Stephen Fry

 4,2 Sterne bei 735 Bewertungen
Autor von Geschichte machen, Der Sterne Tennisbälle und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stephen Fry

Ein scherzhaftes Genie, der für viele Kontroversen sorgt: Der britische Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler, Regisseur, Journalist, Fernsehmoderator und Komiker Stephen John Fry wurde 1957 in London geboren. Seine Mutter war Jüdin aus Österreich, sein Vater Naturwissenschaftler. Auch seine Großeltern väterlicherseits waren Juden. Er besuchte mehrere Privatschulen in seiner Kindheit, musste diese jedoch sehr oft verlassen, da er zu Scherzen gegenüber seiner Lehrer neigte. Er verbrachte auch drei Monate in Haft, da er die Kreditkarte eines Familienfreundes an sich genommen hatte und über diese verfügte. Das Cambridge Entrance Exam bestand er so gut, dass er ein Stipendium für das Queens College in Cambridge erhielt. Am College lernte er auch Hugh Laurie kennen. Ihre ersten Auftritte entstanden durch eine Collegegruppe, lenkten aber die Aufmerksamkeit von einigen Fernsehsendern auf sich. Nach der Universität begann er eine Ausbildung als Schauspieler und trat immer wieder mit seinem Freund Hugh Laurie auf. Berühmt wurde beide durch ihre Show "A Bit of Fry and Laurie." Zu den bekanntesten Werken von Fry zählen "Der Lügner", "Ich bin so Fry- Meine goldenen Jahre" "Feigen die fusseln", "Der Sterne Tennisbälle", und "Columbus war ein Engländer". Er hat auch als Schauspieler in vielen bekannten Filmen, wie "Peter's Friends" und "Oscar Wilde gespielt. Heute lebt er mit seinem Ehemann, dem Comedian Elliott Spencer, zusammen in London und Norfolk.

Alle Bücher von Stephen Fry

Cover des Buches Geschichte machen (ISBN: 9783746623337)

Geschichte machen

 (176)
Erschienen am 21.02.2007
Cover des Buches Der Sterne Tennisbälle (ISBN: 9783746627489)

Der Sterne Tennisbälle

 (149)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Mythos (ISBN: 9783746637327)

Mythos

 (60)
Erschienen am 15.03.2021
Cover des Buches Das Nilpferd (ISBN: 9783746620213)

Das Nilpferd

 (56)
Erschienen am 01.02.2004
Cover des Buches Columbus war ein Engländer (ISBN: 9783746624884)

Columbus war ein Engländer

 (37)
Erschienen am 20.08.2008
Cover des Buches Helden (ISBN: 9783351034818)

Helden

 (18)
Erschienen am 13.10.2020
Cover des Buches Ich bin so Fry (ISBN: 9783351027339)

Ich bin so Fry

 (7)
Erschienen am 29.08.2011

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Stephen Fry

Cover des Buches Helden (ISBN: 9783351034818)Katharina_Maasss avatar

Rezension zu "Helden" von Stephen Fry

Humorvolle Götter
Katharina_Maassvor 6 Tagen

Dies ist bereits der zweite Teil von Stephen Fry rund um die Helden der Antike. Jeder kennt ja irgendwie die Grundlagen der alten Göttersagen. Doch auf diese Art, wie Stephen Fry sie uns hier präsentiert, kennt man sie noch nicht.

Stephen Fry hat einen einzigartigen Humor und mit diesem bringt er uns hier die alten Götter wie Herakles, Ödipus und wen es sonst noch alles gibt, näher. Der Autor bringt hier auch die menschlichen Seiten der großen Götter zum Vorschein. Ein bisschen Grundkenntnisse der Sagen sollten aber aufjeden Fall vorhanden sein, sonst könnte man doch ein paar Verständnisprobleme haben. 

Der Schreibstil von Stephen Fry ist locker und voll mit dem bekannten britischen Humor. Die Erzählweise trägt dazu bei, dass die Seiten nur so dahin fliegen und man merkt gar nicht, wie schnell man durch das Buch durch geflogen ist.


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Cover des Buches Helden (ISBN: 9783351034818)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Helden" von Stephen Fry

'die Welt verändern'
sabatayn76vor 2 Monaten

‚In dem Zeitalter, in das wir nun eintreten, sind die Götter immer noch sehr anwesend, wohlwollend und missbilligend, lenkend und störend, aber das Geschenk des Prometheus, das Feuer, hat den Menschen die Fähigkeit verliehen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, eigenständige Stadtstaaten zu errichten, Königreiche und Dynastien. [...]

Das Goldene Zeitalter ist zum Zeitalter der Helden geworden - Männer und Frauen, die ihr Schicksal in die Hand nehmen und ihre menschlichen Fähigkeiten einsetzen, Mut, Ehrgeiz, Gerissenheit, Schnelligkeit und Kraft, um erstaunliche Taten zu vollbringen, schreckliche Monster zu besiegen und große Kulturen und Dynastien zu erschaffen, die die Welt verändern.‘ (Seite 17f)

Nach seinem gelungenen ersten Band der Mythos-Trilogie (‚Mythos‘) erzählt Stephen Fry im zweiten Band von den Heldengeschichten der griechischen Mythologie: von Perseus, von Herakles, von Orpheus, von Jason, von Ödipus und weiteren Helden.

‚Helden‘ baut auf ‚Mythos‘ auf, kann aber auch vollkommen unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Jedoch gibt es im Buch immer wieder Querverweise auf die Geschichten des ersten Bandes, so dass man gegebenenfalls Geschichten nachschlagen und begleitend lesen kann.

Fry erzählt mit sehr viel Humor und mit vielen (teils recht aberwitzigen) Details von den Helden und den Göttern, und aufgrund dieser Details und der amüsanten Erzählweise sind die Heldengeschichten sehr anschaulich und lassen sich so viel besser einprägen und abrufen, als das bei einer trockenen Nacherzählung der Fall wäre.

Mich haben die Heldengeschichten, die mich schon als Kind begeistert haben, perfekt unterhalten und durchweg gefesselt. Mir hat bereits ‚Mythos‘ ausgesprochen gut gefallen, und den zweiten Band ‚Helden‘ finde ich sogar noch besser, obwohl ich das gar nicht für möglich gehalten habe.

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Cover des Buches Mythos (ISBN: 9783746637327)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Mythos" von Stephen Fry

‚Also ist das Chaos, mit dem alles begann, auch das Chaos, das alles beenden wird.‘
sabatayn76vor 2 Monaten

‚Also ist das Chaos, mit dem alles begann, auch das Chaos, das alles beenden wird.‘ (Seite 18)

Stephen Fry erzählt in ‚Mythos‘ von der Entstehung von Erebos und Nyx (Dunkelheit und Nacht), von der Vereinigung von Uranos und Gaia (Himmelsgewölbe und Erde), von deren Kindern, von Titanen und Olympiern, von der Erschaffung des Menschen, von Königen und Dynastien, von Helden und Halbgöttern.

Ich mochte schon als Kind die Geschichten der griechischen Mythologie, so dass ich sehr gespannt auf Frys Buch war. Und tatsächlich finde ich, dass ihm ein Kunststück gelungen ist, denn er haucht den Geschichten so viel Leben ein, erzählt auf amüsante Weise und fesselt den Leser so durchweg.

Ich kann mir schlecht Namen merken, was es mir für gewöhnlich nicht sonderlich leicht macht, Mythen folgen zu können, denn hier gibt es stets viele Namen und komplexe Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Figuren sowie insgesamt viele Verbindungen zwischen den einzelnen Personen. So ist das auch in der griechischen Mythologie, und natürlich erwähnt auch Fry diese verwirrende Flut an Namen und Zusammenhängen, doch hier hat es mir überraschenderweise gar nichts ausgemacht, und ich bin mit Fry durch die verschiedenen Geschichten geflogen, ohne dass ich den Anspruch hatte, mir alle Namen und Verbindungen merken zu können, und das hatte keine negativen Auswirkungen auf das Lesevergnügen.

Frys Sprache ist bisweilen recht flapsig, was ich normalerweise nicht so mag, aber hier war es passend und einfach unterhaltsam. Durch die vielen Details, die Fry seiner Nacherzählung hinzufügt, und auch durch eben diese Flapsigkeit entstanden bei mir oft innere Bilder, die dafür sorgen werden, dass ich mich viel leichter an einzelne Geschichten erinnern werde.

Fry beschreibt die Götterwelt so, als sei er selbst dabei gewesen, und das Ganze macht viel Spaß und vermittelt viel Wissen, so dass ich mich schon sehr auf den 2. Band (‚Helden‘) freue.

Wer sich generell für Mythologie interessiert, dem kann ich zudem ‚Nordische Mythen und Sagen‘ von Neil Gaiman empfehlen, der auch mit viel Humor und äußerst unterhaltsam Mythen interpretiert.

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Gespräche aus der Community

Autoren oder Titel-Cover
Stephen Fry hat sich die griechischen Göttersagen vorgeknöpft: Grandios und umwerfend komisch! 

Zügellosigkeit, Lebenslust, Mord und Totschlag, Triumph und Tragödie: Die griechischen Göttersagen sind wilder und wüster als das Leben selbst und bieten damit alles, was sich Leser wünschen. Die alten Griechen inspirierten unter anderen Shakespeare, Michelangelo, James Joyce und Walt Disney. In Stephen Frys brillanter Nacherzählung erwachen die alten Sagen zu neuem Leben. Wir verlieben uns mit Zeus, sehen die Geburt der Athene, nehmen mit Kronos und Gaia Rache an Uranos, wir weinen mit König Midas und jagen mit der wunderschönen und furchtlosen Artemis. Meisterhaft und in bester Tradition des britischen Humors zeigt uns Stephen Fry die Bedeutung der griechischen Sagen für die Geburt der Literatur.

Über Stephen Fry

Stephen Fry ist Schriftsteller, Schauspieler, Moderator, Kolumnist und Regisseur. Sein exzentrischer Charakter erklärt sich durch seine krumme Nase und den halben Zentimeter, den er kleiner ist als Monty-Python-Legende John Cleese. Bei Aufbau Taschenbuch lieferbar: "Der Lügner", "Das Nilpferd", "Geschichte machen", "Paperweight", "Columbus war ein Engländer", "Der Sterne Tennisbälle" und "Feigen, die fusseln" sowie bei Aufbau "Ich bin so Fry. Meine goldenen Jahre".

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PS: Das Buch hat 446 Seiten. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr die Zeit und Lust habt, ein Buch in diesem Umfang zu lesen und zu rezensieren.

402 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Stephen Fry wurde am 22. August 1957 in London (Großbritannien) geboren.

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