Das Ende der Menschheit

von Stephen Baxter 
2,8 Sterne bei6 Bewertungen
Das Ende der Menschheit
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (2):
LukeDaness avatar

Tote Autoren leben länger, oder zumindest ihr literarisches Legat. Als der „Der Krieg der Welten“ im Jahr 1898 unter dem Titel „The War...

Kritisch (3):
Lieblingsleseplatzs avatar

Schade. Hatte mich sehr auf die Fortsetzung von Krieg der Welten gefreut!

Alle 6 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Ende der Menschheit"

Vierzehn Jahre sind vergangen, seit die Invasion der Marsianer Englands Städte in Schutt und Asche legte. Vierzehn Jahre, seit die Angreifer vom roten Planeten an den Mikroben der Erde zugrunde gingen. Seitdem herrschen Frieden, Wohlstand und Fortschritt. Als man erneut den Start von Marsraketen beobachtet, macht sich daher keiner Sorgen – bis auf Walter Jenkins. Und er hat recht. Denn die Marsianer kommen zurück. Und sie wollen nur eins: Rache.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453318458
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
2,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    LukeDaness avatar
    LukeDanesvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Tote Autoren leben länger, oder zumindest ihr literarisches Legat. Als der „Der Krieg der Welten“ im Jahr 1898 unter dem Titel „The War...
    Der Mars macht wieder mobil...

    Tote Autoren leben länger, oder zumindest ihr literarisches Legat.

    Als der „Der Krieg der Welten“ im Jahr 1898 unter dem Titel „The War of the Worlds – in Deutschland im Jahr 1901 – erschien, hätte sich sicher keiner der am Buch beteiligten Hersteller träumen lassen, dass auch heutzutage noch diverse Hähne nach der Geschichte krähen würden.

    Nun weilt H.G. Wells seit 1946 nicht mehr unter den Lebenden und somit sind seine Werke im Jahr 2016 rechtefrei geworden – auch wenn sich mir diese Regelung niemals wirklich erschließen wird. Dieses „Jubiläum“ brachte einige Neuausgaben und auch anderweitige Umsetzungen zutage – deutsche und englischsprachige Hörspiele, sowie eine Fortsetzung der Geschichte, welche von Stephen Baxter als offizielle Fortsetzung der Story des Altmeisters auf den Markt geworfen wurde.

    Baxter setzt vierzehn Jahre nach dem Ende er Invasion durch die Marswesen an und beschreibt den zweiten Kampf der Menschheit gegen die Invasoren aus dem eigenen Sonnensystem.

    Nun hat man es als zeitgenössischer Autor sicher schwer, sich gegen solch eine Überlichtgestalt wie H.G. Wells literarisch zu behaupten, doch versucht Baxter erst gar nicht dem Altmeister den Sand unter den Füssen weg zu graben, sondern bedient sich ausgiebig an dessen Stilmitteln und den bekannten Protagonisten des ersten Teils, welche das erste Massaker an der Bevölkerung Terras überlebt habe.

    Viele Namen kommen einem bekannt vor und wenn man sich dann des googlens bedient – da meine Lektüre des Originalromans irgendwann in den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrtausends gelegen hat – um seine Erinnerung aufzufrischen, ist recht schnell klar, wieso Baxter den Weg des „die kennt man schon, also arbeite ich erneut mit ihnen“ gewählt hat.

    Doch nicht nur mit den Beteiligten scheint sich Baxter vorher wirklich ausführlich angefreundet zu haben. Seine Fortführung ist genau das – eine logische und in sich schlüssige Geschichte des „Wie könnte es weitergehen, wenn die Marsianer nicht klein beigeben würden?“. Ich konnte keine Anachronismen oder ähnliche Faux Pas entdecken und auch wenn ich auf solche insgeheim gehofft hatte, sie traten nicht auf.

    Klar, das ist Science-Fiction und in dieser Gattung der Unterhaltungsliteratur kann man sich alles so zurechtbiegen, wie es einem passt damit es eben passt. Doch Baxter verzichtet auf zu viel eigene Ideen und verlässt sich auch in der Wortwahl auf die bekannten Strukturen, welche Wells im Original vorgegeben hat. Man sollte sich jedoch damit abfinden, dass die Geschichte zu einer Zeit spielt, in der die heutige Sprache noch fast Einhundert Jahre weit entfernt ist und eben genau die Formulierungen und den Satzbau der 1920er als gegeben hinnehmen – so er denn damals so gewesen ist.

