Stephen King 1408

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Inhaltsangabe zu „1408“ von Stephen King

Mike Enslin, Bestsellerautor von »wahren« Geistergeschichten, will eine Nacht in einem New Yorker Hotelzimmer verbringen, in dem es spuken soll. Vielleicht hätte er die Warnungen des Hoteldirektors ernst nehmen sollen. Seine Vor-Ort-Recherche entwickelt sich nämlich zu einer ziemlich heißen Story. »1408« ist No. 34 der Stephen King Story Selection (aus: Im Kabinett des Todes). Sie umfasst ca. 68 Manuskriptseiten.

Freunde des Horrors, die diese Kurzgeschichte noch nicht kennen, haben sicherlich etwas verpasst.

— Flaventus
Flaventus
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  • Deutlich anders als die Verfilmung

    1408
    Flaventus

    Flaventus

    29. November 2016 um 08:01

    1408 gehört zu den wenigen Büchern, von denen ich zuerst die Verfilmung gesehen habe, bevor ich mich ihnen in Schriftform genähert habe. Die wirklich gute Verfilmung mit dem Namen Zimmer 1408 mit John Cusack in der Hauptrolle und Samuel L. Jackson in einer Nebenrolle, nutzt diese Kurzgeschichte aber nur als Basis für eine Geschichte, die am Ende doch sehr anders ist. Mike Enslin ist Autor einer Gruselreihe, in denen er beschreibt, wie es ist, wenn er sich an Orten aufhält, an denen es vermeintlich spukt. Ganze drei Bücher hat er nun veröffentlicht und ist per Zufall auf einen neuen Ort gestoßen, an dem es spuken soll. Zimmer 1408 befindet sich auf der dreizehnten Etage des New Yorker Dolphin Hotels. In diesem Zimmer hat es seit über 20 Jahren keinen zahlenden Gast mehr gegeben. Der Hoteldirektor Gerald Olin hat es nicht mehr vermietet, nachdem über 50 Gäste in diesem Zimmer gestorben sind. Die Gäste haben sich dabei entweder selbst das Leben genommen oder sind eines "natürlichen" Todes gestorben. Um zu verhindern, dass es einen weiteren Toten in seinem Hotel gibt, versucht Olin mit allen Mitteln Enslin von seinem Vorhaben abzubringen. Ohne Erfolg. Das, was diese Geschichte so sehr lesenswert macht und was sie so sehr vom Film unterscheidet, folgt in dem Moment, in dem Enslin vor der Hoteltüre steht. Er war etwa siebzig Minuten im Hotelzimmer, aber sein Minicorder hat 11 Minuten etwas aufgezeichnet, wobei aber wenig erzählt wurde. Dennoch wird nun beschrieben, was im Hotelzimmer wirklich passierte und was gleichzeitig auf dem Tonband zu hören ist. Diese Mischung gibt eine unglaublich dichte Atmosphäre, die einen förmlich in diese Kurzgeschichte hineinzieht. Jegliche Assoziation an den Film geht verloren und es beginnt ein eigenständiges Kopfkino. Eine wirklich geniale Leistung vom "Meister des Horrors". Dabei reagiert Enslin immer glaubwürdig und authentisch auf das, was er im Zimmer wahrnimmt. Es gibt keinen Moment, in dem ich seine Handlung hinterfragt habe. Ein weiterer wesentlicher Unterschied im Vergleich zur Verfilmung. Freunde des Horrors, die diese Kurzgeschichte noch nicht kennen, haben sicherlich etwas verpasst. Diese Geschichte kann ich ohne Einschränkung empfehlen.Diese Rezension ist auch auf meinem Buchblog veröffentlicht worden.

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