Stephen Baxter Die letzte Flut

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Flut“ von Stephen Baxter

Die Menschheit vor ihrer größten Herausforderung
Die nahe Zukunft: Der Meeresspiegel steigt rasant an. Städte werden überflutet, Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Was ist die Ursache für diese verheerende Flut? Der Klimawandel? Oder ein anderes, bisher unbekanntes Phänomen? Als die Wissenschaftlerin Thandie Jones eine sensationelle Entdeckung macht, beginnt ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit. Denn die Flut bedroht das Überleben der ganzen menschlichen Zivilisation…

Großartig und bedrückend

— KainAutor

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  • Spannendes Katatrophen-Szenario

    Die letzte Flut

    Literatur-sensei

    06. January 2016 um 19:40

    "Was geschieht, wenn der Meeresspiegel steigt? Nicht nur um einige Meter – sondern um einige Kilometer? Was würde das für unsere Zivilisation, unser Leben, unsere Zukunft bedeuten?" So heißt es hier in der Inhaltsangabe und das trifft den Inhalt dieses Buches sehr genau. Baxter beschreibt hauptsächlich wie die Menschheit mit dieser Naturkatastrophe umgeht: Kriege, Flüchtlinge und noch mehr Flüchtlinge und letzendlich zusammenbrechende Regierungen. Im Mittelpunkt steht dabei eine Gruppe - Lily, Gary, Piers und Helen - die zu Beginn der Geschichte aus einer 5-jährigen Geiselhaft in Barcelona 2016 befreit werden und in eine für sie fremd gewordenen Welt zurück kommen. Das Klima hat sich verändert, der Meeresspiegel ist um 1 m gestiegen. Die Gruppe verspricht in Kontakt zu bleiben. Das Geschehen wird also abwechselnd aus der Sicht verschiedener Personen erzählt. Ich fand es sehr packend und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was aus den Hauptpersonen wird. Ihre Erlebnisse gingen mir wirklich unter die Haut. Baxter schafft es ein richtiges Weltuntergangs-Feeling aufzubauen. Die Welt bricht einfach zusammen: versunkene Städte, Artensterben, Zusammebruch ganzer Ökosysteme, die Ausbreitung von Krankheiten durch das veränderte Klima... Warum ich diesem Buch dennoch nur 4 Sterne geben kann? Mir war die Erklärung woher das Wasser, welches für den rasanten Anstieg des Meeresspiegels auf über 8000 m (2052) über dem jetzigen Normalnull, kommt zu ungenau. Ich hab mir mehr wissenschaftlichen Tiefgang gewünscht, genauere (physikalische) Schilderungen, warum dieses Wasser überhaupt hinausströmt usw. Immerhin gibt es dem Nachwort des Autors zufolge tatsächlich Wissenschaftler die enstprechende Beobachtungen gemacht haben. Für naturwissenschaftlich weniger Interessierte wären diese Kapitel wahrscheinlich ein wenig trocken geworden, doch mir persönlich haben sie gefehlt. Insgesamt kann ich dieses Buch aber trotzdem allen ans Herz legen, die gerne spannende und gut geschriebene Naturkatastrophen- und Weltuntergangs-Szenarien lesen. ♥ Wer also ein Fan von "Der Schwarm" von Frank Schätzing ist oder dem auch der "Trudeau Vektor" von Jurievics gefallen hat, ist hier richtig!

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    rallus

    Die letzte Flut beschreibt in Episoden die Jahre von 2016 bis 2052. Mittelpunkt sind 4 Personen die 5 Jahre in Barcelona Gefangene von Terroristen waren und bis 2052, wenn die Wasser steigen in losem Kontakt sind, soweit es die Lage zuläßt. Stephen Baxter ist kein großer Romancier, seine Bücher sind Versuche wissenschaftliche Themen in Romanform zu verbreiten. Seine Charaktere sind etwas hölzern, auch die Interaktionen, Emotionen, Beziehungen untereinander geraten sehr einfach skizziert. Seine Stärke sind die wissenschaftlichen Erklärungen und die Umsetzungen in das Buch. Hier ist es eine weltweite Flut, gespeist aus unterirdischen Reservoirs unter dem Erdmantel, die plötzlich aufbrechen. In dem Buchdeckel enthalten sind 4 Weltkarten, nach einer Steigung von 5, 100, 400 sowie 1000 Meter. Erschreckend ist, dass über 60% der Weltbevölkerung nach 100 Metern regelrecht abgesoffen sind. Da helfen keine Staudämme oder Sandsäcke mehr. Die Zivilisation zerfließt buchstäblich. Lily und Piers leben mit einem Multimillionär zusammen, der anfängt in den Anden eine große Stadt aufzubauen. Sein Ziel ist eine gewaltige Arche, denn auch die Anden sind gefährdet. Doch wer soll alles gerettet werden und wer nicht? Baxter hat schon eine sehr kalte analytische Art zu schreiben, hier übertreibt er meiner Meinung nach aber und versorgt uns mit zu wenigen wissenschaftlichen Informationen. Der Roman leidet an einer nicht vorhandenen Struktur und der grob zusammen gehauenen Gemeinschaft der erretteten Geiseln. Manches Mal baut er Spannung auf und versetzt uns plötzlich 2 Jahre in die Zukunft. Lesenswert und flüssig zu lesen ist der Roman aber auf jeden Fall, auch wenn mir der Ablauf der Katastrophe doch manches Mal zu "zivilisiert" gerät. Knapp die 4 Sterne verfehlt.

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    -nicole-

    03. June 2012 um 17:48

    Im Jahr 2016: Die Gefangenen Lily, Piers, Gary, Helen und ihr Baby Grace werden endlich nach mehreren Jahren Gefangenschaft befreit und kommen nun in eine Welt, die sich langsam zu verändern beginnt: Der Meeresspiegel steigt. Und das sehr schnell. Die Wissentschaftlerin Thandie Jones, eine Bekannte von Gary, macht zusammen mit einigen Klimaforschern eine dramatische Entdeckung und stellt Prognosen an, wie die Welt sich in der Zukunft verändern könnte. Doch nicht viele glauben ihr. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten steigt der Meeresspiel rasant an und überschwemmt ganze Städte und später auch Kontinente. Die Menschen fliehen verzweifelt vor der Flut in höher gelegende Gebiete, was zu Kämpfen und Krieg führt...Während dieser Katastrophen bleiben die vier ehemaligen Geiseln immer in Kontakt und versuchen sich gegenseitig und ihren Familien zu helfen. Doch gegen die Wassermassen sind auch sie machtlos... Der Roman spiel im Zeitraum von 2016 - 2052, in dem der Meeresspiegel bis zu mehreren Kilometern ansteigt. In diesem Wiossenschafts-Thriller, der auf der ganzen Welt spielt, verschwinden Städte und Kontinente nach und nach. Spannend und erschreckend. Gut geschrieben, aber nach dem vielversprechenden Klappentext habe ich etwas mehr erwartet. An manchen Stellen etwas langatmig und unübersichtlich. Alles in allem aber ein guter Roman.

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    Leuchtfeuer

    Ich finde das Buch nicht besonders gut. Es dauert einfach zu lange, bis man sich in die Geschichte eingelesen hat. Man wird am Anfang der Geschichte ins kalte Wasser geschmissen. Das will ich mal erklären: Also das Buch spielt in naher Zukunft und ganz Europa ist von Wasser überflutet worden. Hört sich ja nach einer spannenden Geschichte an. Aber die Namensfülle und die am anfang beschriebene Situation macht das Buch gerade nicht attraktiv für eine "Bettlektüre". MAn muss zu sehr nachdenken. Ich würde lieber den Schwarm empfehlen.

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    VeroG

    07. September 2011 um 17:10

    Einmal mehr ein Endzeitszenario. Der Meeresspiegel steigt rasant an. Und zwar innerhalb von 25 Jahren gleich um 1800 Meter! Während im ersten Teil des Buches relativ realistisch dargestellt wird, was passiert, wenn das Wasser um 5 Meter steigt, wie die Städte versuchen, ihre Bürger umzusiedeln, wie die Menschen sich mit den neuen Gegebenheiten arrangieren, sind die weiteren Abschnitte mit einem unvorstellbar schnellen und riesigen Anstieg des Meeresspiegels sehr spekulativ und ziemlich überzeichnet. So gesehen möchte ich meine Rezension auch in zwei Teile verpacken. Der erste Teil, mit realistischen Szenarien ist in Ordnung. Auch die Beziehungen der Menschen, deren Leben geschildert wird, kann man nachvollziehen. Der 2. Teil ist derart spekulativ und wirkt so an den Haaren herbeigezogen, dass es mir unfassbar erscheint, was im Text zum Autor steht: er zähle zu den international bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Aber vielleicht hat er ja Recht und gut recherchiert. 2041 werden wir es wissen!

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    Babscha

    12. June 2011 um 23:26

    Alles beginnt etwa im Jahr 2016. Während Politiker und Wissenschaftler in wachsender Nervosität nach einem Grund für den langsamen, aber stetigen Anstieg der Meeresspiegel suchen, der den tiefer liegenden Staaten bereits dauerhaft nasse Füße beschert und die Deichanlagen ersten Belastungstests aussetzt, werden im politisch instabilen Spanien vier verschleppte Personen, zwei Frauen und zwei Männer, nach fünf Jahren Geiselhaft im Handstreich eines privaten Elitekommandos aus der Hand von Untergrundrebellen befreit. Sie wird der Mittelpunkt des Buches werden, diese kleine angloamerikanische Gemeinschaft aus Forschern, Klimatologen und AirForce-Mitarbeitern, die sich noch im Verlies das gegenseitige Versprechen gibt, immer füreinander da sein zu wollen. Wie sehr dies in der Folge noch auf die Probe gestellt werden wird, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand, genau so wenig, wie sehr sich einige von ihnen mit Haut und Haaren und allen Konsequenzen ihrem Retter, einem eigenwilligen, visionären Milliardär verschreiben werden. Und die Flut kommt nicht zum Stillstand. Nach Ansteigen der Meeresspiegel um 100-200 Meter sind bereits große Teile des kontinentalen Festlandes unter Wasser gesetzt und riesige Verluste an Menschenleben zu beklagen. Erste weltweite Fluchten der Bevölkerungen in höher gelegene Regionen mit regionalen Kriegen werden ausgelöst. Da entdeckt eine amerikanische Forscherin den schier unglaublichen Grund für die Apokalypse biblischen Ausmaßes: Die Erde selbst ist der Auslöser, mit den unerschöpflich aus tiefen unterirdischen Gesteinsschichten gesandten Wassermassen will sich diese quasi von den Menschen befreien. Zunächst will ihr niemand glauben, das endlose weitere Ansteigen des Wassers stellt die Menschheit jedoch zu guter Letzt vor eine Aufgabe, der sie nicht gewachsen sein wird. Nein, die sorgfältige Ausarbeitung von Charakteren ist nicht die Stärke und offensichtlich auch diesmal nicht die Ambition des Autors. Für ihn dienen Menschen immer nur dazu, als Vehikel seine Geschichte zu tragen, sie zu vernetzen und voran zu treiben. Gerade durch die für ihn typische klare, analytisch-kalte Art der Berichterstattung erzeugt er beim Leser dennoch Beklemmung und Entsetzen, die ihresgleichen suchen. Aber vielleicht ist dies die einzig mögliche Art und Weise, sich einer derartigen Geschichte über die Vernichtung der Menschheit angemessen nähern zu können. Als ehemaligem Wissenschaftler gelingt es Baxter jedenfalls auch hier hervorragend, das Szenario einer zusammenbrechenden Weltordnung sowohl auf politischer wie ökologischer Ebene glaubhaft und äußerst interessant bis zum bitteren Ende zu inszenieren. Die Visionen des Autors von einer Welt, die mit zunehmendem Landverlust die Menschen in immer größere Höhen und in einen gnadenlosen Überlebenskampf treibt, bei dem nicht mehr politische Machthaber und deren Exekutiven, sondern Warlords und Superreiche die Fäden in der Hand halten, dürften gar nicht so weit her geholt sein. Die Hauptprotagonisten der Geschichte also solche sind zwar nicht sonderlich akzentuiert, aber der Autor gibt sich zumindest redliche Mühe, in der über fast vier Jahrzehnte spielenden Handlung deren Schicksale und Wechselwirkungen zueinander bestmöglich auszuarbeiten. Und was sich dort alles abspielt, ist wirklich lesenswert. Das mit etwa 750 Seiten recht lang geratene Buch ist in viele unterschiedlich lange Kapitel unterteilt, mit denen oft Jahre (und Pegelstandsverschiebungen) übersprungen werden, was dem Ganzen sehr viel Dynamik verleiht und den Leser bei der Stange hält. Das Buch ist der Auftakt des „Ark“-Zyklus, dessen Folgeband „Die letzte Arche“ soeben erschienen ist. Aus meiner Sicht legt Baxter hier ein interessant und lesenswert geschriebenes Werk vor, das sich durch seine Eigenwilligkeit und seine ausgewogene Mischung aus Katastrophenberichterstattung und Spannungsgeschichte recht deutlich und positiv von den in den letzten Jahren ansonsten so publizierten Endzeitszenarien abhebt und mit dem er wieder an seinen früheren Qualitätslevel wie z. B. beim „Multiversum-Zyklus“ anknüpfen kann. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung, die Vorfreude auf die Lektüre des Folgebuches aufkommen lässt. Unter Berücksichtigung leichter Abzüge bei der „Personenakzentuierung“ vergebe ich insgesamt gute vier Sterne bzw. acht Punkte auf der raVenport.ch-Skala.

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    Gospelsinger

    01. March 2011 um 19:50

    Der Meeresspiegel steigt. Ja, schon gut, das bekommen wir ja dauernd zu hören. Klimawandel und so weiter. Was soll daran schon so schlimm sein. Im Buch ist es schlimm. Denn der Meeresspiegel steigt hier nicht nur einige Zentimeter oder, was übrigens auch schon schlimm genug wäre, einen Meter, sondern unaufhaltsam immer weiter, bis fast die gesamte Welt von Wasser bedeckt ist. Eindrucksvolle Weltkarten am Beginn des Buches zeigen, wie wenig von unseren Ländern übrig bleibt, wen es zuerst erwischt, wie hoch ein Gebirge sein muss, um noch Schutz zu bieten. Und was wird aus der Menschheit? Baxter beschreibt das anhand seiner Hauptpersonen, die durch eine gemeinsam durchgemachte Geiselhaft in Barcelona für den Rest ihres Lebens miteinander verbunden bleiben. Durch einen Milliardär, der die Mitglieder dieser Gruppe retten will, sind die fünf Auserwählten im Weltuntergang privilegiert, können ihre Forschungen weiter betreiben, haben die Ressourcen, die sie brauchen. Wie es weniger Glücklichen ergeht, kommt im Buch zu kurz. Auch, weil die vielen Zeitsprünge dazu führen, dass die Beschreibung der Katastrophe nicht sehr in die Tiefe gehen kann. Das ist schade, denn die Grundidee des Buches ist spannend, und es liest sich größtenteils auch gut. Zum Nachdenken über die Fragilität unserer Welt lädt es jedenfalls ein.

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    MonaMayfair

    28. January 2011 um 21:54

    text auf der rückseite: die menschheit vor ihrer grössten herausforderung! die nahe zukunft: der meeresspiegel steigt rasant an. städte werden überflutet, millionen von menschen sind auf der flucht. was ist die ursache für diese verheerende flut? der klimawandel? oder ein anderes, bisher unbekanntes phänomen? als die wissenschaftlerin thandie jones eine sensationelle entdeckung macht, beginnt ein gnadenloser wettlauf mit der zeit. denn die flut bedroht das überleben der ganzen menschlichen zivilisation… und ich meine: # mann, mann, mann.. ich bin noch total gefesselt und gefangen in dieser wasserwelt.. es begann damit, dass es immer und überall regnete und die wasserpegel der flüsse, seen und ozeane anstieg.. und das beschreibt stephen baxter derart eindringlich und glaubhaft, dass ich letzten sonntag total perplex auf den fernseher schaute, als dort ein bericht eines im sonnenstrahl badenden londons gezeigt wurde.. ich verstand im ersten moment nicht, weshalb big ben zu sehen war.. das sollte doch alles unter wasser und von regen bedeckt sein? nach ein paar sekunden dachte ich dann wieder daran, dass ich ja “nur” ein buch las, in dem dieses unterwasserszenario spielt.. all der wissenschaftliche kram wird relativ gut erklärt und dennoch wird es niiiiie langweilig.. ich hatte nur ein problem: das buch ist in mehrere teile und da natürlich in separate kapitel unterteilt.. und zwischen den einzelnen teilen liegen teilweise 5 bis 10 jahre – zwischen den kapiteln manchmal nur eine woche – manchmal ein paar monate bis hin zu einem halben jahr.. und so, wie die menschen sich mit der neuen weltordnung von tag zu tag neu arrangieren müssen, so musste ich als leser mich bei (fast) jedem kapitel auch immer wieder neu orientieren, um einen überblick zu gewinnen, wieviel zeit denn nun vergangen war und wer wo mit wem was unternahm.. ich weiss nicht, ob das nur mir so ging oder ob das vom autor bewusst so gewählt ist.. denn so, wie in der geschichte die spitze des matterhorns oder des mount everersts aus dem wasser schaut, so poppen die kapitel aus dem gros der geschichte auf und es gilt, sich immer wieder neu zu orientieren.. auf jeden fall habe ich jetzt gesehen, dass im april 2011 eine fortsetzung erscheinen wird -> die letzte arche..! und logo, dass ich mir das gleich vorbestellt habe.. wobei ich durch die “amazon-vorschau” etwas irritiert bin, denn anscheinend geht es nicht um die arche zwei (wie im roman angedeutet), sondern um eine raumfähre, was ja dann eigentlich arche drei sein müsste.. na ja.. im april werde ich schlauer sein.. ach ja.. dafür, dass herr baxter die schweizer alpen unter wasser gesetzt hat, gibt es einen punkt abzug nein im ernst, ich vergebe hier vier von fünf möglichen pegelständen.. die höchstzahl gibt es nicht, weil ich einfach ab und an zu orientierungslos war..

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    Jeami

    30. September 2010 um 12:24

    Die Geschichte beschreibt das Leben von vier ehemaligen Entführungsopfern zwischen den Jahren 2016 bis 2052. Die Erde wird überschwemmt. Ihre unterschiedlichen Lebenswege und Entscheidungen. Das ist ansich ganz interessant. Doch wenn Seitenweise beschrieben wird, wie z.B. London langsam zuläuft ist das ermüdend und langweilig. Ich hab teilweise ganze Seiten überlesen. 1/3 weniger hätt`s auch getan.

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    Wolfgang Brunner

    27. September 2010 um 11:07

    Der groß angelegte Roman beginnt wie ein Film von Roland Emmerich und endet wie Kevin Costners "Waterworld". Dazwischen dümpeln Weltuntergangsszenarien, die eines Teils hervorragend, andererseits fast schon langweilig wirken, weil sie nichts wirklich Neues bieten. Als Stephen Baxter Fan der ersten Stunde habe ich den Werdegang dieses Mannes immer mit großem Interesse verfolgt, weil er mir mit seinen Geschichten und Ideen meistens den Atem raubte. Schreibtechnisch gefällt mir "Die letzte Flut" immer noch, leider fehlt dem Werk die nötige, epische Wucht, die für mich einen echten "Baxter" ausmacht. Erst am Ende bekam ich kurzzeitig tatsächlich das Gefühl einer Heimkehr in das Baxter'sche Universum. Mehr unter http://www.kingtheoden.de/topic,240,-stephen-baxter-die-letzte-flut.html#19125