    Sicherlich kann sich heutzutage nicht jeder für diese Art von SF begeistern, denn was Baxter hier zu Papier gebracht hat entbehrt jeder Form von Hochglanzaliens, politischer Korrektheit in vielen Aussagen, jugendfreundlicher Schreibweise, untoter Bedrohungen oder anderen Dingen, welche der in den letzten Jahren boomenden Untergattung der Dystopie so viel Farbe und Leben verliehen haben.

    „Das Ende der Menschheit“ ist ein klassischer Roman im klassischen Stil nach dem Vorbild des nonplusultra Klassikers der dystopischen Literatur. So machen Fehler - den Baxter sich ab und an leistet, diversen Längen in der Erzählung - denn die Story ist alles andere als atemlos in der Spannung und dem nicht wirklich großen eigenem Einfallsreichtum des Autors, kann vergeben werden, denn das Feeling des Romans ist stimmig, wenn man in der Lage ist auch mal Fünfe gerade sein zu lassen.

    Wem ist das Buch also zu empfehlen?

    Jedem, der mal eine Pause von neuzeitlich dystopischer Literatur braucht und sich gerne auf fast altertümlich anmutende Dinge, Sprachweisen und Situationen einlassen kann. Den selbst wenn die Menschheit eine Menge aus der ersten Invasion gelernt hat, ist sie dennoch weit weg von einer Rasse von Raumfahrern, die bereit sind das Universum zu erobern.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Monaten
    Eine Frage der Erwartung

    „Die offizielle Fortsetzung zu H.G. Wells Krieg der Welten“
    So wird das Buch auf dem Cover beworben und tatsächlich steht der Menschheit, 14 Jahre nach dem 1. Krieg, eine weitere Invasion der Marsianer bevor. Die Protagonistin Julie ist die Ex-Schwägerin des Ich-Erzählers aus „Krieg der Welten“ und fungiert hier als Chronistin der 2. Invasion, die ganz anders verläuft als gedacht, denn die Marsianer haben aus ihrer Niederlage gelernt und das Ausmaß ihres erneuten Angriffs ist wirklich erschreckend. 
    Mein Eindruck:
    Zu Beginn des Buches wird der Inhalt von „Krieg der Welten“ kurz angerissen, wobei ich die Lektüre dieses Klassikers im Vorfeld trotzdem empfehle, da sich „Das Ende der Menschheit“ auf einige Details des „Vorgängers“ bezieht, die nicht näher erläutert werden. Außerdem treffen wir im Verlauf der Geschichte auf einige Charaktere aus „Krieg der Welten“, unter anderem auf den Ich-Erzähler und Protagonisten selbst, der mittlerweile in Berlin lebt und durch seine Obsession mit den Marsianern als merkwürdig gilt. Gerade der Umgang mit dieser Figur und seinem Bericht des 1. Krieges ist durchaus speziell und besser zu verstehen, wenn man den Klassiker kennt. 
    In Analogie zu „Krieg der Welten“ dient Julie in „Das Ende der Menschheit“ als Chronistin der 2. Invasion, sodass auch dieses Buch als nachträglicher Bericht der Ereignisse konzipiert wurde. Um die Erwartungen der Leser von vornherein herunter zu schrauben, beginnt Julie ihren Bericht unter anderem mit den folgenden Worten:

    „Falls Sie auf die Erhabenheit des Kosmos Wert legen, auf eine Darstellung in der hochfliegenden Prosa eines Mannes, der einst dafür bezahlt wurde, solche Sachen zu schreiben, sollten Sie sich einen anderen Berichterstatter aussuchen.“
    Vermutlich sollten damit falsche Erwartungen von vornherein zerschlagen und das Buch vor Vergleichen mit „Krieg der Welten“ geschützt werden. Tatsächlich hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und musste schnell feststellen, dass sich dieses Buch auf andere Aspekte konzentriert als der berühmte Klassiker. Und so fehlten mir hier die philosophischen Aspekte dieses Krieges, der den Menschen als Krone der Schöpfung in Frage stellt und mit einer sehr viel fortschrittlicheren Spezies konfrontiert. Stattdessen ist dieses Buch ein spannender Unterhaltungsroman, der seinen Fokus auf Kriegsstrategien zur Vernichtung der Marsianer richtet und deren Ausführung detailliert beschreibt. Leider besteht ein großer Teil des Buches aus der Beschreibung beschwerlicher Reisen von einem Handlungsort zum nächsten, die man meines Erachtens deutlich hätte abkürzen können.
    Gut fand ich hingegen die Tatsache, dass die Menschheit die zurückgelassenen Technologien der Marsianer aus dem 1. Krieg in der Zwischenzeit ausführlich untersuchte, nutzbar machte und dadurch eine alternative Geschichte erzeugte, in der bspw. die Titanic nicht sank als sie auf den Eisberg traf, sondern durch die Verwendung von marsianischen Materialien lediglich einen Kratzer abbekam. Solche Details haben mir beim Lesen sehr viel Freude bereitet. Außerdem fällt der zweite Angriff der Marsianer deutlich heftiger aus und ist in seinem Ausmaß wirklich schockierend. Das gab dem Buch eine gehörige Portion Spannung und gab mir gleichzeitig ein Gefühl der Genugtuung gegenüber der menschlichen Arroganz.
    Leider konnten mich die Charaktere überhaupt nicht überzeugen. Ich fand sie schwach gezeichnet und ziemlich farblos. Die Beweggründe der einzelnen Personen wurden zu wenig ausgearbeitet und die Dialoge erschienen mir sehr unnatürlich, sodass mir die Charaktere und ihr Schicksal über das gesamte Buch hinweg gleichgültig blieben.
    Obwohl das Cover und auch der Klappentext darauf hinweisen, dass diesmal die gesamte Welt von den Marsianern angegriffen wird (In „Krieg der Welten“ beschränkt sich die Invasion auf London), gibt sich das Buch meist mit einer kurzen Erwähnung dieser Angriffe zufrieden. Lediglich die Invasion von Amerika wird noch etwas ausführlicher behandelt. Dennoch spielt sich wieder der größte Teil der Geschichte in London ab.

