Stephen Cole

 4,1 Sterne bei 126 Bewertungen
Autor*in von Snakeroot, Aztec Code und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Stephen Cole, geboren 1971, verbrachte eine glückliche Kindheit im ländlichen Bedfordshire. Er wurde mit Büchern groß und studierte ab 1989 an der University of East Anglia, um noch mehr Bücher zu lesen. Nach seinem Abschluss mit Auszeichnung in Englischer Literatur und Film ging er verschiedenen Tätigkeiten nach. Unter anderem war er verantwortlich für Kindersendungen der BBC und Chefredakteur bei BBC Worldwide. Heute hat er sein eigenes Unternehmen, widmet sich aber als freier Autor auch mehr und mehr dem Schreiben. Stephen Cole lebt in Buckinghamshire, England.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Stephen Cole

Cover des Buches Snakeroot (ISBN: 9783732010998)

Snakeroot

(56)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Aztec Code (ISBN: 9783732011018)

Aztec Code

(37)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Bloodline (ISBN: 9783732011001)

Bloodline

(22)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Shrek 3 - Das große Fan-Buch (ISBN: 9783821225012)

Shrek 3 - Das große Fan-Buch

(1)
Erschienen am 01.05.2007
Cover des Buches Doctor Who The Feast of the Drowned (ISBN: 9781846073038)

Doctor Who The Feast of the Drowned

(3)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches DOCTOR WHO TEN LITTLE ALIENS (ISBN: 9781849905169)

DOCTOR WHO TEN LITTLE ALIENS

(2)
Erschienen am 07.03.2013
Cover des Buches The Monsters Inside (ISBN: 0563486295)

The Monsters Inside

(1)
Erschienen am 30.09.2005

Neue Rezensionen zu Stephen Cole

Ein Abenteuer mit dem 10ten Doctor

Aus der Monster Edition kommen nun die Zygonen ans Werk.


Der 10te Doctorund Martha haben es mit ihnen zu tun und stellen schnell fest, dass sie niemandem trauen können.


Die meiste Zeit präsentiere das Buch die Charaktere so, dass man sich denken könnte, wer zygone sind, doch gerade als man sich sicher war alle zu wissen, wusste man es eben doch nicht.


Das Buch passt toll zur Doctor Who Reihe und spiegelt die Charaktere die wir bereits kennen recht gut wieder.

Cover des Buches Snakeroot (ISBN: 9783732010998)
UnkreativeKreatives avatar

Rezension zu "Snakeroot" von Stephen Cole

UnkreativeKreative
Jeder findet den richtigen Platz in diesem Buch - auch die Gewalt?

Eines nachts stehen ein paar seltsam wirkende Gestalten vor dem Teenager Jonah und entführen diesen aus dem Jugendgefängnis. Ihm wird ein (unkonventioneller) Neustart in sein von klein auf verkorkstes Leben angeboten, wenn er seine IT-Fähigkeiten nutzt, um mit anderen Jugendlichen nicht ganz legale Dinge zu drehen. Allerdings hat Jonah Schwierigkeiten, sich mit seiner neuen Situation abzufinden und möchte aussteigen, bevor er richtig drinnen ist. Er fühlt sich einfach nicht wohl dabei, krumme Dinge zu drehen und ist auch ein Stück weit damit überfordert, dass sich jemand (bzw. sogar mehrere Personen) wirklich für ihn zu interessieren scheint. Auch mit Selbstwertproblemen hat er deshalb häufiger zu kämpfen und wertet sich anfangs oft selber ab.

Die Handlung war okay, teilweise aber sehr in die Länge gezogen mit störenden Umstandsbeschreibungen oder Gedankeneinblicken, die nur bedingt zum eigentlichen Geschehen passten.

Vor allem aber störte mich, vor allem, da es sich um ein Buch ab 12 handelt, die Menge an Gewaltschilderungen ohne jegliche Einordnung. Teilweise zogen sich Kampfszenen über mehrere Seiten. Und anstatt, dass sie Konsequenzen erfahren oder jemand ihren Handlungen (auch anderen fragwürdigen Aktionen) Einhalt gebietet ermutigen sie sich gegenseitig und werden dabei teilweise noch von den Erwachsenen unterstützt. Das Buch suggeriert, dass Gewalt und Verbrechen okay sind, solange man es für sich selber irgendwie rechtfertigen kann (z.B. damit, dass die Bestohlenen ebenfalls krumme Dinge am Laufen haben). Und das ist für mich ein No Go in einem Buch ab 12.

Und auch wenn sie alle eine harte Kindheit (und teils Jugend) hatten und früh viel Verantwortung übernehmen mussten bzw. mit Problemen konfrontiert gewesen sind, sind viele Darstellungen doch übertrieben. Mich persönlich hätte es nicht weiter gestört, wäre nicht ständig betont worden, wie jung die einzelnen Protagonisten denn gewesen sind/ noch sind. Und was ihnen dabei zugemutet wird, von einem Erwachsenen, der schlussendlich nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist.

