Stephen Blackmoore

 3,8 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor*in von Tote Dinge, Stadt der Verlorenen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Stephen Blackmoore

Cover des Buches Tote Dinge (ISBN: 9783404208111)

Tote Dinge

(9)
Erschienen am 14.01.2016
Cover des Buches Gehässige Geister (ISBN: 9783404208357)

Gehässige Geister

(8)
Erschienen am 13.05.2016
Cover des Buches Stadt der Verlorenen (ISBN: 9783404207886)

Stadt der Verlorenen

(9)
Erschienen am 15.05.2015
Cover des Buches Heroes Reborn - Folge 03 (ISBN: 9783838778020)

Heroes Reborn - Folge 03

(0)
Erschienen am 12.01.2016

Neue Rezensionen zu Stephen Blackmoore

Cover des Buches Stadt der Verlorenen (ISBN: 9783404207886)
Tefelzs avatar

Rezension zu "Stadt der Verlorenen" von Stephen Blackmoore

Tefelz
sehr Blutrünstige Geschichte

Jo und Julio sind zwei Schläger und Kriminelle wie Sie im Buche stehen. Sie arbeiten für Simon, einen der Bosse in L.A. und verdienen sich Ihr Geld mit dem ausführen von unterschiedlichen Aufträgen, wie Einschüchterung, Erpressung, Diebstahl oder auch Mord. Julio soll einen Italienischen Geschäftsmann aufsuchen und einen wertvollen Edelstein an sich bringen, doch keiner weiß ob Julio den Auftrag ausgeführt hat. Tags darauf trifft Jo auf Julio in Ihrer Kneipe und dieser rastet komplett aus und bringt sich mit einer aufgeschlagenen Flasche um. Entsetzt weicht Jo zurück und versucht Zeit zu schinden um Julios Frau die Nachricht seines Todes zu überbringen. Doch am nächsten Tag erzählt Julios Frau am Telefon, dass Julio wieder da ist...


Diese sehr blutrünstige Geschichte hat etwas von einem Film Noir und bietet eigentlich kurzweilige nette Unterhaltung. Einen Klassiker oder einen ausgefeilten spannenden Roman sollte man nicht erwarten, doch die Idee an sich ist nicht so schlecht gewesen. Der Schreibstil entspricht dem Gangsterklischee und passt wirklich gut zu dieser Geschichte. Als Jo anfängt zu ermitteln, wird er ebenfalls erschossen und wundert sich warum er wieder aufwacht. Als wandelnder Leichnam trifft er auf einen Haufen Personengruppen, die alle ein anderes Motiv haben um den Edelstein zu besitzen. Richtig wundern, dass Tote weiter durch die Gegend laufen,  ist nicht angesagt, da jeder dieser Gruppen teilweise selbst schon lange tot ist.


Wer auf eher unromantische Magie steht und mit den Filmen von Quentin Tarantino etwas anfangen kann, liegt hier nicht weit daneben und es erfordert schon ein gewisses Maß an Ironie, damit man diese Geschichte als das sieht, was sie ist. Keine kommerzielle oder Vampirgeschichte mit Herz, sondern ein knallharter Gangstertrip mit bereits toten Killern !



Cover des Buches Gehässige Geister (ISBN: 9783404208357)
LukeDaness avatar

Rezension zu "Gehässige Geister" von Stephen Blackmoore

LukeDanes
Böse Geister...

Das jemand es schafft, die Macht eines anderen an sich zu reißen um damit Tod und Zerstörung über den Planeten zu bringen, ist nichts wirklich Neues – siehe USA 2016.

Und nun muss sich unser allseits beliebter Nekromant, namens Eric Carter, in seinem zweiten Fall mit genau solch einer Machtübernahme beschäftigen.

Nicht nur das Erics Leben durch die Zwangsheirat mit der Totengöttin Santa Muerte vollkommen durcheinandergekommen ist, auch seine alten Helfer sind nicht mehr die, welche sie mal waren. So sieht er sich also mehr als zuvor mit Dingen und Widersachern konfrontiert, mit denen er so nicht gerechnet hat…

…denn es wäre ja auch öde, würde Autor Stephen Blackmoore seinen Serienhelden einfach nur durch die Gegend rennen lassen und gut wär die Kiste.

Nach wie vor wird das Geschehen von Eric selbst erzählt und die Ich-Perspektive gewährleistet stets, das der Leser nicht mehr weiß als Eric selbst und somit seine Verwunderung über die unvorhergesehenen Stolpersteine jederzeit nachvollziehen kann.

Auch hat sich Eric nicht in einen weißgewaschenen Helden gewandelt und man kann sich ab und an der Antipathie gegen ihn nicht erwehren – zumindest ging es mir so. Antihelden sind eben nicht jedermanns Sache und manchmal ging mir die streckenweise doch ein wenig gezwungen wirkende Bürstung gegen den Heldenstrich ein wenig auf die Nerven.

