Stephen Chbosky

 4,3 Sterne bei 2.127 Bewertungen

Lebenslauf

Bücher und Filme sind seine Welt: Stephen Chbosky kommt am 25.01.1970 in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania zur Welt. Aufgewachsen in Upper St. Clair studiert er im Anschluss an seinen Highschool-Abschluss Filmwissenschaft an der University of Southern California. Mit seinem ersten Film "The Four Corners of Nowhere" schafft Stephen Chbosky es 1995 auf Anhieb auf das Sundance Film Festival. Sein Drehbuch zu "Everything Divided" wird mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zu den bekanntesten Filmen, an denen er beteiligt war, zählen unter anderem auch „Die Schöne und das Biest“ (2017) und „Wunder“ (2018). Sein Debüt als Schriftsteller gibt er im Jahr 1999 mit dem Buch „The Perks of Being a Wallflower“, das im selben Jahr auf Deutsch unter dem Titel „Vielleicht lieber morgen“ erscheint. Zur Verfilmung mit Logan Lerman, Emma Watson und Ezra Miller – bei der Chbosky selbst als Drehbuchautor und Regisseur mitwirkt – wird das Buch 2011 neu übersetzt und als „Das ist also mein Leben“ veröffentlicht. Auch für diesen Film wird er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der „Independent Spirit Award“. Der Drehbuchautor, Schriftsteller und Film-Direktor lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in New York.

Alle Bücher von Stephen Chbosky

Cover des Buches Das also ist mein Leben (ISBN: 9783453425897)

Das also ist mein Leben

 (1.316)
Erschienen am 13.06.2021
Cover des Buches Der unsichtbare Freund (ISBN: 9783453424739)

Der unsichtbare Freund

 (127)
Erschienen am 08.11.2021
Cover des Buches Das also ist mein Leben (ISBN: 9783910531116)

Das also ist mein Leben

 (0)
Erschienen am 19.02.2024
Cover des Buches Der unsichtbare Freund (ISBN: 9783837149647)

Der unsichtbare Freund

 (38)
Erschienen am 04.11.2019
Cover des Buches Das also ist mein Leben (ISBN: B005Z2N0XC)

Das also ist mein Leben

 (0)
Erschienen am 24.10.2011
Cover des Buches Imaginary Friend (ISBN: 9781538731338)

Imaginary Friend

 (3)
Erschienen am 01.10.2019

Neue Rezensionen zu Stephen Chbosky

Cover des Buches Das also ist mein Leben (ISBN: 9783453425897)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Das also ist mein Leben" von Stephen Chbosky

Rezension zu „Das also ist mein Leben“
lucatrkisvor 25 Tagen

Ich mochte Charlie, Sam und Patrick sowie die Geschichte sehr, mir gefiel der Aufbau in Briefen allerdings nicht wirklich. Ich hätte mir gewünscht, dass man zumindest am Ende einmal erfährt, wer die mysteriöse Person ist, der Charlie all die Briefe schickt (und ob es der Junge ist, der den Spind neben Charlie hat, weil er sagte, er wisse, wer er ist). Den Mittelteil des Buches fand ich stellenweise etwas schwach, doch das Ende gefiel mir sehr. Es löste sich einfach alles richtig schön auf und es war ein perfektes Happy End. Wenn auch nicht alles komplett gut war, machten die Charaktere das Beste daraus. Die Enthüllung über Charlie fand ich ebenfalls sehr berührend.

Cover des Buches Der unsichtbare Freund (ISBN: 9783453424739)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Der unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky

Rezension zu „Der unsichtbare Freund“
lucatrkisvor 2 Monaten

Was ich dem Buch lassen muss, ist, dass es sich ehrlich sehr gut las. Obwohl es so lang war, musste ich mich nie durch die Seiten quälen. Christopher und seine Mutter Kate mochte ich und am Anfang war es schön zu lesen, wie sich ihr Leben plötzlich stark verbesserte und sie sogar im Lotto gewannen (den Preis dafür erfährt man später ja noch, aber ich habe mich ehrlich für sie gefreut, weinte sogar Freudentränen, als die Zahlen verlesen wurden). Allerdings wurde es mir danach schnell ein bisschen zu abgedreht und irgendwann auch nur noch zu viel. Es gab ständig Momente, in denen das Buch hätte enden können, aber dann passierte doch noch irgendetwas, wodurch das Ende hinausgezögert wurde. Die Geschichte erschien mir dadurch besonders am Ende unnötig langgezogen, was bei neunhundert Seiten nun wirklich nicht sein muss. Die ganzen Wendungen machten irgendwann nur noch ein bisschen irre und langweilten sogar, obwohl sie eigentlich ja für Spannung sorgen sollten.

Cover des Buches Das also ist mein Leben (ISBN: 9783453425897)
Novaaas avatar

Rezension zu "Das also ist mein Leben" von Stephen Chbosky

Anders als ich es erwartet hatte
Novaaavor 2 Monaten

(Zwischenduch leichter Spoiler)

Ich muss ehrlich sagen: Ich habe mir mit dem Buch sehr schwer getan und hätte ich den Film davor nicht gesehen, hätte ich es vermutlich nicht zu Ende gelesen. 