Da es sich um Fiktion handelt (und die Handlung selbst nicht vollständig realistisch ist) mag dies andere Leute eventuell nicht stören, ich persönlich habe diese Dinge aber als durchaus störend in eine ansonsten nachvollziehbaren Handlung wahrgenommen. Vielleicht sagen andere Leute auch, dass der propagierte Gewaltanteil (bzw. Kriminalitätsanteil) aus diesem Grund für sie okay ist, ich sehe diesen in einem Buch für junge Leser ab 12 aber zwiegespalten, unabhängig von dem Realismusgrad der restlichen Geschichte. Gerade in einer Zeit, in der die Gewaltbereitschaft sowieso steigt. Diese Entscheidung muss aber jeder für sich selber treffen.

Die zwei Sterne gibt es für die solide, wenn auch langatmige, Handlung sowie dafür, dass das Buch zeigt, dass es für jede Person mit all ihren Stärken und Schwächen einen Platz gibt, dessen Suche manchmal mehrere Jahre und manchmal den ein oder anderen Schicksalsschlag braucht, sich aber auch aus diesen negativen Situationen etwas Positives machen lässt. Das hat mir wirklich gut gefallen und auch zu sehen, wie schwierig es sein kann, wenn einem immer nur schlimme Dinge passieren und einem dann gute Dinge passieren. Zum Beispiel hat Jonah sich nie wirklich willkommen gefühlt an einem Ort bzw. fühlte sich am Ende immer hintergangen/ verraten - entsprechend groß sind nun seine Schwierigkeiten, sich auf seine neuen Freunde einzulassen. Aber leider überwiegt der Aspekt mit dem "schlechten Vorbild", vor allem in Bezug auf die dargestellte Gewalt.

Spannung und Humor mit dem 10. Doktor, Martha und den Zygonen

Die Zygonen sind los …. 


Doch nicht allein, denn auch ihre Skarasen stifteten ordentlich Unheil und sorgten im ruhigen Westmorland für reichlich Chaos. Verständlich, denn zu Anfang des 20. Jahrhunderts war der Anblick eines Reptilien-Cyborg doch noch etwas befremdlicher als heute. Die große Frage war nun, warum dies alles geschah und ob man es aufhalten kann. Ein Glück, dass die Tardis den Doktor und Martha genau an diesen Ort brachte.


Bevor es mich jedoch ins Buch zog, musste ich mich tatsächlich erstmal über die Zygonen informieren. Ich wusste so gut wie nichts von ihnen, da ich mich auch nicht daran erinnern konnte, sie in der Serie gesehen zu haben. Was ich dabei erfuhr, klang für mich mächtig spannend. Zusammen mit dem Bild auf dem Cover verschlug es mich schließlich ins Buch.


Hier beeindruckte mich zuerst das Vorwort von Stephen Cole, in welchem er einen gleich einmal über den Stachel der Zygonen aufklärte. Das allein war schon spannend, da ich die Vorgehensweise der Zygonen nicht kannte. Dabei zeigte sich auch gleich, dass ich mit dem Schreibstil des Autors hervorragend klarkam. Seine Erklärungen und Beschreibungen hatten eine angenehme Mischung aus Wissen und Humor, was aus meiner Sicht perfekt zu Doctor Who passte.


Dies bestätigte sich auch in der Geschichte, welche vor Humor und interessanten Ereignissen nur so sprühte. Besonders gelungen fand ich hier die Rolle des Doktors, in welcher ich eindeutig David Tennant als 10. Doktor erkannte. Auch Martha wurde gut dargestellt, auch wenn dies nicht so markant wie beim Doktor erfolgte. Doch was ist mit den Zygonen? Dies waren einfach nur wundervoll in die Handlung gestrickt. Man erfuhr nicht nur etwas über ihre Art, ihre Ernährung und ihre Verwandlungsmöglichkeiten, sondern zeigte, dass sie eben nicht abgrundtief böse waren. Tatsächlich benahmen sie sich wie eine Rasse, die Angst vor der Ausrottung steht, weswegen die Handlung fast schon etwas emotionales innehatte. Dazu kamen dann aber noch überraschende Wendungen und ein interessantes Ende, so dass ich dieses Buch eindeutig als Lesehighlight einstufen kann.


Fazit:


Auch wenn ich mit den Zygonen anfangs nur wenig anfangen konnte, wurden sie im Laufe der Geschichte immer mehr zu interessanten Wesen, die mich des Öfteren sogar überraschten. Autor Stephen Cole schaffte es dabei nicht nur die Zygonen, sondern auch den Doktor und Martha toll in Szene zu setzen, sodass man am Ende eine packende Handlung bekam, die sich fließend lesen ließ und einfach Spaß machte.

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