Stephen Baxter Mission Ares

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Inhaltsangabe zu „Mission Ares“ von Stephen Baxter

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  • Rezension zu "Mission Ares" von Stephen Baxter

    Mission Ares

    Khaanara

    04. July 2012 um 09:26

    John F. Kennedy, der nach einem Attentat auf ihn im Jahre 1963, im Rollstuhl sitzt, hat nach seiner Abwahl noch einigen Einfluß auf das amerikanische Raumfahrtprogramm, welches mit der Landung auf dem Mond 1969 durch Apollo 11 sehr erfolgreich war. So entscheidet der amtierende Präsident Nixon, dass das nächste Ziel der NASA der Mars sein wird. Dafür gibt es einige Streichungen im Raumfahrtprogramm um die Reise zu finanzieren: Die weiteren Mondmissionen Apollo 15 bis 20, unbemannte Sonden zu den fernen Planeten und die Entwicklung einer wieder verwendbaren Raumfähre. Auf den beiden Raumstationen SKYLAB und MOONLAB trainiert man indes für einen Langzeitaufenthalt im All und an einen neuen nuklearen Antrieb wird gearbeitet unter dem Projektnamen NERVA. Im Jahre 1980 kommt es dabei zu einer ungeheuren Katastrophe, was die Pläne der Marsmission wieder weit zurückwirft. Der zweite Mann auf dem Mond, Joe Muldoon, übernimmt danach die Leitung der Mission und baut auf eine Alternative mit vorhandenen Mitteln auf, in dem sie auf das Equipment der Mondmissionen, sowie einen neu berechneten Swing-by-Manöver um die Venus zurückgreifen. Im Jahre 1985 startet die MISSION ARES vom Raumzentrum Jacqueline-B.Kennedy in Cape Canaveral und endet mit der Landung im Mangala Vallis durch die Marsfähre Challenger auf dem benachbarten roten Planeten. Wie aus der kurzen Zusammenfassung von oben ersichtlich ist Stephen Baxters Mission Ares ein Alternativweltroman. Dabei spinnt er die Apollo-Missionen weiter und zeigt dabei eine sehr gute Kenntnis des damaligen Raumfahrtprogramms und deren Pläne, die ja dann zugunsten der Einsparungen und der Entwicklung des Space Shuttles in der Versenkung verschwanden. Auch wenn hier der wissenschaftliche und technische Aspekt im Vordergrund des Romans steht, so kommt die spannende Story doch recht gut in Schwung und hält einen bis zur letzten Seite bei Laune. Dabei ist der Ausgang der Geschichte schon relativ früh beschrieben, da die Story zwischen den Ereignisjahren öfters wechselt in der Erzählweise. Baxter gelingt mit dem Roman ein spannenden Rückblick auf die amerikanische Raumfahrtgeschichte und wie es hätte sein können, wenn nur einige Punkte anders verlaufen wären. Dabei weist er einen hypothetischen Wert auf, das es, die Mittel und Wege schon vorausgesetzt, schon ohne weiteres früher zu einen Besuch des Nachbarplaneten hätte kommen können.

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