Mythos

von Stephen Fry 
4,1 Sterne bei7 Bewertungen
Mythos
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

EvyHearts avatar

Gut geworden!

4petras avatar

Unterhaltsame Nacherzählung der griechischen Sagen mit einem kleinen Augenzwinkern - manchmal aufgrund der vielen Namen unübersichtlich

Alle 7 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Mythos"

Stephen Fry hat sich die griechischen Göttersagen vorgeknöpft: Grandios und umwerfend komisch!

Zügellosigkeit, Lebenslust, Mord und Totschlag, Triumph und Tragödie: Die griechischen Göttersagen sind wilder und wüster als das Leben selbst und bieten damit alles, was sich Leser wünschen. Die alten Griechen inspirierten unter anderen Shakespeare, Michelangelo, James Joyce und Walt Disney. In Stephen Frys brillanter Nacherzählung erwachen die alten Sagen zu neuem Leben. Wir verlieben uns mit Zeus, sehen die Geburt der Athene, nehmen mit Kronos und Gaia Rache an Uranos, wir weinen mit König Midas und jagen mit der wunderschönen und furchtlosen Artemis. Meisterhaft und in bester Tradition des britischen Humors zeigt uns Stephen Fry die Bedeutung der griechischen Sagen für die Geburt der Literatur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783351037314
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Aufbau Verlag
Erscheinungsdatum:05.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.11.2017 bei Penguin Books Ltd erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne3
  • 4 Sterne3
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    EvyHearts avatar
    EvyHeartvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Gut geworden!
    Gut geworden (Rezi-Ex.)

    Nachdem mein erster Versuch mit (nordischen) Göttersagen nicht erfolgreich war, wagte ich mich in vertrautes Terrain - griechische Göttersagen. Ich habe in der Schule davon gehört, sie in Interpretationen eingebunden, aber mir fehlte der umfassende Überblick. Diesen habe ich jetzt.

    Worum geht es?


    Der britische Autor und Darsteller Stephen Fry erzählt die Göttersagen von der Entstehung der Welt an.

    Wie ging es mir damit?


    Fazit

    Es ist ein langes Buch mit vielen kleinen Geschichten. Ich habe mich nie verloren gefühlt, aber nicht vieles im Kopf behalten. In Bezug auf seine Quellen schreibt Fry im Nachwort, diese seien nur ein Ausgangspunkt - das Buch ist ähnlich.

    Der Schreibstil ist sachlich, aber nicht trocken. Nur an wenigen Stellen überträgt Fry Dialoge in moderne Sprache (oder erfindet sie), sodass Humor entsteht. Einerseits fand ich das schade, weil ich das von einem Mann, der in Comedy-Serien mitgespielt hat, erwartet habe. Andererseits verstehe ich das Argument, relativ neutral erzählen zu wollen.

    Gut gefallen hat mir, dass Fry manchmal analysiert und Bezüge zur Literatur herstellt. Dadurch wurde mir bewusst, wieviel Sagen-Haftes in modernen Geschichten steckt.

    Außerdem zeigt das Buch die Vielseitigkeit der Götter - jeder hat unterschiedliche Charakterzüge, nicht jeder Gott ist "nur" gut oder böse. Das hat mir Freude bereitet.


    Der Text ist nicht besonders witzig, aber gut geschrieben. Man kann ihn in schön in mehreren Abschnitten lesen. Wenn man sich mit dem Thema beschäftigen will, ist das Buch ein sehr guter Anfangspunkt!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    4petras avatar
    4petravor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Nacherzählung der griechischen Sagen mit einem kleinen Augenzwinkern - manchmal aufgrund der vielen Namen unübersichtlich
    Wunderbare Neuerzählung der Mythen über die griechischen Götter

    Die Sagen um die griechischen Götter haben mich schon immer fasziniert - umso interessierter war ich an der Version von Stephen Fry. Der Autor erzählt diese Geschichten in der heutigen Sprache, oftmals mit einem kleinen Augenzwinkern nach. Dadurch wird es deutlich leichter lesbar, wenngleich auch in den ersten Kapiteln oft Verweise auf spätere Kapitel für etwas Verwirrung sorgen: im Sinne von „der wird später mal die und die Kinder haben, die dann das und das erleben werden“. Aber so schwer überschaubar ist das halt bei den Familienbanden der griechischen Götter. 

    Das Buch ist aber auf jeden Fall eine nette und äußerst unterhaltsame Art und Weise, sich die altbekannten, aber auch einige eher weniger bekannte Geschichten um die griechischen Götter wieder in Erinnerung zu bringen.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    M
    michael_lehmann-papevor 15 Tagen
    Mit wunderbarer Leichtigkeit erzählt

    Mit wunderbarer Leichtigkeit erzählt

    Es ist noch nicht so lange her, da wurden so gut wie jedem (zumindest jedem männlichen) Jugendlichen gerne die „Sagen des Mittalters“ und die „Sagen der Antike“ geschenkt. Der trojanische Krieg, Theseus und, Ödipus waren daher bei vielen Heranwachsenden ebenso bekannt, wie die Nibelungen oder Dietrich von Bern.

    Diesen „großen Gestalten“ der Antike wendet sich Fry in seiner launigen, flüssig und frisch geschrieben Nacherzählung der griechischen Sagen der Antike nun weniger zu, wohl geht er zu Recht davon aus, dass solche Sagen allgemein bekannt noch sind.

    Doch die Anfänge der Welt aus dem „Chaos“, die Frage, wie Zeus auf den Götterthron stieg und was mit Gaia (die Erde) und Uranos (dem Weltall) geschah, warum sich Uranus tief unter der Erde plötzlich wiederfand und was das mit den Kindern von Kronos auf sich hat, die er jedes Mal verspeiste, kaum dass sie geboren waren, das ist an sich interessant zu wissen, sich vielleicht noch einmal vor Augen zu führen und durch den ironisch-umgangssprachlichen Stil Fry´s auch wunderbar zu lesen.

    Wie nebenbei erläutert sich die Herkunft des vielfach gefüllten Olymps der Griechen, von Poseidon bis Morpheus und Thanatos, von Aphrodite bis Kronos und Prometheus.

    „Kronos nahm die Verwünschungen mit einem Grinsen entgegen. Er trieb seinen verstümmelten Vater (blutig wars bei den alten Göttern, gerade zu Beginn der Zeit und Schöpfung) und die befreiten Mutantenbrüder mit der Spitze seiner Sichel bis zu Tartaros“.

    Aber auch der grausame Kronos wird seinen Meister finden und so manche Prophezeiung wird sich nicht darum scheren, was der ein oder andere Gott alles dafür unternimmt, dass diese nicht eintritt,

    Zeus, der mit Ziegenmilch aufwuchs (als einzige Überlebenschance, damals) und wie er sein Blitzbündel und Poseidón seinen Dreizack erhielt, chronologisch und Schritt für Schritt entwirrt Fry den griechischen Götterhimmel und versteht es unterhaltsam, die vielen Namen und Querverbindungen der Götter und Halbgötter vor Augen zu führen.

    Das dabei auch die „Mutter aller Migränen“ durch „Mitbewohner im Gehirn“ bekämpft werden muss (blutig natürlich) findet dabei ebenso seinen Platz, wie der mehrfache (und leicht zu entflammende „Zorn des Apollon“, der nicht selten für einiges an Verwirrung, Streit und Rachsucht sorgen wird.

    Vom Beginn (das Chaos) an (die erste und zweite Generation der Götter) über den Kampf der Titanen zu den „Spielzeugen des Zeus“ (Streit mit ihm bekommt nicht gut, wovon Prometheus einiges zu berichten wüsste) bis zu den „Schönen und Verdammten“ der Götterwelt der Antike (mit dem Verweis auf Sisyphos, dem „Rolling Stone“ der Götter) und Narziss erzählt Frye umfassend von all dem, was im Lauf der Zeiten an „munterem Leben“ auf dem Olymp entstand und herrschte.

    Eine anregende, trocken ironische, sprachlich frische und inhaltlich mit viel Informationsgehalt versehen Lektüre.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor einem Monat
    Kurzmeinung: Stephen Fry führt uns mit Stil und Charme durch die Welt der Götter - vor allem jedoch mit einer gehörigen Portion britischen Humors
    Antike Götter neu aufgelegt

    Griechische Heldensagen fand ich zwar immer ganz anregend, doch nur für kurze Zeit: zu farblos wurden sie erzählt und außerdem waren mir die ganzen Verbindungen der munteren Kerle (und Kerlinnen) auf dem griechischen Olymp und später auch in der römischen Glaubenswelt überhaupt nicht klar.

    Damit räumt Tausendsassa Stephen Fry in seiner ureigenen Art nun auf - nämlich sowohl strukturiert als auch unterhaltsam. Und vor allem steckt da eine Unmenge von Wissen dahinter: sowohl in Bezug auf die Sagenwelt selbst als auch auf ihre Rezeption. Dass sich nämlich Sujets daraus bei Shakespeare, Goethe und auch in der viel jüngeren Literatur wiederfinden, hat mich zwar nicht überrascht, die konkreten Beispiele, die der Autor wieder und wieder benennt, haben mich aber dann doch das Staunen gelehrt.

    Mir ist ganz klar, dass dieses Buch seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten fällig war - die Welt hat nur auf jemanden wie Stephen Fry gewartet, der dazu fähig ist, dieses so umfassende Thema auf ebenso freche wie respektvolle Art und Weise (lesen Sie selbst, dann werden sie merken, dass dies möglich ist) darzulegen.

    Herrlich, wie prall und üppig sich die Welt der Göttermythen vor uns ausbreitet: es ist ein bunter und vielschichtiger Teppich voller Spannung. Wie verhält sich Zeus zu Hades beziehungsweise der Olymp zur Unterwelt. Wie ist Orpheus da hineingeraten?

    Inzest is best - was man in der Gegenwart tunlichst meiden wollte, war in der Welt der griechischen bzw. römischen Götter gang und gäbe - Mütter trieben es mit Söhnen, Geschwister untereinander sowieso und sogar als keusch geltende Damen wie Demeter konnten mit Nachwuchs aufwarten.

    Dass aus dem griechischen Hermes bei den Römern Merkur, aus Aphrodite Venus wurde, das ist hinlänglich bekannt, dass aber eigentlich alle oder fast alle griechischen Gottheiten ein römisches Pendant hatten, das überrascht dann doch. Und noch einiges mehr, denn Stephen Fry führt uns mit Stil und Charme durch die Welt der Götter - vor allem jedoch mit einer gehörigen Portion britischen Humors!

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    S
    Streifivor einem Monat
    Die alten Griechen

    In Mythos erzählt Stephen Fry die Mythen der alten Griechen. Vom Anbeginn aller Zeiten an, als aus dem Chaos die ersten Wesen entstanden bis zum den Geschichten der Sterblichen, die sich mit den Göttern einließen oder sie herausforderten.
    Und wie man das von Stephen Fry erwartet, erzählt er dieses Mythen nicht trocken und bierernst, sondern immer mit einem Augenzwinkern. So erleben wir Zeus und seine Götterschar eben nicht als nur göttlich und unfehlbar, sondern genau wie wir Sterblichen von Fehlern und Unzulänglichkeiten geprägt.
    Nachdem meine Begeisterung für die griechischen Mythen bereits in meiner Jugend gelegt wurde, als ich den Gustav Schwab lesen durfte und heute von meinen Kindern durch Percy Jackson und seine Abenteuer wieder aufgefrischt wurden, war dieses Buch ein Muss für mich.

