Stephen Baxter

 3.8 Sterne bei 369 Bewertungen
Autor von Die letzte Flut, Evolution und weiteren Büchern.

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Die letzte Flut

Die letzte Flut

 (60)
Erschienen am 10.01.2011
Evolution

Evolution

 (27)
Erschienen am 09.12.2013
Die letzte Arche

Die letzte Arche

 (24)
Erschienen am 06.05.2011
Proxima

Proxima

 (22)
Erschienen am 08.09.2014
Zeitschiffe

Zeitschiffe

 (19)
Erschienen am 04.11.2004
Zeit

Zeit

 (20)
Erschienen am 27.07.2004
Die Zeit-Verschwörung - Imperator

Die Zeit-Verschwörung - Imperator

 (18)
Erschienen am 05.02.2007
Doctor Who - Rad aus Eis

Doctor Who - Rad aus Eis

 (14)
Erschienen am 01.05.2013

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Neue Rezensionen zu Stephen Baxter

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P_Gandalfs avatar

Rezension zu "Proxima" von Stephen Baxter

Düsterer Science Fiction Roman
P_Gandalfvor 5 Monaten

Stephen Baxter entwirft einen Roman, in dem die Menschheit in zwei große Blöcke gespalten ist, die sich feindlich gegenüber stehen. Der Konflikt verschärft sich, als eine Seite auf dem Merkur eine fortschrittliche Energiequelle für interstellare Raumfahrt und später für ein Reisen zwischen den Welten entdeckt.


Der neuartige Raumantrieb wird für eine Expedition nach Alpha Centauri genutzt, um dort Menschen anzusiedeln. Doch diese Menschen haben sich nicht freiwillig gemeldet, sondern wurden aufgrund nicht näher erklärter Vergehen dieser Expedition zugeteilt. Kaum angekommen, werden die Siedler in kleine Gruppe eingeteilt und verteilt auf dem Planeten ausgesetzt. Danach sind sie auf sich allein gestellt.

Baxter erzählt hier die Geschichte von Yuri Eden und seiner Gruppe, der neben einer Kolonisierungseinheit nur primitive Technik zur Verfügung steht. 

Im Sol-System ist die Hauptperson Stephanie Kalinski und ihrer Zwillingsschwester Penelope - Physikerinnen, die sich der Erforschung der neuartigen Energiequelle verschrieben haben. 

Nachdem mehr zufällig ein Durchgang nach Alpha Centauri gefunden wird, geht Stephanie dorthin. Durch diese Entdeckung verschärfen sich die Konflikte im Sol-System und enden schließlich in einer Katastrophe für die Menschheit.

Baxter ist ein kenntnisreicher, solider Autor von Sci-Fi Romanen. Leider gelingt es ihm nur selten einen Spannungsbogen aufzubauen. Das macht das Lesen über weite Strecken anstrengend. 
Aber eben dies macht auch einen Teil seines Reizes aus. Abseits von Pathos und Heldenverklärung agieren ganz "normale" Menschen und stellen sich den Herausforderungen ihrer Lebenswege. 

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Schluffs avatar

Rezension zu "Die letzte Arche" von Stephen Baxter

die letzte Arche
Schluffvor 5 Monaten

Ich bekenne mich als SF-Liebhaber obwohl ich wissenschaftlich nicht ganz ohne Vorbelastung bin. Viele tolle Romane sind unrealistisch und bestehen fast nur aus Wunschträumen oder Ängsten aber das ist mir bei einem guten Plot völlig egal. Und dieses Buch ist eines von denen die ich so weggelesen habe. Die Schwierigkeiten der Menschen untereinander bei einer Sternenfahrt sind gut ausgearbeitet und für mich war spürbar das der Schriftsteller gern noch mehr Stoff hineingepackt hätte wenn es dann noch lesbar gewesen wäre. Ein gelungenes Buch. 

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LukeDaness avatar

Rezension zu "Das Ende der Menschheit" von Stephen Baxter

Der Mars macht wieder mobil...
LukeDanesvor 8 Monaten

Tote Autoren leben länger, oder zumindest ihr literarisches Legat.

Als der „Der Krieg der Welten“ im Jahr 1898 unter dem Titel „The War of the Worlds – in Deutschland im Jahr 1901 – erschien, hätte sich sicher keiner der am Buch beteiligten Hersteller träumen lassen, dass auch heutzutage noch diverse Hähne nach der Geschichte krähen würden.

Nun weilt H.G. Wells seit 1946 nicht mehr unter den Lebenden und somit sind seine Werke im Jahr 2016 rechtefrei geworden – auch wenn sich mir diese Regelung niemals wirklich erschließen wird. Dieses „Jubiläum“ brachte einige Neuausgaben und auch anderweitige Umsetzungen zutage – deutsche und englischsprachige Hörspiele, sowie eine Fortsetzung der Geschichte, welche von Stephen Baxter als offizielle Fortsetzung der Story des Altmeisters auf den Markt geworfen wurde.

Baxter setzt vierzehn Jahre nach dem Ende er Invasion durch die Marswesen an und beschreibt den zweiten Kampf der Menschheit gegen die Invasoren aus dem eigenen Sonnensystem.

Nun hat man es als zeitgenössischer Autor sicher schwer, sich gegen solch eine Überlichtgestalt wie H.G. Wells literarisch zu behaupten, doch versucht Baxter erst gar nicht dem Altmeister den Sand unter den Füssen weg zu graben, sondern bedient sich ausgiebig an dessen Stilmitteln und den bekannten Protagonisten des ersten Teils, welche das erste Massaker an der Bevölkerung Terras überlebt habe.

Viele Namen kommen einem bekannt vor und wenn man sich dann des googlens bedient – da meine Lektüre des Originalromans irgendwann in den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrtausends gelegen hat – um seine Erinnerung aufzufrischen, ist recht schnell klar, wieso Baxter den Weg des „die kennt man schon, also arbeite ich erneut mit ihnen“ gewählt hat.

Doch nicht nur mit den Beteiligten scheint sich Baxter vorher wirklich ausführlich angefreundet zu haben. Seine Fortführung ist genau das – eine logische und in sich schlüssige Geschichte des „Wie könnte es weitergehen, wenn die Marsianer nicht klein beigeben würden?“. Ich konnte keine Anachronismen oder ähnliche Faux Pas entdecken und auch wenn ich auf solche insgeheim gehofft hatte, sie traten nicht auf.

Klar, das ist Science-Fiction und in dieser Gattung der Unterhaltungsliteratur kann man sich alles so zurechtbiegen, wie es einem passt damit es eben passt. Doch Baxter verzichtet auf zu viel eigene Ideen und verlässt sich auch in der Wortwahl auf die bekannten Strukturen, welche Wells im Original vorgegeben hat. Man sollte sich jedoch damit abfinden, dass die Geschichte zu einer Zeit spielt, in der die heutige Sprache noch fast Einhundert Jahre weit entfernt ist und eben genau die Formulierungen und den Satzbau der 1920er als gegeben hinnehmen – so er denn damals so gewesen ist.

Sicherlich kann sich heutzutage nicht jeder für diese Art von SF begeistern, denn was Baxter hier zu Papier gebracht hat entbehrt jeder Form von Hochglanzaliens, politischer Korrektheit in vielen Aussagen, jugendfreundlicher Schreibweise, untoter Bedrohungen oder anderen Dingen, welche der in den letzten Jahren boomenden Untergattung der Dystopie so viel Farbe und Leben verliehen haben.

„Das Ende der Menschheit“ ist ein klassischer Roman im klassischen Stil nach dem Vorbild des nonplusultra Klassikers der dystopischen Literatur. So machen Fehler - den Baxter sich ab und an leistet, diversen Längen in der Erzählung - denn die Story ist alles andere als atemlos in der Spannung und dem nicht wirklich großen eigenem Einfallsreichtum des Autors, kann vergeben werden, denn das Feeling des Romans ist stimmig, wenn man in der Lage ist auch mal Fünfe gerade sein zu lassen.

Wem ist das Buch also zu empfehlen?

Jedem, der mal eine Pause von neuzeitlich dystopischer Literatur braucht und sich gerne auf fast altertümlich anmutende Dinge, Sprachweisen und Situationen einlassen kann. Den selbst wenn die Menschheit eine Menge aus der ersten Invasion gelernt hat, ist sie dennoch weit weg von einer Rasse von Raumfahrern, die bereit sind das Universum zu erobern.

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