Stephen Grosz Die Frau, die nicht lieben wollte und andere wahre Geschichten über das Unbewusste

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Inhaltsangabe zu „Die Frau, die nicht lieben wollte und andere wahre Geschichten über das Unbewusste“ von Stephen Grosz

Wie wir uns verlieren und wiederfinden: Einzigartige, wahre Fallgeschichten von der Couch. Wenn Amanda nach Hause kommt, glaubt sie, dass ihre Wohnung in die Luft fliegt. Niemand hört Graham zu. Daniel verliert seinen Geldbeutel und will es nicht wahrhaben: In den Merkwürdigkeiten unseres Verhaltens zeigt sich das Unbewusste. Dort liegen unsere Probleme verborgen, aber auch ihre Lösungen. Der Psychoanalytiker Stephen Grosz hat über 50 000 Stunden Therapiegespräche geführt und nun die Essenz daraus gezogen. Eine kostbare Sammlung von Geschichten, die Einblicke in die menschliche Natur gibt und uns gleichsam das Leben lehrt. 'Ein einfühlsames und wundervoll geschriebenes Buch. Es liest sich wie eine Mischung aus Tschechow und Oliver Sacks.' Michiko Kakutani, New York Times 'Die brillante Mischung aus beharrlicher Detektivarbeit, bemerkenswertem Mitgefühl und unendlicher Neugier für die Eigenheiten des menschlichen Herzens, macht diese Geschichten so einzigartig fesselnd.' Sunday Times 'Engagiert, offen und voller Einsichten. Die kurzen und lakonischen Kapitel sind spannend und erfüllend … Ein anregendes Buch.' The Spectator 'Höchst lesenswert…' New Statesman

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  • Eure Lieblingsbücher der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Beglückt uns mit euren Lieblingsbüchern der S. FISCHER Verlage Buchliebhaber, Leseratten, Schmökerkönige - Wir lieben Bücher und das kann man auch sehen - volle Bücherregale wohin man sieht.  Das weckt natürlich unsere Neugierde! Macht ein Foto von euren Lieblingsbüchern aus den S. FISCHER Verlagen und postet es hier in diesem Thema. Dafür erhaltet ihr das "Lieblingsbuch"-Abzeichen im FISCHER Leseclub.  Es ist egal, ob es sich bei den Büchern um alte oder neue Titel handelt, ob ihr nur einen Lieblingstitel aus den S. FISCHER Verlagen habt oder ob ihr gleich ein ganzes Regalbrett dafür reserviert habt. Hauptsache ihr macht ein tolles Foto und lasst uns an euren Lieblingsbüchern teilhaben!  Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier.  Bitte beachtet, dass das Foto maximal 1 MB groß sein darf, damit der Upload klappt und wir einen Teil der Bilder in einem Facebook-Album vorstellen werden. Euer Abzeichen wird nach dem Hochladen nicht automatisch vergeben, sondern wir werden dies regelmäßig händisch tun.

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    VanaVanille

    VanaVanille

    24. February 2016 um 15:47
  • Vom Altern und Sterben

    Denn alles ist vergänglich
    Alira

    Alira

    Mit seinem feinen Humor erzählt Yalom zehn Geschichten, die von seiner Arbeit als Psychotherapeut sowie von seiner eigenen Betroffenheit in dieser Rolle handeln. Dabei geht es vor allem um den Umgang mit dem Tod sowie um ein erfülltes Leben im Alter. Yaloms Hauptrezept gegen Todesangst: “Kostbare Beziehungen mäßigen den Schmerz der Vergänglichkeit.” Yalom selbst ist 83 Jahre alt: "Ich liebe, was ich tue. Ich schätze mich glücklich, anderen Menschen helfen zu dürfen, ganz besonders Menschen, die mit denselben Themen konfrontiert sind, die mich auch beschäftigen – Älterwerden, Ruhestand, Umgang mit dem Tod eines Ehepartners oder Freundes, Nachdenken über meinen eigenen Tod." Der Titel des Buches stammt übrigens von Marc Aurel: „Denn alles ist vergänglich. Alles dauert einen Tag – die da rühmen und die da gerühmt werden. Bald wirst du alles vergessen haben, und bald werden auch dich alle vergessen haben. Bedenke, dass du bald niemand und nirgends sein wirst.“

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  • Einfühlsame Schilderungen

    Die Frau, die nicht lieben wollte und andere wahre Geschichten über das Unbewusste
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    23. September 2013 um 09:12