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    seelord

    09. October 2009 um 12:00

    Stephen Baxter, 1957 in Liverpool geboren, studierte Mathematik und Astronomie, bevor er sich ganz dem Schreiben wissenschaftlich orientierter Romane zuwandte. "Die letzte Flut" behandelt, wie der Titel schon vermuten lässt, eine Flutkatastrophe. Die Handlung setzt im Jahr 2016 ein, als eine Gruppe von Geiseln in Barcelona nach jahrelanger Gefangenschaft von einem reichen Industriebaron gerettet wird. Diese bleiben im weiteren Verlauf des Romans, der sich bis zum Jahr 2052 erstreckt, immer in mehr oder weniger engem Kontakt und bilden damit eine Art roten Faden in der Handlung. Die Flutkatastrophe kündigt sich durch immer schwerere Überschwemmungen in Küstenregionen an, die keinen Zweifel daran lassen, dass der Meeresspiegel langsam aber stetig ansteigt. Der Leser wird Zeuge, wie das öffentliche Leben in Großstädten wie London oder New York langsam im Chaos versinkt (im wahrsten Sinne des Wortes). Die Menschen werden in höher gelegene Regionen evakuiert und fühlen sich dort zunächst in Sicherheit, nicht zuletzt, weil die Regierungen der Länder allen Warnungen der Klimatologen zum Trotz die Augen davor verschließen, dass der Anstieg des Wassers nicht aufzuhalten ist. Die Küstenregionen sind nicht mehr zu halten, Millionen von Menschen sind auf der Flucht vor dem Wasser. Baxter beschreibt plastisch, wie lediglich privilegierten Menschen die Möglichkeit geboten wird, in Hochlandenklaven ein mehr oder weniger geordnetes Leben unter sehr eingeschränkten Bedingungen zu führen, während dem Großteil der Weltbevölkerung diese, wie sich herausstellen soll, trügerische Sicherheit verwehrt bleibt. Es entbrennt ein erbarmungsloser Kampf um die letzten Fleckchen vermeintlich sicheren festen Bodens. Insgesamt ist der Roman in recht einfacher, oft holpriger Sprache geschrieben, jedoch versteht es Baxter trotzdem gut, Spannung aufzubauen und dem Leser die chaotischen Zustände in einer überfluteten Welt plastisch vor Augen zu führen. Jedoch versäumt er es (vielleicht weil er von Haus aus Wissenschaftler ist), seinen Hauptpersonen Leben einzuhauchen, allen fehlen m. M. nach Charakterzüge, die sie sympathisch oder unsympathisch machen. Irgendwie hat mich ihr Schicksal, in einer sich ständig verändernden Welt zurechtzukommen, merkwürdig kalt gelassen.

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  • Rezension zu "Die letzte Flut" von Stephen Baxter

    Die letzte Flut

    Kitnahr

    08. August 2009 um 08:40

    Das Spannendste an dem Buch: Der Klappentext Ein hochinteressantes Thema in Zeiten, da der Klimawandel in allen Medien und aller Munde ist: Was wäre wenn der Meeresspiegel ansteigt und zwar in wahrhaft dramatischem Ausmaß und innerhalb kürzester Zeit? Der Klappentext verspricht einen einen „hochspannenden Wissenschaftsthriller – visionär und brandaktuell“. Der Roman umfasst den Zeitraum 2016 bis 2052 und spielt weltweit. Er beginnt in Spanien, wo mehrere Menschen bereits seit Jahren als Geiseln festgehalten werden und nun überraschend befreit werden können. Lily, Piers, Gary und Helen und ihr in Gefangenschaft geborenes Baby Grace kommen in eine Welt, in der sich einiges verändert hat. Wetterkapriolen und Überschwemmungen sind noch viel mehr als jetzt an der Tagesordnung. Die vier verbindet ein besonderes Band und ihr Leben und das einiger weiterer Personen wird in den nächsten Jahren ausschnittsweise verfolgt, während sich die Erde und die Lebensbedingungen drastisch verwandeln. Es beginnt spannend und auch der Schluss gefällt mir, aber dazwischen habe ich mich durch die Seiten gequält und war mehrmals kurz vorm Abbrechen. Die langen Beschreibungen von Straßen, Plätzen und Gebäuden verschiedener Städte, in die sich das Wasser langsam vorarbeitet, konnten mich nicht fesseln. Auch die Lebensgeschichten der Hauptpersonen sind durch die großen Zeitlücken zerrissen. Im letzten Satz des einen Kapitels werden zwei überraschend ein Paar, und zu Beginn des nächsten Kapitels sind Jahre vergangen, über die kaum etwas berichtet wird. Die im Verlagstext angedeutete „dramatische Entdeckung“ für die Ursache der Flut, finde ich gar nicht so dramatisch, zumal sie zunächst nur als These auftaucht, „der Wettlauf mit der Zeit“ ist eigentlich keiner, weil klar ist, dass die Menschheit eh machtlos ist, und „ein Teil der Zivilisation soll ins Weltall verlegt werden“. Ja, auch dies angekündigte Thema kommt vor, aber nur als streng geheimes Projekt, über das der Leser kaum etwas erfährt. Fazit: Ein toller Stoff, leider enttäuschend umgesetzt.

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