    Ich habe ich dabei gut unterhalten gefühlt, allerdings ist es kein Buch, dass man wirklich am Stück liest. Aber immer wieder eine Geschichte aus der griechischen Mythenwelt ist immer wieder unterhaltsam.

    Von daher von mir durchaus eine Leseempfehlung.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    seschats avatar
    seschatvor einem Monat
    Kurzmeinung: Frys neues Gewand steht den griechischen Göttersagen ausgesprochen gut und macht sie so für die jüngeren Generationen wieder greifbarer.
    Griechische Mythologie im modernen Gewand

    Mit seinem Buch "Mythos" hat der britische Schauspieler, Moderator und Autor Stephen Fry die leicht angestaubten griechischen Göttersagen aus ihrem Dornröschenschlaf geholt. Anders als die bisherigen traditionellen, meist Spaß befreiten Darstellungen verfügt Frys Nacherzählung über eine gehörige Portion britischen Humor. So werden Zeus & Co darin nahezu menschlich mit all ihren Schwächen und Unzulänglichkeiten abgebildet. Der lockere, leicht verständliche Erzählton macht den antiken Sagenstoff verblüffend lesbar und spannend. Obgleich dieser nonchalanten Herangehensweise an die ach so hehren Werke von Homer und Hesiod, gibt es für den interessierten Leser allerhand erklärendes Bild- und Textmaterial (Fußnoten).


    FAZIT
    Frys neues Gewand steht den griechischen Göttersagen ausgesprochen gut und macht sie für die jüngeren Generationen wieder greifbarer. 

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Tordiss avatar
    Tordisvor 2 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    aufbauverlags avatar
    Autoren oder Titel-Cover
    Stephen Fry hat sich die griechischen Göttersagen vorgeknöpft: Grandios und umwerfend komisch! 

    Zügellosigkeit, Lebenslust, Mord und Totschlag, Triumph und Tragödie: Die griechischen Göttersagen sind wilder und wüster als das Leben selbst und bieten damit alles, was sich Leser wünschen. Die alten Griechen inspirierten unter anderen Shakespeare, Michelangelo, James Joyce und Walt Disney. In Stephen Frys brillanter Nacherzählung erwachen die alten Sagen zu neuem Leben. Wir verlieben uns mit Zeus, sehen die Geburt der Athene, nehmen mit Kronos und Gaia Rache an Uranos, wir weinen mit König Midas und jagen mit der wunderschönen und furchtlosen Artemis. Meisterhaft und in bester Tradition des britischen Humors zeigt uns Stephen Fry die Bedeutung der griechischen Sagen für die Geburt der Literatur.

    Über Stephen Fry

    Stephen Fry ist Schriftsteller, Schauspieler, Moderator, Kolumnist und Regisseur. Sein exzentrischer Charakter erklärt sich durch seine krumme Nase und den halben Zentimeter, den er kleiner ist als Monty-Python-Legende John Cleese. Bei Aufbau Taschenbuch lieferbar: "Der Lügner", "Das Nilpferd", "Geschichte machen", "Paperweight", "Columbus war ein Engländer", "Der Sterne Tennisbälle" und "Feigen, die fusseln" sowie bei Aufbau "Ich bin so Fry. Meine goldenen Jahre".

    Jetzt bewerben!

    Um eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?

    Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!
    Euer Team vom Aufbau Verlag

    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben. 

    --
    PS: Das Buch hat 446 Seiten. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr die Zeit und Lust habt, ein Buch in diesem Umfang zu lesen und zu rezensieren.

    tob82s avatar
    Letzter Beitrag von  tob82vor 8 Stunden
    Sind die Bücher auf dem Weg?
    Zur Leserunde

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    seschats avatar
    seschatvor 2 Monaten
    Als Mythenexpertin ein Muss für mich.
    Kommentieren
    -Isabell-s avatar
    -Isabell-vor 4 Monaten
    Ich wollte gerne einmal ein Buch über die Griechische Mythologie lesen und daher freue ich mich auf dieses Buch.
    Kommentieren

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks