Stephen Dobyns

 3.6 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Die Kirche der toten Mädchen., Das Fest der Schlangen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Stephen Dobyns

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Stephen DobynsDie Kirche der toten Mädchen.
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Die Kirche der toten Mädchen.
Die Kirche der toten Mädchen.
 (19)
Erschienen am 01.01.1999
Stephen DobynsDas Fest der Schlangen
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Das Fest der Schlangen
Das Fest der Schlangen
 (14)
Erschienen am 28.05.2013
Stephen DobynsIst Fat Bob schon tot?
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Ist Fat Bob schon tot?
Ist Fat Bob schon tot?
 (9)
Erschienen am 17.04.2017
Stephen DobynsDas Fest der Schlangen: Thriller
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Das Fest der Schlangen: Thriller
Das Fest der Schlangen: Thriller
 (0)
Erschienen am 28.05.2013
Stephen DobynsDer Junge im Pool
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Der Junge im Pool
Stephen DobynsThe Church of Dead Girls
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The Church of Dead Girls
Stephen DobynsDie zwei Tode der Senora Puccini
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Die zwei Tode der Senora Puccini
Stephen DobynsBoy in the Water
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Boy in the Water
Boy in the Water
 (1)
Erschienen am 01.01.2000

Neue Rezensionen zu Stephen Dobyns

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Der Junge im Pool" von Stephen Dobyns

Verstörend und faszinierend zugleich ...
engineerwifevor 2 Monaten

Für mich absolut genial, ich glaube aber, dass dieses Buch eines von denen ist, die man entweder liebt oder öde findet. Mit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1999 passt es wunderbar in die damalige Zeit der Empfehlungen Oprah Winfreys und ihrem „Book Club“. Es schien seinerzeit – zumindest in den USA – Mode gewesen zu sein, Bücher zu schreiben, die recht düster und deprimierend waren aber den Leser dennoch tief im Inneren berühren. Genau in diese Kategorie würde ich „Der Junge im Pool“ einordnen. Aber keine Sorge, liebe zukünftigen Leser und Leserinnen, es hat auch durchaus positive Züge. Stephen schafft es menschliche psychologische Abgründe aufzutun, die natürlich bedingt durch das harsche Wetter im Nordosten der USA noch extremer wirken. Fast hatte ich beim Lesen Jack Nicholson im Kopf, wie er bei tiefsten Schneeverwehungen wie besessen um das einsame Hotel streicht. Ich selbst konnte das Buch schwer aus der Hand legen, entwickelte es doch eine Eigendynamik, deren Endergebnis ich unbedingt auf den Grund kommen wollte. Von mir eine Leseempfehlung aber nicht für jedermann. 

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Buecherseele79s avatar

Rezension zu "Die Kirche der toten Mädchen." von Stephen Dobyns

Jeder könnte es gewesen sein
Buecherseele79vor 9 Monaten

In der kleinen Stadt Aurelius, nahe New York, verschwinden in kurzer Zeit drei junge Mädchen.
Das Schlimme- jeder hat sie noch kurz gesehen und plötzlich waren die Mädchen wie vom Erdboden verschluckt und keiner konnte genau sagen wie es dazu kommen konnte.
Schnell geht Misstrauen und Angst in der kleinen Stadt umher denn jeder könnte der Mörder/Entführer sein!
Als die Bewohner von Aurelius meinen dass die Polizei viel zu wenig unternimmt und keinerlei verwertbaren Spuren haben bildet sich eine Bürgerwehr die ihre eigenen Rechte und Ansichten durchsetzt...und eine ganze Stadt steht Kopf...

Zu Beginn war ich bei diesem Buch sehr skeptisch, ich wusste auch nicht genau wohin der Leser entführt werden sollte.
Der Biologielehrer aus dem College von Aurelius, selbst eher ein ruhiger, zurückgezogener Kerl, erzählt die Geschichte aus seiner Sichtweise und zu Beginn ist es sehr ruhig, die Geschichte plätschert vor sich hin aber gleichzeitig merkt man dann doch- der Autor will auf etwas Spannendes hinaus.
Und es lohnt sich auf jeden Fall dran zu bleiben!
Denn als das erste Mädchen verschwindet beginnt die Stimmung in dem kleinen Städtchen zu kippen.
Ein neu zugezogener Lehrer mit sehr eigenen Ansichten wird umgehend als Täter festgelegt, nicht von der Polizei sondern von den Mitbewohnern.
Auch die Gruppe Schüler die sich regelmässig mit ihm trifft gerät in das Visier der Ermittler und später auch in das der Einwohner.
Die Polizei findet keine Hinweise aber der Schaden ist angerichtet und das Misstrauen und üble Nachrede macht die Runde.
Als dann die zwei weiteren Mädchen verschwinden ist keiner mehr sicher vor dem eigenen Nachbarn, jeder wird misstrauisch beäugt und als Tatverdächtiger gesehen, denn jeder hat seine Geheimnisse, manch einer kam mit dem Mädchen sehr gut zurecht und muss mit ihrem Verschwinden etwas zu tun gehabt haben!
Der Schreibstil hingegen ist sehr ruhig, der Biologielehrer schweift zwar hin und wieder ab aber es sind alles kleine Hinweise die er fallen lässt und als Leser ist man gezwungen aufmerksam mitzulesen, das mitdenken wird angeregt und jede Spur aufmerksam verfolgt.
Gekonnt streut der Autor seine Meinungen, Ansichten und Verdächtigungen unter den Leser und ich wusste bis zum Ende nicht wer der Täter sein könnte bzw. stammt er wirklich aus Aurelius?
Sehr realistisch und erschreckend beschreibt er Autor aber die Aktionen der Bürgewehr, wie diese sich immer mehr Rechte herausnimmt um den Täter zu fassen, wie es die Verdächtigungen eher anfacht als das es den Ermittlungen hilft.
Wie Menschen die nur noch Wut, Angst, Hass und Enttäuschung erleben dies ausleben und den Menschen, den sie für den Täter halten, schaden wollen/werden.
Ein Buch welches mich im ganzen sehr spannend unterhalten hat, ich zig Verdächtigen gefolgt bin und am Ende vom Täter doch überrascht wurde.
Ein Buch welches man aufgrund seines besonderen Schreibstils sehr aufmerksam lesen muss, es aber nicht bereuen wird.

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Krimisofa_coms avatar

Rezension zu "Ist Fat Bob schon tot?" von Stephen Dobyns

Erzähltempo einer sterbenden Katze
Krimisofa_comvor 9 Monaten

Stephen Dobyns hat schon so einiges geschrieben, denn er ist schon lange auf dieser Welt. Früher hat er studiert, bis er mit dem Master of Fine Arts abgeschlossen hat. Er hat also einen Uniabschluss für schöne Künste. Damit hat er unter anderem Lyrik und auch Sachbücher publiziert. Aber auch etliche Krimis – so wie sein aktuelles Buch „Ist Fat Bob schon tot?“. Die Schönheit kann man diesem Buch objektiv nicht absprechen – subjektiv aber sehr wohl.

Wie oben beschrieben wohnt Connor Raposo einem Unfall bei. Connor war früher Lehrer, dann im Casino als Automatenbeaufsichtiger tätig und heute ist er Mitte 20 und „auf der Schattenseite der Legalität“, wie es im Buch schön beschrieben wird, beschäftigt – denn er treibt gemeinsam mit seinem Onkel Didi, dem sonderbaren Vaughn und Eartha, die ständig oben ohne herumrennt, Spenden für diverse Hilfsorganisationen ein. Diese Hilfsorganisationen nennen sich „Waisenkinder im Weltall“ oder „Rettet Beagles vor der Nikotinsucht“ – und ja, diese Organisationen existieren natürlich nicht wirklich, wie man an den Namen erahnen kann. Allerdings gefällt mir dieser Aspekt tatsächlich ziemlich gut, denn das Geschäftsmodell könnte bei Leuten, die an Chemtrails, die Lügenpresse und Reptiloiden glauben, tatsächlich funktionieren – reich wird man damit allerdings vermutlich nicht ... naja, vielleicht doch.

Dann gibt es noch die zwei Detektives Benny Vikström und Manny Streeter. Der eine ist vom Leben, aber insbesondere von Vikström, enttäuscht, und Vikström wird ständig gefragt, ob er einer dieser skandinavischen Ermittler sei. Doch eines haben beide gemeinsam – sie hassen sich und gönnen sich nichts. Streeter weiß, dass Vikström Höhenangst hat und gängelt ihn damit – und Vikström isst gerne mal ein Eis vor Streeters Augen, weil er weiß, dass Streeter mit seiner Figur keines Essen sollte, es aber doch gerne würde. Beide fahren also eher die subtile Schiene. Das ist eine Zeit lang witzig, irgendwann nervt es aber. Genau wie die Tatsache, dass sich Streeter den Namen eines Zeugen nicht merken kann und ihn ständig Poppaloppa statt Papalardo nennt. Der Humor ist irrsinnig repetitiv, obwohl wir alle wissen, dass ein Scherz höchstens zwei mal funktioniert.

Apropos „Wir“, denn die Erzählweise ist tatsächlich interessant: Der Autor nimmt den Leser an die Hand und schreibt Dinge wie „Wenn wir X sehen, dann erkennen wir, dass Y zu der Zeit gar nicht an Ort A war, aber das weiß X natürlich nicht“. Das ist auch subjektiv gesehen schön geschrieben, wenn die Schreibweise nicht so langatmig und das Erzähltempo nicht das einer sterbenden Katz wäre. Ich habe irgendwann angefangen, Absätze zu überspringen, weil ich sie aufgrund diverser ausschweifender Beschreibungen einfach nicht relevant fand; Dobyns verliert sich viel zu sehr in unwichtige Details. Ich verstehe, dass das durchaus einen literarischen Mehrwert hat und ich habe auch Dobyns' Weltgewandtheit erkannt, die zwischendurch aufblitzt, aber – ach, es ist einfach nicht meine Vorstellung eines guten Buches. Und jetzt werde ich mich einem anderen, hoffentlich unterhaltsameren, Buch widmen.

Tl;dr: „Ist Fat Bob schon tot?“ hat eine kuriose Story mit teilweise spannenden Charakteren, brilliert aber großteils mit einer langweiligen und zu ausufernden Erzählweise. Humor ist zwar vorhanden, wiederholt sich aber immer wieder, so dass die Scherze irgendwann zu nerven beginnen.

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