Stephen Emond Happyface

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Inhaltsangabe zu „Happyface“ von Stephen Emond

Wie man sich durchs Leben grinst. Erst war alles Scheiße. Dann ist er umgezogen, hat angefangen zu grinsen - und plötzlich ist die Welt eine andere. Er hat jede Menge Freunde, die Mädchen stehen auf ihn und ohne ihn läuft keine Party. Warum? Weil er cool ist und schlagfertig, immer gut gelaunt und für jeden Mist zu haben, kurz - weil er HAPPYFACE ist. Dies sind die Aufzeichnungen und Erkenntnisse eines Teenagers, der sich eines Tages neu erfindet. Er setzt ein Grinsen auf, lächelt sich durch die ganze Kacke und wird zu - Happyface!

Ich könnte hier einen ganzen Roman zum Thema "Meine Eindrücke über dieses Buch" schreiben. Aber ich sage nur so viel: Meine neue Bibel =D

— BallHead
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  • Rezension zu: Happyface

    Happyface
    -Shelly01-

    -Shelly01-

    19. May 2017 um 15:53

    Klappentext:Wie man sich durchs Leben grinst...Erst war alles scheiße. Dann fing er an zu grinsen - und plötzlich war die Welt eine andere. Jetzt hat er jede Menge Freunde, die Mädchen stehen auf ihn und ohne ihn läuft keine Part. Warum? Weil er cool ist und schlagfertig, immer gut gelaunt und für jeden Mist zu haben, kurz: weil er HAPPYFACE ist.Meine Meinung:Der Titel "Happyface" ist anfangs ziemlich verwirrend, aber im Laufe der Geschichte versteht man, was genau dahinter steckt. Der Titel ist ideal gewählt und verspricht echt nicht zu viel. Es ist ein klasse Buch, was man auch jeder Zeit wieder weg legen kann und später, wenn man weiter liest, direkt weiß, worum es in dem Buch geht. Das Buch ist leicht verständlich gewesen und ideal, wenn man einfach mal etwas komplett anderes braucht, Das Buch lässt einen den Alltag vergessen.

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  • Happface

    Happyface
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2013 um 12:50

    Total blöd. Hab das Ende nicht mal verstanden.

  • überraschend

    Happyface
    78sunny

    78sunny

    28. June 2013 um 10:04

    4 von 5 Sternen*Aufmachung/Qualität* Ich finde das Cover toll. Es ist herrlich quietschgelb und dann dieses Smiley. Er gefällt mir viel besser als das englische Originalcover mit dem einfachen Smiley. Allerdings hätte ich anhand des Covers nie mit dem gerechnet was ich dann bekam. Das Buch ist kein super lustiges und leichtes Buch, sondern behandelt ziemlich ernste und traurige Themen. Trotzdem muss ich sagen, dass im Nachhinein sowohl der Title als auch das Cover extrem gut zum Inhalt passt. Die Seiten sind ungewöhnlich dick. *Meinung:* Die Grundidee ist wirklich gut für ein Jugendbuch. Es geht um den Alltag eines Jungen, der es nicht leicht hat. Warum er es nicht leicht hat wird am Anfang gar nicht so klar und man betrachtet eher sein ganz alltäglichen Probleme mit Familie, Freunde und Schule. Was eigentlich alles noch dahinter steckt merkt man erst nach und nach und blättert dann völlig perplex und geschockt wieder zurück weil man denkt, man hätte etwas überlesen. Es ist kein Wohlfühlbuch oder lustiges Buch, wie ich es anhand des Covers und der Zeichnungen erwartet hätte, sondern es hat emotionale Tiefe und spricht ernste Themen an, die ich auf Grund des Überraschungseffektes hier nicht erwähnen möchte. Aber ich kann sagen, dass sich Happyface auf das Auftreten des jugendlichen Protagonisten bezieht und dies nur eine Maske von ihm ist. Dieses Thema wird sehr ausführlich in diesem Buch umgesetzt. Stellenweise hat man als Erwachsener das Gefühl sehr bewusst mit dem Zaunpfahl eine vor den Latz zu kriegen, aber ich denke für ein Jugendbuch ist diese direkte Ansprache des Problems gut gewählt. Ein weiteres Thema ist Alkoholmissbrauch, Trennung und welche Freundschaften die richtigen sind und welche eher nicht. Tja und eben noch Themen, die ich hier nicht erwähnen möchte, um die Spannung nicht zu nehmen. Die Geschichte wird in Tagebucheinträgen erzählt und der jugendliche Hauptprotagonist, Happyface, zeichnet auch viel in dieses Tagebuch. Von schattierten Zeichnung, detailreichen Zeichnung, Portraits, Landschaften bis hin zu Comiczeichnungen ist alles vorhanden und peppt die Geschichte ungemein auf. Ich finde die Idee wirklich großartig. Man wird am Anfang von der Geschichte her ein wenig irregeführt, bekommt dann einen riesigen Oh-Mein-Gott-Moment und dann wird die Geschichte richtig mitreißend und tiefsinnig. Die Emotionen war das einzige wofür das Buch von mir Abzug bekommen hat. Auch wenn die Story Gefühle von Belustigung bis hin zu Bestürzung und Tränen ausgelöst hat, fehlte mir bei den vielen Freundschafts- und Liebesgeschichten und den Familienproblemen das Emotionale. Man merkte hier einfach, dass das Buch von einem Autor geschrieben wurde und nicht von einer Autorin. Die Gefühle eines rebellierenden Jugendlichem wurden gut vermittelt, da man ja direkt die Eindrücke der Hauptperson über die Tagebucheinträge liest. Aber ich kann mich eben in einen Jungen nicht so hinein fühlen wie in eine weibliche Protagonisten und daher wirkten seine Reaktionen und Gedanken oft etwas gefühlskalt auf mich. Spannung gibt es eigentlich so gut wie keine im Buch. Außer das man eventuell mitfiebern könnte wie die Liebesangelegenheiten des Hauptcharakters sich entwickeln. Mir gefiel ja gerade diese Schilderung im Buch nicht und somit war es so gut wie nie spannend. Für mich ist das aber auch nicht wichtig. Dafür gab es echte Überraschungen, die mich emotional voll erwischt haben und allein dafür lohnt es sich das Buch gelesen zu haben. Ich war noch nie so baff beim Lesen eines Buches. Die Charaktere wirken leider alle ziemlich kalt und wenig tief, was verwunderlich ist, da ich ja die Grundhandlung als sehr emotional tief empfand. Es ist wirklich schwer zu erklären. Im letzten Drittel wurde mir die Hauptperson noch sympathisch und ich fühlte mit ihm mit. Die Liebesgeschichten haben mich aufgrund ihrer Art und Weise eher gelangweilt. Ich fieberte hier nicht mit oder fand irgendetwas romantisch oder passend. Da kann man Happyface eher bemitleiden. Grundidee 5/5 Schreibstil 4/5 Emotionen 3,5/5 Spannung 3/5 Charaktere 3,5/5 Liebesgeschichte 1/5 *Fazit:* 4 von 5 Sternen Dieses Buch besticht vor allem durch seine Überraschungsmomente und die emotional tiefe Grundhandlung. Außerdem werden jugendspezifische Themen angesprochen und es würde sich super für die Schule als Lektüre anbieten ohne dröge zu sein.

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  • Frage zu "Der Junge aus London" von Michelle Magorian

    Der Junge aus London
    Traumtänzerin193

    Traumtänzerin193

    hey, ich suche nach büchern, in dem es auch ums zeichnen geht. ähnlich wie das buch "der Junge aus London". muss aber kein kinder- oder jugendbuch sein! hat jemand ein paar ideen ? ;)

    • 6
  • Rezension zu "Happyface" von Stephen Emond

    Happyface
    Terrie

    Terrie

    06. May 2011 um 22:23

    Meine Meinung: Cover Dieses Jugendbuch ist in knalligem Gelb gehalten, zu sehen ist hier ein Smiley, dem ein Schneidezahn fehlt. Der Titel ist in Schreibschrift gestaltet, über diesem findet man den Namen des Autors. Ganz unten steht der Verlag. Das Bild gibt den Namen des Buches wieder. Inhalt Happyface ist 16 Jahre alt und macht gerade eine schwierige Zeit durch. Er hat keine Freunde und seine Liebe getraut er Chloe nicht zu gestehen. Er geht nach der Scheidung seiner Eltern auf die Highschool und krempelt sein Leben um, nun hat er immer ein Lächeln auf den Lippen und ist nicht mehr der Loser. Er hat Freunde und ist beliebt, aber es kostet Kraft. Leseempfinden Der Leser begleitet Happyface von Juni bis März durch sein Leben. Dieses Buch ist ein Comic-Roman mit kleinen und großen Comic-Zeichnungen, sowie die Comic-Schrift, die das Tagebuch von Happyface vervollständigen und den Leser neugierig auf die nächste Seite des zeichnerischen Könnens machen. Dieser erlebt die Geschichte von Happyface durch die Tagebucheinträge, welche durch Stephen Emond gezeichnet und geschrieben worden sind. Man merkt, dass sich der Autor bei seinem Werk Gedanken gemacht und viel Mühe gegeben hat, viele kleine Details sind in diesem Roman eingeflossen und machen das Werk zu einem sehenswürdigen Ereignis. Fazit So einen Roman wie diesen hatte ich noch nicht in den Händen. Es gibt hier viel zu bestaunen und einiges zu lesen. Die Zeichnungen sind gelungen und sehr gut ausgearbeitet und waren eine Ergänzung zum Buch. Dies hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Manch einer wird sich wahrscheinlich zurückversetzen in seine Jugend und Parallelen feststellen können, auch diese Idee fand ich klasse sowie die Story, die sich darin verbirgt. Zudem muss man das ganze Buch lesen, um die Geschichte von Happyface zu kennen, auch dies ist dem Autor gelungen. Es ist nicht nur ein Jugendbuch, es ist auch eines für Erwachsene, denn es gibt doch einige Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Für mich war der Roman was Besonderes, auch wenn er leider nicht ganz meinen Geschmack getroffen hatte.

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  • Rezension zu "Happyface" von Stephen Emond

    Happyface
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2011 um 18:19

    Inhalt Ein unbeliebter Junge: Keine Freunde und vor allem keine Freundin, er ist ein Außenseiter. Doch als er mit seiner Mutter umzieht, verändert sich alles. Er will sich ändern und endlich etwas aus seinem Leben machen, das schwört er sich (und seinem Skizzenbuch). Er wird zu Happyface, doch ist er wirklich glücklich oder ist alles nur Fassade? Meinung Ein Buch voller Zeichnungen und dazu auch noch als Tagebuch geschrieben? Das wird bestimmt etwas neues, dachte ich mir. Wurde es auch. Die Zeichnungen im Buch sind wirklich gut und der Humor, der sich durch das ganze Buch zieht, ebenso. „Happyface“ ist wie ein Tagebuch geschrieben, unterscheidet sich aber durch die Zeichnungen und die Art der Einträge von „normalen“ Tagebüchern. Denn Happyface beschreibt nicht seinen ganzen Tag und was er alles gemacht hat, sondern immer nur einzelne Situationen oder Tage, die ihm besonders im Gedächtnis bleiben. So richtig anfreunden konnte ich mich mit Happyface nicht, denn bis zum Ende hin erschien er mir als eher kühler Charakter. Auch die anderen Charaktere haben mich, aufgrund mangelnder Beschreibungen, nicht beeindrucken können. Durch die Art, wie das Buch geschrieben ist, ist allerdings auch nicht ganz so viel Spielraum für Charakterbeschreibungen, dennoch etwas mehr wäre möglich gewesen. Das Buch hat mich aber dennoch mit seiner übermittelten Botschaft und den Zeichnungen überzeugt. Cover Das Cover hätte man gar nicht besser auswählen können, denn es passt einfach perfekt zum Buch. Mein Fazit Ein abwechslungsreiches Buch, welches vor allem Comic-Fans überzeugen wird.

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  • Rezension zu "Happyface" von Stephen Emond

    Happyface
    Träumerin

    Träumerin

    23. April 2011 um 21:06

    Happyface fängt an in ein leeres Tagebuch zu schreiben und zeichnen. Er erzählt von seinem Leben an der Highschool, seiner Familie mit Alkoholproblemen und von seinem großen Bruder, der viel cooler ist als er. Als nächstes erfährt der Leser, dass Happyface mit seiner Mom ausgezogen ist und nun in einem Miniapartment wohnt und auf eine andere Schule gehen muss. Dort will er nicht mehr der unbeliebte Loser sein, sondern mit seinem Lächeln und Grinsen ein neuer Mensch werden. Und das klappt auch: er lernt neue Leute kennen und auch ein Mädchen. Doch als heraus kommt was im letzten Sommer passiert ist, brökelt sein Happyface... Eine Geschichte die einfach den Nerv der Zeit trifft: eine alltägliche Familie mit Problemen, ein Jugendlicher mit Liebesschwieirgkeiten und ein Leben das irgendwann nur noch komisch ist. Mit vielen tollen Zeichnungen beweist der Autor was er kann.

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  • Rezension zu "Happyface" von Stephen Emond

    Happyface
    Cadiz

    Cadiz

    23. April 2011 um 00:14

    Inhalt: Als er eines Tages beginnt, sein Notizbuch mit Geschichten und Zeichnungen aus seinem Alltag zu füllen, beginnt er ernsthaft darüber nachzudenken, was in seinem Leben alles schief läuft. Fortan beschließt er also, mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen und bekommt prompt den Spitznamen „Happyface“. Die Ergebnisse dieses Vorhaben sind in diesem Tagebuch zu sehen, in dem er sich schriftlich, aber vor allem mit vielen Zeichnungen austobt. Zum Buch: „Happyface“ hat viele seltsame Ansichten vom Leben. Und das spiegelt sich besonders in seinen Zeichnungen wider, in denen er seine Familie und Freunde als Cartoon, Comic oder anderen Zeichnungen darstellt. Dies mit einer Geschichte zu verknüpfen ist dem Autor auf den ersten Blick recht gut gelungen. Es amüsiert, „Happyface“ durch seine Welt zu folgen und seine Zeichenkünste sind nicht selten toll und überraschend treffend. Im Laufe des Buches allerdings fragt man sich als Leser allerdings zu Recht, ob der Fokus des Ganzen nicht zu sehr auf die Malereien gerichtet wurde, denn ohne diese wirkt die Story recht fad und vorhersehbar. Soll heißen: ohne die nett anzusehenden Kritzeleien des Hobbykünstlers „Happyface“ wären seine Erzählungen wenig spannend geworden und hätten sich kaum gelohnt, über 50 Seiten hinauszulesen, weil „Happyface“ auch im Grunde nicht viel erzählt, außer, dass er es in der Mädchenwelt nicht einfach hat, einige Familienprobleme ihn belasten und ansonsten… tja… Das alleine würde aber nicht ausreichen für ein gutes Buch und macht noch lange keinen gelungenen Jugendroman. Man merkt, dass der Autor all seine Liebe in die Zeichnungen legte und mehr durch diese erzählen wollte, als durch das Geschriebene selber, was ihm auch oftmals gelingt. „Happyface“ ist ein netter, witziger, kurzer Ausflug in die Welt eines sympathischen jungen Mannes, der letztendlich lediglich durch die Bilder besticht. Das Ende ist wenig überraschend, aber auch nicht schlecht. Zur Abwechslung und für Comicfans ist das Buch sicher ein Leckerbissen.

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  • Rezension zu "Happyface" von Stephen Emond

    Happyface
    VanaVanille

    VanaVanille

    13. April 2011 um 14:23

    Er liebt ein Mädchen, was seine Gefühle nicht erwidert, seine Eltern stehen kurz vor der Trennung, sein Bruder schikaniert ihn, wo er nur kann und auch seine schulischen Leistungen entsprechen nicht gerade dem Ideal. Das alles klingt nach einem gewöhnlichen Teenager, der sich irgendwie versucht durchs Leben zu boxen. Doch auf einen Schlag ändert sich alles. Gemeinsam mit seiner Mutter zieht er in eine andere Stadt und muss dort eine neue Schule besuchen. Anstatt weiter zu machen wie zuvor, plant er allerdings ganz von vorn zu beginnen und jedem Problem ein Lächeln zu schenken. Alle nennen ihn ab da an nur noch Happyface und auf einmal ist er ein beliebter Kerl, der nichts mehr mit seinem alten Ich zu tun hat. Der Roman wurde im Stil eines Tagebuchs und damit nur aus der Sicht des namenlosen Protagonisten geschrieben. Statt des gewöhnlichen Liebes Tagebuch-Gesülzes, nimmt Happyface seine Probleme anders in die Hand. Er schreibt zwar auch über alltägliche Dinge, unterstreicht Gefühle und Gedanken allerdings mit Skizzen, Comics und eingeklebten Mails, die das Ganze auflockern und dem Buch etwas Außergewöhnliches verleihen. Unverkennbar ist dabei sein Humor, den er selbst bei dramatischen und ernsten Themen nicht auslässt. Sein Lächeln dient damit nicht nur dem Finden neuer Freunde, sondern auch als Schutz vor der harten Wahrheit. So muss der Leser schnell feststellen, dass selbst ihm etwas vorenthalten wird und der 16Jährige nicht nur seine Mitmenschen, sondern auch sich selbst belügt. Nur Schritt für Schritt kommt man seiner seltsamen Einstellung näher und wird dann mit ziemlich erschütternden Tatsachen schockiert. Dabei wird immer wieder deutlich, dass der Protagonist alles Andere als ein Held ist und er viel tiefer sitzende Probleme hat, als es erst den Anschein macht. Ich kann nicht leugnen, dass ich, trotz genialer Illustrationen und lustiger Comics, etwas skeptisch war, als ich die ersten Seiten des Buches las. Es wirkte wie eine längst durchgekaute amerikanische Teenager-Story mit dem Loser, der auf das hübsche Mädchen steht und einfach nicht an sie herankommt. Doch - Gott sei Dank - verflog dieser erste Gedanke und wurde durch eine humorvolle Geschichte verdrängt. Allerdings ist und bleibt der Roman eher ein Buch für Jugendliche (ich würde sagen von 12 bis 18 Jahren) und könnte ältere Leser schnell langweilen. Zu oft geht es um Streit mit Eltern, das erste Verliebt-Sein und kleine Hauspartys, was somit mehr jüngere Personen ansprechen soll. Auch fehlt der Geschichte eine gut durchdachte Handlung (es ist eben nur das simple Experiment eines Highschool-Schülers) und weist somit eher wenig Spannung auf. Stephen Emonds Schreibstil ist zwar nicht schlecht, aber mir fiel beim Lesen oft auf, dass ich seine Comics und Skizzen viel lieber begutachtete, als seine langen Texte. Trotzdem kann man nicht abstreiten, dass sich das Buch gut lesen ließ und besonders der Sarkasmus des Protagonisten und seiner Freunde oft für Lacher sorgte. Der beste Part im ganzen Buch bleibt natürlich die optische Aufmachung. In viele Illustrationen habe ich mich glatt verliebt und auch die wechselnden Stile zwischen Comic und realistischer Zeichnung konnten mich immer wieder begeistern. Man kann also schon sagen, dass die Bilder viel mehr Emotionen weckten, als das geschrieben Wort. Sie waren lustig, aggressiv, traurig und realistisch und machten das Buch schlussendlich zu einer kleinen Besonderheit, auch wenn mich der Stil oft an die Emily the Strange-Romane erinnerte. Mein Urteil: Happyface ist ein unterhaltsamer Jugendroman, der die alltäglichen Probleme eines Teenagers anspricht, sich aber auch mit Selbstschutz und Verarbeitung von Gefühlen beschäftigt. Besonders die aufwendigen Illustrationen und Comics im Buch machen es zu einem kleinen Zuckerstückchen, das man schnell mal zwischendurch verschlingen kann. Diese Rezension findet ihr auch auf unserem Blog: http://collectionofbookmarks.blogspot.com

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  • Rezension zu "Happyface" von Stephen Emond

    Happyface
    gurke

    gurke

    15. February 2011 um 20:21

    Der Protagonist um den es in diesem Buch geht, ist zunächst ein ganz schöner Looser. Er hat keine Freunde, verbringt seine Freizeit entweder World of Warcraft spielend vor dem Computer oder zeichnet in seinem Skizzenbuch. Wie man ein Mädchen anspricht, weiß der schüchterne Junge im Gegensatz zu seinem beliebten älteren Bruder auch nicht. Eines Tages bekommt er von seinem Vater, der von Beruf Schriftsteller ist, ein Tagebuch geschenkt und dieses besagte Buch hält der Leser von "Happyface" nun in seinen Händen. Die Eltern von unserem Helden trennen sich eines Tages. Er zieht zwangsweise mit seiner Mutter um und von nun an soll des den Looser von früher nicht mehr geben. Neue Stadt, neue Schule und hoffentlich bald viele neue Freunde. Es soll sich alles ändern, denn Happyface geht von nun an grinsend durch die Welt... Stephen Emond hat das Jugendbuch über Happyface wundervoll gestaltet. Wir halten ein Tagebuch von einem Teenager in den Händen und können auf jeder Seite etwas neues entdecken. Auf den einzelnen Seiten finden sich nicht nur die ganz normalen Einträge mit allen bedeutenden Ereignissen eines Jugendlichen, sondern auch Zeichnungen, Emailausdrucke, Comics und vieles mehr. Überall gibt es neues zu entdecken. Auch die Gestaltung des Covers hat eindeutig Wiedererkennungswert. Die Farbe des Buches ist leuchtend gelb und vorne ist ein Grimassennschneidender Smiley zu sehen. Die Geschichte selbst ist anfangs amüsant und sehr unterhaltsam. Nach einer Weile nimmt das Geschehen aber eine überraschende Wendung, was man als Leser so nie vermutet hätte. Man darf also spannendes erwarten. Es hat sehr viel Spaß gemacht "Happyface" zu lesen. Das Buch ist eindeutig etwas für das Auge, gerade weil es so viel zu entdecken gibt. Die Geschichte an sich ist interessant und im letzten Drittel auch noch richtig dramatisch, was ich so nicht erwartet hätte. Ein Jugendbuch für alle Teenager und junggebliebene Erwachsene bekommt man mit dem ersten Roman von Stephen Emond. Allerdings hätte ich gerne noch den wirklichen Namen von Happyface gewusst...

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