Stephanie Schneider , Nina Dulleck Unser Kunterboot - Das Ding mit der Faulen Paula

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Inhaltsangabe zu „Unser Kunterboot - Das Ding mit der Faulen Paula“ von Stephanie Schneider

Taxifahrt ins GlückDas wäre ja gelacht! Jonna will ihrem Bruder Tomek beweisen, dass sie als Detektivin mindestens so begabt ist wie Serienheld Charlie Paletti. Schneller als gedacht, steckt sie mitten in einem rätselhaften Fall: Wer ist die geheimnisvolle Taxifahrerin Paula, nach der Krösus sein Hausboot "Faule Paula" benannt hat - und die schon vor Jahren spurlos verschwand? Zusammen mit Bene, dem Schachgenie aus der Parallelklasse, macht sich Detektivin Jonna auf die Suche. Ob ihr die Elfen auch diesmal helfen können? Oder kommt es doch eher auf logisches Denken an, wie Bene meint? Am Ende weiß Jonna jedenfalls eines ganz genau: Selbst die geheimnisvollsten Rätsel machen erst dann so richtig Spaß, wenn man sie gemeinsam löst!

Woe soo toll

— Jasmin03
Jasmin03

Eine spannende, witzige, phantasievolle Geschichte mit tollen Bildern, da werden sogar Lesemuffel schwach

— Kinderbuchkiste
Kinderbuchkiste

Eine wirklich spannende Detektivgeschichte für kleine Abenteurer. Ideal zum Vorlesen oder als Erstleser.

— MartinaSuhr
MartinaSuhr

Intelligente Unterhaltung für Kinder mit viel Spaß und Spannung!

— SATZZEICHEN
SATZZEICHEN

Dieses Buch gefällt mir bei weitem besser, als der erste Band. Eine schöne gut durchdachte Geschichte, die Lust auf mehr macht.

— Literaturwerkstatt-kreativ
Literaturwerkstatt-kreativ

„Unser Kunterboot – das Ding mit der faulen Paula“ konnte mich mit seiner liebevollen Geschichte und Gestaltung total begeistern.

— ilkamiilka
ilkamiilka

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  • Eine spannende, witzige, phantasievolle Detektivgeschichte da werden sogar Lesemuffel schwach

    Unser Kunterboot - Das Ding mit der Faulen Paula
    Kinderbuchkiste

    Kinderbuchkiste

    05. June 2017 um 20:21

    Eine außergewöhnliche Detektiv Geschichte für  schon etwas geübte LeserDies ist nun schon der zweite Band der besonderen Hausboot Geschichten.Besonders ist nicht nur der Ort an dem unsere Geschichte spielt, sondern auch die Menschen die dort leben.Für alle die, die Band 1 nicht kennen stelle ich erst einmal alles vor.Die Protagonistin dieser Geschichte, Jonna lebt mit ihren Eltern und den Geschwistern Greta und Tomek auf dem Kunterboot, einem Hausboot, dass zusammen mit der Prinz August, der Flitzepiepe und der Faulen Paula eine Hausboot Kolonie bildet. Auf der Prinz August wohnen Karl und Bodo, Oma Gabi, Mascha und Lisa sind auf der Flitzepiepe zu Hause und auf der Faulen Paula  hat sich Krösus eingenistet.Wie man sich solch eine Hausboot Kolonie vorstellen kann erfahren wir sobald wir das Buch aufschlagen.Dort erwartet uns eine kunterbunte Kulisse .Ein Fluss (na ja es ist ein Kanal) auf dem die bunten, sehr verschieden aussehenden Boote vor Anker liegen  dahinter ein altes Fabrikgelände in dem sich eine Tischlerei und die Kunstschule von Joanns Mutter befindet.Auf einem Hausboot zu leben ist schon etwas ganz besonders. In einer Hausboot Kolonie zu leben aber wieder noch etwas anders denn das ist eine Gemeinschaft, die für einander da ist. Sie unternehmen viel zusammen, treffen sich oft abends an der Feuerstelle um gesellig zusammen zu sitzen, zu grillen und miteinander zu spielen.Schade eigentlich, dass wir hier in Deutschland wohl kaum solch eine Idylle erleben werden. Es erinnert ein wenig an die vielen Hausboote auf den holländischen Grachten und so war meine erste Assoziation auch, dass die Autorin bestimmt aus Holland kommt. Dies jedoch stellte sich als falsch heraus.Die Rahmenhandlung einer Kindergeschichte auf Hausboote zu verlegen finde ich besonders gelungen und auch unsere  Lesekinder waren hell auf begeistert. Doch ihre Meinung werde ich noch nicht vor weg nehmen. Sie kommen später gesondert zu Wort.*Jonna ist ein taffes aber auch sehe besonnenes manchmal etwas ängstliches Mädchen, dass zu ihren Ängsten steht und versucht sich ihnen zu stellen.*Die Geschichte beginnt mit der vermeintlichen "Vorfreude" auf die bevorstehende Klassenfahrt. Alles ist gepackt, und besprochen. Gut dass ihre beiden Freundinnen mit von der Partie sein werden. Doch bei aller Vorfreunde ist da ein mulmiges Gefühl in Jonnas Bauch. Insgeheim würde sie sich wünschen zuhause bleiben zu können.Während die Eltern und Freunde wieder einmal an der Feuerstelle feiern schleicht Jonna sich unbemerkt zu ihrem Geheimplatz auf dem Dach der alten Fabrik. Dort hin verzog sie sich wenn sie allein sein wollte um nach zu denken. Dort hatte sie auch ihre Elfen versteckt die sie hin und wieder bastelt. Elfen helfen Wünsche zu erfüllen hatte ihr Mats, der Tischler erklärt der aus Island kam. Dafür muss man ihnen nur ein Geschenk machen. Jonnas Geschenk an diesem Abend ist die Grillwurst die sie mitgenommen hat.Dummerweise wird sie an diesem Abend von ihrem Bruder Tomek und dessen Freund Karl belauscht, die sich mit ihr einen Scherz erlauben und sich über die lustig machen. Als Jonna ihnen erklärt, dass der Platz auf dem Dach ihr gehört widersprechen sie vehement. Sie sind Agenten und brauchen den Platz auf dem Dach als Hauptquartier.Im weiteren Verlauf der Diskussion kommt es zu einer Wette. Wer es schafft innerhalb von drei Tagen als erster ein Geheimnis zu lösen, der bekommt den Platz auf dem Dach.Auf dem Weg zurück zum Hausboot passiert etwas Dummes. Jonna knickt mit dem Fuß um und fällt den Rest der Treppe hinunter.Da die Erwachsenen nicht wissen dürfen dass sie trotz Verbot in der alten Fabrik war helfen Karl und Tomek ihr zurück zum Ufer zu kommen. Eins ist klar, die Klassenfahrt kann sie mit dem Fuß nicht mit machen.Im Krankenhaus begegnet ihr eine freundliche Frau in Cowboy Kleidung die sie zwar wahr nimmt aber nicht weiter beachtet da sie zur Untersuchung gerufen wird.Der Fuß ist zwar nur verstaucht doch Schonung ist angesagt.Am Morgen machen sich Jonnas Freunde auf den Weg zur Klassenfahrt. Irgendwie wäre sie nun doch gern dabei. Statt dessen bringt ihr Vater sie wenig später zum Nachbarn Krösus auf die Faule Paula. Krösus hat bereit erklärt auf Jonna auf zu passen während die Eltern bei der Arbeit sind.Jonna kennt Krösus von dem abendlichen Treffen an der Feuerstelle aber mehr auch nicht. Die Faule Paula ist von oben bis unten voll mit Dingen, so hatte Jonna sich das Boot nicht vorgestellt.Krösus unterhält sich mit Jonna macht ihr Frühstück und zeigt ihr seine Weltreisefotos, denn Krösus war schon überall auf der Welt. Das Eis ist gebrochen. Nach anfänglicher Wut nicht allein zuhause bleiben zu können freut sie sich nun Krösus Gesellschaft genießen zu dürfen.Auf der Foto Weltreise Wand entdeckt  sie das Foto einer jungen Frau in Paris. Krösus hatte ihr erzählt, dass sein schönste Reise nach Paris ging mit Paula, so wie er später sein Hausboot nannte.Irgendwie kam Jonna die Frau auf dem Bild bekannt vor, doch ihr fiel einfach nicht ein woher. Eins ist ihr jedoch klar. Sie braucht das Foto um diese Paula für Krösus zu finden. Das wäre dann das Geheimnis, dass sie gelöst hat.Mit viel schlechtem Gewissen, entwendet sie heimlich das Bild und macht sich am nächsten Morgen mit Bene auf eine abenteuerliche Suche nach Paula.Bene sitzt im Rollstuhl und ist Jonnas Freund. Bene ist furchtbar schlau und ein wirklich Freund. Unterwegs begegnen sie der Frau aus dem Krankenhaus wieder, die immer noch diese seltsame Cowboy Kleidung trägt. Aber für die Frau haben sie keine Zeit schließlich müssen sie Paula finden. Ihr einziger Anhaltspunkt ist, dass sie Taxifahrerin ist. Das hatte Krösus erzählt.Ob es Jonna und Ben gelingen wird Paula zu finden?Selber lesen!! Ich verrate es  auf jeden Fall nicht!Ich kann aber verraten, dass es nicht nur eine Detektiv Geschichte sondern auch eine kleine Liebesgeschichte ist. Ich hoffe nur Jungen sind durch letzteres jetzt nicht abgeschreckt denn in erster Linie ist es eine abenteuerliche Geschichte voller Zufälle.*Die Geschichte ist wunderbar phantasievoll und dennoch möglich.Wunderbar finde ich die Ausschmückungen mit denen Stefanie Schneider uns alles genau beschreibt. Sie erzählt so detailreich, dass man die Bilder vor Augen hat als sei man selbst dabei .Da berichtet sie vom Herzstück des Kunter Boots, dem roten Salon, der seinen Namen von der Einrichtung hat. Alles in Rot. Ob Sofa oder Kühlschrank alles in Rot.Rot ist auch die Wut die Jonna hat.Diese Formulierung fand ich besonders beeindruckend. Gefühle mit Farben zu verbinden, davon hört man nicht all zu häufig. Mein jüngster Sohn macht dies. Schmerzen werden je nach Intensität in Farben beschrieben. Besonders schwere sind Lila. Das war am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig für mich aber nachvollziehbar da ich ähnliches mit Zahlen habe. Heute weiß ich auch was dahinter steckt.Ob die Autorin auch solche Erfahrungen gemacht hat bleibt uns Lesern verborgen für mich war es  so ein kleiner AH Effekt.Das  auch den Lesekindern diese Formulierung auffiel erfuhr ich wenige Tage später.Gut gefallen hat mir auch die Geschichte mit den Schrottelfen, Island ist ja tatsächlich bekannt für seine Elfen und Wichtel. So lernen die Leser ganz nebenbei etwas, an dass sie sich bestimmt einmal zurück erinnern werden.*Stefanie Schneider beschreibt die Gefühlsschwankungen und Ängste von Jonna bezüglich der bevorstehenden Klassenfahrt sehr realistisch. Jedes Kind wird diese Situation nachvollziehen können. Vielleicht steht der ein oder andere Leser ja auch vor diesem Dilemma und entdeckt in der Geschichte eine Lösung für das Problem. Nicht dass man sich etwas brechen muss aber vielleicht um zu erkennen, dass man Angst hat und dann doch traurig ist wenn etwas ausfällt obwohl man sich ähnliches gewünscht hat.Denn am Ende wäre Jonna doch gern mit gefahren.*Viele kleine Geschichten in der Geschichte machen diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem.Sehr empathisch, phantasievoll und dennoch realitätsbezogen, erzählt die Autorin diese Geschichte, die von Anfang bis ende nie langweilig wird.Sie nimmt uns mit ihrer Erzählung unmittelbar mit. Das liegt auch daran, dass sie Jonna in Ich Form die Geschichte erzählen lässt.*Die wunderbaren, farbigen Illustrationen von Nina Dulleck sind da I-Tüpferl dieses Buches. In ihrem eigenen Stil greift sie Schlüsselereignisse auf, visualisiert sie und schafft so einen kleinen Einblick ins Geschehen. Manchmal hat man den Eindruck sie eröffnet uns einen kleine Einblick in Jonnas Welt und das Geschehen ähnlich als würde man heimlich durch ein Schlüsselloch gucken.*Mich als Erwachsener hat dieses Buch gefesselt. Ich wollte nicht aufhören zu lesen. Das gibt es bei Kinderbüchern nicht all zu häufig aber immer mal wieder, so wie bei diesem wunderbarem Buch.Ich bin mir sicher, dass auch Lesemuffel daran gefallen finden werden.*Wer jetzt wissen möchte was die Lesekinder zu diesem Buch sagen, der kann jetzt zwei Kindern auf ihrer Beschreibung folgen.Die Kinder haben ihre Texte selbst geschrieben!*Zunächst Luis 9 Jahre alt ( 3 Klasse Grundschule),ein Lesemuffel" Als ich das Bild auf dem  Buch sah, mit den Kindern und dem Auto, da  hat es mich irgendwie angelacht. Es war alles so bunt und da dachte ich das könnte eine schöne Geschichte sein.Und als ich es aufgeschlagen habe war ich begeistert von den bunten Booten. Es hat mich an einen Urlaub erinnert und  an einen Comik. Der Junge im Rollstuhl und die komische Form des einen Bootes haben mich neugierig auf die Geschichte gemacht.Als ich angefangen habe zulesen konnte ich mich gut in Jonna hinein versetzten.Ich hatte auch Angst bei meiner ersten Klassenfahrt.Das sie ein Geheimversteck in der alten Fabrik hat fand ich auch spannend und die Sache mit den Elfen. Von so Elfen in Schweden habe ich mal gehört. In einem Film.Ich bastel auch manchmal Schrottmännchen aber meine Eltern finden die albern. Unnütz. Ich nicht.Gut gefallen hat mir auch Krösus mit seinen Jahreszeiten Spiegeleiern und Das fand ich echt klasse.Was mir auch gut gefallen hat ist, dass Bene, der im Rollstuhl sitzt von Jonna  ganz normal behandelt wird und ihr Freund ist.Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Jetzt habe ich mir das erste Buch geholt und ich hoffe es gibt noch mehr .Das Buch ist nicht zu dick und nicht zu dünn. Ich habe es gar nicht mehr weglegen wollen. So eine lange Geschichte habe ich noch nie gelesen. Aber es war leicht und hat viel Spaß gemacht. Ja und spannend war es."*Lina, 10 Jahre (3.Klasse) gute Vielleserin berichtet:" Mein kleiner Bruder hat das Buch gesehen und wollte es unbedingt vorgelesen haben. Er geht noch nicht in die Schule und dann bittet mich meine Mama manchmal ihm etwas vorzulesen wenn sie keine Zeit hat.Die Bilder am Anfang sind sehr witzig. Ich konnte mir nicht vorstellen auf einem Hausboot zu wohnen aber Jonna erzählt so toll davon, dass ich auch Lust hätte es auszuprobieren.Die Geschichte ist spannend und witzig. Normalerweise lese ich Fantasy Bücher und nicht so Bücher für Kleine aber das ist so toll dass ich noch weiter gelesen habe als meine Mutter gesagt hat es ist Schluß jetzt es wird geschlafen. Ich hab heimlich weitergelesen bis zum Ende.Die Autorin schreibt so dass man sich alles vorstellen kann. Was ich noch nicht kannte ist das man Gefühle beschreiben kann das man es sofort versteht. Sie schreibt Jonna hat rote Wut. Da wird einem sofort klar wie groß die Wut ist. Wieso machen das andere nicht in ihren Büchern. Das ist für Kinder gut zu verstehen. Gut gefallen hat mir auch der Besuch von Jonna auf der Faulen Paula. Ich konnte gut verstehen, dass sich Jonna mit dem fremden Mann erst anfreunden mussten. Er hat es ihr aber auch sehr leicht gemacht. Es ist ja auch ein interessanter Mensch. Vielleicht etwas durcheinander aber das ist ja das Lustige.Die Suche nach der Paula war spannend. Ich hab mir schon gedacht dass die Frau in der Cowboykleidung noch etwas wichtig wird aber dass es so ein schönes Ende wird konnte ich mir nicht vorstellen. Es ist ja irgendwie auch eine Liebesgeschichte. Und eine Freundschaftsgeschichte. So toll wie sich Bene und Jonna verstehen und obwohl Bene im Rollstuhl sitzt. Die beiden sind ein gutes Team.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde mal gucken ob ich noch mehr Geschichten von ihnen bekomme. Ich kann das Buch allen Kindern empfehlen."*Das waren nun zwei Lesekinder Stimmen, die wir bewusst so gelassen haben wie sie sie geschrieben haben.Von uns Erwachsenen und Kindern ein Fazit:Es ist ein tolles Buch, das einfach Spaß macht zu lesen.Spannend, einfühlsam, realistisch, phantastisch mit tollen Bildern und nie langweilig!!*

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  • Spannende Detektiv-Kindergeschichte

    Unser Kunterboot - Das Ding mit der Faulen Paula
    MartinaSuhr

    MartinaSuhr

    12. May 2017 um 10:18

    Gesamteindruck:Wir haben uns direkt in das bunte Titelbild verliebt, denn es versprach schon auf den ersten Blick viel Spaß und eine ungewöhnliche Geschichte.Jonna ist ein lustiges und selbstbewusstes Mädchen, das mit ihren Eltern und Geschwistern auf dem Kunterboot in einer Hausbootsiedlung wohnt. Ihr Bruder und sein Kumpel sind kleine Hobbydetektive und der Meinung, dass Mädchen über keinen gut ausgeprägten Spürsinn verfügen. Das lässt sich die kleine Abenteurerin natürlich nicht gefallen und wettet, dass sie bis zum Ende der Klassenfahrt ein Geheimnis lösen kann, und das ganz ohne die Hilfe der Jungs. Doch dummerweise verknackst sie sich kurz darauf den Knöchel und kann nicht auf die Klassenfahrt mit.Der Schreibstil der Autorin ist toll. Die Geschichte liest sich flüssig und auch beim Vorlesen (Helena wird erst 6 und kann noch nicht selber lesen) bekommt man keine Knoten in der Zunge. Die Handlung wird gut vermittelt, ohne dass es für Erstleser zu kompliziert formuliert wäre. Besonders gut gefallen hat mir, dass kleinen Mädchen vermittelt wird, dass auch sie clever und stark genug sind, Abenteurer zu sein. Es werden tolle Werte vermittelt wie Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt. Die Figuren sind alle sehr unterschiedlich und die Handlung spannend, ohne jedoch zu „aufregend“ zu sein. Meine Tochter war vor allem von den kunterbunten Illustrationen begeistert, denn daran konnte sie die Story leichter nachverfolgen. Ganz besonders hat uns die bebilderte Bootsbelegung den Einstieg stark vereinfacht, denn die verschiedenen Bewohner, Boote und Namen der Hausbootcommunity waren etwas kompliziert.Mein Fazit:Wir hatten extrem viel Spaß mit den spannenden Bewohnern der Hausbootsiedlung. Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und kleine Überraschungen, so dass zu keiner Zeit Langeweile beim Lesen aufkam. Eine supertolle Geschichte, die kleinen Mädchen zeigt, dass nicht nur Jungs clever genug sind, um Geheimnisse zu ergründen und deutlich macht, wie wichtig Zusammenhalt ist.Eine absolute Leseempfehlung für neugierige Detektive und kleine Abenteurer.

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  • Mit einem Taxi nach Paris

    Unser Kunterboot - Das Ding mit der Faulen Paula
    SATZZEICHEN

    SATZZEICHEN

    03. May 2017 um 11:06

    Man sollte gut überlegen, bevor man sich tatsächlich etwas von Elfen oder Wichteln wünscht. Jonna bedenkt das leider nicht, als sie sich an ihren Lieblingsplatz in der Fabrik begibt. Dort wohnen die Fabrik-Elferiche, die Jonna aus allem bastelt, was ihr so in die Quere kommt: leere Dosen, Draht, Deckel. Gedankenverloren erzählt sie ihren Schrott-Freunden, wie viel Heimweh sie jetzt schon hat, weil sie am nächsten Morgen mit der Klasse auf einen dreitägigen Wanderausflug fahren muss, und bittet um irgendeinen Einfall der Elferiche. Und was geschieht?! Als sie sich wenige Minuten später mit ihrem Bruder und dessen Freund streitet und voller Wut die Treppe nach unten rennt, knickt sie um und verletzt sich den Fuß. Und zwar so heftig, dass sie natürlich nicht am nächsten Tag auf Wanderreise mitfahren kann. So sehr Jonna sich das eben noch gewünscht hat, so traurig ist sie, als es kein Zurück mehr gibt. Und dann hat sie in ihrer Wut bei dem blöden Streit auch noch gewettet, dass sie bis zum Ende der Klassenfahrt ein echtes Geheimnis lösen wird – sonst muss sie ihren Lieblingsplatz auf dem Dach der Fabrik ihrem nervigen Bruder Tomek und dessen Freund Karl abtreten. Kurz gesagt: Jonna ist die „Prinzessin von Pech und Pannen“. Und es wird nicht besser. Jonnas Mutter beschließt, Jonna am nächsten Tag beim Nachbarn Krösus zu parken, damit sie nicht alleine sein muss, während die Eltern arbeiten. Da will sie eigentlich nicht wirklich hin. Krösus ist zwar kein Fremder, aber sie war auch noch nie bei ihm zu Hause. Doch es gibt keine Alternativen, Jonna kann ja kaum gehen – außerdem ist das nun mal so unter den Hausbootleuten: Man wohnt so nah beieinander, dass man sich auch gegenseitig hilft, wenn Not am Mann ist. Genervt ergibt sich Jonna in ihr Schicksal und humpelt zu Krösus‘ Boot, der „Faulen Paula“. Doch wie das manchmal so ist: Wenn man am wenigsten erwartet, ergeben sich die schönsten Momente. Krösus und sein Boot sind nämlich erstaunlich cool. Mal eben so erklärt er ihr, wie man Jahreszeiten-Spiegeleier macht. Und wenn sie sich auf dem Boot umschaut, fühlt sie sich wie in einem Museum. Irre. Doch der Höhepunkt für Jonna ist die Wand neben der Küchentür. Krösus hat vor vielen Jahren eine Weltreise gemacht, und die Wand ist mit Fotos und Postkarten von damals zugepflastert. Sie kann sich daran kaum sattsehen. Zu jedem Bild weiß er eine Geschichte, zu jeder Postkarte gibt es etwas zu erzählen. Als Jonna auf ein Bild mit einer fröhlichen blonden Frau zeigt, die vor dem Eiffelturm in Paris steht, kippt die ausgelassene Atmosphäre jedoch urplötzlich. Unwirsch zischt ihr Gastgeber zwischen zusammengepressten Zähnen hervor, dass die Frau Paula heißt. Paula? So wie sein Boot? Das ist ja hoch interessant! Jonna kann förmlich riechen, dass hier etwas merkwürdig ist. Und als Krösus partout nichts mehr zu der Sache sagen will, wird ihr auf einmal klar: Hier ist das Geheimnis, auf das sie gewartet hat! Sie wird herausbekommen, was es mit dieser ominösen Paula auf sich hat! „Unser Kunterboot – Das Ding mit der Faulen Paula“ ist der zweite Band der Kunterboot-Reihe. Stephanie Schneider hat mit Jonna eine Protagonistin geschaffen, die weder eine immerfröhliche Gute-Laune-Puppe ist, noch eine hyperintelligente Alleskönnerin. Jonna ist ein erfrischend normales Mädchen. Sie kann weder zaubern noch hexen, sie hat weder Superkräfte noch übersinnliche Begabungen. Aber sie ist neugierig und interessiert an ihrer Umwelt. Manchmal plappert sie los und schämt sich dann, weil es so unüberlegt war. Als sie Bene aus der Parallelklasse trifft, gibt sie zu, dass sie gar nicht weiß, was sie mit ihm reden soll – wann ratscht man schon mit Jungs aus einer anderen Klasse, Mann, wie peinlich! Wenn sie mal etwas Dummes gesagt hat, macht sie sich danach erfreulich kluge Gedanken, denn sie ahnt, dass sie ihr Gegenüber verletzt haben könnte. Das gibt der kindlichen Hauptperson Tiefe, ohne besserwisserisch oder unglaubwürdig zu wirken. Die Geschichte der Suche nach Paula wird auf witzige Weise erzählt, ohne flach zu wirken. Der Spannungsbogen hält bis zum Ende und fesselt auch die erwachsene Vorleserin, so dass am Ende der Geschichte nicht nur die beiden Zuhörerinnen (10 und 7 Jahre alt), sondern vor allem auch die Mama traurig ist, dass das Lesevergnügen so kurz war. Die liebevollen Illustrationen von Nina Dulleck unterstreichen den kunterbunt-fröhlichen Charakter dieses Buchs, das genau die richtige Mischung zwischen Spannung, Spaß und nachdenklichen Komponenten darstellt, und somit prädestiniert ist als perfekte Gute-Nacht-Lektüre. Einhellige Meinung der Dreierjury: uneingeschränkte Empfehlung, unbedingt kaufen! Wir wollen mehr Geschichten vom Kunterboot, Frau Schneider, legen Sie los! Bitte!

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  • "Kunterboot, Faule Paula, Prinz August und Flitzpiepe "

    Unser Kunterboot - Das Ding mit der Faulen Paula
    Literaturwerkstatt-kreativ

    Literaturwerkstatt-kreativ

    20. April 2017 um 17:50

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert „Unser Kunterboot“ – Das Ding mit der faulen Paula“  von Stephanie Schneider,                  ist das zweite Buch aus der Reihe „ Unser Kunterboot“. Jonna, lebt mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern Tomek und Greta auf einem Hausboot mit dem Namen – Kunterboot.Das Hausboot liegt fest an einem alten Fabrikgelände am Kanal.Dort liegen noch drei weitere Hausboote: Faule Paula - dort lebt Krösus Prinz August - dort leben Bodo mit seinem Sohn Karl Flitzpiepe – dort leben Oma Gabi mit ihrer Tochter Lisa und ihrer Enkeltochter Mascha. Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Jonna erzählt. Jonna geht mit Tomek und Karl eine Wette ein, dass sie innerhalb von 3 Tagen einen Detektivfall lösen wird. Die beiden Jungs behaupten nämlich von sich gute Detektive zu sein, wie ihr Serienheld Charlie Paletti. Nun will Jonna beweisen, dass auch Mädchen logisch denken können und somit auch gute Detektivinnen sind. Der Gewinner darf einen Geheimplatz auf dem Fabrikgelände für sich alleine benutzen. Eigentlich wollte Jonna den Detektivfall auf der Klassenfahrt lösen, die am nächsten Tag ansteht. Sie stürzt aber und verstaucht sich den Fuß und muss zu Hause bleiben. Sie wird von ihren Eltern, die beide arbeiten müssen, bei ihrem Nachbarn Krösus auf dessen Hausboot „Faule Paula“ untergebracht. Erst ist Jonna nicht begeistern, schnell merkt sie aber das Krösus ein Geheimnis hat. Warum reagiert Krösus so merkwürdig, als Jonna ihn auf ein Foto anspricht, auf dem eine jungen Frau zu sehen ist? Ist es ein Zufall, dass die Frau auch Paula heißt, wie sein Hausboot ? Jonna beginnt zu ermitteln und bekommt unvermittelt Hilfe von Bene, der auch nicht mit auf die Klassenfahrt konnte.  Schafft es Jonna den Fall in 3 Tagen zu lösen ? Fazit: Natürlich haben Hausboote Charme – finde ich zumindest - und wer würde nicht gerne mal auf einem Hausboot wohnen oder Ferien darauf verbringen wollen. Damit hat Stephanie Schneider bereits eine wunderbare Grundidee für ihre „Kunterboot - Serie“ geschaffen. Das zweite Buch gefällt mir allerdings etwas besser als das Erste. Beim erste Buch sprang der Funke nicht so richtig über, weil mir die Geschichte zu konstruiert erschien. Im diesem Buch war die Geschichte meines Erachtens sehr stimmig, die einen roten Faden hat und zum Schluss eine gute Auflösung. Der Autorin schreibt, wie im ersten Buch flüssig und kindgerecht mit viel Humor an den richtigen Stellen. Die schönen, witzigen Zeichnungen der Illustratorin Nina Dulleck passen wunderbar zu dem Buch und laden gerade kleinere Kinder zum Entdecken und Verweilen ein. Genau wie das bunte Cover, das sehr ansprechend ist. Stephanie Schreiber und Nina Dulleck sind ein gutes Team. Ich hoffe es wird weitere „Kunterboot“ Bücher geben. Dank an den Cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Über Mädchen und das logische Denken

    Unser Kunterboot - Das Ding mit der Faulen Paula
    ilkamiilka

    ilkamiilka

    10. April 2017 um 19:31

    Jonna, die weibliche Hauptperson, die mit ihrer Familie auf einem Hausboot lebt, erzählt in Gegenwart und im Ich-Erzähler von einem spannenden Detektivfall, den sie löst, als sie mit verstauchtem Knöchel zuhause bleiben muss, statt auf Klassenfahrt zu fahren. Zunächst ist sie nicht begeistert, als sie zu ihrem Nachbarn Krösus auf dessen Hausboot „faule Paula“ muss, bekommt dabei aber mit, dass er ein Geheimnis hat. Das muss sie natürlich ermitteln und ihren den Jungs zeigen, dass auch Mädchen richtig gute logische Schlüsse ziehen können.Dieses Kinderbuch, enthält keine Fantasyelemente und könnte sich rein theoretisch genauso abspielen. Auch wenn es im echten Leben sicherlich mehr Komplikationen gegeben hätte.Das empfohlene Lesealter liegt bei 7 Jahren, Jonna würde ich so auf 9 schätzen. Angegeben war glaube ich nichts, aber von ihrem Verhalten und der Tatsache, dass die erste Klassenfahrt ansteht, könnte das passen. Aufgrund der schönen Illustrationen von Nina Dulleck, eignet sich das Buch aber auch als Vorlesebuch für etwas jüngere Leser, aber dazu später mehr. Da das Buch ein paar kleine Spitzen gegen Jungs enthält, würde ich es vorrangig für Mädchen empfehlen. Besonders gefallen haben mir die vielen süßen Details, die zeigen, dass diese Hausbootgemeinschaft einen ganz außerordentlichen Zusammenhalt hat. Ein bisschen wie eine Öko-Hippi-Gemeinschaft auf dem Wasser, die aber trotzdem ganz modern leben. Das Leben das die Kinder führen dürfte sich in einigen Punkten von den potentiellen Lesern unterscheiden, was es bestimmt noch spannender macht. Vielleicht ist das auch nur ein Vorurteil, aber ich habe häufig das Gefühl, dass die Kinder heute nicht mehr so einfach leicht zu bespaßen sind, wie meine Generation damals. Jonna und ihre Freunde, die einfach glücklich sind, wenn sie draußen spielen können und Detektiv spielen super cool finden, erinnern mich an mich selbst damals. Vielleicht ist das Buch dadurch besonders reizvoll und zeigt den Kindern, dass es auch anders geht.Der Leser lernt besonders die Kinder und einige wenige Erwachsene besser kennen, die alle so ihre Stärken und Schwächen haben, was sie angenehm menschlich macht. Da wird auch mal ein bisschen gestritten und genölt, nur um am Ende festzustellen, dass die Gesellschaft der anderen alles viel schöner macht.Insgesamt werden einige Werte vermittelt, ohne wie eine Moralpredigt zu wirken. Freundschaft und Zusammenhalt sind dabei besonders wichtig, aber auch das teilweise eher bescheidene Leben auf dem Hausboot zeigt, dass nicht der Besitz von Dingen glücklich macht. Die Qualität des Buches konnte mich sehr überzeugen, das Papier ist schön dick und dürfte einiges aushalten. Die Illustrationen von Nina Dulleck sind wirklich bezaubernd. Bisher hatte ich nichts von der Illustratorin gesehen, werde nun aber gezielt auch von ihr illustrierte Bücher kaufen. Die Grafiken sind so fröhlich und bunt, was sie super geeignet für die Geschichte macht. Immer wenn ich an dem Buch vorbeigegangen bin, hat mich das fröhliche Cover sofort dazu verführt es in die Hand zu nehmen und über die tolle Prägung im Deckel zu streichen. Innerhalb des Buches gab es dann zwei wirklich große Illustrationen, die sich über beide Seiten erstrecken und die wirklich ein Highlight waren. Aber auch die kleineren Grafiken, die über das ganze Buch verteilt sind, haben immer super zu dem Inhalt gepasst. Kleiner Randfakt: Als ich gesehen habe, dass die Autorin aus Hannover kommt, habe ich mich gleich gefreut, da ich dort geboren wurde und in der Region aufgewachsen bin. Fazit: „Unser Kunterboot – das Ding mit der faulen Paula“ konnte mich mit seiner liebevollen Geschichte und Gestaltung total begeistern. Selbst als erwachsene Leserin wollte ich gerne hinter das Geheimnis kommen, das Jonna lüften will. Insgesamt sehr schön für Mädchen ab 7 oder zum Vorlesen für Jüngere.5 von 5 Pfotenbuchkatzen.weebly.com

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