Klappentext:
Am Polarkreis. Wo Loyalitäten gefrieren und Vertrauen zerbricht. Zwischen Marinepilot Jan und seiner Frau Linda liegt eine arktische Kälte. Ihre Ehe steht vor dem Aus, ihre Tochter Nikki die letzte Brücke zwischen zwei Menschen, die einander fremd geworden sind.
Als Jan zum NATO-Großmanöver Arctic Blizzard aufbricht, verschwinden Linda und Nikki spurlos. Während der Soldat auf der Fregatte Hessen seinem Auftrag folgen muss, tauchen gleichzeitig bedrohliche Schatten auf: Ein mysteriöses U-Boot lauert in den Tiefen des Polarmeeres und auf Spitzbergen eskaliert ein unkalkulierbarer Aufstand.
Die Verteidigungsministerin sieht in den Unruhen die Hand Moskaus. Die Arktis wird zum Spielball der Großmächte.
Meine Meinung:
Da ich Stephen Dürr bereits als Schauspieler kenne war ich sehr gespannt darauf etwas von ihm als Autor zu lesen.
Das Cover macht ja schon richtig Lust auf das Buch und der Klappentext verspricht einiges an Spannung. Und da wurde nicht zu viel versprochen...
Die Spannung kann man von Beginn an förmlich spüren. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch und hält einiges an Drama bereit. Kaum denkt man, dass die Spannung sich etwas legt, passiert auch schon das Nächste und man will unbedingt weiterlesen.
Aufgrund der aktuellen politischen Lage ist der Inhalt auch erschreckend aktuell.
An den Schreibstil selbst musste ich mich erstmal gewöhnen, bin dann aber nach wenigen Kapiteln damit zurecht gekommen.
Das Buch endet schließlich mit einem ganz bösen Cliffhanger. Viele Fragen bleiben offen.
Wie soll ich jetzt die Zeit überbrücken bis Teil 2 rauskommt?
Von mir bekommt "Arctic Blizzard" 4 von 5 Sternen.




