Stephen Biesty , Stewart Ross Große Entdecker

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Inhaltsangabe zu „Große Entdecker“ von Stephen Biesty

Seit Anbeginn der Zeit haben die Menschen wissen wollen, was hinter dem Horizont verborgen liegt. Stewart Ross und Stephen Biesty haben sich auf die Spur der wagemutigsten Entdeckungsreisenden begeben - von der Tiefsee bis ins Weltall. Angefangen bei Pytheas dem Griechen, der 340 v. Chr. ganz ohne Kompass zum Polarkreis segelte, bis zur Apollo-11-Mission, die 1969 auf dem Mond landete. Besonders eindrucksvoll: die fantastischen aufklappbaren Querschnitte. Sie zeigen nicht nur die Route jeder der 14 Expeditionen, sondern nehmen uns mit an Bord legendärer Schiffe wie der Trinidad und der Endeavour, versetzen uns in Nobiles Gondel und Piccards Tauchkapsel und lassen uns den Flug zum Mond in allen Phasen miterleben. So macht dieses großartig gestaltete Buch seine Leser selbst zu Forschungsreisenden, die auf jedem der zwölf Klappposter Neues entdecken werden.

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  • Entdeckungsgeschichte in einem außergewöhnlichen Kinderbuch

    Große Entdecker
    R_Manthey

    R_Manthey

    02. July 2015 um 12:21

    Was die unendlichen Weiten des Kosmos heute für uns sind, waren für frühere Menschen die fremden Welten auf der Erde. Neugier gilt gemeinhin als die Triebkraft für Reisen in unbekannte Gegenden, gelegentlich gesellt sich auch Geschäftssinn dazu. Doch immer war auch das Risiko, im Unbekannten umzukommen, ein treuer Begleiter jedes Entdeckers, auch wenn davon in diesem selbst für Erwachsene lehrreichen Kinderbuch selten die Rede ist. Die Autoren stellen uns elf ganz unterschiedliche Expeditionen ins Ungewisse vor: Lange vor unserer Zeit soll ein Grieche vom heutigen Marseille aus bis Schottland oder noch weiter in den Norden gesegelt sein. Mit weitaus besseren Booten gelangten die Wikinger 1003 als Erste von Europa nach Nordamerika. Marco Polo erweckte nach 1274 das Interesse der Europäer für China. Etwas mehr als 100 Jahre später bauten die Chinesen eine riesige Flotte und überquerten mit ihr den Indischen Ozean. Wieder knapp 100 Jahre danach wollte Kolumbus Indien nach Westen segelnd erreichen und landete in der Karibik. Weniger als 300 Jahre später kartierte Cook bereits den Pazifik. Dann ging es Schlag auf Schlag. Afrika wurde erforscht. Die Autoren berichten in diesem Zusammenhang über die Expeditionen von Livingstone und Kingsley. 1928 überfliegt Nobile die Arktis und verunglückt. 1932 gelangen die Picards mit einem Ballon in die Stratosphäre. Später tauchen sie so tief wie kein Mensch nach ihnen in den Marianengraben. Hillary und Norgay bestiegen 1953 erstmals den höchsten Berg der Erde. Und vor etwas mehr als 40 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond. All diese Reisen beschreibt das sehr schön illustrierte und gut geschriebene Buch. Bereits der Schutzumschlag dient der grafischen Erläuterung. Wenn man ihn abnimmt, aufklappt und nach innen dreht, entdeckt man eine Weltkarte, auf der alle irdischen Entdeckungsfahrten dieses Buches eingezeichnet sind. Die Autoren beschreiben jede Expedition durch einen einfachen und auf das Wesentliche konzentrierten Text in einer kindgerechten Sprache. Darüber hinaus illustrieren sie die Reisen mit gezeichneten Karten und erklären den Bau und die Funktionsweise der von den Entdeckern benutzten Transportmittel. Dazu sind in das Buch große aufklappbare Extraseiten eingeklebt. Manchmal zeigen sie Querschnitte durch Schiffe, etwa so wie auf der Umschlagseite. Den einzigen kleinen Kritikpunkt stellen die nach meiner Meinung misslungenen Erklärungsversuche der primitiven Navigationsmethoden einiger Entdecker dar. Vermutlich werden das Kinder im vom Verlag angegebenen Alter (8-10 Jahre) nicht wirklich verstehen. Fazit. Ein hervorragendes und lehrreiches Buch für alle, die sich für Entdeckungsreisen interessieren und lernen möchten, unter welchen für uns heute kaum vorstellbar primitiven Voraussetzungen unbekannte und oft sehr weit entfernte Welten entdeckt wurden. Dementsprechend zeigt das Buch nicht nur einige der berühmten Entdeckungsreisen, sondern auch einen Teil der Technikgeschichte. Die Gestaltung und Ausstattung dieses Kinderbuches kann man nur als außergewöhnlich bezeichnen.

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  • Rezension zu "Große Entdecker" von Stewart Ross

    Große Entdecker
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    05. July 2011 um 14:57

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, was moderne Drucktechnik heute im Buchbereich alles vermag. Bei dem vorliegenden Buch des englischen Jugendbuchautors Stewart Ross wird das wieder einmal deutlich. Er lässt mit anschaulichen und spannend geschriebenen Texten und fantastischen Querschnitten zum Aufklappen seine jungen Leser teilhaben an „wagemutigen Reisen von der Tiefsee bis ins All“. Elf große Reisen werden beschrieben und sind von Stephen Biesty toll illustriert: • 340 v. Chr.: Der Grieche Pytheas segelt nach Ultima Thule • 1003 n. Chr.: Leif Eriksson erreicht die Küste Amerikas • 1271-1274: Marco Polos Abenteuer in Asien • 1405-1407: Zheng Hes Schatzflotte überquert den Indischen Ozean • 1492-1522: Auf Gewürzsuche mit Kolumbus und Magellan • 1768-1771: Kapitän Cook kartiert den Pazifischen Ozean • 1858-1864: Mit David Livingstone zum Sambesi • 1928: Umberto Nobile überfliegt die Arktis • 1932-1960: Die Piccards steigen in die Stratosphäre auf und tauchen in den Marianengraben • 1963: Mit Tenzing Norgay und Edmund Hilary auf den Mount Everest • 1969: Apollo 11 erobert das All Das Buch ist klug aufgebaut und lädt seine jungen Leser immer wieder ein, sozusagen selbst zum Entdecker zu werden und nicht aufzuhören mit dem Staunen, zu welchen großen Leistungen Menschen schon vor langer Zeit in der Lage waren. Es eignet sich ganz hervorragend als Geschenk für weibliche und männliche kleine Entdecker.

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