Stephen Davies Blood & Ink

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Inhaltsangabe zu „Blood & Ink“ von Stephen Davies

Mali 2012: Islamische Rebellen fallen in Timbuktu ein und etablieren in der Stadt die Scharia. Der Hirtenjunge Ali ist einer von ihnen. Er verabscheut Musik, Tanzen und alles, was das Leben lebenswert macht. Kadija lebt in Timbuktu. Sie spielt in einer Band, liebt Literatur und pfeift auf die Gesetze der Dschihadisten. Als Ali und seine Freunde einen berühmten Musikclub der Stadt in die Luft sprengen, kreuzen sich ihre Wege...

Lustig, interessant und aufwühlend.

— Kaetzin

Aus Sicht von zwei Jugendlichen werden einem die Geschehnisse in Timbuktu 2012 nahe gebracht. Ein schöner Geheimtipp für Zwischendurch!

— Helentonia

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    Blood & Ink

    Kaetzin

    09. February 2017 um 17:39

    Besonders der Klappentext machte mich auf dieses Jugendbuch neugierig, denn seien wir mal ehrlich! Toll ist dieses Cover nicht wirklich... Insgesamt hat der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil und eine gute Art solch eine besondere Geschichte zu erzählen. Allerdings habe ich zu kritisieren, dass ich die ersten siebzig Seiten ziemlich langweilig fand. Es waren einfach diese typschen Anfangsseiten, wo der Autor dem Leser erst einmal seine Protagonisten in ihrem gewohnten Umfeld vorstellt. Sowas schreit doch förmlich nach Langeweile! Das klingt jetzt schlimmer als es eigentlich war, aber bis zu den ersten Auspeitschungen war es halt noch nicht so spannend... aber dann! Hui, da ging die Post ab! Gerade von einem Buch das sich mit Terrorismus, Gewalt und einer anderen Kultur auseinander setzt, erwarte ich Spannung und das es mich neugierig macht und mir diese mir fremde Kultur ein Stückchen näher bringt. Dies ist dem Autoren, wie ich finde, gut gelungen. So etwa sind die einzelnen Kurzgeschichten (die Bücher bzw Manuskripte von Timbuktu) zwischen den eigentlichen Kapiteln mit der tollen Geschichte und der sehr sympathischen Protagonistin Kadi, eine hervorragende Wahl um dies zu bewirken, zumal sie Parallelen zur Bibel aufweisen. Wie ich schon erwähnte, ist Kadi mir ganz besonders sympathisch. Wie könnte es auch anders sein? Sie ist größtenteils selbstbewusst, singt in einer Band, liebt und hütet Bücher! Und wenn ihr was nicht passt, dan sagt sie das auch bzw. sucht nach einem Weg es passend zu machen. Als sie Ali kennen lernt ist sie von ihm, einem Terroristen, nicht sonderlich beeindruckt oder gar erst eingeschüchtert. Er ist ungefähr so alt wie sie, humpelt und außerdem weiß sie sowieso alles besser, da helfen altkluge Sprüche von einem Junge ihres Volkes auch nicht ^^ Demzufolge liefern sie sich auch des Öfteren ein Wortgefecht nach dem anderen. Die kleine Liebesgeschichte hat auch gar nicht gestört, im Gegenteil. Sie ist süß und gleichzeitig provozierend. Ein Islamist und eine Zivilistin, eine Kombi die sicherlich nicht leicht zu verstehen ist, aber das Buch bzw. der Autor stellt die Gefühle und Gedanken der beiden Protagonistin wunderbar und nachvollziehbar dar! Ali, nun ja, der ist bei mir irgendwo zwischen sympathisch und unsympathisch. Er ist zwar Kadi mit Leib und Seele verfallen und beginnt mit der Zeit an seiner radikalen Überzeugung zu zweifeln, aber auch er hat Rückfälle und dann macht er auch noch Jagd auf die Bücher von Timbuktu, die Kadi behütet und macht sogar eines kaputt! Sowas kann ich nur schwer verzeihen! Also ja... Fazit: Trotz eines langweiligen Anfangs und eines zeitweilen unsympathischen Protagonisten, ist dieses Buch sehr spannend, teils lustig, aber auch interessant! Ein Jugendbuch das sich mal mit einem anderen Thema beschäftigt und das durchaus gelungen ist! 4 von 5 Sternen von mir!

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  • Vor meinem inneren Auge sehe ich Timbuktu in eine Bernsteinperle gehüllt

    Blood & Ink

    MuenisBookWorld

    21. August 2016 um 23:21

    Ich muss ehrlich sein. Ich kannte den Plot des Romans nur sehr grob. Beim Raschen überfliegen des Buchrückens wusste ich dass einer der Schwerpunkte des Romans der Islam sein wird. Weitere Themen wie der Staat, Krieg und die Frauenrolle werden thematisiert und in und wieder in den Vordergrund gestellt.Obwohl es "nur" ein Roman ist, wirkt alles sehr realistisch. Stephen Davies schafft es mich in seine Geschichte zu entführen. Man merkt dabei schnell, dass es kein Roman ist, sondern das reale Leben selbst. Er erzählt, als sei man dabei. Natürlich versucht der Autor einen Einblick in die Welt der radikalisierten Islamisten und Terroristen zu geben, jedoch würde ich das keineswegs generalisieren. Es ist erstaunlich, welche Zitate in bestimmten Kontexten verwendet werden, um die Passagen in dem Roman zu unterstützen. Manchmal fragt man sich dennoch als Leser: Wurde das alles so richtig aus dem Koran übersetzt? Da bin ich als Leser sehr kritisch, weil ich Übersetzungen sehr schwierig und nicht fair finde. Andererseits ist es bewundernswert wie man trotz so vieler negativen Aspekten Themen wie Liebe in den Roman platzieren konnte, so dass man auch mal schöne Seiten der Menschen in Timbuktu sieht. Es sind nicht alle von Grund auf böse. Es ist bekannt, dass immer jemand über einer bestimmten Gruppe von jungen Leuten steht und Befehle gibt, die ausgeführt werden müssen. Leider verfallen dann junge Männer wie Ali sehr schnell ihrem Bann. Die Disparitäten in dem Roman werden gut dargestellt. Auf der einen Seite steht die muslimische Kadija, die ihre Religion und ihr Leben ausleben und praktizieren möchte. Hier sieht man keinen Funken von Radikalisierung. Und dann gibt es auf der anderen Seite noch Protagonisten wie Ali, die zwar böse dargestellt werden, aber tief im inneren ein Herz besitzen. Im Kern des Ganzen geht es außerdem um das Beschützen der Schriften/ Manuskripte. "Blood & Ink" ist schnell gelesen. Der Roman ist relativ kurz. Wenn man sich hinsetzt, ist man in einem Rutsch schon durch damit. Außerdem erwähnt der Autor aktuelle Themen, die heutzutage immer noch interessant und wichtig sind. Mit den fremden Namen im Roman wird man kaum Probleme haben.Beeindruckt, haben mich außerdem die vielfältigen und schön gewählten Koranzitaten.

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