zieht mit ihrem Vater von England auf ein Gut nach Irland. Doch sie sind dort nicht willkommen, denn sie haben zum einen nicht die richtige Konfession, zum anderen leiden die Pächter unter den hohen Abgaben und können ihre Familien mehr schlecht als recht ernähren. Sowohl die Einstellung des neuen Verwalters Ronald Tuppence als auch die Bekanntschaft mit dem Einheimischen Brendan und seiner Familie ändern die Lage nicht. Als eines Tages Emilys Vater erschossen wird und auch Ronald auf Reisen gehen muss, steht die junge Frau ganz allein da mit dem großen Besitz. Aber der steht plötzlich mitten in der Nacht in Flammen, und Emily weiß nicht, wohin sie gehen soll. Was soll jetzt aus ihr werden? Und wer hat ihren Vater auf dem Gewissen?Stephanie Rapp hat mit ihrem Buch „Als der Himmel zerriss“ einen sehr einfühlsamen historischen Roman vorgelegt, der allein schon durch seinen wunderschönen Erzählstil besticht. Der geschichtliche Hintergrund über die Zustände in Irland, die Glaubenskonflikte und die furchtbare Armut der Bevölkerung wurden von der Autorin wunderbar mit der Handlung verflochten. Viele Dinge erschüttern sehr, wenn man von Toten am Straßenrand liest, der Verlust von mehreren Ernten hintereinander oder auch die Funktion eines Armenhauses zur damaligen Zeit. Die Beschreibungen der Landschaften sind so bildgewaltig, dass man sich vor dem inneren Auge mal in Irland, mal auf einem Schiff Richtung Australien und in dem warmen Klima Tasmaniens wähnt, die sowohl eindrucksvoll als auch einschüchternd sein können.Die Charaktere sind sehr individuell und liebevoll ausgestaltet, sie sind nicht perfekt, sondern wirken besonders durch ihre Eigenheiten, Stärken und Schwächen. Emily ist eine junge Frau, die bisher behütet aufwuchs. Der Umzug nach Irland zeigt ihr nun eine Welt, die bisher weit weg war: Entbehrungen und der Armut. Am Anfang wirkt Emily noch recht naiv, doch je weiter die Handlung fortschreitet, umso mehr staunt der Leser über ihre Entwicklung. Sie wird mutiger und selbstsicherer, beißt sich durch und hilft selbstlos anderen. Ronald wirkt charmant und erfahren, dabei allerdings auch undurchschaubar und berechnend. Brendan ist ein ehrlicher und offener Mann, der selbstlos denen Unterstützung angedeihen lässt, die diese dringend benötigen. Er versucht, die Dinge von mehreren Seiten zu betrachten und sich von anderen Ansichten zu überzeugen. Auch die anderen Protagonisten, allen voran die kleine Deidre, verhelfen der Geschichte mit ihren eigenen kleinen Episoden zu einem wundervollen Rahmen, der einem oftmals das Herz öffnet.Der christliche Aspekt spielt in diesem Roman eine große, wenn auch nicht aufdringliche Rolle. Die Zwiegespräche von Emily mit Gott, die Hilferufe, das Halten der alten Bibel und auch der Moment, an dem sie Gott körperlich spürt, sind so eindrucksvoll beschrieben, dass man den Atem anhält und dem Moment nachspürt.„Als der Himmel zerriss“ ist ein eindrucksvoller historischer und christlicher Roman, der so viel Schreckliches, aber auch so viel Schönes erzählt und Gedanken auf die Reise schickt. Wenn ein Buch so etwas vermag, dann ist es ein ganz besonderes. Absolute Leseempfehlung für eine Reise in die Vergangenheit par excellence!!!  

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