Stephen Hunt Das Königreich der Lüfte

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Inhaltsangabe zu „Das Königreich der Lüfte“ von Stephen Hunt

Das Königreich von Jackal ist eine Welt voller magischer Geheimnisse und technischer Wunder: In riesigen fliegenden Städten leben Menschen, Magier und Roboter friedlich zusammen. Als eine finstere Macht Jackal bedroht, sind die beiden Waisenkinder Molly und Oliver dazu ausersehen, das Königreich zu retten. Doch sie haben keine Ahnung, dass sie es mit einem mächtigen Feind zu tun haben, der es auf die Vernichtung der Zivilisation abgesehen hat.

Eine tolle, neue Welt, gute Ideen und Charaktere, gepaart mit Magie, Dampfmaschinen und einer guten Story. Super Fantasy-Roman!

— Joshua_M

Das Buch schaffte es an keiner Stelle, mich zu fesseln. Ein Bedürfnis, mir die Fortsetzung zu besorgen, verspüre ich überhaupt nicht.

— Frank1

Klasse Buch, interessante Geschichte, Umgebung und Charaktere! Mal was anderes als die "klassische" Fantasywelt.

— caelifer

Enttäuschung! Interessanter Plot aber mit derart viel "Neuem", das ohne Erläuterung präsentiert wird, dass einem der Lesespaß vergeht.

— BerndNiklas

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  • Eine überladene Welt ohne fesselnde Story

    Das Königreich der Lüfte

    Frank1

    25. September 2015 um 16:40

    Diese Geschichte spielt in einer Welt, in der es Magier und 6-beinige Pferde gibt. Eindeutig Fantasy, sollte man denken. Die gesamte Technik dieser Welt beruht allerdings auf Dampfkraft. Die Luftschiffe und sogar Computer sind dampfbetrieben. Also doch eher Steampunk? Es existieren auch ‚Dampfmänner‘, dampfbetriebene Roboter, die über eine menschengleiche Intelligenz, ja sogar eine eigene Religion verfügen. Dann vielleicht doch Science-Fiction? Die verschiedenen, aus der Realität bekannten Gesellschaftsformen werden in diesem Buch so überzeichnet dargestellt, dass man sich teilweise an eine Fabel erinnert fühlt (auch wenn es keine sprechenden Tiere oder ähnliches gibt). Und die beschriebene Gesellschaft ist so korrumpiert, dass das ganze auch schon als Dystopie bezeichnet werden könnte. Wie man sieht, ist es gar nicht so einfach, dieses Buch in eines der gewohnten Genres einzuordnen. Nun sagt die Tatsache, dass dieses Buch nicht in eine der üblichen Schubladen passt, natürlich nichts über seine Qualität aus. Das Titelbild von Franz Vohwinkel wurde sogar mit dem Kurd-Laßwitz-Preis 2010 in der Kategorie „Bester Graphiker“ ausgezeichnet, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sich das wirklich auf die mir vorliegende Ausgabe bezieht. Deren Cover würde ich zwar durchaus als gelungen bezeichnen, wirklich einer so renommierten Auszeichnung würdig halte ich es aber nicht. Sollte es im fraglichen Jahr wirklich kein anspruchsvolleres Cover gegeben haben? Worum es im Buch geht, verrät der oben zitierte Klappentext ja bereits. Allerdings sollte man anmerken, dass der dort verwendete Begriff „Waisenkinder“ etwas irreführend ist. Molly und Oliver sind eher Jugendliche kurz vor dem Eintritt ins Erwachsensein. Von Molly wird beispielsweise erwähnt, dass sie im kommenden Jahr wahlberechtigt wird, auch wenn das konkrete dazu im Königreich Jackals notwendige Alter natürlich nicht genannt wird. Auch wenn Mollys und Olivers Abenteuer natürlich in die globalen Vorkommnisse eingebunden sind, laufen sie im Buch doch nahezu berührungslos nebeneinander ab. Direkte Berührungspunkte gibt es kaum, und die beiden Jugendlichen lernen sich nur kurz oberflächlich kennen, um sofort wieder getrennte Wege zu gehen. Selbst am Ende kommt es zu keinem nochmaligen Aufeinandertreffen. Leider muss man sagen, dass die Handlung des Buches nicht so recht in Schwung kommt. Bei 776 Seiten Text kommt erst jenseits von Seite 500 zumindest ansatzweise Spannung auf. Dass der Leser mit einer der beiden Hauptfiguren oder auch irgendeiner anderen Figur mitfiebert, schafft der Autor leider überhaupt nicht. Vielleicht hätte er lieber etwas weniger Elemente in die Handlung verweben und sich auf diese dann stärker konzentrieren sollen. Fazit: Bei diesem Buch geht mein Daumen leider nach unten. Es schaffte es an keiner Stelle, mich zu fesseln. Ein Bedürfnis, mir die Fortsetzung („Das Königreich jenseits der Wellen“) zu besorgen, verspüre ich überhaupt nicht.

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  • Eine etwas andere Fantasywelt.. Wer Feen, Elfen und andere magische Wesen sucht ist hier falsch..

    Das Königreich der Lüfte

    caelifer

    12. September 2015 um 13:52

    Ich fand das Buch klasse! Man muss sich allerdings daran gewöhnen das die Fantasywelt in der es spielt sehr technisch ist. Erinnert ein bisschen an Steampunk - Überall Schrauben, Maschinen und Öl. Dabei sehr detailliert beschrieben, sodass einem beim Lesen schonmal der Schädel brummt aber das ist auf keinen Fall negativ! Es ist eine spannende Welt und es lohnt sich dran zu bleiben und sich nicht abschrecken zu lassen vom techniklastigen, ersten Eindruck!

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  • Guter Plot, faszinierende Welt - enttäuschend umgesetzt

    Das Königreich der Lüfte

    BerndNiklas

    19. November 2013 um 09:12

    Das Buch keines der Neuesten, das Thema für mich aber hochspannend: Stephen Hunt schafft in Anlehnung an Steam-Punk eine völlig neue Welt. Er beschränkt sich dabei nicht auf einen Protagonisten sondern wählt gleich zwei (Oliver und Molly) und begleitet diese durch ein, nennen wir es einmal vereinfachend, abenteuerliches Leben. Hier fangen die Probleme an. Der Plot ist spannend und abwechslungsreich, birgt Überraschungen und viel Action und ja es könnte sogar Lesespaß aufkommen. Doch immer wenn mein Kopfkino lief und ich es genossen habe, mich von der Handlung tragen zu lassenkamen die Ecken und Kanten, die Fallgruben dieses fiktiven Kosmos. Denn es für den Leser zu viel Unbekanntes. Fantastische Wesen (die einen neugierig machen aber nur umständlich beschrieben werden), spannende Ort (von denen der Autor augenscheinlich glaubt wir könnten uns noch daran erinnern), unbekannte Religionen, neuartige Gegenstände und Techniken ja selbst einzelne Worte. Wenn es denn ein Lexikon gäbe oder sich der Autor doch die Zeit genommen hätte, den geneigten Leser „mitzunehmen“ in diese Welt … Es hätte ein richtig gutes Buch werden können. So ist es manchmal wie eine andere Sprache, weil fehlende „Vokabeln“ den Leser ausbremsen, das Lesen stockend manchen. Dabei hätten angesichts der Dicke des Buches vielleicht 100 Seiten mehr in Form von Erläuterungen nichts geschadet. Egal ob Fußnote an Ort und Stelle, beschreibender Text im Plot oder Lexikon am Buchende. Manchmal ging es mir zudem so, dass ich mich an Stellen verloren gefühlt habe. Der gedankliche Faden ist beim Lesen gerissen, ich habe die Orientierung in der Gesamthandlung verloren und mich gefragt, was das denn gerade soll. Fazit: Trotz sehr grundsätzlich sehr gutem Plot aus meiner Sicht, positiv formuliert, anspruchsvolle Lektüre für Fans von neuen Welten und Steam-Punk, die die eigenwillige Sprache nicht stört. Für mich persönlich eine herbe Enttäuschung und Anlass, die Trilogie nicht weiter zu lesen.

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