Serie bleibt Serie – und auch wenn Stephen Blackmoore eine Menge neuer Charaktere einführt, welche meistenteils auch interessant sind, so vergisst er jedoch nicht, auch eine Menge der Protagonisten aus Roman #1 (Tote Dinge) mit in die Handlung einzubringen.

Qualitativ schließt der zweite Band der Reihe um den bedingt sympathischen Nekromanten nahtlos an und auch wenn der dritte Band als deutsche Ausgabe für das Frühjahr 2017 angekündigt gewesen ist, so bleibt es bisher doch bei den beiden bei Lübbe erschienenen Bänden hierzulande.

Leseempfehlung für Fans von Harry Dresden, Dark Fantasy ohne Kitschelemente uns alle denen normale Geisterjäger nicht ausreichen. Doch sollte man „Tote Dinge“ – also Ban #1 – vorher inhaliert haben, das sonst die gehässigen Geister recht wenig Sinn machen.

 

Cover des Buches Tote Dinge (ISBN: 9783404208111)
LukeDaness avatar

Rezension zu "Tote Dinge" von Stephen Blackmoore

LukeDanes
Wen rufst Du dann?

Wenn Du Geister hast, in der Nachbarschaft. Wen rufst Du dann?

Nein, nicht die Jungs mit ihren Photonenpäckchen auf dem Rücken, sondern den Totenmagier Eric Carter!

Geisterjäger gibt es wie Sand am Meer und selbst Bastei-Lübbe hat vielen von ihnen über die Jahrzehnte hinweg ein Zuhause gegeben um sich in gedruckter Form dem Leser darzubieten. Doch Eric Carter ist nicht der gewöhnliche Geisterjäger von nebenan, er ist selbst ein Magier und verfügt über die Gabe Tote zu sehen, sie zum Leben zu erwecken und sich in den Fällen die er gerade bearbeitet, auch von ihnen helfen zu lassen.

Nachdem er vor 15 Jahren seine Heimatstadt L.A verließ um sein Umfeld, im genaueren seine Schwester Lucy, zu schützen, wusste er nicht das deren Tod ihn dorthin zurückrufen würde.

Das klingt nach einer recht düsteren Geschichte und so ist es auch. Erics erstes Abenteuer ist alles andere als eine leicht zu verdauende Ansammlung an Ereignissen, welche zwar mit schwarzem Humor angereichet sind, einem zumeist jedoch das gerade aufgekommene Grinsen wieder aus dem Gesicht zaubern, da die Story eher auf dunkle Momente setzt und weder vor Anwendung von Gewalt noch vor der Darstellung ekliger Szenen zurückschreckt.

Auch wenn sich Autor Stephen Blackmoore diverser Dinge bedient, welche man schon aus ähnlichen Publikationen kennt, so beherrscht er die Vermischung der verschiedenen Hommagen doch so gut, dass man ihm die Erinnerung an andere Serienhelden, welche sich mit dem Übernatürlichen beschäftigen, nachsehen kann.

Eric Carter bewegt sich auf dem Terrain der Urban Fantasy, erweitert sie jedoch für mich um eine Spielart, welche ich als sehr angenehm empfand. Blackmoore verzichtet erfreulicherweise auf romantische Zusätze und auch auf sexuelle Aktionen seines Hauptcharakters und beschränkt sich auf dessen Findung dem Leser gegenüber, ohne Eric zu stark zu sympathisieren oder gar weich zu spülen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Totenmagiers, was es einfacher macht die Welt und die Bekannten des Protagonisten zu verstehen und sich in sie hinein versetzen zu können. Auch kann man Eric nicht als wirklichen Sympathieträger betrachten, denn dafür sind seine Methoden zu rigoros und egoistisch.

Der Spannungsbogen des ersten Romans um Eric Carter ist recht ansehnlich gespannt und ich hatte kaum Strecken in denen ich mich fragte ob dies nun wirklich storyrelevant sei oder nur als Seitenfüller dienen mochte.

Kämpfe gibt es genug, unangenehme Charaktere ebenso und alles deutet von Anfang an darauf hin, dass sich die Welt von Eric Carter als Serienwelt aufbaut in der Stephen Blackmoore gedenkt noch ein paar Abenteuer mehr anzusiedeln. Der Nachfolgeband „Gehässige Geister“ bestätige mir dies dann auch.

Wer sich bei der ganzen Sache an Harry Dresen oder Anita Blake erinnert fühlt, der liegt vollkommen richtig, denn die Anlehnungen sind nicht zu überlesen und für Fans der beiden Charaktere eignet sich der gute Eric perfekt als Dritter im Bunde.

Gore, Violence & lots of messy Jokes – das umschreibt „Tote Dinge“ am besten und wer sich gerne mal von Urban Fantasy unterhalten lassen möchte, die nicht den Weg der durchschnittlichen Literatur aus diesem Sektor geht, dem sei Eric Carter ans Leserherz gelegt.

Gespräche aus der Community

Bisher gibt es noch keine Gespräche aus der Community zum Buch. Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Welche Genres erwarten dich?

Community-Statistik

34 Bibliotheken

9 Merkzettel

1 Leser*innen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks