Stephen Baxter

 3,7 Sterne bei 693 Bewertungen
Autor*in von Die letzte Flut, Evolution und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Stephen Baxter, 1957 in Liverpool geboren, studierte Mathematik und Astronomie, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er zählt zu den international bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Etliche seiner Romane wurden mehrfach preisgekrönt und zu internationalen Bestsellern. Stephen Baxter lebt und arbeitet im englischen Buckinghamshire.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die tausend Erden (ISBN: 9783453323247)

Die tausend Erden

Erscheint am 09.07.2024 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Stephen Baxter

Cover des Buches Die Lange Erde (ISBN: 9783442481965)

Die Lange Erde

 (99)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Die letzte Flut (ISBN: 9783453533592)

Die letzte Flut

 (61)
Erschienen am 10.01.2011
Cover des Buches Die Zeit-Odyssee (ISBN: 9783453524101)

Die Zeit-Odyssee

 (31)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Der Lange Krieg (ISBN: 9783442485376)

Der Lange Krieg

 (34)
Erschienen am 21.11.2016
Cover des Buches Evolution (ISBN: 9783453534476)

Evolution

 (29)
Erschienen am 08.12.2013
Cover des Buches Zeitschiffe (ISBN: 9783641155780)

Zeitschiffe

 (25)
Erschienen am 29.10.2014
Cover des Buches Proxima (ISBN: 9783453315792)

Proxima

 (25)
Erschienen am 07.09.2014
Cover des Buches Die letzte Arche (ISBN: 9783453266575)

Die letzte Arche

 (23)
Erschienen am 11.04.2011

Neue Rezensionen zu Stephen Baxter

Cover des Buches Die Wissenschaft von AVATAR (ISBN: 9783453313996)
Elite1304s avatar

Rezension zu "Die Wissenschaft von AVATAR" von Stephen Baxter

Klimawandel, globale Erwärmung und ein bisschen Avatar
Elite1304vor 2 Monaten

Das Buch beschäftigt sich mit der Welt Pandora und den darin lebenden Navi. Die Eigenschaften der Navi werden mit denen der Menschen verglichen. Die Welt: die darin lebenden Tiere, die Schwerkraft, die Pflanzen werden mit den Lebewesen unserer Welt ins Verhältnis gesetzt.

Es geht darum, in wie weit die Filmemacher sich an der realen Welt bedient haben um Pandora und die Avatare entstehen zu lassen. 

Ich persönlich liebe die Avatar-Filme und habe hier auch viel Interessantes erfahren. Das Buch ist sehr klug und speziell geschrieben. Ich finde nicht, dass es etwas für zwischendurch ist und würde es eher als Sachbuch klassifizieren anstatt als Sci-Fi-Werk. Tatsächlich musste ich einiges sogar nachschlagen. Leichte Kost ist das nicht.

Oft beschäftigen sich die einzelnen Kapitel eher mit dem Klimawandel und was der Menschheit ggf. noch bevorstehen könnte, Reisen zum Mond oder die Übersiedlung auf andere Planeten, wenn ein Leben auf der Erde nicht mehr möglich ist. Das alles ist sehr interessant und regt auch zum Nachdenken an, aber oft hat es nichts mit Avatar zu tun. Hin und wieder wird Bezug auf die Filmdetails genommen - mal mehr, mal weniger, aber ich hatte das Gefühl, dass der Autor sich lieber über die Probleme äußern würde, die die Menschen hier auf Erden geschaffen haben und wie uns das eines Tages auf die Füße fällt als über Avatar zu reden.

Es ist aber dennoch alles sehr interessant geschrieben, mir persönlich ist es aber zu physikalisch. Wer damit kein Problem hat und nicht zu viel über Avatar erwartet, sollte es lesen. Es ist definitiv kein Fanbuch, dafür ist es viel zu spezifisch und Physiker würden das Buch wahrscheinlich lieben.


Cover des Buches Das Artefakt - Sterneningenieure (ISBN: 9783453320758)
Moni2506s avatar

Rezension zu "Das Artefakt - Sterneningenieure" von Stephen Baxter

Unterhaltsame Science-Fiction im Multiversum
Moni2506vor 4 Monaten

„Artefakt: Sterneningenieure“ von Stephen Baxter ist der zweite Teil einer Dulogie, in der es um ein Multiversum mit mehreren Zeitsträngen geht. Erschienen ist der Roman im Februar 2022 bei Heyne. 


Reid Malenfant wurde nach 400 Jahren aus dem Kälteschlaf geweckt, weil seine Ehefrau Emma einen Notruf vom Phobos gesendet hat. Er reist gemeinsam mit seiner Nachfahrin Greggson Deirdra dorthin, um der Sache auf den Grund zu gehen und entdeckt dort etwas Unglaubliches: Die Existenz von Paralleluniversen und die Möglichkeit dorthin zu reisen. Die Erschaffer werden Sterneningenieure genannt. Doch warum wurden diese Paralleluniversen erschaffen? Diese Frage versucht Malenfant gemeinsam mit seinen Gefährten aus unterschiedlichen Paralleluniversen zu beantworten. 


Ich hatte ursprünglich zuerst dieses Buch entdeckt, wollte dann aber natürlich die gesamte Reihe lesen. Die Idee mit den Paralleluniversen und das man zwischen diesen Reisen kann, finde ich klasse und so war ich sehr neugierig, was es damit auf sich hat. 

Der Einstieg in diesen Teil ist mir gut gelungen. Dieser Band lässt sich auch eigenständig lesen, da das Wichtigste aus dem Vorgängerband geschickt am Anfang dieses Buches eingebunden wird. Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen und ich hatte ein gutes Kopfkino das gesamte Buch über. 

Die Geschichte wird meist aus der Sicht Malenfants erzählt. Es gibt zwischendrin immer wieder Kapitel, in denen quasi Gespräche zwischen zwei Personen eingewoben werden und neue Informationen ausgetauscht werden. Mir gefiel das gut, weil dies andere Ansichten besser eingebracht hat. Es ist eine sehr komplexe Geschichte, die ihre Zeit braucht und eher langsam erzählt wird. 

Dafür war ich dadurch auf einer Reise durch mehrere Universen dabei. Ich fand es immer wieder spannend zu erfahren, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Universen gibt. Manchmal war die Erde bewohnt, manchmal nicht; manchmal hatte der Saturn Ringe und in einem anderen Universum wiederum nicht. Teilweise sind wir der gleichen Person in unterschiedlichen Universen begegnet oder manchmal gab es auch Planeten, die es in unserem Universum nicht gibt mit einer ganz eigenen Flora und Fauna. Das Buch nimmt sich die Zeit, das alles zu erkunden und nach und nach setzt sich ein Gesamtbild zusammen, dass am Ende dann ausführlich erklärt wird. 

Dies ist nicht immer ganz unkritisch zu betrachten, denn beispielsweise begegnen die Protagonisten dieses Buches auch anderen Menschenarten. Hier werden Menschen dann teilweise wie Tiere beschrieben. Versöhnlicher gestimmt hat mich in dieser Hinsicht dann, dass sich hier auch reflektiert wird und ihnen auffällt, dass sie in ihren Beschreibungen so manches Mal eher herablassend sind und sich für etwas Besseres halten. Es passieren in diesem Roman auch ethisch unvertretbare Sachen, wie z.B. Sklaverei, andererseits begegnet man durch die Erkundung des Multiversums auch einen anderen Aufbau der Gesellschaft. Unterschiedliche Entwicklungen in der Geschichte führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. 

Ich mochte die Protagonisten und bin ihrer Reise gerne gefolgt. Malenfant und Greggson Deirdra stechen hier ein wenig mehr hervor. Greggson Deirdra durch ihre Entschlossenheit, dem Geheimnis der Mannigfalktigkeit, wie sie in diesem Buch genannt wird, auf den Grund zu gehen. Malenfant, weil er zusammen mit Greggson Deirdra die komplette Reise mitmacht und manchmal etwas ruppig, aber dennoch liebenswert ist. Der Androide Bartholomew hat die Gruppe mit seinem unerschöpflichen Schatz an Wissen unterstützt. Die Gruppe wird im Verlaufe des Buches immer wieder verändert und an unterschiedlichen Stellen im Buch begegnen sie starken Persönlichkeiten, die der Reise immer wieder eine neue Richtung geben. 

Mir hat hier insgesamt die Reise durch die Mannigfaltigkeit besser gefallen als das Ende zum Schluss. Das Ende war schlüssig und durchaus interessant, aber irgendwie wirkte es auf mich auch ein wenig antiklimaktisch. Ich hatte am Ende leider nicht diesen Wow-Effekt, den ich mir gewünscht hätte. Als Zusatzmaterial gibt es „nur“ ein kurzes Nachwort, das ein bisschen was zum Hintergrund der Geschichte erzählt. 


Fazit: Ein unterhaltsamer Science-Fiction-Roman, der ein Multiversum und seine Möglichkeiten erkundet. Die Reise durch die Mannigfaltigkeit hat mir insgesamt gut gefalllen und das Ende war interessant aber antiklimaktisch. Wer gerne auch mal Bücher mit ruhiger Erzählweise mag und dem Science-Fiction-Genre nicht abgeneigt ist, fühlt sich hier wahrscheinlich wohl.

Cover des Buches Proxima (ISBN: 9783453315792)
S

Rezension zu "Proxima" von Stephen Baxter

Unser Nachbarstern könnte tatsächlich so aussehen
Spreckelvor 4 Monaten

Eine Reise zu unserem Nachbarstern – dies ist die Idee in Stephan Baxters Roman „Proxima“.
 Dieses Versprechen kann der Autor auch gut einhalten. Man wird anfangs förmlich in das Buch eingesaugt und ich kam für meinen Teil sehr gut voran.

Wir lernen den Charakter Yuri kennen. Dieser wird als Strafe für sein Verbrechen, in einem Pilotprojekt eingesetzt, einen Planeten mit anderen Häftlingen zu besiedeln. Dieser Planet ist Centauri C und birgt so einige Überraschungen auf sich. Millionen Kilometer von unserem Sonnensystem weg, muss sich Yuri mit seinen neuen Artgenossen zurechtfinden.

Baxter bekommt es gut hin seine Fantasiewelt auszuleben und zu beschreiben. Auch die Personen, um die sich dieses Buch dreht, sind klar definiert und vorgestellt worden. Allerdings setzt der Autor im ganzen Buch auf 2 Erzählstränge – die zweite Erzählung lässt den Leser lange Zeit rätseln, bis es schließlich doch einen Sinn ergibt. Dies ist nicht so gut gelungen und ist am Anfang doch leicht verwirrend.

Trotz dessen kann Baxter mit diesem Roman glänzen. Angenehme Kapitellängen, ein spannender sowie verständlicher Schreibstil lassen die Motivation nicht sinken.

 

Alles in allem eine gelungene Science-Fiction, der sich mal nicht mit Weltraumkriegen oder Konflikten auseinandersetzt.  Ich hatte viel Spaß am Lesen und kann es jedem SciFi Fan ans Herz legen.

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