Basar der bösen Träume

von Stephen King 
4,0 Sterne bei141 Bewertungen
Basar der bösen Träume
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Neue Kurzmeinungen

Juleeess avatar

Eine schöne Sammlung von Kurzgeschichten mit vielen Highlights!

AL_Blacks avatar

Ich liebe Kings Kurzgeschichten, wieder eine gelungene Sammlung

Alle 141 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Basar der bösen Träume"

Abermals legt Stephen King, u.a. Träger des renommierten O.-Henry-Preises, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Die Originale wurden teilweise in Zeitschriften vorabveröffentlicht; andere liegen erstmals in der Sammlung vor. Die Geschichte »Keksdose« wurde neu in die Taschenbuchausgabe aufgenommen.
Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder wie er selbst sie in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für euch geschrieben. Aber seid vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«
Enthält die neue Story »Die Keksdose«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453438927
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:816 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:10.04.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.01.2016 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    CarinaElenas avatar
    CarinaElenavor einem Monat
    Gut, aber anders als man es von King erwartet

    Mir ist aufgefallen, das er fast in allen Geschichte das Thema "altern" aufgreift und da stellte sich mir die Frage, ob er sich momentan selbst stark mit dem Thema auseinandersetzt. Die meisten Geschichten hatten mir gefallen, ein paar waren dabei die doch eher langatmig waren bzw. die nicht dem Stil entsprechen den man sonst von King kennt.
    Allgemein ist es aber immer schwer eine Kurzgeschichtensammlung zu bewerten, da jede Geschichte auch seinen eigenen Charakter hat. Es sind menschliche Geschichten mit einem hauch von Übernatürlichkeit.
    King bezeichnet seine Romane als eine Beziehung, seine Kurzgeschichten hingegen eher als einen "Kuss mit einem Fremden" - Küsse eines Fremden können atemberaubend sein, aber zugleich auch gefährlich.
    Mich hat der King überzeugt - Tolles Buch

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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichtensammlung mit leichtem Grusel und Humor
    Sehr unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichtensammlung mit leichtem Grusel und Humor

    "Basar der bösen Träume" ist ein typischer umfangreicher Sammelband mit Kurzgeschichten von Stephen King. Dabei ist zu beachten, dass die meisten der Geschichten über die Jahre und Jahrzehnte hinweg schon in anderen Büchern oder Zeitschriften oder einzeln (wie die ehemalige Kindle Exklusivstory "Ur") veröffentlicht wurden. Anscheinend ist nur eine Geschichte in dem Geschichtenband wirklich eine Neuheit. Allerdings hat mich das wenig gestört, obwohl ich quasi jedes Buch von Stephen Kind, das er jeweils veröffentlicht hat, gelesen habe. Die meisten der Geschichten, die ich schon kannte, hatte ich vermutlich vor Jahrzehnten gelesen, so dass sie fast neu auf mich wirkten, außerdem kamen mir sowieso nur grob die Hälfte der Story bekannt vor.

    Die Sammlung an sich fand ich sehr gelungen, richtige Horrorfans werden vermutlich nicht auf ihre Kosten kommen, denn Monster und Gruselhorror sucht man hier mit wenigen Ausnahmen vergebens, auch Übersinnliches spielt nicht in allen Geschichten eine Rolle. Oftmals handelt es sich mehr um einen leichten psychologischen Grusel, aber auch Humor kommt nicht zu kurz und es gibt auch ein- bis zwei eher positive Stories mit "Happy End", sowie 2 Gedichte. Ich fand wirklich fast alle Geschichten rundum gelungen und habe mich nicht gelangweilt (nicht mal bei der Baseball-Geschichte, für die sich Stephen King im Vorwort quasi noch "entschuldigt" hat, allerdings habe ich persönlich schon immer einen Soft Spot für Baseball).

    Abgerundet wird die Kurzgeschichtensammlung noch durch die Vorworte, die jede einzelne Geschichte begleiten und in denen Stephen King zu jeder Geschichte eine kleine Anekdote über die Entstehung erzählt. Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von Vorworten, meist finde ich diese eher unnötig und langweilig, aber Stephen King ist finde ich sozusagen der Meister der Vorworte und der Einzige, der es schafft dabei nie zu langweilen, sondern einem wirklich einen kleinen Einblick in das Leben als Autor zu geben.

    Für mich also eine sehr gelungene Sammlung für Stephen King Fans und Fans von Geschichten mit einem eher subtilen Grusel.

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    Ashimauss avatar
    Ashimausvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: beängstigend, interessant, lustig, emotional - inklusive Botschaften zum Nachdenken
    Eine tolle Mischung aus moralisch tiefgründigen Kurzgeschichten!

    Wie es jedem bei einer Kurzgeschichtensammlung geht, fand ich einige der Kurzgeschichten ganz gut und andere haben mir wiederum weniger bis gar nicht gefallen. Daher habe ich jede Geschichte erstmal einzeln bewertet.

    Typisch King vermag er auch in Kurzgeschichten den Leser zu packen und an das Buch zu fesseln. Viele der Geschichten enthalten versteckte Botschaften über die Moral des Menschen, aber sie sind auch immer mit etwas Humor angereichert. Bei einigen lief mir regelrecht eine Gänsehaut über den Rücken, da sie mit den Urängsten der Menschen spielen. King ist einer der Wenigen, wenn nicht sogar der Einzige, der es sogar in Kurzgeschichten hinbekommt, das Setting und die Geschichte dem Leser so zu beschreiben, dass er sich wie ein stiller Beobachter des Geschehens fühlt.

    Vor jeder Kurzgeschichte gibt es ein eigenes Vorwort von King. Diese haben mir besonders gut gefallen, da sie beschreiben, wie King auf die Idee zu der Kurzgeschichte gekommen ist. Es sind Geschichten/Erlebnisse aus seinem eigenen Leben, die ihm dazu den Anstoß gegeben haben. Die Vorworte sind überaus interessant und amüsant, und bereiten eine gute Atmosphäre für die Geschichten vor.

    Nun kommen wir aber zur Bewertung:

    Raststätte Mile 51:                                      5/5 Sterne Premium Harmony:                                   2/5 Sterne Batman & Robin haben einen Disput:    4/5 Sterne Die Düne:                                                      4/5 Sterne kleiner böser Junge:                                   5/5 Sterne Ein Tod:                                                         2/5 Sterne Die Knochenkirche:                                    1/5 Sterne Moral:                                                            4/5 Sterne Leben nach dem Tod:                                 3/5 Sterne Ur:                                                                   3/5 Sterne Herman Wouk lebt noch:                           2/5 Sterne Ein bisschen angeschlagen:                    3,5/5 Sterne Blockade Billy:                                              3/5 Sterne Mister Sahneschnitte:                                 2/5 Sterne Tommy:                                                          2/5 Sterne Der kleine grüne Gott der Qual:               5/5 Sterne Die Keksdose:                                               4/5 Sterne Jener Bus ist eine andere Welt:                3/5 Sterne Nachrufe:                                                      5/5 Sterne Feuerwerksrausch:                                  2,5/5 Sterne Sommerdonner:                                       3,5/5 Sterne

     

    Dem Durchschnitt der Bewertungen zufolge entspricht das einer Gesamtbewertung des Buches von 3,26 Sterne – aufgerundet ergibt dies eine Gesamtbewertung von 3,5/5 Sternen!

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    MeinLesezeichenBlogs avatar
    MeinLesezeichenBlogvor einem Jahr
    Stephen King ist immer eine Herausforderung

    Meine Meinung
    Stephen King ist immer eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die sich aber meistens lohnt. Ich habe noch nicht viel von King gelesen, aber das was ich bisher so in den Finger hatte, hat mich stets überzeugt. Deswegen habe ich mir gedacht, ich versuche mich mal an dieser Kurzgeschichtensammlung. Ich bin sowieso kein großer Fan von Kurzgeschichten, deshalb dachte ich mir, Stephen King könnte mich vom Gegenteil überzeugen. Zuerst werde ich mit wenigen Worten jede einzelne Kurzgeschichte bewerten. Die Sterne zeigen an wie gut mir die einzelnen Geschichten gefallen haben (*** sehr gut, ** gut, * naja). Anschließend werde ich ein paar generelle Eindrücke schildern. Es wird also eine recht lange Rezension.

    ***1. Raststätte Mile 81: Genialer Auftakt der Kurzgeschichtensammlung. Einfach eine absurde, albtraumhafte und fesselnde Geschichte. Sie hat mir sehr sehr gut gefallen und hat die Messlatte für diese Sammlung sehr hoch angesetzt. King hat das Grauen sehr gut beschrieben, sodass es einem wirklich bis unter die Haut gegangen ist.

    *2. Premium Harmonie: Um ehrlich zu sein, hat mir diese Geschichte nicht wirklich zugesagt. Ich habe diese Geschichte mit einem „Hm, naja“ quittiert. Um ehrlich zu sein, fand ich sie irgendwie ‚langweilig‘. Das gewisse Extra hat einfach gefehlt. Ich fand sie nicht sehr spannend und hatte auf meine keinerlei Sogwirkung.

    **3. Batman und Robin: Zu dieser Geschichte fällt mir nur eines ein, und zwar „That escalated quickly!“. Obwohl der Ausgang irgendwie vorhersehbar war, war die Art und Weise wie man dorthin gekommen ist, doch sehr überraschend. Irgendwie bleibt man ungläubig zurück und fragt sich, ob das gerade wirklich passiert ist.

    ***4. Die Düne: Das Ende, absoluter Gänsehautmoment. Ich habe ein richtig flaues Gefühl im Magen gespürt und konnte mir den listigen Ausdruck, die diebische Freude im Gesicht des Richters richtig vor mir sehen. Wenn das nicht Albtraummaterial ist, dann weiß ich auch nicht. Und ich muss zugeben, dass ich auf derselben Fährte wie der Anwalt war.

    **5. Böser kleiner Junge: Packend und spannened bis zum Schluss, man wird immer neugieriger. Auch wenn sich immer mal wieder eine schlechende Vorahnung gemeldet hat, dass es kein gutes Ende nehmen wird. Ich wüsste jetzt gerne wie es für den Anwalt weitergeht.

    *6. Der Tod: Die Auflösung des Mordes kommt total unerwartet und so wirklich aufgelöst wird eigentlich nichts bzw. es bleibt sehr viel Raum für Spekulationen. Der Leser muss selbst entscheiden, wer der Schuldige ist. Den Rückbezug zum Titel finde ich genial. Sehr gerissen, aber so spektakulär nun auch wieder nicht.

    *7. Die Knochenkirche: Sehr speziell, konnte mich leider nicht überzeugen. Ich lese lyrische Prosa aber auch nicht so gerne.

    **8. Moral: Ich kann mir ganz gut vorstellen, wie sowas in der Realität passieren kann. Das geht glaube ich ganz schnell. Die menschliche Moral zu korrumpieren ist, glaube ich, ziemlich simpel. Zumindest stellt King es so dar, total glaubwürdig. Erschreckend welche menschlichen Abgründe sich auftun können.

    **9. Leben nach dem Tod: Diese Geschichte hat mich psychisch total durchgeschüttelt, aber auf eine sehr positive Art und Weise. Mir gefallt das Bild, das King vom Leben nach dem Tod zeichnet. Vielleicht ist der Tod ja gar nicht so schlimm.

    ***10. Ur: So, so cool! Diese Geschichte hat die vollen 3 Sterne verdient. In meinem Kopf hat sich Folgendes abgespielt: Auja, ich will auch – oh nein, besser nicht. Es ist absurd aber genial wie King seine Geschichten verdreht. Diese Geschichte ist so typisch King: fängt ganz harmlos an und dann bäm und man denkt sich innerlich nur noch, schnell weg.

    *11. Herman Wouk lebt noch: Hm, eine sehr seltsame und sehr traurige Geschichte. Konnte mich aber trotzdem nicht wirklich überzeugen. Leider.

    ***12. Ein bisschen angeschlagen: Auch diese Geschichte fängt total harmlos an, eskaliert und wird richtig makaber. Aber so richtig. Also, das ist doch nicht mehr normal was da passiert. Es beschleicht einem eine böse Ahnung, aber das ignoriert man zunächst und klammert sich an der Hoffnung fest, dass alles ein gutes Ende nimmt. Aber irgendwann trifft einen dann die Erkenntnis mit voller Wucht und man denkt sich nur: das kann doch nicht wahr sein. Krasse Geschichte!

    *13. Blockade Billy: Das Baseball Thema hat mich total genervt und irgendwie konnte ich mich nicht wirklich auf die Geschichte einlassen. Ich war ganz froh, als sie vorbei war. Wobei ich schon zugeben muss, dass das Ende sehr unerwartet kam.

    *14. Mister Sahneschnitte: Auch hier zeichnet King wieder ein sehr ‚angenehmes‘, ja fast ‚liebenswürdiges‘ Bild vom Tod. Wer wohl meine Sahneschnitte sein wird?

    *15. Tommy: Auch hier wieder, lyrische Prosa, absolut nicht mein Ding. Ich denke, dass hier sehr viel an die Übersetzung verloren gegangen ist, genau wie bei Geschichte #7.

    ***16. Der kleine grüne Gott der Qual: Fand ich absolut genial. Und die letzten Sätze waren einfach Gänsehaut pur.

    *17. Jener Bus in eine andere Welt: Irre Idee, hat mich aber nicht wirklich überzeugen können. War irgendwie schlapp, der Kick hat gefehlt.

    ***18. Nachrufe: Ahhhh! So genial und verdammt spannend! Was ist das bitte für eine gruselige und gleichzeitig beneidenswerte Fähigkeit? Obwohl beneidenswert, hm? Auch hier wieder, Albtraummaterial. Da bekommt man es wirklich mit der Angst zu tun.

    *19. Feuerwerksrauch: Hier muss ich wirklich sagen, dass es für mich nur Schall und Rauch war, mehr nicht. Das ständige Hin und Her hat etwas genervt, auch wenn man die steigende Spannung gespürt hat. Erinnert mich an den Spruch: Wie du mir so ich dir. Und die Cops schweigen.

    *20. Sommerdonner: Interessante Abschluss. Und stimmt einen nachdenklich.

    Besonders gut gefallen, haben mir die Kommentare vor jeder Kurzgeschichte. In diesen erzählt der Autor eine kurze Anekdote, die mit der Geschichte zu tun hat. Er spricht über den Schreibprozess, die Inspirationen und auch über die Entstehungsgeschichte der jeweiligen Geschichte. Kurios war, dass ich diese Kommentare mit der Stimme von Jonathan Frakes, dem Moderator von ‚X-Factor: Das Unfassbare‘ gelesen habe. Und ich habe keine Ahnung warum.

    Ich habe manchmal so meine Probleme mit King, das gilt besonders in Bezug auf seinen Schreibstil. Dieser ist oft sehr ausschweifend und detailreich, zumal auch sehr langatmig. Manchmal ist das gut und hilft dabei die Spannung aufzubauen. Oft nimmt diese Art zu erzählen allerdings die Luft bzw. die Spannung raus und es wird ganz schnell unglaublich langweilig. Deshalb kann ich auch nicht viel von King lesen, sondern immer nur stückchenweise. Ich werde ihm sehr schnell überdrüssig. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt, oder ob er im Original auch so rüberkommt. Das gilt es noch herauszufinden. Genervt hat mich auch die vulgäre Sprechweise einiger Figuren. Meiner Meinung nach, hätte er darauf verzichten können.

    Generell haben mir die langen Kurzgeschichten besser gefallen als die kurzen. Ich hatte das Gefühl, dass diese mehr Tiefe besaßen, weil sich die Handlung, die Personen und die Hintergründe einfach besser entwickeln konnten.

    Ich habe gemerkt, dass die meisten Geschichten einen sehr harmlosen Anfangen nehmen. Dann eskaliert es plötzlich auf den letzten 2-3 Seiten und manchmal sogar nur in den letzten 2-3 Sätzen. Ich weiß nicht, wie Stephen King das schafft, aber er macht es meisterlich. Und genau das macht den Reiz seiner Geschichten aus. Man weiß nie wirklich woran man wirklich ist und dann puff, eskaliert es. Was er außerdem gut kann, ist, den Leser einfach in der Luft hängen zu lassen. Er ist ein Experte für offene Enden. Meist möchte man diese Enden aber gar nicht weiterspinnen, weil das Ergebnis viel zu entsetzlich wäre. Chapeau!

    Mein Fazit
    Insgesamt kann ich sagen, dass diese Kurzgeschichtensammlung auf jeden Fall lesenswert ist. Die meisten Geschichten sind tatsächlich fast immer „psychologisch packend“, das stimmt. Dass sie immer der „blanke Horror“ oder „schlicht schmerzhaft“ sind, kann ich nicht unbedingt unterschreiben. Aber im Großen und Ganzen hat mich diese Sammlung durchaus überzeugen können und ich denke, dass „Der Basar der bösen Träume“ die richtige Wahl für diese Aktion war. Es hat sich doch wieder einmal gelohnt.

