Stephen Dobyns Die Kirche der toten Mädchen.

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 36 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(5)
(3)
(4)
(4)
(2)

Inhaltsangabe zu „Die Kirche der toten Mädchen.“ von Stephen Dobyns

Nach und nach verschwinden drei junge Mädchen in der kleinen Stadt Aurelius im Staate New York. Als das erste Mädchen verschwindet, richtet sich der Verdacht der Bewohner zunächst auf alle Außenseiter der Stadt. Als das zweite Mädchen auf die gleiche mysteriöse Weise verschwindet, nehmen Angst und Mißtrauen zu, verdächtigen sich Menschen, die seit jeher Nachbarn sind, gegenseitig. Als das dritte Mädchen verschwindet, spitzt sich die Atmosphäre alptraumhaft zu. Keiner der Bewohner bleibt verschont von den zerstörerischen Auswirkungen der Denunziationen und Verdächtigungen - weder der angesehene Chefredakteur der Regionalzeitung noch der prüde Apotheker; nicht einmal der Erzähler, ein Biologielehrer, weil er dabei beobachtet wird, wie er mit Mädchen aus der Nachbarschaft Plätzchen backt. Denn das ist allen klar: Der Perverse, der sie mit seinen Taten in Atem hält, das ist einer von ihnen

Stöbern in Krimi & Thriller

Ragdoll - Dein letzter Tag

Ein gelungenes Erstlingswerk von Daniel Cole, das mit Lesen gute Nerven voraussetzt.

lucyca

Grillwetter

Das ist leider nicht meine Art von Humor und von Spannung auch keine Spur ... schade!

MissStrawberry

Obsidian - Kammer des Bösen

Die Erzählweise ist fesselnd, denn es gibt viele Details in den Handlungen, ebenso wie genügend Action.

baronessa

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Krimi mit ungewöhnlichem Setting: Düster und sehr politisch

LinusGeschke

Geständnisse

Ein starkes, böses Buch … das unbedingt gelesen werden sollte.

BinavanBook

Flugangst 7A

Wer was spannendes sucht, ist bei diesem Buch richtig, aber ich bin ein bisschen von Fitzek enttäuscht.

Andinge

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nach drei Mädchenmorden in amerikanischer Kleinstadt herrschen Angst, Mistrauen und Hysterie

    Die Kirche der toten Mädchen.

    GersBea

    13. March 2016 um 16:32

    Inhalt In Aurelia, einer ruhigen Kleinstadt im Staat New York, treibt ein psychopathischer Serienmörder sein Unwesen. Bereits 3 junge Mädchen wurden ermordet. Allmählich macht sich in dem beschaulichen Städtchen Hysterie breit und jeder verdächtigt jeden. Meine Meinung Drei junge Mädchen werden ermordet und verschwinden ganz in der Nähe ihrer vertrauten Umgebung.Aus der Sicht des Biologielehrers am College, eines Außenseiters, entsteht ein ausführliches, manchmal zu weitschweifiges Bild einer Kleinstadt, in die Misstrauen und Angst einziehen, als die Mädchen kurz nacheinander spurlos verschwinden. Er beschreibt teils ironisch, teils resigniert wie sich die Bürger verändern und bald fast jeder verdächtigt wird – dabei wird sehr rigoros gegen Außenseiter vorgegangen.Aus Unzufriedenheit mit der Polizei, die nach Meinung etlicher Bürger viel zu langsam ermittelt, bildet sich eine Art Bürgerwehr, die auf eigene Faust ermittelt und dabei immer mehr die Grundrechte der Bürger missachtet.Der aus Algerien stammende Lehrer Houari Chihani kommt indirekt durch diese Bürgerwehr zu Tode. Er war den Bewohnern sehr suspekt, weil er eine Lese- und Diskussionsgruppe zum Marxismus um sich versammelt, den UDR. Der UDR und seine Teilnehmer nehmen sehr viel Raum ein, zuviel meiner Meinung nach.Der Prolog ist Prosa vom Feinsten: knapp, abstrus, spannend. Insgesamt ist das Buch ein sehr „ruhiges“ Buch, meist ohne großes „Spektakel“. Die Spannung bezieht es nicht aus den Morden an sich, sondern an deren sehr genau beobachten Wirkung auf die Mitbürger und deren stetige Veränderung zu Misstrauen und Angst.Die letzten vierzig Seiten sind dann richtig „thrillerig“ und superspannend. Fazit Knappe vier Sterne für ein meist unterhaltendes manchmal, aber auch sehr zäh zu lesendes Buch. 

    Mehr
  • Ein sehr tiefgründiger, in die menschliche Psyche leuchtender Thriller

    Die Kirche der toten Mädchen.

    marion_gallus

    20. November 2014 um 19:08

    Aurelius, die typische amerikanische Kleinstadt erlebt einen Schock, als die 14-jährige Shannon, Tochter des örtlichen Arztes, spurlos verschwindet. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Ermittler von außerhalb werden hinzugezogen, doch wirklich weiter kommen auch diese mit ihren Nachforschungen nicht. Natürlich richtet sich der Verdacht der Bewohner zunächst auf die Menschen, die von außerhalb kommen. Z.B. der aus Algerien stammende Lehrer Houari Chihani, der mit seiner Einstellung zum Marxismus eine Reihe von Teenagern in einer Lese- und Diskussionsgruppe versammelt und daher schon nicht gern gesehen wird. Plötzlich verschwindet das zweite Mädchen, sie musste an Halloween nur einige Häuser weiter nach Hause und kam dort nie an. Leider sind die dramatischen Ereignisse noch nicht vorbei. Denn nicht nur ein drittes Mädchen verschwindet, es gibt weitere Todesfälle, die die gesamte Stadt in Angst und Schrecken versetzen. Jeder scheint auf einmal verdächtig zu sein. Der nette Nachbar mit seinem Spaniel genauso wie der immer freundliche Biologielehrer …. Jugendliche genauso wie Erwachsene … *** Jahrelang hat mich der Roman von Stephen Dobyns in unserer Bibliothek Abend für Abend “angelacht”. Nun habe ich ihn endlich zur Hand genommen und verschlungen. Wer hier einen rasanten, modernen Hightechthriller (á la Chris Carter o.a.) erwartet, der wird enttäuscht sein und sich oftmals über viele Seiten hinweg sogar langweilen. Wer jedoch gerne tiefgründige, weit in die menschliche Psyche blickende, ruhige und stimmungsvolle Thriller mag, die fesseln und zum Nachdenken anregen, der ist hier gewiss richtig. Dobyns lässt sich sehr viel Zeit mit der Beschreibung seiner Charaktere, stellt jeden ausführlich vor, holt weit aus und lässt uns die Figuren tatsächlich kennenlernen. Sicher mag das für viele langatmig wirken und ungeduldig werden lassen. Mir hat es sehr gut gefallen. Er hat eine gute Stimmung erschaffen, hat mich in die Handlung eintauchen lassen und durch die ausführliche Erzählweise sehr gute Hintergrundinformationen geliefert. Erzählt wird die Geschichte von einem sehr netten Biologielehrer, der natürlich – wie eigentlich fast jeder Bewohner von Aurelius – so seine Geheimnisse hat. Ich finde den Roman nicht gruselig oder mystisch. Ich empfand ihn als fesselnd und als sehr durchdacht. Der Autor legt viele Fährten, denen der Leser natürlich versucht nachzugehen und teilweise auch erliegt. Der Schreibstil ist sehr gehoben, der Autor schreibt ausdrucksstark und bildhaft, sodass ich als Leserin wirklich mitten im Geschehen war und es nicht erwarten konnte, weiterzulesen. Es gab sicherlich auch krasse, heftige und blutige Szenen, die ich aber nicht als blutrünstig empfunden habe. Mich hat der Roman in etwa an eine Mischung aus „Ein plötzlicher Todesfall“ von J.K. Rowling und „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ von Reginhald Hill erinnert, wenn ich den Versuch wagen sollte, Vergleiche zu tätigen. In unserer Bibliothek befindet sich ein weiterer Roman von Stephen Dobyns “Der Junge im Pool”, den ich ganz bestimmt auch lesen werde. Mein Fazit: Volle Punktzahl für einen sehr tiefgründigen, in die menschliche Psyche leuchtenden Thriller, der zwar ruhig, aber dennoch fesselnd und absolut stimmungsvoll geschrieben ist. Meine Rezension bezieht sich auf die gebundene Originalausgabe, erschienen 1998 im Wolfgang Krüger Verlag. .© Buchwelten 2014

    Mehr
  • Rezension zu "Die Kirche der toten Mädchen" von Stephen Dobyns

    Die Kirche der toten Mädchen.

    Zuckerwattenbaum

    16. May 2011 um 15:03

    Ich fand das Buch nicht besonders gut. Der Anfang war ziemlich langweilig nur die letzten 40 Seiten wurden dann gut.
    Weiterempfehlen würde ich es nicht !

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks