Stephen King Autopsieraum vier

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Inhaltsangabe zu „Autopsieraum vier“ von Stephen King

Howard Cottrell wollte nur Golf spielen. Jetzt liegt er tot auf dem Seziertisch. Er selbst bezweifelt, tot zu sein, aber irgendwie kann er sich den Pathologen, die ihn aufschneiden wollen, nicht bemerkbar machen. »Autopsieraum vier« ist No. 26 der Stephen King Story Selection (aus: Im Kabinett des Todes). Sie umfasst ca. 43 Manuskriptseiten.

Für viele Menschen ist die schlimmste Vorstellung jene, lebendig begraben zu werden. Stephen King kann das toppen...

— k_sara
k_sara

Es ist eine jener Kurzgeschichten, die nicht nur zum Grauen sondern auch zum Schmunzeln einladen.

— NiWa
NiWa

Ein spannender Thriller, mit sehr beängstigendem Gedanken und krasser Wendung!

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

jede Kurzgeschichte ist ein Meisterwerk von King

— CoffeeToGo
CoffeeToGo
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  • King in Höchstform!

    Autopsieraum vier
    k_sara

    k_sara

    01. February 2017 um 10:14

    Es ist eine zerreißende Spannung! Beim Lesen gab es immer wieder Stellen, an denen ich gedacht habe: "Ja! Jetzt hat er es geschafft! Sie werden es merken, dass er noch lebt!"  Und dann hörte er die Instrumente arbeiten...! Gut, dass es nur eine Kurzgeschichte ist. Noch mehr Seiten dieses Grauens wäre nur gut für die Kardiologie. In der Kurzgeschichtensammlung wird das Adrenalin wohl mit kleinen, aber effektiven Schüben verteilt. Während der Protagonist versucht, sich bemerkbar zu machen, muss er den Alltag eines Autopsieraumes miterleben. Um die Düsterheit zu vertreiben, wird die Stimme von Mick Jagger eingeschaltet und Witze auf Kosten der vermeindlichen Leiche gerissen. So, wie man sich es nun einmal in dieser Branche vorstellt. Sehr authentisch!  Da er ja nicht sprechen kann, gehen ihm viele Gedanken durch den Kopf.  Wie er vom Golfplatz auf diese wohl letzte Station seines Lebens kam.  Wie kann er sich noch bemerkbar machen?  Wird er es merken, wenn sie ihm das Herz entnehmen?

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  • Autopsieraum vier

    Autopsieraum vier
    NiWa

    NiWa

    31. July 2016 um 08:15

    Howard wollte eigentlich nur Golf spielen und kann sich irgendwie nicht erklären, wie er auf dem Seziertisch gelandet ist. Obwohl er stark bezweifelt, dass sein Status quo tatsächlich diese Umgebung erfordert, kann er sich dem Pathologen-Team nicht bemerkbar machen. Andrerseits, wenn man noch nie gestorben ist, woher soll man dann wissen, ob man wirklich tot ist? Wieder spielt King mit den menschlichen Urängsten. Früher gab es oft die Befürchtung bei lebendigen Leib in einem Sarg begraben zu werden. Auf Friedhöfen waren manchmal Glocken montiert, die man im Ernstfall aus dem feuchten Grab heraus betätigen konnte. Und wer sich solche Glocken vorstellen kann, weiß, wie schaurig es sein konnte, wenn der Wind das gespenstige Bimmeln auf Friedhöfen in Gang brachte. Dieser Shocking Short aus dem Hause King treibt diese Horrorvision eine Stufe weiter und setzt sie in unserer modernen Gegenwart an. Denn die Angst lebendig unter der Erde im Sarg zu sterben ist mittlerweile unbegründet, weil davor eine Autopsie durchgeführt wird. Und hier sind wir bei der Horrorstufe unseres Jahrtausends angelangt. Was könnte schlimmer sein als lebendig begraben zu werden? Ja, genau, bei lebendigem Leib den berühmten V-Schnitt zu erfahren und vielleicht sogar noch zu erleben, wie einem das Brustbein aufgestemmt wird. Meiner Meinung nach ist das nicht gerade eine prickelnde Vorstellung und genau dieses Grauen heizt der Autor in dieser Kurzgeschichte an. Stephen King beschreibt dieses Malheur aus der Sicht des Toten oder Lebendigen - je nachdem aus welcher Perspektive man es betrachten will - und Howard Cottrell ist zurecht verwirrt, weil er nicht weiß, ob er nun gestorben ist und so das Ende vom Lied aussieht oder ob er doch noch unter den Lebenden weilt und deshalb in einer echt brenzligen Situation steckt. So ungustiös man sich diese Situation vorstellen mag - und King treibt kräftig das Gedankenkarussell an - so witzig ist sie auch geschrieben. Es ist eine jener Kurzgeschichten, die nicht nur zum Grauen sondern auch zum Schmunzeln einladen, in denen sich Stephen King von seiner humorvollen Seite zeigt und die ich wieder sehr gerne gelesen habe. Diese Kurzgeschichte ist ursprünglich in Stephen Kings Kurzgeschichtensammlung „Im Kabinett des Todes“ erschienen. Der Heyne-Verlag bietet wöchentlich eine Kurzgeschichte des Horror-Meisters zum besseren (oder schrecklicheren?) Einstieg in die Woche an. Ganz nach dem Motto „Montag ist Kingtag“ gibt es immer wieder Shocking Shorts zu entdecken, die ich vor allem interessierten Lesern als Einstieg in Kings Werke empfehlen kann.

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    • 7
  • blanker Horror bei dieser grauenvollen Vorstellung!

    Autopsieraum vier
    Kendra

    Kendra

    09. July 2016 um 11:28

    Autopsieraum Vier von Stephen King ist eine packende und gruselige Kurzgeschichte, die wirklich unter die Haut gehen kann! :)) Denn wir bekommen aus der Sichtweise von Howard Cottrell mit, wie er an einem entsetzlichen Ort das Bewusstsein erlangt...denn er befindet sich in einem Autopsieraum wieder. Und er selbst wird für tot angesehen....das Problem bei ihm ist jedoch, dass er keine Möglichkeit hat sich bemerkbar zu machen und damit zu beweisen, dass er noch am Leben ist. Da er gelähmt ist und nun mit anhören muss, wie das Umfeld über ihn, bzw über die Obduktion redet... Wirklich eine grausame Vorstellung! Im Laufe der Story steigt nicht nur bei Howard die Panik an, sondern auch beim Leser, der wirklich mit ihm mitfiebert.... Zitat Seite 16: „ Das können sie nicht machen, denke ich. Sie können mich nicht aufschneiden...ich kann fühlen!“ Hilflos ist er dem Personal ausgeliefert und hofft und bangt darum, dass sie noch rechtzeitig diesen Irrtum bemerken....bevor sie ihn aufschneiden werden... Doch wird er es überleben, oder muss er bei vollem Bewusstsein miterleben wie sie seinen Brustkorb öffnen? Und wie kam es überhaupt dazu, dass er nun auf dem Seziertisch liegt? Das müsst ihr wohl selbst lesen :-) Wirklich ein sehr spannendes Buch! Und für mich der Horror pur! :-)

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  • Bin ich tot? oder ist das ein Missverständnis?

    Autopsieraum vier
    Blacksally

    Blacksally

    29. June 2016 um 16:40

    Meine Meinung:Ich mag die Bücher von Stephen King sehr gerne, daher musste auch diese Kurzgeschichte her. Mir hat sie auf anhieb gefallen. Der Protagonist:Howard Cottrell wollte eigentlich Golf spielen, doch plötzlich liegt er in Autopsieraum 4 und kann sich nicht mehr bewegen. Seine Gedanken rasen wild: Ist er tot? Ist das alles nur ein dummes Missverständnis? was passiert hier?Der Schreibstil:Bereits kurz nach beginn der Geschichte ist man schon total im Buch drin, man merkt das beklemmende Gefühl das der Protagonist fühlt und kann alles sehr gut nachvollziehen. Genau so muss es bei Horrorgeschichten sein.Der Autor:Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Basar der bösen Träume.Mein Fazit:Eine tolle Horrorgeschichte für Zwischendurch. Wer King mag sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen.

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  • es lohnt sich!

    Autopsieraum vier
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    22. June 2016 um 09:14

    Inhalt Howard Cottell wacht in einem Autopsieraum auf. Er kann sich nicht bemerkbar machen, bekommt aber alles mit, was um ihn herum geschieht. Ist er Tod? Wenn ja, warum ist er scheinbar doch wach? Was ist dort auf dem Golfplatz passiert, dass er jetzt gleich autopsiert wird? Eigene Meinung Wir sind sofort mitten im Geschehen und bekommen auch nur das mit, was Howard sieht. So erleben wir auch seine Ängste hautnah mit und fragen uns ebenfalls verzweifelt, warum er sich nicht bemerkbar machen kann. Kings Kurzgeschichten gefallen mir immer unheimlich gut. Er schafft es auf den wenigen Seiten unglaublich schnell eine Geschichte aufzubauen mit Charakteren, die einem ans Herz wachsen. Auch hier weiß der Leser nicht, wo es am Ende hinführen soll. Zwar hatte ich eine Ahnung, doch die Gewissheit kam erst ganz zum Schluss. Fazit Die Kurzgeschichten von Stephen King kann ich einfach nur jedem empfehlen. Vor allem kommt man in den Genuss seines Könnens, ohne direkt einen dicken Wälzer lesen zu müssen ;)

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