Stephen Blackmoore

 3.7 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Tote Dinge, Stadt der Verlorenen und weiteren Büchern.

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Tote Dinge

Tote Dinge

 (8)
Erschienen am 14.01.2016
Gehässige Geister

Gehässige Geister

 (6)
Erschienen am 13.05.2016
Stadt der Verlorenen

Stadt der Verlorenen

 (7)
Erschienen am 15.05.2015
Heroes Reborn - Folge 03

Heroes Reborn - Folge 03

 (0)
Erschienen am 12.01.2016
Gods and Monsters: Myth Breaker

Gods and Monsters: Myth Breaker

 (0)
Erschienen am 04.12.2014
City of the Lost

City of the Lost

 (0)
Erschienen am 03.01.2012
Don't Read This Book

Don't Read This Book

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Erschienen am 19.03.2013

Neue Rezensionen zu Stephen Blackmoore

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LukeDaness avatar

Rezension zu "Tote Dinge" von Stephen Blackmoore

Wen rufst Du dann?
LukeDanesvor 9 Monaten

Wenn Du Geister hast, in der Nachbarschaft. Wen rufst Du dann?

Nein, nicht die Jungs mit ihren Photonenpäckchen auf dem Rücken, sondern den Totenmagier Eric Carter!

Geisterjäger gibt es wie Sand am Meer und selbst Bastei-Lübbe hat vielen von ihnen über die Jahrzehnte hinweg ein Zuhause gegeben um sich in gedruckter Form dem Leser darzubieten. Doch Eric Carter ist nicht der gewöhnliche Geisterjäger von nebenan, er ist selbst ein Magier und verfügt über die Gabe Tote zu sehen, sie zum Leben zu erwecken und sich in den Fällen die er gerade bearbeitet, auch von ihnen helfen zu lassen.

Nachdem er vor 15 Jahren seine Heimatstadt L.A verließ um sein Umfeld, im genaueren seine Schwester Lucy, zu schützen, wusste er nicht das deren Tod ihn dorthin zurückrufen würde.

Das klingt nach einer recht düsteren Geschichte und so ist es auch. Erics erstes Abenteuer ist alles andere als eine leicht zu verdauende Ansammlung an Ereignissen, welche zwar mit schwarzem Humor angereichet sind, einem zumeist jedoch das gerade aufgekommene Grinsen wieder aus dem Gesicht zaubern, da die Story eher auf dunkle Momente setzt und weder vor Anwendung von Gewalt noch vor der Darstellung ekliger Szenen zurückschreckt.

Auch wenn sich Autor Stephen Blackmoore diverser Dinge bedient, welche man schon aus ähnlichen Publikationen kennt, so beherrscht er die Vermischung der verschiedenen Hommagen doch so gut, dass man ihm die Erinnerung an andere Serienhelden, welche sich mit dem Übernatürlichen beschäftigen, nachsehen kann.

Eric Carter bewegt sich auf dem Terrain der Urban Fantasy, erweitert sie jedoch für mich um eine Spielart, welche ich als sehr angenehm empfand. Blackmoore verzichtet erfreulicherweise auf romantische Zusätze und auch auf sexuelle Aktionen seines Hauptcharakters und beschränkt sich auf dessen Findung dem Leser gegenüber, ohne Eric zu stark zu sympathisieren oder gar weich zu spülen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Totenmagiers, was es einfacher macht die Welt und die Bekannten des Protagonisten zu verstehen und sich in sie hinein versetzen zu können. Auch kann man Eric nicht als wirklichen Sympathieträger betrachten, denn dafür sind seine Methoden zu rigoros und egoistisch.

Der Spannungsbogen des ersten Romans um Eric Carter ist recht ansehnlich gespannt und ich hatte kaum Strecken in denen ich mich fragte ob dies nun wirklich storyrelevant sei oder nur als Seitenfüller dienen mochte.

Kämpfe gibt es genug, unangenehme Charaktere ebenso und alles deutet von Anfang an darauf hin, dass sich die Welt von Eric Carter als Serienwelt aufbaut in der Stephen Blackmoore gedenkt noch ein paar Abenteuer mehr anzusiedeln. Der Nachfolgeband „Gehässige Geister“ bestätige mir dies dann auch.

Wer sich bei der ganzen Sache an Harry Dresen oder Anita Blake erinnert fühlt, der liegt vollkommen richtig, denn die Anlehnungen sind nicht zu überlesen und für Fans der beiden Charaktere eignet sich der gute Eric perfekt als Dritter im Bunde.

Gore, Violence & lots of messy Jokes – das umschreibt „Tote Dinge“ am besten und wer sich gerne mal von Urban Fantasy unterhalten lassen möchte, die nicht den Weg der durchschnittlichen Literatur aus diesem Sektor geht, dem sei Eric Carter ans Leserherz gelegt.

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Carol-Graysons avatar

Rezension zu "Gehässige Geister" von Stephen Blackmoore

Actionreiche Fantasy
Carol-Graysonvor 2 Jahren

ier endlich die Fortsetzung von "Tote Dinge". Der Nekromant Eric Carter - mit der Todesgöttin Santa Muerte verheiratet - bekommt es diesmal mit der üblen, aztektischen Magie des Häutens zu tun. Ein Verbrecher schlüpft so in immer neue Rollen und bedroht Erics Leben und das seiner Freunde mit Hilfe eines uralten Ritualmessers und gestohlener Zauberkräfte.

Auch seine Braut scheint so einige undurchsichtige Pläne für ihn zu haben, so dass Eric in dieser Story kaum zur Ruhe kommt. Bei seinen Kämpfen bemerkt er jedoch, wie eine neue, unbekannte Macht in ihm erwacht und seine Kräfte vergrößert. Aber das hat seinen Preis - und der könnte ihn das Leben kosten.

Wieder ein sehr actionreicher Fantasythriller, bei dem die Splattereffekte durch comichafte Überzeichnungen abgemildert werden. Man muss diese Sprachführung mögen, denn der Leser schlüpft in die Rolle des Nekromanten. Mir persönlich war die Geschichte fast zu rasant - machte den Protagonisten schon zu einer Art Superhelden - lieferte aber dennoch immer einige Überraschungen. Der amerikanische Titel "Broken Souls" (Zerbrochene Seelen) hat mir für den Roman besser gefallen. 

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NicoleGozdeks avatar

Rezension zu "Gehässige Geister" von Stephen Blackmoore

Leider nicht ganz so überzeugend wie Band 1, aber insgesamt dennoch gut
NicoleGozdekvor 2 Jahren

Bei "Gehässige Geister" handelt es sich um den Folgeband zu "Tote Dinge" und ich war ganz gespannt, wie es mit dem Nekromanten Eric Carter weitergeht, nachdem er herausgefunden hat, dass Santa Muerte, die alte aztekische Todesgöttin, ihn nicht nur hereingelegt, sondern auch seine jüngere Schwester ermordet hat, um ihn an sich zu binden. Und der 2. Band startet auch spannend.

6 Monate sind inzwischen  seit den verhängnisvollen Ereignissen vergangen und so langsam beginnt Eric an seinem Verstand zu zweifeln, denn ausgerechnet sein toter bester Freund Alex erscheint ihm, um ihn zu warnen. Dabei kann Alex aufgrund seiner Todesart kein Geist sein und das was er sieht, ist auch nicht Alex. Halluziniert er? Die Gefahr, vor der er gewarnt wird, ist leider jedoch sehr real. Ein irrer Russe mit einem mächtigen, magischen Obsidianmesser ist hinter ihm her, um ihn lebendig zu häuten und sich so seine Haut und seine - dank der ungewollten Verbindung zu Santa Muerte sprunghaft angewachsenen - Magie anzueignen.
Eric erlebt wieder spannende weltliche und magische Probleme und Kämpfe und muss sich bald fragen, wem er überhaupt noch trauen kann, wenn sein Gegner jede beliebige Gestalt annehmen kann. Eigentlich sehr spannend, doch alles in allem auch ein bisschen verwirrend und dadurch dass der Ich-Erzähler Eric keinen Einblick in seine Gegenspieler (ja, mehr als einer) hat, empfand ich das Hin und Her irgendwann als etwas anstrengend und ermüdend. Abnutzungserscheinungen machten sich beim Lesen bei mir breit. Auch wenn die Geschichte wieder gut geschrieben ist und die Leser mitreißt, fehlte mir irgendwie etwas. Ich hoffe, dass der nächste Band wieder zur selben Qualität zurückfindet wie der erste.

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