Stephanie Schneider Warum Mama eine rosa Handtasche braucht

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Inhaltsangabe zu „Warum Mama eine rosa Handtasche braucht“ von Stephanie Schneider

„Simplify your Life“ für Mütter: frech, klug und wohltuend Kinder brauchen keine perfekte, sondern eine glückliche Mutter. Doch wie bei Windeln, Windpocken und durchwachten Nächten immer fröhlich bleiben? Simplify your familylife!, lautet Stephanie Schneiders erfahrene Antwort als Mutter. Wie es funktioniert, und warum die Handtasche im Leben einer Mutter ein Anrecht hat, ausgeführt zu werden, verrät ihr Buch für gestresste Mütter.

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    Warum Mama eine rosa Handtasche braucht

    Eva-Maria_Obermann

    26. September 2015 um 23:50

    Natürlich braucht keine Frau/Mama eine rosa Handtasche, das Stück soll vielmehr ein Symbol sein für etwas, das die Mutter sich gönnt, etwas Unnötiges, Kitschiges, Unpraktisches und vielleicht oft auch ungenutztes. Eine glücklichere Mutter soll sie dann sein, so Stephanie Schneider. Eine, die auch an sich denkt, den Abwasch auch mal stehen lassen kann, die Freundinnen unter den anderen Müttern nicht nach Mutterpunkten sondern nach Sympathie aussucht. Ein ganz normaler Mensch also. Etwas egoistisch, etwas eigen, auf sich bezogen und gerade dadurch das beste Vorbild für die Kinder, die dann, das ist das große Ergebnis, auch glücklichere Kinder sein sollen. Erschreckt hat mich, wie oft ich beim Lesen nicken musste. Die Zustimmung auf den Lippen hatte. Klar soll eine Mutter (auch) an sich denken und nicht nur an die Kinder, noch Mensch sein, Frau sein, Geliebte, Arbeitende, Genießerin. Aber dass wir ein Buch brauchen, das uns das sagt, ist fürchterlich. Noch dazu eines, dass die Mutter gar nicht so vom Sockel hebt, wie es denn Anschein hat. Das große Ende deckt ein neues Licht auf. Glücklichere Kinder gibt es, wenn die Mutter glücklicher ist. Ist die Mutter also nur „egoistisch“, um ihre Kinder glücklich zu machen, aus ihrer Mutterrolle heraus also? Passend dazu einige Stellen, die ich mir rot angestrichen habe. Etwa, wenn die Autorin/Erzählerin behauptet, nur die Mutter könne sich die erste Zeit um das Kind kümmern. Der Vater kann das erst später, so Stephanie Schneider. Ein festes Dogma in unserer Gesellschaft, das nicht nur die frischgebackene Mutter in ihre vier Wände verbannt, sondern auch den Vater vom Kind fern hält. Denn die logischste Schlussfolgerung wird allzu selten herangezogen. Wenn zwei Menschen mit einer Aufgabe vertraut sind, einer davon aber zu 80/90 Prozent alles alleine macht, wer kennt sich dann wohl besser aus? Auch die Lieblingsausrede des Stillens zieht Frau Schneider heran. Typisch, kenn ich, nehme ich auch ab und an in den Mund. Aber: Muss ja nicht so sein, ist nur halt bei uns so, weil unser Alltag es so am bestem mitmacht. Wer sagt, dass Abpumpen und Füttern nicht geht? Oder in den Pausen Stillen. Oder gar – Achtung Sakrileg – Säuglingsnahrung? Die beliebten Klischees werden in Warum Mama eine rosa Handtasche braucht bedient. Die Supermama tritt als Frau Fébrèze auf, der Alltag wird als gar nicht so stressig entlarvt, die Mutter auf höchste Höhen erhoben. „Familie ist ein Knochenjob“ heißt eine Überschrift, die die Familie als Job der Frau bezeichnet. So so. Erschreckend also, dass bei diesem eher rückständigen Frauenbild, das sich eingeschlichen hat, Tips in diesem Ratgeber stehen, die wirklich gut sind, die vielleicht nicht unbedingt das Leben selbst erleichtern, aber vor allem den alltäglichen Stress reduzieren. Allen voran das große Mantra: „Nimm es locker“. Stressig wird es nur, wenn Mutter sich stressen lässt. Entspannt bleibt, wer Schmutz auf dem Boden und Flecken auf dem Hemd entspannt gegenüber steht, wer auch noch lächelt, wenn der Boden voller Spielzeug ist, wer sich vom Zeitdruck nicht zerdrücken lässt. Wer also ganz normal lebt, würde ich sagen. Und eben mit Kindern. Braucht es jetzt dafür ein Handbuch? Bestimmt gibt es die Mütter, die auch beim Mutter-sein erst mal an die Hand genommen werden müssen. Die erfahren müssen, dass die Welt sich weiter trägt, auch wenn nicht alles glatt läuft, und Kinder glücklich sind (obacht), wenn Mama (und Papa, Oma, Opa, Tante, Onkel), nicht gleich einen Nervenzusammenbruch bekommen, nur weil der Wurm drinnen ist. Vielleicht kann denen dieses Buch helfen. Ich zweifle etwas daran. Und eine allzu egoistische Mutter hat auch noch kein Kind glücklich gemacht. Vor allem finde ich es mehr als schade, dass in einem Buch, das 2015 erschienen ist, der Vater nur am Rande Platz hat. Als Partner der Mutter. Mit dem sie ab und an ausgeht und das 15-Minuten-Aufräumspiel spielt. Aber nicht als Vater, gleichberechtigter Partner in Punkto Kinder. Denn wahrscheinlich würde das eine Mutter/Frau wesentlich glücklicher machen als alle rosafarbenen Handtaschen der Welt.

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  • Ein Ratgeber der besonderen Art

    Warum Mama eine rosa Handtasche braucht

    carpe

    28. February 2014 um 15:15

    Kurzbeschreibung Fünf-Minuten-Tipps für mehr Leichtigkeit im Leben mit dem Nachwuchs Kinder brauchen keine perfekte, sondern eine glückliche Mutter. Doch im täglichen Chaos aus Gläschenkost, Windpocken und Kindergartenfesten kommt jede Frau bisweilen an ihre Leistungsgrenze. Stephanie Schneider weiß um die entscheidenden Fragen im Mütteralltag: Werden mein Mann und ich jemals wieder ausgehen? Wie viel Unordnung ist pädagogisch wertvoll? Und sind wirklich alle Kinder auf dem Spielplatz klüger, sauberer und besser erzogen als meins? Glückliche Mütter sind die, die ihren Alltag bewusst einfach gestalten. Die Perfektionismus lieber anderen überlassen. Und die wissen: Im Leben einer Mutter hat neben den Windeln durchaus auch die Handtasche mal ein Anrecht darauf, benutzt zu werden. Stephanie Schneiders freche Fünf-Minuten-Kapitel mit alltagsnahen Tipps bieten Kurzentspannung für alle Mütter. Zum Beispiel vor dem Einschlafen. Oder wenn die Kleinen mal wieder Bananenjoghurt über die Fernbedienung gekippt haben. Als ich das Buch gekauft habe, habe ich nicht reingelesen und mich vorher auch nicht damit befasst. ich habe eine witzig spritzige Frauenlektüre erwartet und irgendwie hat mich das Cover angelacht, obwohl ich eigentlich gar kein rosa mag. Das Buch ist aber tatsächlich ein Ratgeber für (junge) Mütter. Auf sehr witzig, spritzige Art gibt Frau Schneider Tipps, wie man sich Mama nicht aus der Ruhe bringen lässt und es keine Sünde ist, einfach auch nur mal egoistisch zu sein. Kurze Kapitel mit kurzen Abschnitten machen das Buch zu einer leichten Lektüre für Zwischendurch. Man sollte zwar nicht alles für bare Münze nehmen, aber ein Körnchen Wahrheit steckt in allem und als Mama findet man allemal für alles eine neue Ausrede in diesem Buch Fazit: Eine locker leichte Lektüre für einen gemütlichen Tag am Balkon oder bei Regenwetter auf der Couch. Nehmt das Buch und spannt mal so richtig aus. Es gibt euch mit Sicherheit eine Begründung, wenn der Mann oder die Kiddies sich mal wieder beschweren, dass das Geschirr nicht gespült ist oder das Abendbrot noch nicht fertig ist

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