Stephanie Schneider , Nina Dulleck Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

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Inhaltsangabe zu „Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse“ von Stephanie Schneider

Sie heißen Faule Paula, Lorella, Flitzpiepe oder Kunterboot – die Schiffe der kleinen Hausbootkolonie, wo Jonna und ihre Freunde zu Hause sind. Jeden Tag gibt es da ein neues Abenteuer zu erleben. Und es gibt Elfen, wie auf Island. Das weiß Jonna ganz genau! Doch dann soll die alte Lorella verschrottet werden und Jonnas bester Freund Karl in eine moderne Wohnung an Land umziehen. Das darf einfach nicht wahr sein, findet Jonna! Nie und nimmer! Doch im richtigen Leben funktionieren die Dinge eben oft ganz anders als in den Geschichten, die Jonna so liebt. Oder werden die Elfen ein Einsehen haben und tatsächlich Wünsche erfüllen?

Tolle freunde,tolles Buch

— Jasmin03

Ein Kinderbuch über ein Hausboot zu schreiben ist eine wunderbare Idee. Die Geschichte selbst ist auch ganz nett, aber mehr nicht.

— Literaturwerkstatt-kreativ

Niedliche Geschichte für kleine Leser und zuhörer

— Katzyja

Süßes Kinderbuch für Kinder ab 5/6 Jahren. Zum Vorlesen oder Erstlesen.

— Himmelsblume

Ein tolles Kinderbuch mit schönem Illustration über Kinder, die auf Hausbooten wohnen. Meine Kinder mochten es sehr!

— TanyBee

Durch die Ilustrationen ein schönes Kinderbuch, die Geschichte selbst nicht so spannend wie erwartet!

— Anakin

nett, aber nicht so richtig durchdacht

— kleeblatt2012

Nette Geschichte und süße Illustrationen. Ein schönes Kinderbuch!

— CorniHolmes

Ein wunderbares entschleunigendes Sommerferienbuch voller Ideenreichtum und frischer Luft!

— danielamariaursula

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  • Unser Kunterboot

    Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

    Katzyja

    27. October 2016 um 20:20

    Meine Zusammenfassung Jonna, ihre Eltern, ihr Bruder Tommek und die kleine Schwester Greta leben auf einem tollen Hausboot im Kanal. Sie nennt das Boot die Villa Kunterboot, da es genauso bunt ist wie das Haus von Pipi Langstrumpf. Doch sie wohnen nicht alleine im Kanal. Neben ihnen stehen noch "die faule Paula", "die Flitzpiepe" und das Sorgenkind "Lorella". Endlich sind Schulferien und der Spaß des Sommers kann kommen, zumindest dachten die Kinder des Kanals das. Doch auf einem Fest stürzt doch wahrhaftig die Lehrerin der Kinder von der Lorella in den Kanal! Ja, die Lorella ist nicht  mehr die jüngste und braucht dringend reperaturen und ersatzteile. Doch leider sieht es nicht so gut aus dafür noch welche zu bekommen. Dann kommt auch noch der Immobilienverkäufer mit seiner schwarzen Mappe vorbei und legt diese Bodo, dem Besitzer der Lorella, vor die Nase.Jonna hat nun richtig Angst das Karl und Bodo die Lorella gegen ein richtiges Haus tauschen und einfach aus dem Kanal wegziehen. Irgendwie muss das doch alles noch zu retten sein! Bewertung Der Klappentext des Buches lässt erstmal darauf schließen, das einem hier eine richtig spannende Rettungsaktion der Lorella erwartet. Und das es hier auch nicht an Kindlicher Fantasie fehlt. Im Inhalt war ich aber trotzdem ein bisschen enttäuscht. Das Hauptthema, nämlich die Rettung der Lorella, ist mir ein wenig untergegangen. Immer wieder wurde von anderen Dingen erzählt und ich war mir unsicher worum es nun im Grunde geht. Gegen Ende hat man dann doch gemerkt das es um die Rettung des Hausbootes ging aber das zwischendrin war mir zu wenig.Es wäre super gewesen, wenn die Kinder sich etwas ausgedacht hätten um das Boot wieder fit zu machen aber es ist nichts dergleichen passiert. Sie haben nur darauf gewartet das die Eltern etwas machen. Etwas langweilig muss ich sagen.Dafür fand ich einige Protagonisten sehr gut ausgearbeitet. Zum einen den Tischler, der mit Rat und Tat zur Seite steht und Jonna von Elfen in Island erzählt, das lässt einen selber ein wenig träumen.Dann mochte ich Greta sehr, mit ihrer "Schleif" sucht hat sie mich sehr an meinen jüngsten (2) erinnert, der liebt Würstchen auch über alles^^Die Illustrationen und die Aufmachung des Buches hat mir auch sehr zugesagt. Anfangs sieht man ein Bild vom Kanal mit allen Hausbooten aus der Geschichte. So können sich die Kinder ein genaues Bild davon machen und sich alles besser vorstellen. Dann muss ich nochwas zum Schreibstil sagen. Der hat sich nämlich geändert. Anfangs dachte ich "Wow das lässt sich aber schwer lesen" da ich das Gefühl hatte es wurde wirklich von einem Kind geschrieben. Viele Wortwiederholungen wie "und" "und" "und" bei aufzählungen. Also wirklich wie von einen Kind. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr merkte ich das der Schreibstil wieder Erwachsener wird, was ich irgendwie schade finde. Als älterer Leser konnte man sich durch den Kindlichen Schreibstil hervorragend in die Situationen und Empfindungen hineinversetzen.

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  • Unser Kunterboot

    Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

    Himmelsblume

    18. October 2016 um 19:02

    Unser Kunterboot - Sommer der GeheimnisseStellt euch vor, ihr lebt statt in einer Wohnung in einem Boot! Und eure besten Freunde auch. Wäre doch ein Traum oder? Für Jonna und ihr Freunde ist es Realität und niemals würden sie woanders wohnen wollen. Ihre Boote "die Flitzpiepe", "Faule Paula", "Die Lorella" und "das Kunterboot" stecken voller Abenteuer und Geheimnisse, die die Kids um nichts auf der Welt hergeben wollen. Doch die Lorella ist schon alt und soll verschrottet werden. Ein Schock, den der beste Freund Karl soll in eine Moderne Wohnung an Land ziehen. Die Kinder finde das nicht in Ordnung und wollen helfen, dass Boot zu retten. HimmelsblumeEin bunten Cover erblickte uns, als dieses Buch nach wenigen Tagen warten bei uns ankam. Ich finde es wirklich gut gemacht für Kinderaugen. In unserem Fall wollte mein Kind, dass ich sofort anfange mit lesen. In gerade mal 3 Tagen, hatten wir dieses Buch mit 161 Seiten durch. Es gab viel zu lesen, einige Bilder zu entdecken und ein Kind, der vor Spannung nicht einschlafen wollte. Wie sehr hat er den Kids, insbesondere Karl mitgefiebert, dass er nicht an Land wohnen muss. Wie sehr wünschte sich mein Kind, auch in einem Boot zu wohnen. Die Geschichte hat einen angenehmen Schreibstil, so dass es fließend gelesen werden konnte. Schön fand ich, dass es aus der Sicht von Jonna geschrieben wurde und sie uns alles genau erklärt. Wo sie lebt, wie jedes Boot aussieht und die Charaktere der Freunde. So werden am Anfang des Buches erst einmal alle vorgestellt. Die Bilder auf den ersten paar Seiten sind wie Fotos gezeichnet. Warum? Auch dieses erfährt man im Buch. Man konnte sich so einiges gut Bildlich vorstellen. Den selbst in meinem Kopf, haben sie einige bunte Szenen abgespielt, die teilweise sehr verrückt waren. Aber so ist dieses Buch eben. Ein niedlichen, spannenden und gleichzeitiges verrücktes Buch. Das Buch hat mehrere Kapitel, was es insbesondere für Kinder sehr angenehm ist. So kann man nach jedem Kapitel zum Beispiel über das, was passiert ist reden. Für mich ist es immer ganz wichtig, dass mein Kind den Inhalt auch versteht. Kai und ich finde das Buch sehr gelungen und werden es zu einem späteren Zeitpunkt sicherlich noch einmal lesen. Vielleicht gibt es auch irgendwann eine Fortsetzung.*Dieser Bericht ist selbstverständlich von mir. Dieser findet man allerdings auch auf unserem Blog. Erkenntlich an unseren Namen "Himmelsblume" ;)

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  • Erwartungen nicht ganz entsprochen

    Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

    Anakin

    13. September 2016 um 15:24

    Auf den ersten Blick ist das Buch einfach ein Hinkucker. Nina Dulleck hat wieder eine gute Leistung erbracht und wunderschöne Illustrationen in das Buch gezaubert, von denen die Geschichte am Ende sehr profitiert. Inhaltlich hat mich das Buch nicht ganz überzeugen können (ich gehe auf den Inhalt nicht mehr ein, es wurde ja schon einige Male darüber berichtet). Meine Nichte fand das Buch stellenweise etwas langweilig, sie hat sich etwas anderes darunter vorgestellt und ich kann es ihr nicht verdenken. Es geht um die Rettung eines in die Jahre gekommenen Hausboots, plötzlich sollen Elfen dazu helfen, dass Wunder geschehen und ein paar Eifersüchteleien untereinander kommen natürlich auch darin vor. Die Autorin sollte vielleicht in Zukunft Floskeln wie "Ende Gelände" vermeiden, diese werden von 10-13 Jährigen nicht verwendet sondern eher von Erwachsenen, so der Hinweis meiner Nichte. ;) Die Bilder sind gelungen und Nina Dulleck hat der Geschichte somit etwas Glanz verpasst, die ansonsten etwas farblos gewesen wäre. Leseempfehlung ja, aber ohne Garantie. ;)

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  • War ganz nett...

    Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

    CorniHolmes

    08. September 2016 um 15:21

    Das Buch "Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse" handelt von dem Mädchen Jonna, das zusammen mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in einem Hausboot, dem Kunterboot, lebt. Auch ein paar ihrer Freunde leben auf Hausbooten und zusammen erleben sie in den Sommerferien viele kleine Abenteuer.Mir hat das Buch zwar ganz gut gefallen, aber ich hatte mir etwas mehr versprochen. Jonna erzählt die Geschichte zwar sehr nett, aber manchmal kam mir ihre Wortwahl nicht ganz altersgerecht vor. Ich glaube, sie ist etwa acht Jahre alt und für dieses Alter hat sie sich, meiner Meinung nach, einfach zu "erwachsen" angehört. Auch die Geschichte selbst war zwar ganz nett, aber ich finde, man hätte aus der Idee etwas mehr machen können.Die Illustrationen aber sind super und ein eindeutiges Plus für das Buch. Besonders das Cover ist sehr gut gelungen. Dies war vermutlich auch ein Grund, weshalb ich mir etwas mehr von dem Buch versprochen hatte.Das Buch ist wahrscheinlich der erste Band einer Reihe. Ich denke, ich werde sie nicht weiterlesen. Dafür konnte mich dieses Buch einfach nicht genug überzeugen. Für Kinder ist es aber durchaus gut geeignet. Ich lese zwar viele Bücher solcher Art, aber vielleicht war dieses hier einfach nicht ganz das Richtige für mich. Ich hatte mir mehr Bullerbü-Atmosphäre gewünscht und dies hat mir hier eben gefehlt.Kindern ab acht Jahren würde ich Unser Kunterboot aber dennoch empfehlen. Wer keine Riesenabenteuer oder Spannung braucht, dem wird dieses Kinderbuch bestimmt gut gefallen.

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  • etwas zu wirr, kein richtig roter Faden

    Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

    kleeblatt2012

    05. September 2016 um 22:04

    Jonna lebt zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern auf einem Hausboot. Aber auch ihre besten Freundinnen leben in den Nachbarbooten und so haben alle ganz viel Spaß, weil sie alle stolz darauf sind, nicht in normalen Häusern zu leben. Auch Karl und sein Vater leben auf der "Lorella", die jedoch ziemlich baufällig ist. Und so bleibt den beiden nur eins, die "Lorella" zu verschrotten und in eine normale Wohnung zu ziehen. Doch Jonna und ihre Freundinnen wollen dies nicht akzeptieren und suchen nach einem Weg, dass Karl und sein Vater doch noch weiter auf dem Fluss in ihrem Hausboot leben können.Der Klappentext des Buches hat sich für mich recht witzig angehört. Eine Schar von Kindern, die mit ihren Eltern auf Hausbooten wohnen und jede Menge Spaß dabei haben. Schließlich ist es ja ungewöhnlich, dass man auf dem Wasser wohnt, statt in einer Wohnung auf dem Land.Der Anfang hat dann auch noch recht witzig angefangen. Und ich versprach mir, dass es auch genauso weitergeht. Doch dann ließ die Geschichte recht schnell nach. Es wird zwar weiterhin versucht, dass die Verschrottung des alten Hausbootes verhindert wird, aber doch schien dies etwas in den Hintergrund zu rücken. Auch dass sich die Kinder plötzlich eines Aberglaubens bedienen und Elfen mit ins Spiel kommen, hat mich dann auch verwirrt.Irgendwie passte dies nicht so recht zu den doch bodenständigen Kids. Außerdem schien es, dass den Erwachsenen die Situation nicht so wichtig war und sie sich eher um andere Dinge kümmern wollten. Auch fand ich den Schreibstil der Autorin etwas wirr. Mir kam es vor, als hätte sie verzweifelt versucht so viele Abenteuer wie möglich in der Geschichte unterzubringen. Und so ergibt sich eine doch recht zusammenhanglose Story, die sich erst am Ende sammeln kann und so zu einem Abschluss kommt.Einzig die Illustrationen haben die Geschichte retten können. Mit niedlichen Zeichnungen wird die Geschichte neben dem gedruckten Wort erzählt. So wird das Buch ordentlich aufgewertet. Nina Dulleck hat hier ganze Arbeit geleistet. Süß fand ich die Ideen der ganzen Kinder. Die Kreativität ist grenzenlos und zeigt, dass die Kids einfach Spaß haben und sich in ihrer Hausbootsiedlung auch pudelwohl fühlen. Und dass sie sich für Freunde so einsetzen, zeugt von einem tiefen Gefühl der Freundschaft untereinander.Dies fand ich persönlich sehr gut ausgearbeitet.Fazit:Ein mit süßen Zeichnungen versehenes Kinderbuch, das mich persönlich nicht so überzeugen konnte. 

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  • Wetten, daß jedes Kind ein Geheimnis hat?!

    Unser Kunterboot - Sommer der Geheimnisse

    danielamariaursula

    28. July 2016 um 20:46

    Jonna ist geschätzt 7 oder 8 Jahre alt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kindern lebt sie mit ihren 2 Geschwistern und ihren Eltern auf dem Kunterboot in der Hausbootsiedlung am alten Fabrikgelände am Kanal. Außer ihr und ihren Geschwistern Tomek (10/11) und Greta (4) wohnen dort noch Karl und Mascha (so alt wie Jonna). Das Leben dort ist so herrlich frei und kreativ, daß auch Jonnas und Mascha’s Klassenkameradinnen Luzie und Florentine sich dort ständig herumtreiben. Die Ferien haben begonnen und nichts als Sturzregen kann die Kinder vom Spielen im Freien abhalten. Als bei einer Klassenparty die Klassenlehrerin durch ein morsches Geländer der alten Lorella, dem Hausboot von Karl und seinem Vater, über Bord geht, kündigt sich Unheil an. Der Vater einer Mitschülerin bietet Karls Vater daraufhin auch direkt eine schicke neue Eigentumswohnung in der Nähe zum Kauf an. Steht es wirklich so schlimm um die Lorella? Werden Karl und sein Vater wegziehen? Für die Kinder ist es unvorstellbar, wie „normale“ Menschen in Häusern oder Wohnungen zu leben. Eine Welt scheint zusammen zu brechen, oder doch nicht? Wer Bücher im Stil von den Kindern aus Bullerbü oder den Kindern vom Möwenweg mag, wird sich auch in der Hausbootsiedlung pudelwohl fühlen. Die Kinder sind einfallsreich, nicht auf den Kopf gefallen und werden von einem Gefühl enger Verbundenheit, untereinander und mit ihren Familien getragen. Zusammen erleben sie jede Menge Abenteuer, Spaß und Chaos, aber mehr so im Alltäglichen. Niemand wird entführt oder bestohlen, die Sorgen sind durchaus real und für Kinder nachvollziehbar. Und dann noch diese Geheimniskrämerei! Besonders sprach mich die Szene an, in der Jonna dem Zeugnismann ihr Zeugnis zeigt und der schimpft! Weil die Lehrerin es nicht netter geschrieben hat! Sehr gut gefiel mir auch Tischler Matze aus Island, der in der alten Fabrik seine Werkstatt hat und Jonna zeigt, wie sie in ihrer Kajüte ein Geheimversteck bauen kann, damit sie mal was ganz für sich alleine haben kann, ohne daß ihre Geschwister immer daran gehen (oh wie gut konnten wir das verstehen!). Aber bei ihm ist das Geheimnis sicher, denn Tischler habe Schweigepflicht ;) Es sind die Kleinigkeiten die den Charme dieser Geschichte ausmachen. Die kleine Schwester, die noch nicht richtig sprechen kann, das dafür aber umso lieber und ihr „Lieblings ist Schleif“ (ja, so ganz korrekt spricht sie noch nicht, sie mag am liebsten Fleisch, besonders Blutwurst – ua!) und plötzlich verschwindet, als morgens die Frühstücksblutwurst verschwindet. Die nette Lehrerin die in Babypause geht, während die Neue es wagt das Klassenzimmer auszumisten damit das Feng Shui in der Klasse wieder stimmt! Auch die Geschwisterreibereien ließen uns Grinsen, kennen wir das doch allzu gut. Besonders aber gefiel uns der Einfallsreichtum der Kinder und ihre Loyalität! Was sie nicht alles versuchen, um Karl am Wegziehen zu hindern. Und da kommen die im Klappentext erwähnten Elfen ins Spiel, die aber gar nicht so zum Pink-Flair der üblichen Elfengeschichten paßt. Vorsicht, die Magie dieses Buches steckt in der Phantasie und im Ideenreichtum, nicht in einer Fabelwelt! Wer Fantasy sucht liegt bei diesem Buch falsch, wer jedoch die Magie kindlicher Ideen liebt, ist hier goldrichtig. Abgerundet wird das ganze durch zauberhafte farbige Illustrationen der bekannten Kinderbuchillustratorin Nina Dulleck, die meine Kinder sehr lieben. Auch das farbenfrohe Cover in Mattdruck und glänzendem Kunterbootemblem gefiel meiner Ältesten sehr gut. Zu Beginn der Geschichte werden alle Bewohner, Besucher und Beschäftigten der Hausbootsiedlung und des alten Fabrikgeländes ausführlich und mit Bild vorgestellt. Das ist zwar kein rasanter Anfang, wie viele Abenteuerbücher aktuell beginnen, aber es entsteht schon ein Gefühl der Vertrautheit, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Ein wunderbares Buch über Freundschaft, Gemeinschaft, Loyalität, dem Gefühl des zu Hause seins, für das es keines Luxus bedarf, Kreativität, Einfallsreichtum und natürlich Geheimnisse, aber über die will ich nicht zu viel verraten, denn sie sind ja geheim! Prima Sommerferienlektüre für Mädchen ab 7, die gut ohne technischen Schnickschnack auskommen. 5 von 5 Sternen

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