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    MareikeUnfabulouss avatar
    MareikeUnfabulousvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gerne mehr Bücher von Stephen King!
    spannend und überzeugend - wenn auch nicht kontinuierlich

    Ich habe mir vor einiger Zeit fest vorgenommen, ein Werk von Stephen King zu lesen. Und obwohl ich Kurzgeschichten nicht sonderlich mag, habe ich mir hierfür extra eine Kurzgeschichtensammlung ausgesucht: kurz, knackig und stets voller Spannung. Ich erhoffte mir dadurch, Stephen King als Autor im Genre Thriller aus vielseitiger Sicht kennenlernen zu dürfen und nicht sofort voreingenommen zu sein. Zum Glück ist mir dies mit "Basar der bösen Träume" super gelungen. Das Buch ist nicht kontinuierlich spannend und überzeugend, was ich auch gar nicht erwartet hatte. Natürlich gibt es Geschichten, die an der einen oder anderen Stelle mehr bzw. weniger überzeugen. Wichtig war mir jedoch, einen Eindruck von Stephen King zu bekommen. "Basar der bösen Träumen" konnte mich so sehr überzeugen, dass ich kurzerhand entschieden habe, ein weiteres Buch von ihm zu lesen, das mich mindestens genauso gut oder vielleicht noch mehr überzeugen kann.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zwanzig Kurzgeschichten, mal mehr, mal weniger spannend, aber immer mit tollen Einblicken in Kings Gedankenwelt.
    Einblicke in King´s Gedankenwelt

    Inhalt: In dem Buch präsentiert King zwanzig Kurzgeschichten, welche er immer mit ein paar persönlichen Worten einleitet. Die Geschichten sind zum Teil schon veröffentlicht worden, zum Teil auch noch ganz neu. Sie bieten eine bunte Mischung durch King´s ganzes schriftstellerisches Können. So sind nicht nur klassische Horror-Geschichten dabei, sondern ebenso sehr ernste Erzählungen, aber auch Gedichte. Manche mit überraschendem Ende, manche ein wenig vorhersehbar, aber alle nichtsdestotrotz wahnsinnig gut geschrieben.

    Charaktere: In dem Buch gibt es 20 Kurzgeschichten, sodass es nicht „den“ Charakter gibt. Die einzige Person, die immer wieder zu Wort kommt, ist Stephen King selbst. Da es ihn aber ja auch in der Realität gibt, kann ich mir kein Urteil über ihn anmaßen und möchte das auch gar nicht.

    Das hat mir gut gefallen: Noch viel besser als die Geschichten selbst, haben mir immer die kurzen Erklärungen von Stephen King vorab gefallen. Er erklärte, wie er auf die Geschichte gekommen ist und welchen Hintergrund sie hat und das war einfach nur toll. Man hatte so die Gelegenheit ganz andere, tiefere Einblicke auch in sein Leben zu bekommen und ich bewundere ihn, dass er die Öffentlichkeit an teilweise so intimen Details teilhaben lässt.
    Davon ab hat mir die Geschichte „Ur“ richtig gut gefallen. Krass, dass King sie beinahe gar nicht geschrieben hätte. Ich fand sie echt toll gemacht, eine tolle Idee und das Lesen hat einfach Spaß gemacht. Auch empfehlen möchte ich die Feuererksgeschichte und die Geschichte um die Nachrufe. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber beide haben ebenfalls einfach Spaß gemacht.
    Insgesamt haben mir auch die längeren Geschichten definitiv besser gefallen. Vielleicht, weil es einem als Leser dort besser gelingt, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen.

    Das hat mir nicht so gut gefallen: Nicht so gut gefallen hat mir die Geschichte Blockade Billy, die ich aber auch gar nicht richtig verstanden habe. So viele Baseball-Begriffe, die ich alle nicht verstanden habe. Ich habe wirklich teilweise gar nicht gerafft, was da auf dem Spielfeld abging. Das war wirklich schade, ich glaube auch, dass King das besser gekonnt hätte.

    Fazit: Von zwanzig Geschichten können einem nicht alle gleich gut gefallen. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich wirklich positiv von diesem Buch überrascht war. Insbesondere loben möchte ich noch einmal die kleinen Anekdoten, mit welchen King die Geschichten einleitet. Sie sind fast noch spannender als das Buch selbst. Mir persönlich haben zudem die längeren Geschichten besser gefallen, als die kürzeren, aber das ist sicher Geschmackssache.
    Gerne vergebe ich vier Punkte und eine klare Leseempfehlung.

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    buchjunkies avatar
    buchjunkievor einem Jahr
    Er kann's halt

    Basar der bösen Träume“ enthält auf fast 800 Seiten 20 Kurzgeschichten, kürzere mit 20 Seiten und längere mit 100 Seiten Umfang. Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten, aber die von Stephen King lese ich gerne.
     

    Die Geschichten sind nicht immer nur Horror , aber fast immer packend und mitreissend. Mir haben die meisten gut, manche sehr gut und nur eine überhaupt nicht gefallen.


    Die Themen sind sehr vielfältig . Es geht um Schuld und Moral, um Zwischenwelten, um das Ende allen Lebens. Aber immer geht es um Menschen und ihre Menschlichkeit. 


    Auch Humor ist vorzufinden, allerdings eher schwarzer, wie in der Geschichte „Der kleine grüne Gott der Qual“


    Aber allen Geschichten ist gleich, dass sie wirklich gut erzählt sind.
    Das kann Stephen King einfach sehr gut.


    Jeder Geschichte geht eine persönliche Vorbemerkung von King voraus, in der er etwas zur Entstehung oder der Idee erzählt.


    Er spricht den Leser auch persönlich an:

    “...Und noch etwas will ich euch mitteilen:wie froh ich darüber bin,lieber treuer Leser, dass wir beide immer noch da sind. Cool, oder?“


    “ Basar der bösen Träume“ ist eine Sammlung des vielfältigen schriftstellerischen Könnens eines großartigen Schriftsteller, die mich gut unterhalten hat. 


    Stephen King weiss wie er seine Leser zu packen hat und Kurzgeschichten schreibt er einfach gut!

    Kommentare: 6
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    MetalFan1992s avatar
    MetalFan1992vor einem Jahr
    Viele Kurzgeschichten

    Großartiges Buch. Viele Kurzgeschichten die spannend als auch erschreckend sind.

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    sinaslesewelts avatar
    sinasleseweltvor einem Jahr
    Gute Unterhaltung!

    Die Kurzgeschichtensammlung besteht aus folgenden Geschichten:

     Raststätte Mile 81 Premium Harmony Batman und Robin haben einen Disput Die Düne Böser kleiner Junge Ein Tod Die Knochenkirche Moral Leben nach dem Tod Ur Herman Wouk lebt noch Ein bisschen angeschlagen Blockade Billy Mister Sahneschnitte Tommy Der kleine grüne Gott der Qual Jener Bus ist eine andere Welt Nachrufe Feuerwerksrausch Sommerdonner

    In der Taschenbuch-Ausgabe gibt es noch eine weitere Kurzgeschichte namens „Keksdose“. Da ich das Hardcover besitze und das Hörbuch ebenfalls darauf basiert, kann ich dazu keine Angaben machen.

    ~ + ~ + ~ + ~

    Eine Kurzgeschichtensammlung zu bewerten ist schwierig. Es kommt immer mal vor, dass einem ein paar der Geschichten nicht zusagen und auch bei „Basar der bösen Träume“ war das für mich der Fall. Doch die guten Geschichten haben ganz klar dominiert.

    Zum Aufbau: Vor jeder Kurzgeschichte gibt es einen kurzen Text über die Hintergründe der Geschichte. Stephen King erläutert, wie er auf die Idee gekommen ist und gibt nebenbei interessante und manchmal auch witzige Anekdoten zum Besten, die mir wirklich gut gefallen haben.
    Die Länge der Kurzgeschichten unterscheiden sich massiv. Manche Geschichten haben nur wenige Seiten, andere sind deutlich länger. Beispielsweise hat „Kleiner Böser Junge“ 62 Seiten, „Premium Harmony“ nur 20 Seiten.

    Auch die Genre sind vielseitig – wie man es nicht anders von King kennt (in einer Anekdote erklärt er selbst, dass Genre ihm egal sind). Ein bisschen Horror, ein bisschen Mystery, Kuriose Geschichten, Geschichten die ans Herz gehen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
    Es gibt sogar kleine Hinweise auf einige seiner Bücher. So wird „Christine“ in „Raststätte Mile 81“ erwähnt und „Der dunkle Turm“ spielt eine Rolle in „Ur“. In „Blockade Billy“ hat sich King sogar selbst eingebaut und spielt dort eine kleine Rolle.

    Insgesamt bin ich positiv überrascht von dem Buch, da ich zuvor eher spektipsch war, ob mir Kurzgeschichten wirklich zusagen. Doch King hat mich wieder einmal eines Besseren belehrt. Trotz der wenigen Seiten waren mir die Charaktere nahe, ich konnte eine Verbindung zu ihnen aufbauen und mitfiebern.

    Von den 20 Geschichten haben mir nur 2 nicht zugesagt, die restlichen fand ich mindestens okay, viele aber auch sehr gut. Hier eine genaue Auflistung mit den einzelnen Bewertungen:

    Raststätte Mile 81 – 4/5 Premium Harmony – 3/5 Batman und Robin haben einen Disput – 3/5 Die Düne – 5/5 Böser kleiner Junge – 5/5 Ein Tod – 3/5 Die Knochenkirche – 2/5 Moral – 5/5 Leben nach dem Tod – 3/5 Ur – 5/5 Herman Wouk lebt noch – 4/5 Ein bisschen angeschlagen – 4/5 Blockade Billy – 4/5 Mister Sahneschnitte – 4/5 Tommy – 2/5 Der kleine grüne Gott der Qual – 5/5 Jener Bus ist eine andere Welt – 3/5 Nachrufe – 5/5 Feuerwerksrausch – 4/5 Sommerdonner – 4/5

    Fazit

    Eine Kurzgeschichten-Sammlung, die durchaus lesenswert bzw hörenswert ist. Im Durchschnitt komme ich auf eine Bewertung von 3,85. Da mich die Sammlung positiv überrascht hat, werde ich das Ganze ein wenig aufrunden.

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    Paperheartss avatar
    Paperheartsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich ist Basar der bösen Träume ein gelungene Kurzgeschichten Sammlung und ich werde definitiv mehr von Stephen King lesen.
    Basar der bösen Träume • Stephen King [Hörbuch Rezension]

    Inhalt

    Mit dem Basar der bösen Träume legt Stephen King eine Sammlung von 20 Kurzgeschichten vor, von denen ein Großteil hier zum ersten Mal auf Deutsch erscheint. Nicht immer blanker Horror, doch stets psychologisch packend! Folgen Sie dem Meister des Erzählens, wenn er Sie einlädt: „Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.“

    Meinung

    Basar der bösen Träume war mein erstes Werk von Stephen King, da ich schon viele gute Meinungen über seine Bücher gehört habe, hat mich ganz besonders dieses Buch von ihm interessiert. Basar der bösen Träume ist keine klassische Geschichte, sondern ein Roman bestehend aus achtzehn Kurzgeschichten und zwei Gedichten. Die Kurzgeschichten sind nicht nur gruselig sondern gehen auch in die Tiefe, indem sie die guten und schlechten Seiten des Lebens anderer Menschen wieder spiegeln.

    Jede einzelne Geschichte ist etwas ganz besonderes, durch die Stimme des Lesers taucht man tief in die Geschichte ein und kann gar nicht mehr aufhören zu lauschen. Die Kurzgeschichten sind sehr unterschiedlich, daher ist es schwer das Buch im ganzen zu bewerten. Jedoch gab es kaum eine Kurzgeschichte, welche mich am Ende nicht begeistern konnte. Für mich ist Basar der bösen Träume ein gelungene Kurzgeschichten Sammlung und ich werde definitiv mehr von Stephen King lesen. Auch finde ich das David Nathan die perfekte Wahl als Sprecher für dieses Hörbuch darstellt, da er eine unvergleichliche und markante Stimme hat, welche den Zuhörer packt und fesselt.

    4/5 Punkte erhält Stephen Kings Basar der bösen Träume von mir. Ich bin wirklich begeistert von ihm und freue mich seine anderen Werke weiterhin zu entdecken.

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