Ich bin ganz zufällig auf den Film gestoßen, aber war so begeistert davon, dass ich gleich zweimal geschaut habe. Und mir war klar: ich muss mir das Buch dazu kaufen. Das Buch muss ja einfach gut sein, wenn es der Film schon war.

Auch der Buchtitel und das Buchcover sind wirklich schön gewählt und mich nur noch mehr davon überzeugt, dass das Buch gut sein muss. Und dann, als ich es endlich in der Hand hielt und anfing zu lesen, war ich echt enttäuscht. 

Woran das lag? 


Zum einen war es der Schreibstil, der auch von einigen anderen kritisiert wird. 

Dafür, dass sein Englischlehrer so überzeugt von ihm war, fand ich die Art wie er geschrieben hat sehr durchschnittlich (und nicht wirklich gut) und irgendwie hat mich die Art und Weise, wie die Dinge beschrieben wurden, sehr gestört. Es hat auf mich of ziemlich emotionslos und naiv gewirkt und man kann natürlich sagen, dass sich das durch seine traumatischen Erfahrungen und seinen Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik und somit durch seine Entwicklung und Sicht auf die Welt erklärbar ist. Aber ich bin persönlich einfach nicht damit klargekommen. 

Dieses Naive war vermutlich das, was mich am meisten gestört hat. Die Tatsache, dass er im Buch 15 bzw. später 16 ist, und auch so handelt, jedoch in manchen Momenten die Naivität eines 10 oder 12-jährigen hat. Kurz gesagt: seine Gedanken und Handlungen stimmen einfach altersgemäß nicht überein. 

Vor allem in Bezug auf Sexualität war er extrem unwissend und naiv, aber auch insgesamt hätte ich bei dem, was er alles schon erlebt hat, mehr tiefe Gedanken und auch einfach mehr Wissen erwartet. Aber ich kenne mich mit Traumata nicht wirklich aus, weshalb ich hier auch vielleicht komplett falsch liege. 

Zu dem "Unwissen" noch ein weiterer Punkt: sein Englischlehrer hat ihm oft Bücher zum Lesen gegeben und er hat neue Wörter gelernt. Nur waren auch die "neuen" Wörter, die er gelernt hat zumindest im deutschen Sprachgebrauch so, dass ich sehr verwundert war, dass er sie noch nicht kannte. 


Aber nun mal zu meinen anderen Kritikpunkten, da ich nicht weiß, wie ich beim ersten genauer erklären kann, wie ich das meine. 

Im Film habe ich die anderen Charaktere wirklich gemocht. Man hatte das Gefühl, Charlies neue Freunde haben ihn wirklich lieb und ich muss sagen, ich habe selten in Highschool-Filmen eine Freundesgruppe so schön und ehrlich dargestellt gesehen. 

Nur im Buch hat das alles anders gewirkt. Während ich im Film wirklich das Gefühl hatte, dass Patrick und Sam, Charlie wirklich als Freund auf gleicher Augenhöhe sehen und es wirklich zu schätzen wissen, ihn als Freund zu haben, hatte ich im Buch immer so leicht das Gefühl, dass er wie so ein kleines Kind ist, auf das sie aufpassen. Das passte dann auch wieder mit seiner Naivität überein. 

Natürlich sind sie älter als er, aber solche Freundschaften können trotzdem auf einer Augenhöhe sein, während ich hier im Buch eher das Gefühl bekam, dass sie ihn mögen, er aber wie so ein Projekt für sie ist, oder eben wie ein kleines Kind. Auch wie Sam damit umgegangen ist, dass Charlie in sie verliebt ist, hat einem sehr das Gefühl gegeben, auch wenn er natürlich jünger war, was man im Film nicht so sehr bemerkt hat.

Auch seine Familie mochte ich im Film so viel mehr. Im Film war ich wirklich begeistert davon, wie normal sie dargestellt wird, und wie vor allem die Geschwister untereinander miteinander umgehen. Wie seine Schwester manchmal gemein, aber auch manchmal wirklich liebt ist, und wie sein Bruder auch versucht, zu helfen. 

Im Buch war davon nicht viel zu spüren. Es gab einzelne Momente, aber das war es dann eigentlich auch schon mit Geschwisterliebe im Buch.


Insgesamt wurden im Buch auch noch viel mehr schwierige und schlimme Themen angesprochen und waren meiner Meinung nach einfach zu viele, um alle gut thematisiert zu werden. So viele, dass ich die hoffnungsvolle Stimmung und die Momente die einem Zeigen, dass das Leben doch schön ist, und die ich im Film so sehr gemocht hatte, im Buch nicht gefunden habe. Stattdessen war es eher eines dieser Jugendbücher, die so wenige Momente beinhalten, die zeigen, dass die Welt auch schön sein kann, dass es wirklich bedrückend ist, sie zu lesen. So, dass man davor sitzt und sich fragt, ob im Leben immer alles schlecht ist und es keine wirklich, ehrlich guten Beziehungen geben kann. Egal ob innerhalb der Familie, oder zwischen Freunden oder romantische Beziehungen. Ob alle Personen doch schlecht sind. Und deshalb hatte ich mich so sehr gefreut, dass ein Film zu einem Jugendbuch mal nicht so ist und gehofft, dass es beim Buch auch so sein wird.

Aber während man im Film z.B. das Gefühl hatte, seine Familie hat wie jede Familie auch ihre Probleme, aber eigentlich sind sie alle gute Menschen, erleben zusammen schöne Momente und es geht ihnen gut miteinander, urde im Buch dieses Bild zerstört. Ihre Familientreffen bestehen vor allem daraus, dass man darauf wartet, dass all die Menschen, die man nicht mag aber trotzdem eingeladen hat, verschwinden. Gegen Schluss wird mal erwähnt, dass sein Bruder seine Freundin betrogen hat, aber nie weiter thematisiert. Seine Schwester ist erst mit ihrem Freund zusammengekommen, nachdem er sie geschlagen hat und ist mit ihm zusammengeblieben, auch wenn er sie nicht gut behandelt hat usw. 

Auch wird seine Schwester im Buch schwanger und lässt das Kind dann abtreiben. Das ist genau ein Brief lang Thema und dann nicht mehr und bei so etwas bin ich dann der Meinung, dass es besser gar nicht thematisiert wird, als nur so kurz, und als wäre es relativ "normal" als Teenager schwanger zu werden und dann einfach mal mit dem Bruder ohne das Wissen der Eltern, zu einer Abtreibungsklinik zu fahren. Aber mit all den anderen schlimmen Themen, verschwinden einzelne dann eben im Hintergrund. 

Hier auch nochmal ein kleiner Zusatz zum Schreibstil und zu Charlies Charakter: In solchen Situationen hätte ich mir gewünscht, viel mehr über seine Sicht und Gefühle zu dem ganzen zu erfahren. Und ich weiß; er wird als Beobachter beschrieben usw., aber es war mir alles selbst für jemanden, der vor allem beobachtet, zu neutral geschrieben. 

Außerdem möchte ich auch noch kurz darauf zu sprechen kommen, wie manche Themen behandelt wurden, vor allem das Thema Drogenkonsum. Das Buch wurde ja soweit ich weiß 1999 veröffentlicht und da war zumindest rauchen noch "normaler", aber dass es als so normal dargestellt war, dass Charlie zwischendurch zehn Zigaretten am Tag raucht, und das bis darauf, dass seine Geschwister zu ihm meinten, er soll es lassen nicht wirklich thematisiert wurde, fand ich persönlich einfach nicht gut. Auch, dass er einfach ab und zu andere Drogen nimmt und erst aufhört, als er einmal danach schlimme Folgen hat, war aus meiner Sicht nicht gut dargestellt. 

Nun gut, kommen wir aber nach der ganzen Kritik mal dazu, weshalb ich dem Buch trotzdem drei Sterne gegeben habe. 

Zum einen Teil liegt es vermutlich daran, dass ich so begeistert vom Film war und das wahrscheinlich trotz all der Kritik auch auf das Buch übertrage. 

Warum habe ich dem Buch aber trotzdem drei Sterne gegeben? 

Zum anderen gefällt mir die Idee der Geschichte allgemein, und die Art dass sie in Briefen geschrieben ist eigentlich auch sehr. Auch gab es einzelne Stellen an denen Charlie wirklich schöne bzw. interessante Gedanken hatte.

Außerdem hat der Schluss mir alles noch einmal ein bisschen gerettet, zum einen weil nochmal ein bisschen mehr Spannung reingekommen ist und zum anderen, weil es dem Film ähnlicher wurde. Die Personen waren netter zueinander und es kamen mehr Emotionen in die Erzählung rein. Außerdem hat mir der zusätzliche Brief (20 Jahre später) wirklich gefallen und war so, wie ich mir vom geschriebenen her das ganze Buch gewünscht hätte. 


Zusammenfassend kann ich also sagen, dass mich vor allem die Umsetzung des Buches und die Art und Weise wie Handeln und Gedanken nicht zusammengepasst haben, gestört hat, ich die Idee an sich aber wirklich mag und der Schluss mir auch besser gefallen hat, als der erste Teil des Buches.

Gespräche aus der Community

Gewinnspiel: DVD "Harry Potter und der Feuerkelch" und Buch „Das ist also mein Leben“

Das Buch gibt es auf meinem Blog zu gewinnen:

http://lebensleseliebelust.blogspot.de/2013/07/gewinnspiel-und-kooperationsbeginn.html

7 BeiträgeVerlosung beendet
Abraxandrias avatar
Letzter Beitrag von  Abraxandriavor 11 Jahren
schade, nicht geklappt. aber ich schau bei dir wieder rein! :) glückwunsch an die gewinner!

Zusätzliche Informationen

Stephen Chbosky wurde am 25. Januar 1970 in Pittsburgh (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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