Stephen Baxter Bronzesommer

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Inhaltsangabe zu „Bronzesommer“ von Stephen Baxter

Bestsellerautor Stephen Baxter, der von SF Site als „einer der innovativsten Schriftsteller des Science-Fiction-Genres“ gelobt wurde, präsentiert eine neue Saga einer Welt, die unsere eigene hätte werden können …

Die erste Hälfte gut, aber ab der Mitte dann ziemlich zähflüssig - da geht es fast nur noch um Krieg.

— Tichiro

Realistisch - auch in der Gewaltdarstellung. Für meinen Geschmak war diese jedoch oft zu ausführlich.

— KainAutor

Seit über mehreren 1000 Jahren existiert jetzt der Wall, der verhindert, dass die Nordlande vom Ozean überspült werden. Dadurch ist ein ...

— Splashbooks

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    Bronzesommer

    KainAutor

    05. May 2017 um 08:28

    Ich muss zunächst sagen, dass ich ein Fan des Autors bin und seinen Stil (mit all seinen Stärken und Schwächen) inzwischen ziemlich gut kenne. Baxter stellt Gedankenexperimente auf und arbeitet sie konsequent aus.Im Fall der Nordland-Reihe: Was wäre, wenn menschliche Baumaßnahmen (ein gigantischer Damm) über Stein-, Bronze- und Eisenzeit hinweg Britannien mit dem europäischen Festland verbunden hätten?Wie hätte sich eine (durch diese Baumaßnahme) einflussreiche und mächtige Gesellschaft, die aber keine Landwirtschaft betreibt, auf das Weltgeschehen ausgewirkt?Die Recherche ist - wie immer bei Baxter - gründlich, das Szenario stimmig und überzeugend. Da der Autor aber schriftstellerisch nun einmal ein Handwerker und kein Künstler ist, fallen die Charaktere (wie so oft bei ihm) eher flach aus. Entscheidungen und Sinneswandel sind manchmal nur schwer nachvollziehbar, aber dennoch immer realistisch. Baxter verwendet hier wie immer das Stilmittel der Zeitsprünge: Der Leser verpasst dadurch große Teile der Charakterentwicklung, so das diese - wenn schon nicht nachvollziehbar - zumindest noch glaubwürdig ist.In der Nordland-Reihe finden die Zeitsprünge größtenteils Quartalsweise statt (Sommer- und Wintersonnenwende, Frühjahrs- und Herbst-Tagundnachtgleiche) und damit für Baxter-Verhältnisse gering (sonst sind bei ihm 5-10 Jahre pro Buchviertel üblich).In allen drei Teilen der Nordland-Reihe wird eine recht ausgeprägte Fäkalsprache benutzt, was der Authentizität des Szenarios dienen soll (früher nannte man die Dinge halt beim Namen). Das muss nicht jedem gefallen (mir z.B. nicht) aber das soll es auch wohl nicht.Kommen wir zum eigentlichen Grund, warum dieses Buch von mir nur drei Sterne bekommt (beim Vorgänger waren es immerhin noch vier): Die Gewalt.In Punkto Gewalt habe ich Baxter noch nie zimperlich erlebt. Generell habe ich noch kein Buch von ihm gelesen, dass ein gutes Licht auf die Menschheit geworfen hätte. Ich frage mich oft, ob er ein Misanthrop und Pessimist doch einfach nur ein nüchterner Realist ist. Dabei hoffe ich stets ersteres, befürchte aber letzteres.Bronzesommer jedenfalls hat es selbst für Baxter-Verhältnisse in sich: Es wird geplündert, vergewaltigt und ermordet - besonders in der zweiten Hälfte, in der es zu einem Krieg kommt. Während der Invasion ergeht Baxter sich für meinen Geschmack zu sehr in detaillierten Schilderungen der Vergewaltigung und Ermordung von Frauen und vor allem jungen Mädchen.Wie immer ist er dabei wohl leider nur allzu realistisch, denn so lief das früher nun einmal. (Und seien wir mal ehrlich: So läuft das wohl auch heute noch an den entsprechenden Brandherden.) Dennoch scheint die Gewalt zumindest stellenweise zum Selbstzweck zu verkommen.Fazit:Ein spannendes Buch über gesellschaftliche Entwicklung, mit schwachen Charakteren aber starker Gewalt und hohem RPC (= Rapes per Chapter), das leider einen unangenehmen Nachgeschmack hinterlässt.

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  • Nordland-Trilogie 2: Bronzesommer, rezensiert von Götz Piesbergen

    Bronzesommer

    Splashbooks

    08. December 2015 um 10:46

    Endlich ist die Fortsetzung von "Steinfrühling" draußen. "Bronzesommer" lautet der Name des zweiten Teils der geplanten Trilogie. Und der dritte Teil steht auch schon in den Startlöchern. "Eisenwinter" ist für März 2016 angekündigt worden. Der Autor aller Bände ist dabei selbstverständlich Stephen Baxter. Seit mehreren 1000 Jahren steht jetzt die Mauer, die dafür sorgt, dass zwischen Großbritannien und Dänemark eine große, mehr oder weniger trockene Fläche entstanden ist, die sogenannten Nordlande. Es ist eine große Ebene, an deren Mauer immer noch die Nachkommen des Volkes leben, die einst den Wall hochzogen. Und noch immer hegen und pflegen sie das Objekt. Doch große Veränderungen kündigen sich an. Denn seit einiger Zeit sucht eine große Dürre die südlichen Gefilde heim. Viele Völker sind deshalb schon zusammengebrochen. Und jetzt richtet sich das Interesse der Neider gen Norden. Es droht ein Krieg auszubrechen, bei dem die Partei gewinnen wird, die das neue Metall kontrolliert, das seit einiger Zeit für Aufsehen sorgt: Eisen! Mit "Bronzesommer" treibt Stephen Baxter sein "Alternate History" weiter fort. In diesem Buch greift er vor allem die Auswirkungen der Ereignisse des letzten Bandes auf. Es wird kein Wiedersehen mit früheren Protagonisten geben. Das liegt auch vor allem daran, dass diese bereits seit mehreren tausend Jahren tot sind. Und einige von ihnen sind inzwischen Teil der Mythologie der Nordlandbewohner geworden. Mit einem Blick fürs Detail beschreibt der Autor dabei, wie sich dabei das Volk verändert hat. Es ist jetzt eine Ständegesellschaft geworden, in der die verschiedenen Tiere den sozialen Rank wiederspiegeln. So sind die Käfer für die Arbeit mit dem Abfall und Fäkalien zuständig, derweil die Biber die Baumeister sind. Und der Wall? Ist auch gleichzeitig ihr Friedhof. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22781/nordland_trilogie_2_bronzesommer

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