Stephen Fry Der Lügner

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Inhaltsangabe zu „Der Lügner“ von Stephen Fry

Adrian Healey ist Student in Cambridge und ein notorischer Schwindler. Für eine Hausarbeit fälscht er erfolgreich drei „verschollene“ pornografische Kapitel eines Charles-Dickens- Romans. Doch auf einmal gerät er selbst in ein verwirrendes Spionagespiel, ein Mord geschieht – die Spur führt zu einer geheimen Maschine, die zur Wahrheit zwingt. Ein komischer und unterhaltsamer Roman über die Lust an der cleveren Lüge. Daniel Brühl kostet Wort für Wort den skurrilen Humor des Sprachartisten Stephen Fry aus. Amüsiert schildert er die Absurditäten des englischen Internats- und College-Lebens, spinnt souverän Adrian Healeys Lügennetz und lässt seine Hörer spüren, warum niemand – weder Frau noch Mann – dem jungen Dandy und Scharlatan widerstehen kann.

britischer, zynischer Humor mit sexuellen Anspielungen

— SaintGermain
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Eine ganz andere Geschichte als erwartet mit überraschendem Schluss.

— Ann-KathrinSpeckmann
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  • brityscher, zynische rHumor

    Der Lügner
    SaintGermain

    SaintGermain

    12. November 2015 um 17:54

    Der fünfzehnjährige Schüler Adrian Healey ist ein sympathischer Taugenichts, der sich am liebsten selbst in Schwierigkeiten bringt. Er mag Bücher und sexuelle Perversionen und hegt einen aufrichtigen Haß gegen jede Art von Wahrheit. Diese Abneigung wird ihm zum Verhängnis, als er mit dem Cambridge-Professor Trefusis in eine Kriminalaffäre gerät, die ihren Anfang mit dem Mord an einem ungarischen Geiger nimmt und sich rasch zu einer haarsträubenden Verfolgungsjagd steigert. Ich habe das E-Book gelesen. Verworren haben einige hier den Plot genannt, auch die Neigung zur sexuellen Unverblümtheit, oder zumindest die mangelnde Zurückhaltung auf diesem Gebiet, wurden hier angesprochen. Beides kann und soll nicht weggeredet werden, aber man muss es im richtigen Kontext sehen. Die Verworrenheit und Irritation, sofern sie sich beim Leser einstellt, hat ihre Gründe nicht unbedingt in der Auffassungsgabe des Lesers (der das dem Autor sehr übelnehmen würde!), sondern manchmal auch, weil ein Puzzleteil noch nachgereicht wird oder die Irritation einen mit dem Protagonisten auf eine Stufe stellen soll (was man vor Augen behalten sollte); sicherlich kann man auch eine Lüge oder Doppelbödigkeit, die das ganze wieder in den Rahmen rücken würde, übersehen haben, aber bei allem Hin und Her ist der Roman doch auf gewisse Weise streng linear - man erfährt alles zur rechten Zeit. Die sexuellen Freizügigkeiten wiederum sind ganz klar ein Merkmal dieses Romans, was in ihm von vorneherein verankert ist und einem roten Faden gleich (ich meine nicht etwa einen provokativen oder der bloßen Unterhaltung dienenden roten Faden, sondern einen thematischen) das Buch begleitet. Diese (gar nicht mal so exzentrischen oder schlimmen, sondern vielmehr unangenehm wahrscheinlichen "Exzesse") tragen zweierlei wichtiges zu dem Buch bei: Dimension und Spiel. Letzteres wird man vielleicht nachvollziehen können, wenn man das Buch gelesen hat und alles Aspekte kennt, die mit Lügen und Phantasie zu tun haben; ersteres ist eine Tatsache. Sex verleiht einem Roman eine zusätzliche Dimension (genau wie Liebe oder ein anderes, weniger universelles Motiv) und Fry legte seinen Roman, ob nun bewusst oder unbewusst, in sehr vielen Dimensionen an. Diese "Dimensionalität" macht den Roman manchmal schwierig, an einigen Stellen fast schon Absurd, an manchen aber auch sehr authentisch. Bei solch einer Diskrepanz sollte man nicht von einem Meisterwerk sprechen, aber es ist schwer, das nicht zu tun, was einmal an der Einzigartigkeit der Entwicklung des Romans liegt, als auch an der einfachen Tatsache, daß Fry sehr gut schreiben kann (diese Tatsache hat es offensichtlich unbeschadet durch die Übersetzung geschafft). Er weiß ganz genau wann er wie schreiben muss und welche Atmosphären Worte erzeugen - für einen Roman immer ein Pluspunkt, der ihn fast immer zu einem lesenswerten Buch macht. Dies war mein erster Roman von Fry, aber sich nicht mein letzter.

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  • Uninteressant

    Der Lügner
    Armillee

    Armillee

    18. March 2015 um 13:48

    Beim Hörbuch bin ich nicht über die 1. CD hinaus gekommen.
    Cambridge. 600 pupertierende Jungs auf einem Haufen. Einer redet geschwollener, als der andere. Die Professoren wirken alle, als wenn sie ein Spleen hätten. Viele Zitate und Anreden der Klassiker aus allen vorherigen Jahrhunderten. Schwule Schwärmerei und laaange Sätze.
    Ich kam nicht in die Geschichte rein.

  • Sehr überraschend

    Der Lügner
    Ann-KathrinSpeckmann

    Ann-KathrinSpeckmann

    09. July 2014 um 21:37

    Ich muss gestehen, dass ich mir das Hörbuch angehört habe, weil eine Bekannte von mir es gerade da hatte. Ich kannte weder den Autor noch hatte zuvor etwas über das Buch gehört. Der Anfang hatte mich völlig überrascht. Ich hatte mit vielem, aber nicht mit Dauergedanken an Sex zwischen vielen Jungen gerechnet. Danach war ich einige Male völlig verwirrt, was gerade mit der Story passiert und wer jetzt wer ist und warum was macht. Keine Ahnung, ob das so gewollt ist oder am Kürzen liegt. Die Wendung am Ende und das Entwirren der ganzen Lügen fand ich ziemlich cool. Aber das allein reicht nicht, für ein gutes Buch.  

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  • Rezension zu "Der Lügner" von Stephen Fry

    Der Lügner
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    07. November 2008 um 09:24

    Also ich finde Daniel Brühl wirklich als Schauspieler schrecklich langweilig und hab mir daher von diesem Hörbuch auch nicht wirklich viel versprochen und meine Erwartungen ganz niedrig angesetzt. Allerdings paßt Brühls Monotonie ganz eindeutig zum vorgelesenen Stoff und die Geschichte ist so absurd und wandlungsreich, daß eine interessante und emotionalere Stimme, wohl auch einfach zu viel des Guten gewesen wäre. Ich habe mich beim Hören gut unterhalten gefühlt und war wirklich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Hier und da wurde sogar ein Lacher provoziert und ich mußte wirklich sehr oft schmunzeln.

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  • Rezension zu "Der Lügner" von Stephen Fry

    Der Lügner
    Lysander

    Lysander

    27. January 2008 um 22:53

    Daniel Brühl liest die Geschichte mit frischer, jugendlicher Stimme, die der Handlung durchaus angemessen ist; für meinen Geschmack liest er allerdings etwas zu schnell. Die Geschichte selbst zerfällt in zwei Teile, zunächst die Internatsstory des Hauptdarstellers Adrian aus den 70er Jahren, welche mir besser gefällt, und dann seine Reise im Jahr 1981durch Kontinentaleuropa mit seinem Professor - diese Handlung kann ich durch bloßes Hören nicht immer nachvollziehen, von daher gefällt sie mir auch nicht so gut.

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  • Rezension zu "Der Lügner" von Stephen Fry

    Der Lügner
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2008 um 17:19

    Ein tolles Buch, das auch am Ende noch spannende Wendungen hat. Ich habe es sehr gerne gehört, auch weil Daniel Brühls Stimme den Genuss noch erhöht.

  • Rezension zu "Der Lügner" von Stephen Fry

    Der Lügner
    hazli

    hazli

    30. December 2007 um 16:06

    Stephen Fry ist immer gut!