      Kann es sein, dass ein Lob für ein Kind eher schädlich ist, das ein Kind durch ein Lob vertrauen verliert? Ja, das kann sein, folgt man Stephan Grosz ins einen Betrachtungen von Fällen und Erlebnissen als Psychoanalytiker. Denn wenn das Kind immer und immer wieder und falsch gelobt (was bist Du klug, was ist das für ein tolles Bild usw.) wird, dazu führt Grosz auch eine wissenschaftliche Untersuchung an, dann sinkt messbar die Motivation des Kindes (ich habe ja schon das tollste Bild gemalt“ und die Angst steigt, zu versagen (ich bin ja das klügste Kind, wenn ich einen Fehler mache, liegt das an meiner Persönlichkeit).   Besser wäre es, führt Grosz in seiner nie aufdringlichen Art aus, das „Bemühen“ eines Kindes zu loben und damit dem Kind die Erfahrung zu geben, dass sich „Mühen“ und „aktiv vorangehen“ lohnen.   Ein ganz andere als gegenwärtig verbreitete Denkweise, die der Leser im Buch allerdings sehr gut annehmen kann. Was nicht nur an der einsichtigen Argumentation liegt, sondern vor allem an der unaufdringlichen, klugen und einfühlsamen Weise, in der Grosz von seinen Fällen und Einsichten erzählt. Berichte, in denen er immer wieder im Kern der einzelnen Themen den Blick auf das lenkt, was unbewusst im Menschen vorgeht.   Die Frau, die trotz häufiger sexueller Aktivität daran „nicht satt“ wird und bei der sich zeigt, dass einige erotisch gedeutet Träume nichts anderes ausdrücken als den Verlust der engen Bindung zu ihrem Kind durch dessen erwachsen werden. Eine kleine Sequenz eines Traumes, das streicheln an der Hüfte durch einen anderen Mann, führt hier auf die Spur.   Oder ein anders gelagertes Empfinden bei einer Frau, die nicht nur ihren Mann, sondern auch Grosz selbst scheinbar immer versucht, „klein“ zur reden. Als „Süß und niedlich“ zu bezeichnen. Eine ganz junge Mutter, die in sich damit kämpft, dem Kind gegenüber auch sehr ärgerlich, wütend gegenüber zu stehen bei all dem Geschrei, was eben auch bei Neugeborenen im Raum steht. Wut, die auf den Mann übertragen wurde, um das Kind nicht „zu hassen“.   Das Eltern unbewusst ihre Kinder, manchmal auch zutiefst, beneiden um deren Potential, Frische, Zukunft, das ist im Buch genauso Thema, wie das ständige Perfektionieren des Hauses, das alle Gedanken gefangen nimmt, ohne bewusst zu merken, dass es um den Bau eines „Schutzwalles“, eines Versteckes geht, aus ganz anderen Gründen.   Über „Anfänge“ auch im Lebensalter redet Grosz, über Lügen, über die Liebe (sehr ausführlich und sehr lesenwert unter anderem „Wie uns Liebeskrankheit an der Liebe hindert), Über Veränderungen und die Angst davor und über das existenzielle Thema von Gehen  und Verlassen (bis hin zum Tod).   Immer sind es kurze Gedanken, die um das Wesentliche, den Kern des Problems oder der Verhaltensweise kreisen und gerade in der schlichten Darstellungen gelingt es Grosz, den Leser tief mit hineinzunehmen und Grundthemen des Lebens und deren Speisung aus dem Unbewussten. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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  • Berührend, ermutigend und voller Menschlichkeit

    Die Frau, die nicht lieben wollte und andere wahre Geschichten über das Unbewusste
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    02. September 2013 um 09:50

        Der Titel dieses Buches hat mich sofort an ein Buch des britischen Neurologen Oliver Sacks erinnert, das den Titel trug „Der Mann, der seine Frau mit seinem Hut verwechselte“, das ich 1985 nach seinem Erscheinen mit großer Begeisterung gelesen habe.  Auch in den dann folgenden Büchern beschrieb er komplexe Krankheitsbilder anhand von Fallbeispielen allgemeinverständlich in zwanglos-anekdotischem  Stil. Sein Ziel war es dabei, neben der modernen Wissenschaft die betreffenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren, hinter jeder Erkrankung das individuelle Schicksal zu erkennen und die eigene Normalität in Frage zu stellen.   Die hier vorliegenden Fallgeschichten des Psychoanalytikers Stephen Grosz sind kürzer, aber nicht weniger prägnant. Geschichten, die die Merkwürdigkeiten menschlichen Verhaltens beschreiben, in denen sich das Unbewusste zeigt. Es ist der Ort, sagt er, wo unsere Probleme verborgen sind, aber auch der, wo wir die Lösungen finden können.   Aus über 50 000 Gesprächen, die er als Analytiker geführt hat, hat er etwa drei Dutzend Fallgeschichten ausgewählt und sie unter die Rubriken:   * Anfänge * Lügen * Lieben * Veränderung * Gehen/Verlassen   geordnet.   Die Geschichten haben mich sehr berührt, oft eigene Erinnerungen geweckt und solche an die unzähligen Menschen, mit denen ich im Laufe meines Lebens gesprochen habe und denen ich begegnete. Oft habe ich nicht verstanden, was mit ihnen los war, doch meist gespürt, dass hinter meinem Unverständnis sich etwas anderes verbirgt, etwas, was seine eigene, mir unzugängliche Geschichte hat. Es sind Geschichten darüber, wie Menschen sich verlieren und wie sie sich wiederfinden. Berührend, ermutigend und voller Menschlichkeit.   Ich bin kein Analytiker, doch ich bin überzeugt, dass das, was der Autor über sein Buch schreibt, von mehr Menschen im Alltag beherzigt, zu mehr Menschlichkeit untereinander führen würde: „Dieses Buch handelt von unserem Wunsch zu reden, zu verstehen und verstanden zu werden. Es geht aber auch ums Zuhören, nicht nur darum, den Worten zu lauschen, sondern auch um die Stille, die Lücken dazwischen. Allerdings ist das, was ich hier beschreibe, kein magisches Geschehen. Es ist Tei unseres alltäglichen Lebens.“    

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