    Fazit:
    Wer wirklich eine Fortsetzung des Klassikers „Krieg der Welten“ mit ähnlichem Ton, literarischen Wert und fortschrittlichen Ideen erwartet, wird von diesem Buch vermutlich enttäuscht. Wer aber generell gern Science-Fiction liest, sich für Kriegsstrategien und die ausführliche Beschreibung von Kämpfen (und den Weg dorthin) interessiert, eher Plot und weniger Charakter orientiert ist, könnte mit diesem Buch gut unterhalten werden. 


    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schade. Hatte mich sehr auf die Fortsetzung von Krieg der Welten gefreut!
    Hat mich leider nicht Überzeugt.

    "Das Ende der Menschheit" ist der Versuch von Stephen Baxter an den Klassiker „KRIEG DER WELTEN“ von H.G. Wells anzuknüpfen, der 1898 das Genre "Science-Fiction" quasi erst erschuf. Ich habe H.G. Wells' Roman als Teenager verschlungen. Science-Fiction war schon immer mein Ding. Mein allerliebstes Buch vom Großmeister dieses Genres war "Die Zeitmaschine" - auch als Film, das Original oft kopiert aber unereicht genial! Daher musste ich einfach zugreifen, als mir die Fortsetzung von "Krieg der Welten" angeboten wurde!

    „Vierzehn Jahre sind vergangen, seit die Invasion der Marsianer Englands Städte in Schutt und Asche legte. Vierzehn Jahre, seit die Angreifer vom roten Planeten an den Mikroben der Erde zugrunde gingen. Seitdem herrschen Frieden, Wohlstand und Fortschritt. Als man erneut den Start von Marsraketen beobachtet, macht sich daher keiner Sorgen – bis auf Walter Jenkins. Und er hat recht. Denn die Marsianer kommen zurück. Und sie wollen nur eins: Rache.“

    Leider verspricht der Klappentext eine actionreiche Handlung mit den Marsianern als altes und neues Feindbild, die Stephen Baxter so nicht halten konnte. Langatmig ziehen sich die Militärformatierungen durch das Buch. Es liest sich wie ein Kriegsbericht - nicht wie ein spannender Roman. Ich gebe zu, ich habe mehr als einmal daran gedacht, das Buch abzubrechen. Habe es auch immer wieder zur Seite gelegt und ein anderes Buch zwischendurch gelesen. Das hat es aber natürlich auch nicht besser gemacht. Letztendlich habe ich mich dann doch durchgequält in der Hoffnung dass der Geist von H.G. Wells doch irgendwo schlummert. Dem war nicht so.

    Selbst das  - zugegeben geniale Cover - verspricht mehr, als der Inhalt halten kann. Mir haben die Kampfmaschinen der Marsianer, wie sie unsere Wahrzeichen zersören außerordentlich gut gefallen. Der Comicstil lässt mein SciFi Herz höher schlagen.

    Ich vergebe nur 2 von 5 Lieblingslesesesseln. 2 als Anerkennung für den Versuch sich an so einem Erfolg messen zu wollen. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    KristinSchoellkopfs avatar
    KristinSchoellkopfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Fortsetzung?!
    HG Wells...

    Klassiker in der Literatur sind für mich ganz besondere Werke. Sie stammen aus anderen Zeiten und die Autorinnen und Autoren bildeten häufig die Vorhut in einem Genre. So auch HG Wells mit „War of the Worlds“. 

    Als ich „Das Ende der Menschheit“ zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich skeptisch. Eine Fortsetzung zu einem der größten Science Fiction – Romane aller Zeiten? Das würde schwer werden. Leider sollte ich auch recht behalten.

    Stephen Baxter spinnt die Geschichte rund um die Marsianer weiter und fesselt den Leser durch eine spannende Story, welche auf HG Wells´ Gedanken aufbaut. Dabei lässt er doch auch seine Interpretation der Originalvorlage nicht aus und kreiert dadurch eine  für den Leser schwierige Atmosphäre im Roman. Natürlich war HG Wells´ Werk nicht perfekt, er gründete gewissermaßen das Genre des Science Fiction und genau deshalb  gehört dies alles zu ihm. Und zum Lauf der Zeit gehört es, dass wir Geschichten durch neue Sichtweisen kritisieren – doch sollte ich deshalb versuchen, an ein Original heranzukommen, welches eine ganz andere Welt in sich vereinte?

    Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie man mit einem Werk dieser Art umgehen sollte. Ich jedoch tat mich schwer. Der Autor verfasst einen Roman über mehr als fünfhundert Seiten und tritt nicht nur HG Wells´ Gedanken in den Boden, sondern versucht, etwas eigenes darauf aufzubauen. Ohne Frage soll der Autor seinem Roman einen ganz eigenen Schliff geben, nur dann sollte dieser womöglich nicht in Verbindung mit dem Klassiker der Science-Fiction Welt stehen?

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    BettinaR87s avatar
    BettinaR87vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für SciFi Fans sicherlich eine tolle Fortsetzung!
    Rache vom Mars, frisch serviert

    Vierzehn Jahre sind vergangen, seit die Invasion der Marsianer Englands Städte in Schutt und Asche legte. Das sind vierzehn friedvolle Jahre, seit die Angreifer vom roten Planeten an den Mikroben der Erde zugrunde gingen und die Menschen ihr Leben wieder aufbauen konnten. Als man erneut den Start von Marsraketen beobachtet, macht sich daher offiziell keiner Sorgen – bis auf Walter Jenkins, der seine Freunde zusammentrommelt und sie warnt. Und er hat recht. Denn die Marsianer kommen zurück – und entgegen der menschlichen Auffassung haben sie dazu gelernt und spielen nach neuen, unbekannten Regeln. Denn sie wollen nur eins: Rache.

    Die Kritik

    Das Buch ist tatsächlich keine reine Fanfiction, sondern eine offizielle Fortsetzung des Klassikers „Krieg der Welten von H. G. Wells – für alle Fans also eine kleine Sensation! Damit alle, die dieses Buch nicht gelesen haben, trotzdem Bescheid wissen, gibt es auf den ersten rund hundert Seiten eine Zusammenfassung, die in Form von Erinnerungen in die aktuelle Handlung eingebaut wurde. Das ist gar nicht so unkompliziert zu lesen und erfordert ein gerüttelt Maß Durchhaltewillen.

    Wer darüber hinaus wenig Interesse an Gefechtsstellungen, Verteidigungslinien, Angriffsstrategien hat, wird auch eher weniger Freude an dem Buch haben. Es liegt aber auch einfach in der Natur eines Science Fiction-Epos, dass es um viel Technik (Science!) und in diesem Fall um Krieg geht. Dafür muss man als Leser ein Faible haben, dann macht das Buch richtig viel Spaß!

    Es gibt einige Charaktere aus dem Original, die wieder mit auftauchen. Da ich „Krieg der Welten“ nicht gelesen habe, kann ich allerdings keine Aussage dazu treffen, ob hier besondere Lieblinge dabei sind oder es Randfiguren waren, die jetzt in den Fokus gerückt werden. Die Personen sind sehr gut vorstellbar, lebhaft beschrieben und man findet sich in ihr zwischenmenschliches und soziales Konstrukt sehr gut und schnell ein. Auch handwerklich ist das Buch gut geschrieben, sodass man flüssig lesen kann. Die eigentliche Handlung sorgt durchaus für Spannung: Dass der Angriff der Marsianer erfolgt, ist klar. Dass sie sich technisch weiterentwickelt haben, merken alle recht schnell. Doch warum marschieren sie auf London? Warum werden andere Länder verschont – oder etwa nicht? Die Fragen tauchen sehr bald auf und schüren die Neugier des Lesers, wohin sich die Reise der Marsianer wohl entwickeln wird.

    Fazit: Für Fans sicherlich ein Muss! Wer „Krieg der Welten“ zuvor nicht gelesen hat, wird allerdings Schwierigkeiten beim Start haben.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    JoergBs avatar
    JoergBvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks