Stephen Donaldson Chaos und Ordnung

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Inhaltsangabe zu „Chaos und Ordnung“ von Stephen Donaldson

Nach der Vernichtung der Scharzwerft Kassafort kämpft die Astro-Polizistin Morn Hyland, der kriminelle Doppelagent Nick Succorso und der zum Cyborg umgewandelte Raumpirat Angus Thermpyle um die Vorherrschaft auf dem besetzten Raumschiff. Sie ahnen nicht, daß ihr Tod längst beschlossenen Sache ist. Das Management der Montan-Kombinate will damit sicherstellen, daß die Formel des Serums gegen die Amnion-Mutagene Firmengeheimnis bleibt, weil sonst die Macht des Konzerns gefährdet sein könnte.

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  • Rezension zu "Chaos und Ordnung" von Stephen R. Donaldson

    Chaos und Ordnung

    rallus

    26. October 2012 um 22:49

    Siegfried - dritter Akt der All-Nibelungen Morn, Davies, Nick, Angus und einem Teil der alten Besatzung gelingt die Flucht von Thanatos Minor. Verfolgt werden sie allerdings von Nicks alter Feindin Sorus Chatelaine. Und auch die Amnion haben immer noch Interesse an dem schnellgeborenen Davies und Morn. Dazu kommt hinzu, dass das Nibelungen-Gold in Form des Anti-Mutagenserums noch in Nicks Händen ist. Auf der Erde zieht der Drache in Form von Holt Fasner seine Fäden, er ist im direkten Gegenspiel zu Warden Dios zu sehen. Aber auch hier verkompliziert sich die Situation. Die VKMP soll sich von der VKM ablösen. Die Situation eskaliert im Weltraum bis zum spannenden Showdown. Müßig wäre es hier eine Inhaltsangabe der knapp 1000 Seiten zu geben - das geht beim besten Willen nicht. Wichtig zu erwähnen ist die Art von Donaldson zu schreiben und die Nähe zu der Nibelungensage. Er widmet jeder Figur - und teils auch den Nebenfiguren - ein Kapitel. Dabei fängt er in den ersten 200 Seiten an, Teile des vorherigen Buches zu wiederholen, seine Helden das Vergangene zu durchdenken. Angus durchlebt die Worte von Warden Dios "Damit muss Schluss sein.". Er ruft sich dieses Zitat immer wieder ins Gedächtnis und vergleicht es mit dem Erlebten, sucht eine Lösung für sich. So wird jeder Charakter bis ins Kleinste durchleuchtet, trotzdem behält Donaldson den Spannungsbogen. Durch die überlappenden Szenen und Situationen, gerade am actionreichen Ende - die an Operanarien erinnern, die versetzt gesungen - zerreibt uns der Autor in einer teils unerträglichen, fiebrigen Spannung. Die grundlegende Situation und Beziehung von Angus zu Nick und auch gerade zu Morn erhält eine neue Bedeutung, ja verändert sich unmerklich. Wer vorher der abgrundtiefe, schwarze und böse Mensch war, bekommt Charakter, eine Geschichte, eine unentrinnbares Schicksal. Donaldson geht brutal mit seinen Figuren um, er erspart ihnen nichts, keinen blauen Fleck, keinen Knochenbruch, keine Seelenqual. Noch immer ist dies ein Kammerspiel auf höchstem Niveau - auch die Szenen im All sind minuziös beschrieben, die physikalischen Hausaufgaben hat er gemacht. Vergleiche mit Wagner sind erlaubt: Siegfrieds Mutter starb bei der Geburt - Donaldson verwendet hier einen faszinierenden Trick beim Schnellwachstum und Kopie des Individuum - seinen Vater mag er nicht (Angus). Im Kampf ist er gegen Wotan (Warden Dios), der dem Drachen trotzen muss (Fasner) Davies (Siegfried) ist die eigentliche Hauptfigur des Romans, sein innerer Kampf, seine Ablösung gegen Mutter und Vater, sein viel zu schnelles Erwachsen-werden. Im Original heißt das Buch "A Gap into Madness", durch die unerwarteten vielen Wendungen und inneren Kämpfe, habe ich mich öfters wie "Madness" gefühlt, gesehnt haben sich alle Protagonisten nach Ordnung: bekommen haben sie Chaos. Volle Punktzahl!

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